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    IKEA Fertighaus „Boklok“ ein Flop?

    geschrieben am 28. Oktober 2010 mit einem Kommentar

    Der schwedische Möbelkonzern IKEA muss den Baubeginn mehrerer Wohngebiete für sein Fertighausprojekt „Boklok“ verschieben. Simpler Grund: Kaum jemand möchte die Reihen- und Mehrfamilienhäuser nach der scharfen Kritik von Stiftung Warentest noch kaufen.

    IKEA hat Probleme mit dem Absatz der Boklok Fertighäuser

    IKEA hat Probleme mit dem Absatz der Boklok Fertighäuser. Foto: Boklok

    Rückschlag für den erfolgsverwöhnten IKEA-Konzern: Der schwedische Möbelriese hat arge Probleme, sein ambitioniertes Fertighausprojekt „Boklok“ in Deutschland an den Mann zu bringen. Zwei der anfänglich vier geplanten Baugebiete würden derzeit auf Eis liegen, ein genauer Baubeginn könne nicht genannt werden, erklärte die IKEA-Unternehmenssprecherin Sabine Nold auf Nachfrage. Konkret handelt es sich dabei um die Projekte in Hofheim-Langenhain und Nürnberg. In Offenbach und Wiesbaden-Auringen werde zwar gebaut, die Reihen- und Mehrfamilienhäuser seien aber auch dort noch nicht komplett verkauft, wie es hieß. [mehr » ]



    Mein Boklok, meine Möbel, meine Stromrechnung: Immobilien-News und Themen KW 16-2010

    geschrieben am 25. April 2010

    Mailänder Möbelmesse öffnet ihre Pforten. Mailand gilt nicht nur in Sachen Mode und Handtaschen als Trendsetter, auch die angesagtesten Möbelkreateure stellen in der italienischen Metropole ihre in Holz und Plastik gegossenen Wohnträume aus. [Welt]

    Wohnen im Alter – Ideen sind gefragt. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft lässt sich wohl nur durch einen überraschenden Geburtenboom v erhindern, doch da bereits überraschend kalte Winter keine nennenswerten Ergebnisse gebracht hat, wird man wohl auch in Zukunft vergeblich darauf warten. Also sollte man sich schon mal Gedanken machen, wie die Renter-Heerscharen zukünftig am besten Untergebracht werden sollen. [MZ]

    Boklok - Ikea Fertighaus doch kein Sparangebot? Ikea hat es in den vergangenen Monaten geschafft, ordentlich die Werbetrommel für die eigene Fertighaussparte zu rühren - inklusive der allgemeinen Annahme, das Haus sei ein äußerst günstiges Angebot. Dem widerspricht Architekt und Bauherrenberater Peter Würtenberger im Focus: „Das Ikea-Fertighaus ist kein Schnäppchen“. [Focus]

    Strom wird teurer und teurer… Krise, geringerer Verbrauch, wechselwillige Verbraucher – all das konnte dem seit Jahren recht einseitig nach oben tendierenden Strompreis nichts anhaben. Zudem stehen die Energiekonzerne der Opec und den Ölkonzernen inzwischen in Sachen Preisgestaltungs-Begründungskreativität in nichts mehr nach. Kein Wunder also, dass Verbraucherschützer in diesem Jahre mit einer weiteren Verteuerung des Stroms um 10 Prozent rechnen. [Focus]

    USA: Immobilienbesitzer haben nichts zu lachen. Die Banken in den USA zeigen mit in die Bredouille gerateten Hausbesitzer wenig Mitleid – die Zahl der Zwangsversteigerungen steigt immer weiter. Alle bisher angeschobenen Maßnahmen zeigten noch nicht die gewünschte Wirkung. [FTD]

    Haus der Zukunft. 40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie werden zum klimatisieren von Gebäuden genutzt. Angesichts der Tatsache, dass viele Immobilien auch nach Einführung des Energieausweises immernoch wahre Energieschleudern sind, steckt in diesem Bereich noch einiges Einsparpotential. Die FAZ stellt Personen vor, die daran arbeiten. [FAZ]

    WG-Mieterhöhung: Drei Wohnungen statt drei Zimmer. Will der Vermieter einer WG die Miete für ein Zimmer erhöhen, muss er statt vergleichbarer Zimmer in der gleichen Wohnung drei Zimmer in anderen Wohnungen zum Vergleich heranziehen. [Welt]

    Grunderwerbsteuer: Dominoeffekt droht. In drei Bundesländern wurde die Steuer für den Kauf von Grundstücken bereits erhöht, in zwei weiteren angedroht. Da wäre es keine Überraschung, wenn früher oder später auch die anderen Bundesländer nachziehen – mit weitreichenden Folgen. [FTD]

