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    Immobilien-News und Themen KW 51-2010

    geschrieben am 26. Dezember 2010

    Wohnimmobilienmarkt zeigt sich zweigeteilt. Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt könnten die Unterschiede nicht größer sein: in teuren Metropolen wie Hamburg oder München ist es scheinbar kaum noch möglich, Wohnraum zu ergattern, der auch noch bezahlbar ist. Dagegen werden in wirtschaftlich schwächeren Regionen Mieter sogar umworben und mit Prämien belohnt.[Handelsblatt]

    Billige Luxusruinen. Besonders in Südflorida sind die Folgen der Immobilienkrise gut zu erkennen, denn an der berühmten „Gold Coast“ zwischen Miami und Palm Beach reiht sich eine leer stehende Luxusimmobilie an dich nächste. Spekulanten reiben sich nun die Hände und erwerben die millionenschweren Häuser und Wohnungen zum Schnäppchenpreis.[Spiegel]

    Viele Vermieter zu sorglos im Umgang mit Mietern. Wie eine Studie der Universität Bielefeld belegt, ist ein Großteil der Vermieter viel zu sorglos im Umgang mit Mietern. Demnach hatten etwa zwei Drittel der Vermieter, die bereits unschöne Erfahrungen mit Mietnomaden gemacht haben, im Vorfeld keine Auskünfte über die Mieter eingeholt. „Viele private und sogar gewerbliche Vermieter“ würden sich „anscheinend immer noch auf ihr Bauchgefühl“ verlassen, so Matthias Weigler, Geschäftsführer der DEMDA Deutsche Mieter Datenbank.[Socialbc]

    Kostenlose Prüfung der Heizkostenabrechnung noch bis 31. Dezember. Kostet eine Prüfung der Heizkostenabrechnung durch Fachleute normalerweise rund 60 Euro, gibt es noch bis Ende des Jahres die Möglichkeit, diesen Service kostenlos zu bekommen. Gefördert wird die “Heizspiegelkampagne” vom Bundesumweltministerium. Interessenten brauchen lediglich einen Gutschein auf der Seite heizspiegel.de auszufüllen und diesen dann zusammen mit der Abrechnung einschicken.[stromvergleich.de]

    Gewerbeimmobilienmarkt: Aufwärtstrend für 2011. Auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt scheint es im neuen Jahr weiter aufwärtszugehen. Vor allem ausländische Investoren sind auf diesem Markt zurückgekehrt und werden vermutlich auch 2011 kräftig in Büro-und Einzelhandelsimmobilien investieren. Besonders der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland in Kombination mit den niedrigem Zinsniveau macht den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt so attraktiv.[ftd]



    Immobilien-News und Themen KW 49-2010

    geschrieben am 12. Dezember 2010 mit einem Kommentar

    Patrizia übernimm LB Immo Invest. Die Münchner Immobiliengesellschaft Patrizia hat die LB Immo Invest gekauft, die nicht nur Immobilien-Fonds anbieten, sondern auch in Wohnungen, Hotels- und Gebäudekomplexe investieren. Zu welchem Preis LB Immo Invest übernommen wurde, ist jedoch nicht bekannt. Patrizia verwaltet mit diesem Zukauf nun ein Gesamtvermögen von mehreren Milliarden Euro. [ARD]


    Floating Homes im Duisburger Hafen.
    Der Duisburger Innenhafen wird für Wohnungssuchende zunehmend interessanter: Grund sind die sogenannten „Floating Homes“, großzügige Wasserhäuser, die einer Wohnung auf festem Boden in nichts nach stehen. Diese modernen Hausboote mit grandioser Aussicht auf den Hafen haben allerdings auch ihren Preis, dennoch sind weitere Wasserhäuser in Planung.[Derwesten]

