geschrieben am 12. Oktober 2010
Die „Maklerflatrate“ von iMakler sorgte im vergangenen Jahr für einiges Aufsehen und Unruhe in der Maklergilde - bis das Unternehmen nach Unstimmigkeiten unter den Gesellschaftern in die Insolvenz schlitterte. Nun wagt das Unternehmen mit neuen Eigentümern einen Neustart.

Zweiter Anlauf: Maklerflatratrate "iMakler" wagt Neustart
Vor knapp einem halben Jahr musste die mit vielen Vorschusslorbeeren an den Start gegangene iMakler GmbH nach Differenzen der Gesellschafter unter Gläubigerschutz gestellt werden – das preisgekrönte Konzept der Maklerflatrate schien gescheitert. Zwar wurde das Unternehmen in der Zwischenzeit weitergeführt, die Suche nach einer neuen Gesellschafterstruktur blieb dennoch lange ohne Erfolg. Anfang des Monats wagte das Unternehmen nun einen Neuanfang. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Mai 2010
GSW-Börsengang: Goldman Sachs wirbt für Berliner Wohnungen
Nachdem der Berliner Senat grünes Licht für den Börsengang des zuvor gemeinnützigen Wohnungsverwalters GSW gegeben hat, wirbt der Besitzer Goldman Sachs jetzt mit einer hohen Dividendenrendite von sechs Prozent – ob es diese tatsächlich gibt, ist unsicher. Mit der Berliner Immobiliengesellschaft GSW ist die Reihe der Börsengänge vorläufig beendet. [WiWo]
„iMakler“ meldet Insolvenz an
Das Festpreis-Makler-Modell „iMakler“ in Deutschland sah sich jetzt aufgrund einer geplatzten Zwischenfinanzierung und hitzigen Diskussionen im Gesellschafterkreis gezwungen, Insolvenz zu beantragen. Konzept des Unternehmens war der provisionsfreie Verkauf privater Wohnimmobilien durch einen Vermittlungsfestpreis, von dem das Management laut dem Geschäftsleitungsmitglied Harald Blumenauer auch weiterhin überzeugt ist. [Haufe]
IVD fordert Mietrechtsänderung zum Schutz vor Mietbetrügern
Die Debatte um sogenannte Mietnomaden, die für private Hauseigentümer schnell existenzbedrohend werden können, ist neu entfacht. Der Immobilienverband IVD fordert nun Gesetzesänderungen zugunsten der Vermieter, um mehr Handlungsspielraum gegen kriminelle Mieter zu schaffen. [Welt]
Eigentümer müssen selbst bei privatem Verlustrisiko für Denkmalschutz sorgen
Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, ist der Besitzer auch dann dazu verpflichtet, sich um dessen Erhalt zu kümmern, wenn ihm dies Verluste bereitet, das geht aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hervor. Im konkreten Fall wollte der Kläger eine Schlosskapelle abreißen, was ihm vom Landkreis Mayen-Koblenz untersagt wurde. [Fokus]
Ermittlung des Bedarfs an Neubauwohnungen bereitet Verwirrung
Die Prognosen zum Bedarf an neu gebauten Wohnungen in der Bundesrepublik geben zurzeit Anlass zur Verwirrung. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung schwankt der Bedarf bis 2020 zwischen 140 000 und 400 000. Es wird nun versucht, eine Erklärung für die Abweichungen zu finden. [Faz]
Von rdhead
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geschrieben am 2. Juli 2009 mit 8 Kommentaren
Die Statusmeldungen der aktuellen Situation im Iran und massenhafte Beleidsbekundungen für Michael Jackson – der Micro-Blogging Dienst Twitter (engl. Für „Zwitschern“) war in den letzten Tagen vor allem wegen seiner Möglichkeiten der Berichterstattung in aller Munde. Bereits vor einigen Monaten erregte Twitter erstmals größeres Aufsehen - als die ersten Tweets der Notlandung eines Flugzeuges im Hudson-River schneller waren als die herkömmlichen Newsdienste.