    Kein Schadensersatz ohne vorherige Ursacheklärung. Wohnungsmieter können von ihrem Vermieter keinen hohen Vorschuss für Reparaturkosten verlangen, wenn nicht vorher die Ursache des Schadens untersucht wurde. Das geht aus einem Urteil des BGH hervor. [Haufe]



    BoKlok: So wohnt man im IKEA-Fertighaus

    geschrieben am 24. März 2010 mit 2 Kommentaren

    Nachdem sich die erste Aufregung um die IKEA-Fertighäuser gelegt hat, steht demnächst die erste Verkaufsrunde für die Immobilien in Offenbach und Wiesbaden an. Dabei wissen die meisten gar nicht, was sie mit „Boklok“ erwartet. Außer einem spärlich geöffneten Musterhaus in Hofheim-Wallau gab es für Interessenten nur wenig Anschauungsmaterial. Nun hat der schwedische Möbelriese die ersten Grundrisse der Wohnungen zur Verfügung gestellt.

    Boklok Wohnungen- und Fertighäuser: Grundrisse können jetzt eingesehen werden. Foto: boklok.com

    Boklok Wohnungen- und Fertighäuser: Grundrisse können jetzt eingesehen werden. Foto: boklok.com

    Der Verkaufsbeginn am 17. April am Standort Hofheim-Wallau und am 24. April in Hanau bedeutet allerdings nicht, dass an diesen Tagen auch tatsächlich verkauft wird. Aufgrund der großen Nachfrage können sich BoKlok-Begeisterte dort vorerst nur für die Verlosung der Häuser in Form einer schriftlichen Bewerbung vormerken lassen.

    Das Losverfahren läuft dann laut der BoKlok AB folgendermaßen ab: Im IKEA-Einrichtungshaus legt der Interessent sein Anmeldeformular in einen versiegelten Briefkasten. Nach Ablauf der Meldefrist werden die Lose gezogen sowie eine Rangliste erstellt. Wer auf einem der ersten Plätze der Rangliste steht, wird zu einem Informationstreffen eingeladen, bei dem er sich für ein Haus oder eine Wohnung entscheiden und reservieren kann. [mehr » ]



    Boklok-Musterhaus: Ikea Fertighaus kann besichtigt werden

    geschrieben am 4. März 2010

    Nach der Ankündigung von IKEA Anfang des Jahres, seine „Boklok“ Fertighäuser nun auch in Deutschland verkaufen zu wollen, hat der schwedische Möbelkonzern nun das erste Musterhaus präsentiert. Seit gestern können potentielle Kunden und Interessierte das Haus „IMMELN“ im hessischen Wallau besichtigen - inzwischen können auch die Grundrisse der Häuser und Wohnungen studiert werden. Einziehen können die glücklichen Hausverlosungsgewinner im Herbst in Offenbach-Waldheim und Wiesbaden-Auringen.

    Bei IKEA können jetzt auch Häuser gekauft werden.

    Bei IKEA können jetzt auch Häuser gekauft werden. Foto: © Inter IKEA Systems B.V.

    Hausverlosungen sind in Deutschland nicht sehr gut gelitten. Seitdem ein Vorort-Münchener bereits seit einiger Zeit mit den Behörden im Clinch liegt, weil er seine unverkäufliche Immobilie per Wer-Wird-Millionär-Gedächtnisquiz losschlagen wollte und damit ein mittelgroßes Medienecho hervorrief, haben derartige Vermarktungsversuche eher das Image des Skurrilen. Nicht so bei IKEA und seinen Boklok-Fertighäusern.

    Hier wird per Los ermittelt, wer überhaupt in den Genuss kommt, ein solches Haus erwerben zu dürfen. Im Gegensatz zu den berüchtigten Inbusschlüsseln ist das Angebot mit vorerst jeweils neun Reihenhäusern in Wiesbaden-Auringen und Offenbach-Waldheim sowie nochmal 12 Eigentumswohnungen in Offenbach ziemlich klein und die Nachfrage so groß, dass der Boklok-Geschäftsführer Lars Wild-Nordlund die Verlosung als fairste Methode des Verkaufes lobte. Solche Probleme hätten andere Fertighausbauer sicher gerne.