    Ein ganzes Bürohaus für Google. Für einen Kaufpreis von rund 1,8 Milliarden Dollar geht das New Yorker Bürogebäude 111 Eight an den Internetkonzern Google. Seit Beginn der Finanzkrise ist das seither der größte Immobiliendeal in den USA. Bislang gibt es noch keine offizielle Kaufabwicklung, doch die Verkäufer des Bürokomplexes, zu denen unter anderem auch der deutsch-amerikanische Fondsinitiator Jamestown gehört, sind zuversichtlich, dass der Deal noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht wird [FAZ]

    Keine Sanierungspflicht, bitte. Der Modernisierungszwang bei den Wohnimmobilien kommt bei vielen Deutschen nicht gut an – einer aktuellen Umfrage zufolge sind 65 Prozent gegen eine Modernisierungspflicht, die jüngere Bevölkerung dagegen befürwortete mit 41 Prozent die staatliche Verpflichtung. Dem stimmte auch ein Viertel der privaten Immobilienbesitzer zu, die ihre Eigenheime ohnehin modernisieren würden. [Welt]


    Aufmüpfiger Mieter darf trotz Kündigung nicht geräumt werden.
    Weigert sich der Mieter, selbst nach Beendigung des Mietverhältnisses die Wohnung zu räumen, darf der Vermieter nicht eigenmächtig gegen ihn vorgehen, sondern muss gerichtliche Wege gegen ihn einleiten. Der Mieter hat solange das Recht die Wohnung zu nutzen, bis mit einer Räumungsvollstreckung gegen ihn vorgegangen wurde. [Haufe]



    EXPO REAL 2010: aktuelle Trends und Grünes Denken

    geschrieben am 22. September 2010

    Im Oktober ist es wieder soweit: die 13. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen findet auf dem Gelände der Messe München statt. Vom 4. Bis 6. Oktober können sich Besucher einen Überblick der aktuellen Trends und Neuerungen des weltweiten Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes verschaffen.

    Die EXPO REAL findet im Oktober wieder auf der Messe München statt

    Die EXPO REAL findet im Oktober wieder auf der Messe München statt

    Auf der EXPO REAL wird sich vorrangig alles um das Networking bei branchen-und länderübergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen drehen. Somit bildet die Messe eine Networking-Plattform für die Märkte von Europa, Russland, den Mittleren Osten und den USA. Zu den rund 1.600 Ausstellern werden 500 Referenten innerhalb eines Konferenzprogrammes einen aktuellen Überblick über Trends und Neuerungen der Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmärkte geben. [mehr » ]



    Zu wenig “Green Buildings”: Immobilienwirtschaft verfehlt Nachhaltigkeitsziele

    geschrieben am 2. Juni 2010

    Green Buildings gelten als zukunftsweisend, da sie außer der guten Umweltbilanz auch satte Rendite versprechen. Dennoch wird es noch eine ganze Weile dauern, bis sich die grünen Bürogebäude am Markt durchsetzen werden, wie aus einer Umfrage der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) hervorgeht. Vor allem fehlende Anreize für die energetische Sanierung seien daran Schuld.

    Green Buildings: Werden die Ziele verfehlt?

    Green Buildings: Werden die Ziele verfehlt?

    Der Wille ist da, doch die Aussichten sind nicht gut: bis zum Jahr 2020 werden lediglich 10 Prozent aller Gewerbeimmobilien die Nachhaltigkeitsanforderungen nicht erfüllen, wenn die Anreize zur energetischen und nachhaltigen Sanierung nicht verbessert werden. Davon gehen zumindest 20 Prozent der Immobilienfachleute des Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) aus, die im Rahmen der aktuellen RICS Global Sustainability Survey im ersten Quartal 2010 befragt wurden. [mehr » ]



