geschrieben am 28. April 2011 mit einem Kommentar
Die Bewährungsstrafe für den Veranstalter einer Hausverlosung wurde jetzt vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt. Der 54-jährige hatte von Dezember 2008 bis Februar 2009 ein rechtswidriges Gewinnspiel im Internet veranstaltet, bei dem es eine Doppelhaushälfte in München zu “gewinnen” gab.

Vorsicht bei gewinnversprechenden Hausverlosungen im Internet.
Eine Hausverlosung im Internet – mit diesem verlockenden Angebot hatte der Münchener zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 geworben. Das erfolgsversprechende Gewinnspiel entpuppte sich jedoch als großer Reinfall: Die Verlosung fand nicht statt, das Landgericht München verurteilte den Mann zu einer 2-jährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der BGH wies die Revision des Veranstalters nun zurück, die Haftstrafe auf Bewährung ist damit rechtskräftig. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 20. August 2010 mit 2 Kommentaren
Er hat seinen Reichtum satt: Ein österreichischer Millionär verlost seine Tiroler Villa, um ein bescheidenes Leben in den Bergen zu führen. Die glückliche Gewinnerin ist eine 49-jährige Deutsche, die das Luxusanwesen 99 Euro gekostet hat.

Innsbruck in Tirol: Hier will der Self-Made-Millionär eine kleine Wohnung beziehen. Bild: Markus Preitler / pixelio.de
Geld macht glücklich – diese Auffassung scheint Karl Rabeder nicht zu vertreten. Während die meisten Menschen nach Reichtum streben, möchte er seinen loswerden. Der 48-jährige Österreicher war Millionär seit seinem 32. Lebensjahr. Erwirtschaftet hat er sein Vermögen mit der ehemaligen Gärtnerei seiner Großeltern, die er mit Mitte 20 in eine Firma für Wohnaccessoires verwandelt hat. Des vielen Geldes ist er jetzt überdrüssig – und möchte damit lieber andere glücklich machen. So versucht der reiche Unternehmer aus Linz an der Donau seit März 2009 seine Villa zu verlosen – jetzt ist eine Deutsche die neue glückliche Besitzerin. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 16. März 2010 mit 5 Kommentaren
Die Idee war simpel und erfolgversprechend: Weil ein Vorort-Münchener sein Haus nicht für den avisierten Preis verkaufen konnte, wollte er es im Intenet verlosen. Die Behörden verboten die als Wissensquiz deklarierte Aktion. Nun steht der 53-jährige Volker Stiny wegen 18.294fachen Betruges vor Gericht.

Gehe nicht über Los: Hausverlosung bringt Münchener Betrugsanklage ein
Es hätte so schön laufen können. 48.000 Menschen kaufen für den überschaubaren Einsatz von je 19 Euro die Teilnahme an einem Quiz und am Ende hätte es praktisch nur Gewinner gegeben: Derjenige, der für 19 Euro ein Haus gewinnt, 99 weitere, die Sachpreise gewinnen und natürlich der Hausherr, der für seine zuvor erfolglos angebotene Immobilie in Baldham bei München statt des geschätzten Wertes von 570.000 Euro sogar 912.000 Euro einnimmt - abzüglich der Kosten für die Sachpreise.
Doch die mittelfränksichen Behörden machten ihm einen Strich durch die Rechnung: Sie verwiesen auf das staatliche Glückspielmonopol und untersagten Stiny das „Geschicklichkeitsspiel“. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Juli 2009 mit einem Kommentar
Kann sich noch jemand an Volker Stiny erinnern, den Mann, der sein etwas außerhalb Münchens gelegenes Haus nicht verkauft bekam und es dann unter dem Mantel eines Wissensquiz verlosen wollte – bis die Regierung Mittelfranken einschritt und die Aktion untersagte?
Die Story schlug einigermaßen hohe Wellen und schaffte es sogar bis ins TV. Die Hausverlosung galt sogar als mögliches zukunftsträchtiges Konzept der Immobilienvermarktung – bis das Glückspielmonopol der Sache ein jähes Ende bereitete.
