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    Hamburg: SPD will gegen Wohnungsleerstand vorgehen

    geschrieben am 24. August 2010

    Die SPD-Fraktion in Hamburg fordert ein konsequentes Vorgehen gegen den Wohnungsleerstand in der Hansestadt. Die Zweckentfremdung von Wohnraum soll verboten und Vermieter zum Anzeigen der Leerstände verpflichtet werden.

    Trotz knappem Wohnraum stehen in der Hansestadt tausende Wohnungen leer.

    Trotz knappem Wohnraum stehen in der Hansestadt tausende Wohnungen leer.

    Leer stehende Wohnungen selbst in begehrten Lagen und das trotz zunehmender Wohnungsnot – so sieht es derzeit in der Hansestadt aus. Damit das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht gerät, plant die Politik jetzt eine schärfere Vorgehensweise. So fordert die Hamburger SPD vom Senat ein grundsätzliches Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum sowie des „rechtswidrigen und beabsichtigten Leerstands von Wohnungen“. Seit 2008 war im Wohnraumschutzgesetz die Pflicht von Vermietern festgelegt, Wohnungen zu melden, die länger als sechs Monate leer stehen. Diese Regelung schaffte die CDU ab und sorgte damit dafür, dass keine klare Übersicht mehr besteht, wie viele Wohnungen aktuell freistehen. [mehr » ]



    Grüne Kontorhäuser: Hamburg ist Nummer eins beim Thema Nachhaltigkeit

    geschrieben am 7. Juli 2010

    In keiner deutschen Stadt wurde in den letzten Jahren so viel Wert auf nachhaltiges Bauen gelegt wie in Hamburg. Einer Bilanz von BNP Paribas Real Estate zufolge befindet sich die Hansestadt auf Platz eins der Metropolen mit grünen Kontorhäusern. Das nachhaltige Aufrüsten von Bestandsimmobilien soll folgen.

    Eines der nachhaltigen Projekte der Hansestadt: Die Hafencity © HCU

    Eines der nachhaltigen Projekte der Hansestadt: Die Hafencity © HCU

    Nachhaltigkeit beginnt sich durchzusetzen – den Anfang macht die Hansestadt Hamburg. So hat Hermann Horster vom Beratungsunternehmen BNP Paribas Real Estate gegenüber der „Welt“ bekanntgegeben, dass die Zahl der Gebäude, die nach den strengen Standards der unterschiedlichen internationalen Zertifizierungen gebaut werden, wächst. Laut Horster, der bundesweit für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist, muss über „die Frage, ob nachhaltig gebaut wird, […] inzwischen gar nicht mehr diskutiert werden“. [mehr » ]



    leerstehende Büros und Schlösser: Immobilien-News und Themen KW 22-2010

    geschrieben am 6. Juni 2010

    Nettes Plätzchen mitten in Berlin zur Zwischenmiete. Für die nächsten Wochen steht in Berlin eine prominente Behausung leer. Warum in dieser Zeit nicht ein paar Euro für die Staatskasse reinholen ? Einen solchen Gedanken hatte wohl jemand, derr Schloss Bellevue bei „WG-Gesucht“ eingestellt hat. Die monatliche Miete fällt dabei äußerst studentenfreundlich aus: Gerade mal zwei Euro werden für das Anwesen fällig. [Focus]

    Pfusch am Eigenheim verhindern. Oft scheint es so, als seien Pannen und Pfusch beim Bau ein ungeschriebenes Naturgesetz. Das ist umso bitterer, da mangelhaft ausgeführte Bauarbeiten die Bauherren nicht selten in existenzielle Nöte stürzen. Doch wenn einige Dinge beachtet werden, muss der Hausbau nicht immer im Drama enden. [FTD]

    Geld verheizen tut nicht not. Sparsames Heizen fällt oft nicht leicht: Irgendeinem, meist weiblichen Familienmitglied ist immer so kalt, sodass die Heizung unweigerlich auf Stufe 5 gedreht wird. Und selbst wenn man sparsam mit der teuren Energie umgeht, heißt das noch lange nicht, dass man auch wirklich spart. Oft machen undichte Fenster oder alte Heiztechnik dem Sparwillen einen Strich durch die Rechnung. Doch wann lohnt sich eine Neuanschaffung? [Focus] [mehr » ]



    Hamburg: mehr Wohnungen im Überseequartier

    geschrieben am 4. Juni 2010

    Anstatt weiterer Büroflächen soll nun im Hamburger Überseequartier mehr Wohnraum geschaffen werden, welcher in der Hansestadt dringend gebraucht wird. Aufgrund des hohen Angebots an scheinbar unausgelasteten Büroimmobilien in Hamburg sei es schwierig, die planmäßigen Bürohäuser im Süden des Überseequartiers zu realisieren.

