geschrieben am 28. Februar 2010 mit einem Kommentar
2009 leicht steigende Mieten in Deutschland. Der Krise zum Trotz: Die Mieten sind nach einer Untersuchung des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS) im vergangenen Jahr stärker gestiegen als die Lebenshaltungskosten. So wurden Altbauwohnungen im Schnitt 1,2 Prozent mehr verlangt als 2008, bei Neubauwohnungen betrug der Anstieg 1,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten stiegen um 0,4 Prozent. Dass nur die Kosten für Energie noch deutlicher stiegen, wird die Mieter kaum trösten. [Capital]
Wohnungsleerstand in Ostdeutschland ernstes Problem. Im Osten Deutschlands stehen derzeit über eine Million Wohnungen leer. Auch die Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig – der Wegzug junger Leute und das steigende Durchschnittsalter verschlimmern den Zustand eher noch. Die Wohnungsbaugenossenschaften drohen an dem Alt-Schuldenberg zu ersticken. [Focus] [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 15. Februar 2010
Die Welt ächzt immernoch unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, da droht nach einem Bericht des „Handelsblatt“ erneutes Ungemach. Der US-Markt für Gewerbeimmobilien wackelt bedenklich und könnte für ein erneutes Desaster sorgen.

Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.
So lange ist es noch nicht her, dass man den Ursprung der derzeiten Krise vergessen hätte. Seinerzeit wurden großzügigerweise Kredite auch an diejenigen vergeben, die ihre Schulden realistisch nur mit einem Lottogewinn hätten wieder zurückzahlen können. In der Folge stiegen die Immobilienpreise – bis irgendwann die Märchenkreditblase platzte, Hunderttausende ihr Haus verloren, was einen dramatischen Preisrutsch bei den Hauspreisen nach sich zog und die Wirtschaft ins Schlingern kam.
Nun sehen Experten ähnliche Tendenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Einkaufszentren und Bürogebäude stehen immer öfter leer oder werden schlechter bewertet. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 29. Januar 2010 mit einem Kommentar
Der deutsche Immobilienmarkt gilt bei Investoren als solide und beliebt. Dennoch erwarten Experten, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise den Immobilienmarkt in diesem Jahr in Mitleidenschaft zieht. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor.
Kaum Schwankungen und keine Immobilienblasen: Der Immobilienstandort Deutschland wird seit dem Beginn der Finanzkrise von etlichen Investoren gegenüber anderen Ländern als positiv eingeschätzt. Auch für das Jahr 2010 erwartet eine Mehrzahl von Investoren und Unternehmen einen attraktiven Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter knapp 100 Banken, Investoren, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften hervorgeht. [mehr » ]
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geschrieben am 27. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Berliner Sehenswürdigkeit gefällig? Mit dem nötigen Kleingeld kann man eines der Wahrzeichen der „neuen Berliner Mitte“ kaufen – die US Bank Morgan Stanley will Medienberichten zufolge das SonyCenter am Potsdamer Platz wieder loswerden, nachdem sie erst im vergangenen Jahr für geschätzte 600 Millionen Euro erworben hat. Ob sich für diesen Preis auch jetzt noch ein Käufer findet, bleibt abzuwarten.

Das SonyCenter soll verkauft werden
Das Berliner SonyCenter gilt mit seiner eindrucksvollen Zelt-Kuppelkonstruktion als architektonisches Highlight am nicht durchgehend gelungenen Potsdamer Platz in Berlin. Gerade mal vor neun Jahren eröffnet, sucht es jetzt dringend einen neuen Besitzer – der bisherige, die im Zuge der Finanzkrise zunehmend klamme US-Investmentbank Morgan Stanley, will mit dem Verkauf von Immobilien das Eigenkapital aufbessern. Die Bank hatte der das Areal mit insgesamt acht Gebäuden und 132.500 Quadratmetern Fläche erst vor einem Jahr erworben. [mehr » ]
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geschrieben am 11. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Studie zu langfristigen Trends soll Immobilieninvestments planbarer machen. Die von der BayernLB und dem Berliner Marktforschungsunternehmen empirica Forschung und Beratung erstellte Studie „Deutschland bis 2040: Langfristige Trends und ihre Bedeutung für den Immobilienmarkt“ wagt einen Blick in die ferne Zukunft, damit kostspielige Immobilienengagements nicht als Investruine enden. [Property Magazine]
Mietrecht à la FDP. Nachdem sie elf Jahre den anderen Parteien beim Regieren zusehen musste, prescht die FDP nun mit allerlei Forderungen und Ideen vor. Auch zum Thema Mietrecht gibt es etliche Vorschläge, die vor allem den Vermietern gefallen werden. [Focus]
Gewerbeimmobilienmarkt belebt sich. Nachdem auf dem europäischen Immobilienmarkt die letzten zwei Jahre Flaute herrschte, zogen die Transaktionen von Gewerbeimmobilien zum zweiten mal in Folge an. Das dritte Quartal zog mit einem Volumen von 18 Milliarden Euro sogar um 40 Prozent an. [FTD]
Immobilienfonds investieren wieder. Obwohl die Krise noch nicht überstanden ist und etliche offene Immobilienfonds noch immer keine Anteile zurücknehmen, wird inzwischen zum Teil wieder kräftig investiert. Euphorie sollte trotzdem nicht aufkommen, denn solange der Aufschwung ausbleibt, werden auch die Mieten der Fondsimmobilien kaum steigen. [Handelsblatt]
Haus zum Mitnehmen. In stürmischen und verregneten Nächten wurde das Zelt als transportable Unterbringungsmöglichkeit schon oft verflucht. Der argentinische Architekt Matias Konstandt hat ein „Haus zum Mitnehmen“ entwickelt, das keine Standfestigkeitsprobleme haben dürfte – allerdings passt es auch nicht mehr in den Rucksack. [SZ]
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geschrieben am 8. Oktober 2009 mit einem Kommentar
15 Prozent weniger Teilnehmer als im Vorjahr und trotzdem glückliche Gesichter auf Veranstalterseite - so leicht ist nicht jeder zufriedenzustellen. Doch die gute Stimmung nach der dreitägigen Fachmesse für Gewerbeimmobilien rührt weniger daher, dass es auch weniger Besucher hätten sein können - vielmehr freut man sich über eine gute Atmosphäre und produktive Kommunikation, die wieder auf mehr Investitionen und Bewegung in der Branche hoffen lässt.