Scheinbar hat Stiny – nun sesshaft in Berlin – einen neuen Weg gefunden, seine Immobilie doch noch an den Mann zu bringen. Obwohl, so neu ist dieser gar nicht. Laut einem Bericht des Spiegel streicht er einfach die Verlosung am Ende des Wissensspiels und lässt nun die komplette Aktion als Quiz laufen. Von den 48.000 Mitspielern, die je 19 Euro Einsatz gezahlt haben, um teilnehmen zu dürfen, sollen nach einigen Runden noch 120 übrigbleiben – die den glücklichen Gewinner in einer großen Finalrunde ausspielen.
Mehr dazu bei Spiegel Online.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 31. März 2009 mit einem Kommentar
Nachdem das Verlosen von Häusern in Deutschland nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, suchen Immobilienbesitzer offenbar nach neuen Vermarktungsstrategien für schwer an den Mann zu bringende Häuser. Ganz vorn dabei: Der Verkauf ganzer „Dörfer“.
In der Wirtschaftskrise achten die Menschen darauf, ihr Geld möglichst zusammenzuhalten. Der Konsum wird eingeschränkt, größere Investitionen nach hinten verschoben. Auch wenn eine Untersuchung ergeben hat, daß die Mehrheit der Immobilieninteressierten weiterhin an ihren Kaufplänen festhalten will, ist der Hauskauf bei den meisten auf der Prioritätenliste ein paar Plätze nach hinten gerutscht.
Verkäufer von Immobilien haben es dementsprechend schwer. Und da es für Häuser keine Abwrackprämie gibt, müssen sich insbesondere Besitzer von Häusern, deren Standortbeschreibung nicht gerade als „Toplage“ durchgeht, besondere Vermarktungsstrategien einfallen lassen. Vorreiter in Deutschland war da ganz gewiss die geplante Verlosung eines Hauses in Baldham bei München. Doch was in anderen Ländern funktioniert, scheitert hierzulande am Glücksspielgesetz. Nachdem bereits Tausende Lose zu je 19 Euro verkauft wurden, stetzten die Behörden dem Treiben ein Ende - das staatliche Lotteriemonopol untersage privates Glücksspiel. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 8. Februar 2009
Das beherrschende Thema dieser Woche war wieder ganz klar - nein, keine Hausverlosung - die Wirtschafts- und Finanzkrise. Ausser den inzwischen gewohnten Schreckensnachrichten gab es aber auch erfreuliche News: Immobilo verkündet neue Kooperationen mit immobilienpool und Immowelt, der deutsche Immobilienmarkt trotzt der Krise und der ehemalige Berliner Flughafen Tempelhof hat einen neuen Mieter gefunden - obwohl diese Neuigkeit nicht alle glücklich macht. Hier eine Übersicht über weitere Nachrichten dieser Woche:
Jones Lang LaSalle-Gewinn bricht ein. Der Gewinn des größten Finanz-, Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Immobilienbereich, Jones Lang LaSalle, brach im vergangenen Jahr um 70% von 172 Millionen auf 84 Millionen Dollar ein. Der Umsatz blieb mit 2,7 Milliarden Dollar allerdings konstant. [Haufe]
Immobilienmärkte: Hoffen und Bangen. Die erste Hoffnungsstreifen am Horizont der Immobilienwirtschaft werden ausgemacht, aber ob es wirklich das Licht am Ende des Tunnels ist oder doch nur ein entgegenkommender Zug - keiner weiß es so recht. [FAZ, Handelsblatt]
Enteignungen auf Mallorca? Wegen des Baus einer Eisenbahnstrecke droht rund 700 Grundstückseignern auf Mallorca die Enteignung von Teilen ihrer Grundstücke. Auch die Aussicht auf am Swimming-Pool vorbeirasende Züge ist alles andere als verlockend. [Focus]