    Hausbauer bürgt, TV-Produzent türkt: Immobilien-News und Themen KW 21-2010

    geschrieben am 30. Mai 2010 mit einem Kommentar

    Fertighausanbieter können Bürgschaft verlangen. Wer sich demnächst ein Fertighaus leisten will, muss unter Umständen bereits vor Baubeginn eine Bürgschaft über den kompletten Kaufpreis beibringen. Fertighaushersteller können eine solche Bürgschaft verlangen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied. [Yahoo]

    Gewerbeimmobilienflaute zu Ende? Unter der Krise hatten Gewerbeimmobilien besonders zu leiden: Mieterschwund und sinkende Mieten sorgen für reihenweise Abwertungen bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Doch jetzt scheint ein Ende des Abwärtstrends in Sicht. [FTD]

    Wittler verklagt „Unterm Hammer“ Produktionsfirma. Nach dem unrühmlichen Ende der Einrichtungs-Beratungssoap „Unterm Hammer“, in der Tine Wittler von der Einrichtung über die Entschuldung der Eigentümer bis zur geldbringenden Versteigerung alle wichtigen Dinge selber in die Hand nahm, sickerten weitere Details über gestellte Szenen durch. Wittler sieht sich als Unschuldslamm und will nun die Produktionsfirma verklagen. [DWDL]

    Schulhaus Typ Erfurt. In der DDR waren auch die Schulen – wie vieles andere – wenig individuell. Dank Standard-Plattenbauform sahen die Gebäude in wirklich jeder Stadt absolut gleich aus. Ingesamt gab es mehrere Typen, von denen scheinbar nur einem eine Zukunft beschert ist… [FAZ]

    Elbphilharmonie feiert Richtfest. Das mit dem Feiern ist man allerdings betont bescheiden angegangen, zu negativ waren die Elbphilharmonie-Nachrichten in den letzten Wochen: Baupfusch, Klagen und explodierende Kosten. Dass in der Hafen City dennoch etwas spektakuläres entsteht, auf das man zu Recht stolz sein kann – das wollte man sich dann doch nicht nehmen lassen. [Stern]

    Weiterer Immobilienfonds schließt.
    Mit unschöner Regelmäßigkeit müssen derzeit Woche für Woche weitere Immobilienfonds ihre Pforten schließen – bzw. die Rücknahme der Anteile aussetzen. Nun hat es mit dem Axa Immosolutions einen Fonds für institutionelle Anleger erwischt. Der Grund ist erneut der gleiche: Hohe Mittelabflüsse haben den Fonds in Bedrängnis gebracht. [Handelsblatt]



    Bieten Immobilien doch keinen Inflationsschutz?

    geschrieben am 7. Mai 2010 mit einem Kommentar

    Sind die auch gern als „Betongold“ bezeichneten Immobilien doch kein krisensicherer Inflationsschutz? Das behaupten zumindest zwei aktuelle Studien aus dem Hause Feri und BulwienGesa. Wohneigentümer sind dennoch auf der relativ sicheren Seite – die Marktanalysten haben die Entwicklung bei Gewerbeimmobilien untersucht.

    Der Tenor könnte nicht eindeutiger sein: „Wer in Immobilien investiert, weil er eine Sicherheit vor Inflation haben will, liegt fehl“, analysiert Olaf Claessen vom Studienauftraggeber Deutsche Land Property Management das Ergebnis der Studie im Branchenblatt „Immobilien Zeitung“. BulwienGesa konnte in der Studie zumindest bei Gewerbeimmobilien keine statistisch signifikante Beziehung zwischen Miet- und Kaufpreisen und Inflation entdecken. [mehr » ]



    MIPIM: Immobilienbranche ist verhalten optimistisch

    geschrieben am 22. März 2010

    Die MIPIM in Cannes endet zwar alljährlich mit der Verleihung der begehrten „Immobilienoscars“, viel wichtiger ist aber das Signal, welches von der Immobilienmesse ausgeht. Und das diesjährige Fazit der Experten über die weitere Entwicklung der Branche lautet: Man weiß zwar nicht genau, wo man steht und wo es hingeht, aber vorsichtiger Optimismus ist durchaus angebracht.