    HafenCity Hamburg: noch mehr neue Wohnungen

    HafenCity Hamburg: noch mehr neue Wohnungen

    Nach Ansicht des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) hat die Stadt nun die Chance, Fehlentwicklungen im Überseequartier zu beheben. Ursprünglich hatten die Investoren geplant, Büroflächen in der Hafenstadt für bis zu 20 Euro/m² zu vermieten, sollte nun aber wie geplant die Stadt die gleichen Räumlichkeiten im neuen Überseequartier günstiger anbieten, würden die teureren Büroflächen nicht mehr zu den kalkulierten Preisen vermarktet werden können. Die Stadt will große Teile des Überseequartiers selber anmieten, da sich nur wenige Interessenten für die Büroflächen fanden. [mehr » ]



    Hamburg: Geschäft mit Eigentumswohnungen boomt

    geschrieben am 28. Mai 2010 mit 3 Kommentaren

    Eigentumswohnungen in Hamburg sind so gefragt wie nie. Die Gründe für den Trend sind gute wirtschaftliche Voraussetzungen in der Hansestadt sowie demographische Entwicklungen.

    Hamburg: Eigentumswohnungen sind äußerst beliebt.

    Hamburg: Eigentumswohnungen sind äußerst beliebt.

    Stadtflucht adé: Statt in ländliche Regionen zieht Jung und Alt wieder in Deutschlands Großstädte. Und das nicht nur zur Miete, sondern zu einem immer größeren Anteil als Wohneigentümer. Besonderen Grund zur Freude haben die Makler der Hansestadt Hamburg; hier ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen deutlich gestiegen. So zählte man beim Immobilienvermittlungsunternehmen Grossmann & Berger innerhalb von einer Woche 135 Anfragen von Kaufinteressenten und damit doppelt so viele wie sonst, sagte der Leiter Wohn-Projekte bei Grossmann & Berger, Frank Stolz, [mehr » ]



    Hamburgs HafenCity bekommt mehr Wohnungen

    geschrieben am 27. Mai 2010

    In Hamburgs neuem Stadtteil „HafenCity“ sollen mehr Wohnungen entstehen als ursprünglich angedacht. Der überarbeitete Masterplan für die östlichen Quartiere, der gestern der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sieht insbesondere das Quartier Baakenhafen als „urbanes Wohngebiet“ vor.

    HafenCity Hamburg: mehr neue Wohnungen

    HafenCity Hamburg: mehr neue Wohnungen

    Hamburg gehört zu den wenigen Städten, deren Bevölkerungszahl stetig zunimmt, aber auch zu den vielen Städten, in denen es zu wenige neue Wohnungen gibt. Allerdings ist die Hansestadt derzeit auch in der komfortablen Position, mit der HafenCity in allerbester Lage einen komplett neuen Stadtteil entwickeln zu können. Doch während der Westen der HafenCity bereits weitestgehend fertiggestellt ist und in der Mitte derzeit gebaut wird, ergeben sich im Osten noch Handlungsspielräume – die jetzt mit einem überarbeiteten Masterplan ab 2011 in die Realität umgesetzt werden sollen. [mehr » ]



    Architekten befürchten Baupfusch an der Elbphilharmonie

    geschrieben am 17. Mai 2010 mit einem Kommentar

    Laut einem Prüfbericht sind beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie schwerwiegende Sicherheitsmängel aufgetreten. Die Vorwürfe der Schweizer Architekten richten sich gegen die ohnehin durch Kostenexplosionen und Bauverzögerungen in die Kritik geratene Baufirma Hochtief, wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet.