Tempelhof: Bread & Butter zahlt gut. Doch noch mal Tempelhof-News: Der in die Bredouille geratene Klaus Wowereit erhält Rückendeckung von der Berliner Immobilienmanagement GmbH. Nach Angaben der BIM-Sprecherin Katja Potzies zahlt die Modemesse für die zwei Monate Nutzung mehr als doppelt so viel wie die Dauernutzer. [MAZ]
Kö-Bogen soll kommen. Mit der Zustimmung des Rates der Stadt Düsseldorf für einen Verkauf großer Teile des Jan-Wellem-Platzes sind die Weichen für den Bau der Kö-Bögen gestellt. Mit der Planung der Neubebauung wurde Daniel Libeskind beauftragt. [Property-Magazine]
Andere Hausverlosung, gleiches Ende. Die Baldhamer Hausverlosung hat auch in anderen Teilen Deutschlands Nachahmer gefunden. Das Ende ist allerdings überall gleich: Die Verlosung wird von den zuständigen Behörden verboten. Witten (NRW) und Michendorf (Brandenburg) liegen eben nicht in Österreich. [DerWesten, Berliner Morgenpost]
Alles Wichtige mit 140 Zeichen: Immobilo bei Twitter. Alle wichtigen Immobilo-News gibts jetzt auch - ganz kurz und knapp - bei Twitter. Und es wird auch nicht rumgeschwätz - versprochen.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 1. Februar 2009
Diese Woche gab es ausser der Hausverlosung in Bayern noch eine ganze Reihe weitere Neuigkeiten. Da wären zum Beispiel Mietsteigerungen, BGH-Urteile und neue Immobilo-Kooperationen, aber auch…:
Hohe Nachzahlungen drohen. Mieter müssen für Energie und Wärme mit Nachzahlungen bis zu 30% rechnen. Vor allem die Kosten für Öl und Gas haben im letzten Jahr die Nebenkosten in die Höhe getrieben. [Welt]
Frankfurt: Neue Tower trotz Leerstand. Obwohl die hessische Finanzmetropole unter der aktuellen Krise leidet und ein immer größer werdender Leerstand zu sinkenden Mietpreisen führt, entstehen neue Bürotürme wie der “Tower 185“, der Opernturm, der Skytower oder das Palais-Quartier. [Handelsblatt]
Erbschaftssteuer. Seit der Reform der Erbschaftssteuer hat sich der sogenannte Nießbrauch zu einem Steuersparmodell entwickelt: Wenn der Hauseigentümer die Wohnung bereits zu Lebzeiten an Kinder oder Enkel verschenkt und sich im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht einräumen lässt, können Steuern gespart werden. [Financial Times Deutschland]
Hypo Real Estate. Vom Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate gibt es jeden Tag neue Nachrichten. Nun will der Bund die schwer angeschlagene Bank notfalls selbst übernehmen und dafür die Aktionäre enteignen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf soll kommende Woche vorgestellt werden. [FTD, Frankfurter Allgemeine]
Neptun Chefin droht Klage. Gegen das Vorstandsmitglied Cornelia Verch der Rostocker Baugenossenschaft Neptun steht eine Anklage wegen Untreue kurz bevor. Ihr wird vorgeworfen, Ausschreiben für Bauprojekte manipuliert zu haben. Dabei sollen vor allem Firmen aus ihren privaten Umfeld profitiert haben. [NNN]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 30. Januar 2009 mit 7 Kommentaren
Die Verlosung eines Hauses in Baldham bei München entwickelt sich zu einer interessanten Fortsetzungsgeschichte. Heute meldete sich nun der Hausbesitzer mit einer Stellungnahme zu Wort.

Hausverlosung: Fortsetzung folgt...