    Strahlender MIPIM-Gewinner: Kameha Grand Bonn. Quelle: BonnVisio – Bonner Bogen Fotograf: Reiner Vogels

    Strahlender MIPIM-Gewinner: Kameha Grand Bonn. Quelle: BonnVisio – Bonner Bogen Fotograf: Reiner Vogels

    Auch die glanzvolle Verleihung der gerne als „Immobilien-Oscar“ bezeichneten MIPIM-Awards kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Immobilienbranche noch schwer unter der Wirtschaftskrise zu leiden hat. Ironischerweise kommt hier nochmal der Glanz der alten Tage zum Vorschein, als sich Länder, Städte und Investoren mit immer größeren und spektakuläreren Gebäuden gegenseitig übertrumpfen wollten und so zur Immobilienblase beitrugen, die später dann der Auslöser der Wirtschaftskrise wurde. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 08-2010: Mieten, Leerstand, Arsenal

    geschrieben am 28. Februar 2010 mit 3 Kommentaren

    2009 leicht steigende Mieten in Deutschland. Der Krise zum Trotz: Die Mieten sind nach einer Untersuchung des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS) im vergangenen Jahr stärker gestiegen als die Lebenshaltungskosten. So wurden Altbauwohnungen im Schnitt 1,2 Prozent mehr verlangt als 2008, bei Neubauwohnungen betrug der Anstieg 1,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten stiegen um 0,4 Prozent. Dass nur die Kosten für Energie noch deutlicher stiegen, wird die Mieter kaum trösten. [Capital]

    Wohnungsleerstand in Ostdeutschland ernstes Problem. Im Osten Deutschlands stehen derzeit über eine Million Wohnungen leer. Auch die Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig – der Wegzug junger Leute und das steigende Durchschnittsalter verschlimmern den Zustand eher noch. Die Wohnungsbaugenossenschaften drohen an dem Alt-Schuldenberg zu ersticken. [Focus] [mehr » ]



    Neue Krise? Düstere Wolken am US-Gewerbeimmobilienmarkt

    geschrieben am 15. Februar 2010

    Die Welt ächzt immernoch unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, da droht nach einem Bericht des „Handelsblatt“ erneutes Ungemach. Der US-Markt für Gewerbeimmobilien wackelt bedenklich und könnte für ein erneutes Desaster sorgen.

    Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.

    Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.

    So lange ist es noch nicht her, dass man den Ursprung der derzeiten Krise vergessen hätte. Seinerzeit wurden großzügigerweise Kredite auch an diejenigen vergeben, die ihre Schulden realistisch nur mit einem Lottogewinn hätten wieder zurückzahlen können. In der Folge stiegen die Immobilienpreise – bis irgendwann die Märchenkreditblase platzte, Hunderttausende ihr Haus verloren, was einen dramatischen Preisrutsch bei den Hauspreisen nach sich zog und die Wirtschaft ins Schlingern kam.

    Nun sehen Experten ähnliche Tendenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Einkaufszentren und Bürogebäude stehen immer öfter leer oder werden schlechter bewertet. [mehr » ]



    Deutscher Immobilienmarkt bekommt Krise zu spüren

    geschrieben am 29. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Der deutsche Immobilienmarkt gilt bei Investoren als solide und beliebt. Dennoch erwarten Experten, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise den Immobilienmarkt in diesem Jahr in Mitleidenschaft zieht. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor.

    Kaum Schwankungen und keine Immobilienblasen: Der Immobilienstandort Deutschland wird seit dem Beginn der Finanzkrise von etlichen Investoren gegenüber anderen Ländern als positiv eingeschätzt. Auch für das Jahr 2010 erwartet eine Mehrzahl von Investoren und Unternehmen einen attraktiven Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter knapp 100 Banken, Investoren, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften hervorgeht. [mehr » ]