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    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 04/2009

    geschrieben am 25. Januar 2009

    Diese Woche gab es neben der inzwischen gewohnten Krisenberichterstattung noch weitere spannende Themen wie die neuesten BGH-Urteile, umstrittene Hausverlosungen und den neuesten Trend zum “Wohnen im Dschungel“. Und ausserdem war da noch…:

    Offene Immobilienfonds weiter geschlossen. Die meisten der vor drei Monaten geschlossenen “offenen Immobilienfonds” bleiben auch nach Ende der Schließungsfrist (Rücknahmestopp von Fondsanteilen) weiter eingefroren. Lediglich der Degi International wird ab Ende Januar wieder Fondsanteile zurücknehmen. Wann auch die anderen Anbieter ihre Fonds wieder öffnen, ist noch unklar. [Financial Times Deutschland]

    Beim “Degi international” habe sich die Finanzlage nach der Gewinnung neuer Anlagegelder und durch Umschichtung langfristiger Mittel so stabilisiert, daß die Öffnung des Fonds gewagt werden kann. [Handelsblatt]

    Die Krise der Hypo Real Estate wird zur unendlichen Geschichte. Nachdem der Immobilienfinanzierer erneut Gelder vom Staat benötigt, will der Bund nun offenbar die Mehrheit beim angeschlagenen Unternehmen übernehmen. Die Aktienmehrheit ist allerdings teuer erkauft: Den bisher investierten 92 Milliarden Euro steht im Moment ein Börsenwert von 330 Millionen gegenüber. [Welt, Stern]

    Das eigene Heim. Die eigenen vier Wände sind trotz der immer mobiler werdenden Gesellschaft für Viele immer noch eines der wichtigsten Lebensziele, denn es gibt etliche gute Gründe für den Immobilienbesitz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung]

    Duisburger Büromarkt bleibt stabil. Im Gegensatz zu anderen Städten blieb der Büromarkt in der familienfreundlichsten Stadt Deutschlands im letzten Jahr stabil. Die Vermietungsleistung blieb konstant,
    der Flächenumsatz brach allerdings um 1/5 ein. Aber auch Duisburg kann sich der aktuellen Krise nicht entziehen: Für 2009 wird auch hier mit einem Rückgang der Vermietungsleistung gerechnet. [Haufe.de]



    Hausverlosung: Chance, Abzocke oder illegal?

    geschrieben am 23. Januar 2009 mit 15 Kommentaren
    Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?

    Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?

    Wenn die Zeiten schlecht sind und die Gürtel enger geschnallt werden müssen, haben die Menschen die kreativsten Ideen, um an Geld zu kommen. Wer zum Beispiel während der aktuellen Finanz- Wirtschafts- und Immobilienkrise versucht, sein Haus zu verkaufen, bekommt wohl nur in den seltensten Fällen den Preis, den er sich vorgestellt hat, schließlich sitzt derzeit weder bei Banken noch bei Käufern das Geld besonders locker. Warum also nicht aus dem Verkauf eine Lotterie machen? Für einen bestimmten Betrag kann jeder ein Los kaufen und hat immerhin eine, im Vergleich zum normalen Lottospiel, überschaubare Chance auf Glückseligkeit.

    Genau das dachte sich auch Volker Stiny, der für sein Häuschen in Baldham bei München keinen Käufer fand. Sicher war der Preis mit knapp 500.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber nach Ansicht des Besitzers trotzdem gerechtfertigt.

    Rieseninteresse an zweifelhafter Methode

    Nach einem Jahr gab er die Suche nach einem Käufer auf und veranstaltet derzeit ein Quiz, um einen glücklichen Gewinner zu finden. Nur Verlosen darf er es nicht – in Deutschland hat der Staat das Glücksspielmonopol. Mit einer durchaus fragwürdigen Methode schafft sich Stiny eine Hintertür:

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