geschrieben am 2. Juni 2010
Green Buildings gelten als zukunftsweisend, da sie außer der guten Umweltbilanz auch satte Rendite versprechen. Dennoch wird es noch eine ganze Weile dauern, bis sich die grünen Bürogebäude am Markt durchsetzen werden, wie aus einer Umfrage der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) hervorgeht. Vor allem fehlende Anreize für die energetische Sanierung seien daran Schuld.

Green Buildings: Werden die Ziele verfehlt?
Der Wille ist da, doch die Aussichten sind nicht gut: bis zum Jahr 2020 werden lediglich 10 Prozent aller Gewerbeimmobilien die Nachhaltigkeitsanforderungen nicht erfüllen, wenn die Anreize zur energetischen und nachhaltigen Sanierung nicht verbessert werden. Davon gehen zumindest 20 Prozent der Immobilienfachleute des Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) aus, die im Rahmen der aktuellen RICS Global Sustainability Survey im ersten Quartal 2010 befragt wurden. [mehr » ]
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geschrieben am 30. Mai 2010 mit einem Kommentar
Fertighausanbieter können Bürgschaft verlangen. Wer sich demnächst ein Fertighaus leisten will, muss unter Umständen bereits vor Baubeginn eine Bürgschaft über den kompletten Kaufpreis beibringen. Fertighaushersteller können eine solche Bürgschaft verlangen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied. [Yahoo]
Gewerbeimmobilienflaute zu Ende? Unter der Krise hatten Gewerbeimmobilien besonders zu leiden: Mieterschwund und sinkende Mieten sorgen für reihenweise Abwertungen bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Doch jetzt scheint ein Ende des Abwärtstrends in Sicht. [FTD]
Wittler verklagt „Unterm Hammer“ Produktionsfirma. Nach dem unrühmlichen Ende der Einrichtungs-Beratungssoap „Unterm Hammer“, in der Tine Wittler von der Einrichtung über die Entschuldung der Eigentümer bis zur geldbringenden Versteigerung alle wichtigen Dinge selber in die Hand nahm, sickerten weitere Details über gestellte Szenen durch. Wittler sieht sich als Unschuldslamm und will nun die Produktionsfirma verklagen. [DWDL]
Schulhaus Typ Erfurt. In der DDR waren auch die Schulen – wie vieles andere – wenig individuell. Dank Standard-Plattenbauform sahen die Gebäude in wirklich jeder Stadt absolut gleich aus. Ingesamt gab es mehrere Typen, von denen scheinbar nur einem eine Zukunft beschert ist… [FAZ]
Elbphilharmonie feiert Richtfest. Das mit dem Feiern ist man allerdings betont bescheiden angegangen, zu negativ waren die Elbphilharmonie-Nachrichten in den letzten Wochen: Baupfusch, Klagen und explodierende Kosten. Dass in der Hafen City dennoch etwas spektakuläres entsteht, auf das man zu Recht stolz sein kann – das wollte man sich dann doch nicht nehmen lassen. [Stern]
Weiterer Immobilienfonds schließt. Mit unschöner Regelmäßigkeit müssen derzeit Woche für Woche weitere Immobilienfonds ihre Pforten schließen – bzw. die Rücknahme der Anteile aussetzen. Nun hat es mit dem Axa Immosolutions einen Fonds für institutionelle Anleger erwischt. Der Grund ist erneut der gleiche: Hohe Mittelabflüsse haben den Fonds in Bedrängnis gebracht. [Handelsblatt]
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geschrieben am 7. Mai 2010 mit einem Kommentar
Sind die auch gern als „Betongold“ bezeichneten Immobilien doch kein krisensicherer Inflationsschutz? Das behaupten zumindest zwei aktuelle Studien aus dem Hause Feri und BulwienGesa. Wohneigentümer sind dennoch auf der relativ sicheren Seite – die Marktanalysten haben die Entwicklung bei Gewerbeimmobilien untersucht.
