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    Hausverlosung war gestern, Hausverquizzung ist „In“

    geschrieben am 2. Juli 2009 mit einem Kommentar

    Kann sich noch jemand an Volker Stiny erinnern, den Mann, der sein etwas außerhalb Münchens gelegenes Haus nicht verkauft bekam und es dann unter dem Mantel eines Wissensquiz verlosen wollte – bis die Regierung Mittelfranken einschritt und die Aktion untersagte?

    Die Story schlug einigermaßen hohe Wellen und schaffte es sogar bis ins TV. Die Hausverlosung galt sogar als mögliches zukunftsträchtiges Konzept der Immobilienvermarktung – bis das Glückspielmonopol der Sache ein jähes Ende bereitete.

    Scheinbar hat Stiny – nun sesshaft in Berlin – einen neuen Weg gefunden, seine Immobilie doch noch an den Mann zu bringen. Obwohl, so neu ist dieser gar nicht. Laut einem Bericht des Spiegel streicht er einfach die Verlosung am Ende des Wissensspiels und lässt nun die komplette Aktion als Quiz laufen. Von den 48.000 Mitspielern, die je 19 Euro Einsatz gezahlt haben, um teilnehmen zu dürfen, sollen nach einigen Runden noch 120 übrigbleiben – die den glücklichen Gewinner in einer großen Finalrunde ausspielen.

    Mehr dazu bei Spiegel Online.



    Hausverlosung und kein Ende: Stiny will weiterkämpfen

    geschrieben am 30. Januar 2009 mit 7 Kommentaren

    Die Verlosung eines Hauses in Baldham bei München entwickelt sich zu einer interessanten Fortsetzungsgeschichte. Heute meldete sich nun der Hausbesitzer mit einer Stellungnahme zu Wort.

    Hausverlosung: Fortsetzung folgt...

    Hausverlosung: Fortsetzung folgt...

    Stinys Idee, das Haus unter 100, aus einem Wissensquiz übriggebliebenen, Teilnehmern zu verlosen, rief nicht nur etliche Medien auf den Plan, sondern auch die für das Glücksspiel in Bayern zuständige Regierung von Mittelfranken. Diese befand sogleich, dass es sich dabei mitnichten um ein Geschicklichkeitsspiel handelt, sondern um eine Lotterie - und damit verboten ist, schließlich liegt das Glücksspielmonopol beim Staat.

    Deadline Donnerstag 16:00, Stellungnahme am Freitag

    Stiny bekam die Aufforderung, die Verlosung bis zum gestrigen Donnerstag 16:00 zu beenden, sonst drohe ein Zwangsgeld. Derzeit ruht das Spiel tatsächlich, auf der Homepage winyourhome.de steht zu lesen: [mehr » ]



    Keine Erlaubnis: Hausverlosung in Bayern abgesagt

    geschrieben am 28. Januar 2009 mit 9 Kommentaren

    Während heute wieder hunderttausende Menschen hoffen, den Millionenjackpot im Lotto zu knacken, ist die private Hausverlosung des Volker Stiny seit gestern Geschichte: Eine Behörde untersagte ihm die Verlosung seines Hauses im Internet.

    Hausverlosung im Internet verboten

    Hausverlosung im Internet verboten

    Über ein Jahr hatte der Rand-Münchner versucht, sein Eigenheim in Baldham bei München auf herkömmliche Weise zu verkaufen, doch für den Preis von 500.000 Euro fand sich kein Interessent. Also versuchte er, die Immobilie per Internet-Lotterie zu verlosen, ein Konzept, das in Österreich seit einiger Zeit erfolgreich läuft und in Deutschland in der vergangenen Woche für einiges Aufsehen sorgte. Rechtlich wähnte sich Stiny auf der sicheren Seite, denn er tarnte die Verlosung als „Geschicklichkeitsspiel“ im Stile von „Wer wird Millionär“ und fand sogar einen Anwalt, der die Rechtmäßigkeit der Hausverlosung bescheinigte. [mehr » ]



    Hausverlosung: Chance, Abzocke oder illegal?

    geschrieben am 23. Januar 2009 mit 15 Kommentaren
    Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?

    Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?

    Wenn die Zeiten schlecht sind und die Gürtel enger geschnallt werden müssen, haben die Menschen die kreativsten Ideen, um an Geld zu kommen. Wer zum Beispiel während der aktuellen Finanz- Wirtschafts- und Immobilienkrise versucht, sein Haus zu verkaufen, bekommt wohl nur in den seltensten Fällen den Preis, den er sich vorgestellt hat, schließlich sitzt derzeit weder bei Banken noch bei Käufern das Geld besonders locker. Warum also nicht aus dem Verkauf eine Lotterie machen? Für einen bestimmten Betrag kann jeder ein Los kaufen und hat immerhin eine, im Vergleich zum normalen Lottospiel, überschaubare Chance auf Glückseligkeit.

    Genau das dachte sich auch Volker Stiny, der für sein Häuschen in Baldham bei München keinen Käufer fand. Sicher war der Preis mit knapp 500.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber nach Ansicht des Besitzers trotzdem gerechtfertigt.

    Rieseninteresse an zweifelhafter Methode

    Nach einem Jahr gab er die Suche nach einem Käufer auf und veranstaltet derzeit ein Quiz, um einen glücklichen Gewinner zu finden. Nur Verlosen darf er es nicht – in Deutschland hat der Staat das Glücksspielmonopol. Mit einer durchaus fragwürdigen Methode schafft sich Stiny eine Hintertür:

    [mehr » ]