Stinys Idee, das Haus unter 100, aus einem Wissensquiz übriggebliebenen, Teilnehmern zu verlosen, rief nicht nur etliche Medien auf den Plan, sondern auch die für das Glücksspiel in Bayern zuständige Regierung von Mittelfranken. Diese befand sogleich, dass es sich dabei mitnichten um ein Geschicklichkeitsspiel handelt, sondern um eine Lotterie - und damit verboten ist, schließlich liegt das Glücksspielmonopol beim Staat.
Deadline Donnerstag 16:00, Stellungnahme am Freitag
Stiny bekam die Aufforderung, die Verlosung bis zum gestrigen Donnerstag 16:00 zu beenden, sonst drohe ein Zwangsgeld. Derzeit ruht das Spiel tatsächlich, auf der Homepage winyourhome.de steht zu lesen: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Januar 2009 mit 9 Kommentaren
Während heute wieder hunderttausende Menschen hoffen, den Millionenjackpot im Lotto zu knacken, ist die private Hausverlosung des Volker Stiny seit gestern Geschichte: Eine Behörde untersagte ihm die Verlosung seines Hauses im Internet.

Hausverlosung im Internet verboten
Über ein Jahr hatte der Rand-Münchner versucht, sein Eigenheim in Baldham bei München auf herkömmliche Weise zu verkaufen, doch für den Preis von 500.000 Euro fand sich kein Interessent. Also versuchte er, die Immobilie per Internet-Lotterie zu verlosen, ein Konzept, das in Österreich seit einiger Zeit erfolgreich läuft und in Deutschland in der vergangenen Woche für einiges Aufsehen sorgte. Rechtlich wähnte sich Stiny auf der sicheren Seite, denn er tarnte die Verlosung als „Geschicklichkeitsspiel“ im Stile von „Wer wird Millionär“ und fand sogar einen Anwalt, der die Rechtmäßigkeit der Hausverlosung bescheinigte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 25. Januar 2009
Diese Woche gab es neben der inzwischen gewohnten Krisenberichterstattung noch weitere spannende Themen wie die neuesten BGH-Urteile, umstrittene Hausverlosungen und den neuesten Trend zum “Wohnen im Dschungel“. Und ausserdem war da noch…:
Offene Immobilienfonds weiter geschlossen. Die meisten der vor drei Monaten geschlossenen “offenen Immobilienfonds” bleiben auch nach Ende der Schließungsfrist (Rücknahmestopp von Fondsanteilen) weiter eingefroren. Lediglich der Degi International wird ab Ende Januar wieder Fondsanteile zurücknehmen. Wann auch die anderen Anbieter ihre Fonds wieder öffnen, ist noch unklar. [Financial Times Deutschland]
Beim “Degi international” habe sich die Finanzlage nach der Gewinnung neuer Anlagegelder und durch Umschichtung langfristiger Mittel so stabilisiert, daß die Öffnung des Fonds gewagt werden kann. [Handelsblatt]
Die Krise der Hypo Real Estate wird zur unendlichen Geschichte. Nachdem der Immobilienfinanzierer erneut Gelder vom Staat benötigt, will der Bund nun offenbar die Mehrheit beim angeschlagenen Unternehmen übernehmen. Die Aktienmehrheit ist allerdings teuer erkauft: Den bisher investierten 92 Milliarden Euro steht im Moment ein Börsenwert von 330 Millionen gegenüber. [Welt, Stern]
Das eigene Heim. Die eigenen vier Wände sind trotz der immer mobiler werdenden Gesellschaft für Viele immer noch eines der wichtigsten Lebensziele, denn es gibt etliche gute Gründe für den Immobilienbesitz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Duisburger Büromarkt bleibt stabil. Im Gegensatz zu anderen Städten blieb der Büromarkt in der familienfreundlichsten Stadt Deutschlands im letzten Jahr stabil. Die Vermietungsleistung blieb konstant,
der Flächenumsatz brach allerdings um 1/5 ein. Aber auch Duisburg kann sich der aktuellen Krise nicht entziehen: Für 2009 wird auch hier mit einem Rückgang der Vermietungsleistung gerechnet. [Haufe.de]
Von immobilo_mb
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