Der Tenor könnte nicht eindeutiger sein: „Wer in Immobilien investiert, weil er eine Sicherheit vor Inflation haben will, liegt fehl“, analysiert Olaf Claessen vom Studienauftraggeber Deutsche Land Property Management das Ergebnis der Studie im Branchenblatt „Immobilien Zeitung“. BulwienGesa konnte in der Studie zumindest bei Gewerbeimmobilien keine statistisch signifikante Beziehung zwischen Miet- und Kaufpreisen und Inflation entdecken. [mehr » ]
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geschrieben am 22. März 2010
Die MIPIM in Cannes endet zwar alljährlich mit der Verleihung der begehrten „Immobilienoscars“, viel wichtiger ist aber das Signal, welches von der Immobilienmesse ausgeht. Und das diesjährige Fazit der Experten über die weitere Entwicklung der Branche lautet: Man weiß zwar nicht genau, wo man steht und wo es hingeht, aber vorsichtiger Optimismus ist durchaus angebracht.

Strahlender MIPIM-Gewinner: Kameha Grand Bonn. Quelle: BonnVisio – Bonner Bogen Fotograf: Reiner Vogels
Auch die glanzvolle Verleihung der gerne als „Immobilien-Oscar“ bezeichneten MIPIM-Awards kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Immobilienbranche noch schwer unter der Wirtschaftskrise zu leiden hat. Ironischerweise kommt hier nochmal der Glanz der alten Tage zum Vorschein, als sich Länder, Städte und Investoren mit immer größeren und spektakuläreren Gebäuden gegenseitig übertrumpfen wollten und so zur Immobilienblase beitrugen, die später dann der Auslöser der Wirtschaftskrise wurde. [mehr » ]
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geschrieben am 28. Februar 2010 mit 3 Kommentaren
2009 leicht steigende Mieten in Deutschland. Der Krise zum Trotz: Die Mieten sind nach einer Untersuchung des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS) im vergangenen Jahr stärker gestiegen als die Lebenshaltungskosten. So wurden Altbauwohnungen im Schnitt 1,2 Prozent mehr verlangt als 2008, bei Neubauwohnungen betrug der Anstieg 1,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten stiegen um 0,4 Prozent. Dass nur die Kosten für Energie noch deutlicher stiegen, wird die Mieter kaum trösten. [Capital]
Wohnungsleerstand in Ostdeutschland ernstes Problem. Im Osten Deutschlands stehen derzeit über eine Million Wohnungen leer. Auch die Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig – der Wegzug junger Leute und das steigende Durchschnittsalter verschlimmern den Zustand eher noch. Die Wohnungsbaugenossenschaften drohen an dem Alt-Schuldenberg zu ersticken. [Focus] [mehr » ]
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geschrieben am 15. Februar 2010
Die Welt ächzt immernoch unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, da droht nach einem Bericht des „Handelsblatt“ erneutes Ungemach. Der US-Markt für Gewerbeimmobilien wackelt bedenklich und könnte für ein erneutes Desaster sorgen.

Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.
So lange ist es noch nicht her, dass man den Ursprung der derzeiten Krise vergessen hätte. Seinerzeit wurden großzügigerweise Kredite auch an diejenigen vergeben, die ihre Schulden realistisch nur mit einem Lottogewinn hätten wieder zurückzahlen können. In der Folge stiegen die Immobilienpreise – bis irgendwann die Märchenkreditblase platzte, Hunderttausende ihr Haus verloren, was einen dramatischen Preisrutsch bei den Hauspreisen nach sich zog und die Wirtschaft ins Schlingern kam.