Dass die Expo Real 2009 weniger Besucher anziehen würde als im Vorjahr, war erwartet worden. Vom 5. bis 7. Oktober wurde die 12. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien von insgesamt 21.000 Fachleuten aus 73 Ländern besucht - 2008 waren es noch 24.800 Besucher aus 78 Ländern. Doch dieser Rückgang ist für die Veranstalter kein Beschwerdegrund. Im Gegenteil: Da die Branche turbulente Zeiten hinter sich hat, hätte die Resonanz auch deutlich schlechter ausfallen können, zudem wurde rege über die Zukunft der Branche diskutiert. [mehr » ]
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geschrieben am 14. September 2009
Die Krisenticker der Gewerbeimmobilienbranche spucken Woche für Woche neue, aber immer wieder gleichlautende Meldungen aus. Zurückgehende Investitionen, zurückgehende Mieten, zurückgehende Flächenvermietungen lauten die Mantras der Branche. Auch die demnächst beginnende Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ leidet unter der Krise, gibt sich dennoch zuversichtlich.
Wenn die größte Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ zwischen dem 5. und 7. Oktober in München ihre Pforten öffnet, wird sie als Spiegelbild der Branche eine kleine Schrumpfkur hinter sich haben. Eine ganze Halle und 10.000 m² Ausstellungsfläche weniger als letztes Jahr benötigt die Messe, um die um 14 Prozent geschrumpfte Ausstellerzahl unterzubringen. Auch die Beteiligung der verschiedenen Nation kann man als Sinnbild der Krise werten, denn während sich analog zum als robust geltenden deutschen Immobilienmarkt auch die Beteiligung deutscher Firmen stabil ist, bleiben vor allem ausländische Aussteller der Messe fern. [mehr » ]
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geschrieben am 4. September 2009
Man kann über die Vereinigten Staaten denken, was man will - dass US-Investoren für den deutschen und europäischen Immobilienmarkt von wesentlicher Bedeutung sind, kann man wohl kaum bestreiten. Das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) hat jetzt das Investitionsverhalten jenseits des Atlantiks untersucht. Die Kurzzusammenfassung des Ergebnisses: Die Amerikaner sind nicht in Investitionslaune.
Die US-amerikanischen Investitionen im ersten Halbjahr 2009 waren im Vergleich zu den Vorjahren verschwindend gering: 400 Millionen Euro wurden in europäische Gewerbeimmobilien investiert. Die Zahl hat zwar immerhin noch acht Nullen, beträgt aber gerade einmal zwei Prozent der Summe, die noch in 2007 in den hiesigen Markt floss. Damals machten die 20 Milliarden Dollar aus den USA den größten Teil des gesamten Investitionsvolumens aus. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 28. Juli 2009
Bis sich die Mieter von Gewerbeimmobilien die Klinke in die Hand geben, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern - vielmehr müssen Vermieter lernen, mit sinkenden Mietpreisen zu leben. Weltweit drückt die Finanzkrise Kapitalwerte und Mietpreiserwartungen. Trotz alledem sieht die Situation für Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich gut aus.
Die allgemeine wirtschaftliche Situation wird zwar langsam wieder besser, von den Mietpreisen für Gewerberaum dürfen Eigentümer allerdings nicht viel erwarten, wie die Studie “Global Property Surveys” (GPS) der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) zeigt. Die Studie wird seit fünf Jahren durchgeführt - die Rückgänge, die sie für das zweite Quartal 2008 festgestellt hat, sind ein neuer Rekord. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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