    Elbphilharmonie - Architekten prangern Baumängel an. Foto: © Herzog & de Meuron

    Elbphilharmonie - Architekten prangern Baumängel an. Foto: © Herzog & de Meuron

    Der monatelange Streit um die Elbphilharmonie am Hamburger Hafen nimmt einfach kein Ende. Schon während der Bauarbeiten hatten sich die Kosten für den Konzertsaal mit der außergewöhnlichen Architektur von ursprünglich geplanten 77 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro erhöht - was dem Projekt einen unrühmlichen Eintrag ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes bescherte - und der Fertigstellungstermin des Gebäudes auf unabsehbare Zeit verschoben. Die Hamburger Realisierungsgesellschaft Rege äußerte nun konkrete Vorwürfe gegen die verantwortliche Baufirma Hochtief, nach denen erhebliche bauliche Mängel am Konzerthaus festzustellen sind. [mehr » ]



    Elbphilharmonie: Hamburger Senat verklagt Baukonzern

    geschrieben am 8. April 2010 mit einem Kommentar

    Der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg sollte ein ambitioniertes „Leuchtturmprojekt“ werden, verkommt aber inzwischen immer mehr zu einem Drama. Nach einer wahren Kostenexplosion und erheblichen Bauverzögerungen will der Hamburger Senat nun den ausführenden Baukonzern verklagen.

    Elbphilharmonie. Foto: © Herzog & de Meuron

    So soll sie aussehen, wenn sie fertig ist: die Elbphilharmonie. Foto: © Herzog & de Meuron

    Der Hamburger Senat hat die Faxen dicke: Nach monatelangem Streit will die Stadt nun gegen den Bauträger der Elbphilharmonie vor Gericht ziehen. „Seit drei Monaten versuchen wir, einen verbindlichen Terminplan von Hochtief zu bekommen. Da das nicht geschehen ist, haben wir heute Klage beim Amtsgericht Hamburg eingereicht“, erklärte Karl Olaf Petters von der Kulturbehörde die Beweggründe. Der Senat möchte mit dem Gang vor Gericht einen definitiven Termin für die Fertigstellung des Prestigeprojektes erhalten, um endlich Planungssicherheit zu erreichen. [mehr » ]



    Hamburg: Wohnungsverkauf boomt

    geschrieben am 6. April 2010 mit 2 Kommentaren

    Das Geschäft mit Wohneigentum in der Hansestadt läuft gut: 2009 verkauften die Immobilienmakler so viele Objekte wie lange nicht mehr. Die Entwicklung soll sich 2010 fortsetzen, es besteht jedoch aufgrund des Bevölkerungswachstums der Stadt ein erhöhter Bedarf an neuen Wohnungen.

    Hamburg, gefragte Perle: Immobilien gehen in der Hansestadt wie geschnitten Brot

    Hamburg, gefragte Perle: Immobilien gehen in der Hansestadt weg wie geschnitten Brot

    Schon im vergangenen Jahr hatte sich Wohneigentum in Hamburg ungewöhnlich großer Beliebtheit erfreut. In allen Stadtteilen der Hansemetropole wurden besonders Eigentumswohnungen mittlerer Größe, also zwischen 60 und 120 Quadratmetern, gekauft. Vor allem im ersten Halbjahr 2009 bestand laut einem Bericht der „Welt“ ein großes Interesse seitens der Kapitalanleger. Auch Neubauprojekte seien dabei schnell verkauft worden. Seien es normalerweise zwei Wohnungen monatlich gewesen, waren es in 2009 durchschnittlich zehn, so Frank Stolz, zuständig für das Neubaugeschäft beim Immobilienmakler Grossmann & Berger. Der Trend habe sich auch im ersten Quartal dieses Jahres gehalten und soll sich 2010 weiterhin durchsetzen. [mehr » ]



    Bernhard-Nocht-Quartier: Investoren machen Druck

    geschrieben am 18. März 2010

    Die Investoren Köhler & von Bargen machen der Initiative No BNQ im Streit um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ jetzt Druck: Die Anwohner sollen sich bis zum Ende des Monats entschieden haben, ob sie das Häuserensemble kaufen.

    Nocht-Quartier: Initiative braucht schnell Geld. Foto: Interessengemeinschaft NO BNQ

    Nocht-Quartier: Initiative braucht schnell Geld. Foto: Interessengemeinschaft NO BNQ

    In der Verhandlung um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ in Sankt Pauli geht es einen weiteren Schritt voran. Gerade erst hatten die Investoren Köhler & von Bargen ihr Angebot veröffentlicht, das Neubauviertel an die Bürgerinitiative No BNQ zu verkaufen. Diese war vom alternativen Bauträger Stattbau engagiert worden und hatte gegen die Umbaupläne der Investoren protestiert.

    Jetzt setzen Köhler & von Bargen den Anwohnern eine letzte Frist: Bis zum 31. März müssen sie sich entschieden und eine verbindliche Kaufabsichtserklärung abgegeben haben. [mehr » ]