Nun sehen Experten ähnliche Tendenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Einkaufszentren und Bürogebäude stehen immer öfter leer oder werden schlechter bewertet. [mehr » ]
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geschrieben am 29. Januar 2010 mit einem Kommentar
Der deutsche Immobilienmarkt gilt bei Investoren als solide und beliebt. Dennoch erwarten Experten, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise den Immobilienmarkt in diesem Jahr in Mitleidenschaft zieht. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor.
Kaum Schwankungen und keine Immobilienblasen: Der Immobilienstandort Deutschland wird seit dem Beginn der Finanzkrise von etlichen Investoren gegenüber anderen Ländern als positiv eingeschätzt. Auch für das Jahr 2010 erwartet eine Mehrzahl von Investoren und Unternehmen einen attraktiven Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter knapp 100 Banken, Investoren, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften hervorgeht. [mehr » ]
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geschrieben am 27. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Berliner Sehenswürdigkeit gefällig? Mit dem nötigen Kleingeld kann man eines der Wahrzeichen der „neuen Berliner Mitte“ kaufen – die US Bank Morgan Stanley will Medienberichten zufolge das SonyCenter am Potsdamer Platz wieder loswerden, nachdem sie erst im vergangenen Jahr für geschätzte 600 Millionen Euro erworben hat. Ob sich für diesen Preis auch jetzt noch ein Käufer findet, bleibt abzuwarten.

Das SonyCenter soll verkauft werden
Das Berliner SonyCenter gilt mit seiner eindrucksvollen Zelt-Kuppelkonstruktion als architektonisches Highlight am nicht durchgehend gelungenen Potsdamer Platz in Berlin. Gerade mal vor neun Jahren eröffnet, sucht es jetzt dringend einen neuen Besitzer – der bisherige, die im Zuge der Finanzkrise zunehmend klamme US-Investmentbank Morgan Stanley, will mit dem Verkauf von Immobilien das Eigenkapital aufbessern. Die Bank hatte der das Areal mit insgesamt acht Gebäuden und 132.500 Quadratmetern Fläche erst vor einem Jahr erworben. [mehr » ]
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geschrieben am 11. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Studie zu langfristigen Trends soll Immobilieninvestments planbarer machen. Die von der BayernLB und dem Berliner Marktforschungsunternehmen empirica Forschung und Beratung erstellte Studie „Deutschland bis 2040: Langfristige Trends und ihre Bedeutung für den Immobilienmarkt“ wagt einen Blick in die ferne Zukunft, damit kostspielige Immobilienengagements nicht als Investruine enden. [Property Magazine]
Mietrecht à la FDP. Nachdem sie elf Jahre den anderen Parteien beim Regieren zusehen musste, prescht die FDP nun mit allerlei Forderungen und Ideen vor. Auch zum Thema Mietrecht gibt es etliche Vorschläge, die vor allem den Vermietern gefallen werden. [Focus]
Gewerbeimmobilienmarkt belebt sich. Nachdem auf dem europäischen Immobilienmarkt die letzten zwei Jahre Flaute herrschte, zogen die Transaktionen von Gewerbeimmobilien zum zweiten mal in Folge an. Das dritte Quartal zog mit einem Volumen von 18 Milliarden Euro sogar um 40 Prozent an. [FTD]
Immobilienfonds investieren wieder. Obwohl die Krise noch nicht überstanden ist und etliche offene Immobilienfonds noch immer keine Anteile zurücknehmen, wird inzwischen zum Teil wieder kräftig investiert. Euphorie sollte trotzdem nicht aufkommen, denn solange der Aufschwung ausbleibt, werden auch die Mieten der Fondsimmobilien kaum steigen. [Handelsblatt]
Haus zum Mitnehmen. In stürmischen und verregneten Nächten wurde das Zelt als transportable Unterbringungsmöglichkeit schon oft verflucht. Der argentinische Architekt Matias Konstandt hat ein „Haus zum Mitnehmen“ entwickelt, das keine Standfestigkeitsprobleme haben dürfte – allerdings passt es auch nicht mehr in den Rucksack. [SZ]
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