Twitter - Mehrwert für Makler?
Das simple Prinzip mit kurzen Nachrichten von maximal 140 Zeichen und der einfachen Handhabung machen den Dienst für viele Menschen attraktiv. Twitter ist dabei längst kein Werkzeug nur für Internetfreaks. Der amerikanische Präsident nutzte den Dienst für seinen erfolgreichen Wahlkampf und punktete so bei der jungen, internetbegeisterten Wählerschaft. Auch deutsche Politiker twittern mittlerweile und sind damit manchmal schneller, als
eigentlich erlaubt.
Der Dienst wächst zudem rasend schnell. Laut Nielsen/Net Ratings legte das soziale Netzwerk bei den Nutzerzahlen alleine zwischen Februar 2008 und Februar 2009 um unglaubliche 1392 Prozent zu.
Doch nicht nur Privatpersonen nutzen Twitter, um persönliche Statusmeldungen an die Welt zu senden. Auch die Wirtschaft hat das soziale Netzwerk inzwischen für sich entdeckt. Firmen nutzen Twitter als weiteren – und vor allem kostenlosen – Marketingkanal und erhöhen die Kundenbindung an das Unternehmen. Bei cleverer Nutzung springt sogar ein echter, zählbarer Mehrwert heraus. Erst kürzlich gab der Computer-Händler Dell bekannt, dass er durch per Twitter verbreitete Angebote einen Umsatz von drei Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat.
Selber verdient Twitter übrigens noch kein Geld – was sich aber bald ändern könnte. Für Firmen soll das twittern in Zukunft eventuell kostenpflichtig sein. Konkret ist allerdings noch nichts und so können Firmen wohl noch eine Weile kostenlos twittern.
Auch für die Maklerbranche kann es deshalb sinnvoll sein, Twitter zu nutzen. Doch welche Möglichkeiten und Vorteile bringt das „twittern“ dem Makler im Einzelnen?
Kunden gewinnen, pflegen und binden:
Ein enger Kontakt zum Kunden gehört wohl zu den wichtigsten Dingen im Maklerberuf. Zwar kann und soll eine Twitter-Nachricht nicht das Einschätzen einer Immobilie, das Erstellen eines aussagekrätigen Exposees oder den persönlichen Kundenkontakt mitsamt der kompetenten Beratung vor Ort ersetzen, er bietet aber die Möglichkeit, den Kontakt zu Kunden oder Interessenten über einen weiteren Kanal aufzubauen und zu halten – und das ohne großen Aufwand. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 12. März 2009 mit 2 Kommentaren
In der Maklerbranche herrscht nach dem Urteilsspruch im Falle „iMakler“ Unruhe. Steht das traditionelle Geschäftsmodell der Immobilienmakler auf der Kippe?

iMakler siegt vor Gericht. Ist das traditionelle Maklergeschäft in Gefahr?
Für die Maklerbranche dürfte der Tag der Urteilsverkündung des Landgerichtes Frankfurt (Main) im Falle „iMakler“ als einer der schwärzeren in die Geschichte eingehen, wurde doch hier gerade an den Grundfesten des Maklerstandes gerüttelt. „Anteilige Provision am Verkaufspreis nach erfolgreichem Abschluss“ war lange Zeit die gültige Formel bei Immobiliengeschäften, geregelt durch die Paragrafen 652 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches bzw. des Wohnungsvermittlungsgesetzes.
Nun soll es also auch möglich sein, Immobiliengeschäfte statt mit prozentualer Beteiligung am Verkaufspreis auch mit einem Festpreis zu vergüten. Harald Blumenauer bietet mit „iMakler“ solch ein Modell an. Für einen Festpreis von 995 Euro bietet er verschiedene Leistungen an, die zur Vermittlung des Objektes führen sollen. Dazu gehört zum Beispiel die Marktwerteinschätzung des Objektes, das Schalten von Anzeigen, die Verhandlungsführung mit Interessenten und die Organisation der Besichtigungstermine. Der Haken: Falls sich trotz aller Bemühungen kein Interessent findet, wird der Betrag trotzdem fällig. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 8. März 2009
Während in Brandenburg immer weniger gebaut wird, steigen in Berlin die Mieten - wenn auch nur gering. Vielleicht gibt es da sogar einen Zusammenhang…
Ähnlich gegensätzlich waren auch die anderen News der Woche: Während der Versuch, ein Haus gegen einen sicheren Arbeitsplatz zu tauschen und auch der Neuanstrich eines UNESCO-Welterbes noch tragikkomisch wirkten, ist der Einsturz des Kölner Stadtarchives eine wahre Tragödie. Aufatmen dürften dagegen die Mieter in Berliner Sozialwohnungen. Die Forderung nach Aufhebung der Mietobergrenze ist vom Tisch.
Altersvorsorge mit eigener Immobilie liegt im Trend. “Dank” der Finanzkrise erlebt die eigene Wohnung als krisensichere Altervorsorge ein erstaunliches Comeback. Laut einer Umfrage GfK im Auftrage der Bausparkasse Schwäbisch Hall halten acht von zehn Deutschen die eigenen vier Wände als sichere Anlageform. [FTD]
Kölner Stadtarchiv-Einsturz: Experten warten früh vor Fehlern. Beim Einsturz des historischen Kölner Stadtarchives gelangen täglich neue Einzelheiten an die Öffentlichkeit, die ein zunehmend schlechtes Licht auf den Bau der U-Bahn als wahrscheinliche Ursache der Katastrophe werfen. So wurden Bodenproben scheinbar nur vor Baubeginn genommen und der Bau trotz bereits aufgetretener Schäden vorangetrieben. Nach Angaben des Spiegels warnten Experten bereits vor Jahren vor “vermeidbaren Auflockerungen und Hohlraumbildungen” in der Kölner Südstadt. Gar nicht aufgelockert ist inzwischen die Stimmung bei den Anwohnern und Geschäftsleuten in der Südstadt. [Spiegel]
Inzwischen wurde einer der beiden Vermissten geborgen. Ein Nachruf auf das Stadtarchiv bei “Tonwertkorrekturen“. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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