geschrieben am 16. November 2011
Eins der markantesten Häuser in Rheine wurde verkauft: Das Beckerssches Haus am Marktplatz der Stadt im Münsterland gehört nun einem Rechtsanwalt. Pächter für das Ladenlokal im Erdgeschoss werden noch gesucht.

In Rheine gibt es viele schöne und interessante Wohnhäuser. Foto: Lars Paege / pixelio.de
Interessante und schöne Häuser zum Kauf Rheine gibt es einige, aber manche sind dann doch etwas ganz Besonderes. Am Marktplatz in Rheine macht seit jeher ein Renaissancebau von sich Reden: Das Beckerssche Haus ist eines der Prachtbauten der kleinen Stadt im Münsterland. Nach dem Tod von Rudolf Beckers im Jahre 2004 und seiner Frau Karin im Jahre 2008 stand das Gebäude leer, keines der vier Kinder wollte das Wohn- und Geschäftshaus, das seit 1982 als Baudenkmal eingetragen ist, weiter nutzen. Daher entschloss sich die Erbengemeinschaft zum Verkauf. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 9. Juni 2011
Eine Erbengemeinschaft will eine 90-jährige, fast blinde Mieterin aus ihrer Mietwohnung, in der sie seit 1953 lebt, herausklagen - um das Haus verkaufen zu können. Die Kläger zogen dafür bis vor den obersten Gerichtshof.

Die Richter des VIII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs wiesen den Fall an das Landgericht zur nochmaligen Prüfung zurück. Foto: Bundesgerichtshof
Die Kläger sind in ungeteilter Erbengemeinschaft Eigentümer eines Hauses, das 1953 unter staatlicher Verwaltung an die Beklagte vermietet wurde. Aufsehen erregt der Prozess demnach nicht nur durch die Forderung nach Durchsetzung der Kündigung einer alten, fast blinden Frau, sondern auch durch die Wiederbelebung des Klischees über Ost- und Westdeutsche: Die westdeutsche Erbengemeinschaft will die ostdeutsche Rentnerin aus der Mietwohnung im Einfamilienhaus, das ehemals in der DDR lag, klagen. Das Hauptargument der Kläger ist, das Haus mit einer vermieteten Wohnung nicht verkaufen zu können. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 2. März 2009 mit einem Kommentar
Originell oder Schnapsidee? Erich Krumsig aus dem hessischen Immenhausen würde sein Haus für einen neuen Job tauschen. Im Januar gab er deswegen eine Annonce in seiner lokalen Tageszeitung auf. Ein Stück aus der Reihe: Wie werde ich meine Immobilie möglichst kreativ los.
Drei Jahre war Krumsig arbeitslos und hat in dieser Zeit nach eigenen Angaben über 600 Bewerbungen verschickt – erfolglos. Zuletzt hatte er 22 Jahre lang in einer Wasseraufbereitungsanlage gearbeitet, bis ihn sein Chef dort gefeuert hat. Jeden Job würde er machen, nur um nicht mehr tagein tagaus die Schwäne zu füttern. Doch für einen Mittfünfziger ist es heutzutage fast unmöglich, eine Arbeit zu finden.
Sein ganzes Leben hat er gearbeitet und nun ist er zum Rumsitzen verdammt. Das muss schwer an ihm genagt haben. Er überlegte sich, was er neben seiner Arbeitskraft noch anzubieten hat: Ein Haus zum Beispiel.
Und so kam er eines Tages auf die Idee, das Haus, in dem er fast sein ganzes Leben verbracht hat und das 160.000 Euro wert sein soll, für eine sichere Arbeitsstelle anzubieten: “Tausche Haus gegen sicheren Arbeitsplatz! 3 FH, Raum KS, 160T Euro, hypothekenfrei. Zeitarbeit unerwünscht”, so lautete die Anzeige in der Zeitung.
Was folgte, war ein Sturm der Aufmerksamkeit: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 30. Januar 2009 mit 7 Kommentaren
Die Verlosung eines Hauses in Baldham bei München entwickelt sich zu einer interessanten Fortsetzungsgeschichte. Heute meldete sich nun der Hausbesitzer mit einer Stellungnahme zu Wort.

Hausverlosung: Fortsetzung folgt...
Stinys Idee, das Haus unter 100, aus einem Wissensquiz übriggebliebenen, Teilnehmern zu verlosen, rief nicht nur etliche Medien auf den Plan, sondern auch die für das Glücksspiel in Bayern zuständige Regierung von Mittelfranken. Diese befand sogleich, dass es sich dabei mitnichten um ein Geschicklichkeitsspiel handelt, sondern um eine Lotterie - und damit verboten ist, schließlich liegt das Glücksspielmonopol beim Staat.
Deadline Donnerstag 16:00, Stellungnahme am Freitag
Stiny bekam die Aufforderung, die Verlosung bis zum gestrigen Donnerstag 16:00 zu beenden, sonst drohe ein Zwangsgeld. Derzeit ruht das Spiel tatsächlich, auf der Homepage winyourhome.de steht zu lesen: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Januar 2009 mit 9 Kommentaren
Während heute wieder hunderttausende Menschen hoffen, den Millionenjackpot im Lotto zu knacken, ist die private Hausverlosung des Volker Stiny seit gestern Geschichte: Eine Behörde untersagte ihm die Verlosung seines Hauses im Internet.

Hausverlosung im Internet verboten
Über ein Jahr hatte der Rand-Münchner versucht, sein Eigenheim in Baldham bei München auf herkömmliche Weise zu verkaufen, doch für den Preis von 500.000 Euro fand sich kein Interessent. Also versuchte er, die Immobilie per Internet-Lotterie zu verlosen, ein Konzept, das in Österreich seit einiger Zeit erfolgreich läuft und in Deutschland in der vergangenen Woche für einiges Aufsehen sorgte. Rechtlich wähnte sich Stiny auf der sicheren Seite, denn er tarnte die Verlosung als „Geschicklichkeitsspiel“ im Stile von „Wer wird Millionär“ und fand sogar einen Anwalt, der die Rechtmäßigkeit der Hausverlosung bescheinigte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. Januar 2009 mit 15 Kommentaren

Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?
Wenn die Zeiten schlecht sind und die Gürtel enger geschnallt werden müssen, haben die Menschen die kreativsten Ideen, um an Geld zu kommen. Wer zum Beispiel während der aktuellen Finanz- Wirtschafts- und Immobilienkrise versucht, sein Haus zu verkaufen, bekommt wohl nur in den seltensten Fällen den Preis, den er sich vorgestellt hat, schließlich sitzt derzeit weder bei Banken noch bei Käufern das Geld besonders locker. Warum also nicht aus dem Verkauf eine Lotterie machen? Für einen bestimmten Betrag kann jeder ein Los kaufen und hat immerhin eine, im Vergleich zum normalen Lottospiel, überschaubare Chance auf Glückseligkeit.
Genau das dachte sich auch Volker Stiny, der für sein Häuschen in Baldham bei München keinen Käufer fand. Sicher war der Preis mit knapp 500.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber nach Ansicht des Besitzers trotzdem gerechtfertigt.
Rieseninteresse an zweifelhafter Methode
Nach einem Jahr gab er die Suche nach einem Käufer auf und veranstaltet derzeit ein Quiz, um einen glücklichen Gewinner zu finden. Nur Verlosen darf er es nicht – in Deutschland hat der Staat das Glücksspielmonopol. Mit einer durchaus fragwürdigen Methode schafft sich Stiny eine Hintertür:
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Von immobilo_mb
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