    Boklok: Ikea Fertighäuser nun auch auf dem deutschen Markt

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    Boklok: Ikea Fertighäuser nun auch auf dem deutschen Markt. Foto: Ikea

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    Immobilien-News und Themen KW 03-2010: IKEA, KfW und BGH

    geschrieben am 24. Januar 2010 mit einem Kommentar

    IKEA doch in Hamburg-Altona? Seit Monaten streiten sich Befürworter und Gegner einer Filiale des schwedischen Möbelriesen, die mitten in Altona gebaut werden. Die einen erhoffen sich eine Belebung der brachliegenden „Großen Bergstraße“, andere fürchten einen riesigen und unansehlichen Betonklotz. Ein Bürgerentscheid hat nun eine große Mehrheit für eine Ansiedlung von IKEA, die demnächst auch Fertighäuser in Deutschland verkaufen wollen, ergeben. [Welt] [mehr » ]



    Ikea-Fertighäuser jetzt auch in Deutschland

    geschrieben am 20. Januar 2010 mit 3 Kommentaren

    Neue Konkurrenz für die arrivierten Hausbauer: Der schwedische Möbelriese IKEA steigt nach einem erfolgreichen Start seiner „Boklok“-Häuser im skandinavischen Raum und Großbritannien auch hierzulande ins Fertighaus-Business ein und will gute Qualität zu günstigen Preisen bieten. Die glücklichen Eigenheimbesitzer sollen per Los ermittelt werden.

    Boklok: günstige Häuser im skandinavischen Stil

    Boklok: günstige Häuser im skandinavischen Stil

    Hartgesottene IKEA-Fans, die ihre Wohnung mit Billys, Bestas und Expedits eingerichtet haben, können jetzt noch einen Schritt weitergehen und gleich in ein IKEA-Haus ziehen. Bereits in den 90er Jahren hat der schwedische Möbelbauer für die Idee, günstigen Wohnraum in solider Qualität anzubieten, das Joint Venture „BoKlok“ mit den Landsmännern des Bauunternehmens Skanska gegründet. Übersetzt bedeutet BoKlok in etwa „Wohne Clever“ – seit jeher einer der zentralen Ideen des Einrichtungshauses. Bisher gab es die Wohnungs- und Reihenhäuser allerdings nur im skandinavischen Raum und Großbritannien, wo seit dem Start circa 4.000 Häuser und Wohnungen verkauft wurden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 17-2009

    geschrieben am 26. April 2009

    Schon wieder 17 Wochen des Jahres vorbei? Na dann wird es Zeit für die Wochen-News, Nr. 17/09:

    Kölner U-Bahn-Bau verzögert sich. Durch den Einsturz des Kölner Stadtarchives verzögert sich der Bau der Nord-Süd-Bahn um vorraussichtlich zwei Jahre. Nadelöhr für den Weiterbau ist die Situation an der Einsturzstelle “Waidmarkt”. Dort soll frühestens ab Ende des Jahres weitergebaut werden. [Kölner Stadtanzeiger]

    Für kleine Unternehmen in und um die Severinstraße, die durch den Einsturz wirtschaftliche Schäden erlitten, vergibt die NRW.Bank Sonderkredite vom Land. [RP-Online]

    HRE: Bund will 90 Prozent.
    Der Bund vertrödelt bei der Verstaatlichung der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate weiterhin keine Zeit. Durch eine 1,9 Milliarden Aktien schwere Kapitalerhöhung will der Soffin 90 Prozent der Aktien übernehmen - für insgesamt 5,6 Milliarden Euro. [tagesschau]

    Wenig freie Wohnungen im Zentrum Berlin. Im Zentrum der Bundeshauptstadt werden die Wohnungen knapp: Der Leerstand ist so niedrig wie zuletzt vor 15 Jahren. Gerade mal ein Prozent der Wohnungen in Mitte und Prenzlauer Berg sind im derzeit verfügbar. Als Folge steigen nach Angaben des größten Berliner Wohnungsunternehmens GSW die Angebotsmieten in Mitte um 10 Prozent. [Tagesspiegel]

    Polen: ab 1. Mai können EU-Bürger Immobilien erwerben. Ausländer können nach dem Ende der fünfjährigen Übergangsfrist nach Polens Eintritt in den EU nun auch Ferien- oder Zweitimmobilien in Polen erwerben. Ferienimmobilien dürfen allerdings nicht als Dauerwohnsitz genutzt werden, während man in der Zweitimmobilien theoretisch dauerhaft wohnen darf, solange noch ein Erstwohnsitz vorhanden ist. [Welt]

    Berlusconi rät Erdbebenopfern zu Einkauf bei IKEA. Italiens Regierungschef ist für seine “ungewöhlichen” Empfehlungen bekannt. Nachdem er die Situation in den Zeltlagern der Erdbebenopfer bereits mit einem Camping-Wochenende verglich, gibt er ihnen nun auch noch den Tipp, die neuen Möbel beim schwedischen Möbelriesen zu kaufen - auf Staatskosten. [Spiegel]