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    Zwangsversteigerungen in Deutschland

    geschrieben am 2. Februar 2012

    Es ist schade, wenn Eigenheimbesitzer in der prekären Situation sind, ihre Immobilie zwangsversteigern zu müssen. Andererseits wird so aber für so manch anderen eigener Wohnraum erst erschwinglich: Auf dem Markt für Zwangsversteigerungen wartet so manches Schnäppchen auf seinen neuen Besitzer. Doch wo findet man eigentlich einen Überblick über Zwangsversteigerungen in Deutschland?

    Zwangsversteigerungen bieten die Chance, günstig an ein Eigenheim zu kommen

    Zwangsversteigerungen bieten die Chance, günstig an ein Eigenheim zu kommen

    Deutschland ist flächenmäßig ein kleines, hinsichtlich der Bevölkerung und der Wirtschaftskraft aber ein großes europäisches Land, genauer gesagt das größte Land innerhalb der EU. 80 Millionen Menschen leben in diesem Land. Historisch ist Deutschland überwiegend ein Land von Mietern, ganz im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien, wo
    das Motto „My Home Is My Castle“ Teil der dortigen Kultur ist. Aber die Deutschen holen nun schon seit Jahren auf: Den Traum, Wohnraum zu besitzen, hegen inzwischen immer mehr Deutsche, wenngleich die Kosten für ein neues Eigenheim oder für eine Neubauwohnung [mehr » ]



    Die Höhe der Maklerprovision beim Immobilienverkauf

    geschrieben am 27. Januar 2012

    Die Maklerprovision oder auch Maklercourtage ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Deshalb kommt es immer wieder zu Fragen: Wie hoch ist die Maklercourtage in welcher Region und wer muss die Maklerprovision zahlen: Käufer oder Verkäufer?

    Makler können eine Courtage verlangen

    Makler können eine Courtage verlangen

    Die Höhe der Maklerprovision bzw. Maklercourtage beträgt bei Immobilienverkäufen in Deutschland im Allgemeinen 3 bis 6 % vom Kaufpreis der Immobilie. Dazu kommen 19 % Mehrwertsteuer, so dass tatsächlich 3,57 bis 7,14 % vom Kaufpreis als Maklercourtage incl. Mehrwertsteuer (brutto) zu bezahlen sind.

    Welchen Prozentsatz die Makler üblicherweise berechnen, ist regional unterschiedlich, aber auch innerhalb einer Region ist der Prozentsatz von Makler zu Makler verschieden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 04-2012

    geschrieben am 27. Januar 2012

    Jahresempfang der BSI: Handlungsschwerpunkte für 2012 festgelegt. Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) hat auf ihrem Jahresempfang am 18. Januar den demografischen Wandel, die Umsetzung der Energiewende der Bundesregierung, die Zukunft der sozialen Wohnraumförderung und die bevorstehende Änderung des Mietrechts als Hauptthemen für 2012 festgesetzt. „Gerade auch im Themenbereich Steuern und Finanzierung müssen richtige Weichenstellungen vorgenommen werden, damit die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft weiterhin wie bisher ein stabilisierender Faktor der deutschen Volkswirtschaft bleibt“, ergänzt BSI-Vorsitzender Axel Gedaschko. [BFW]

    Männer und Frauen kaufen Immobilien unter geschlechtsspezifischen Sichtweisen. Für Makler eine Herausforderung: Die unterschiedlichen Ansprüche von Männern und Frauen beim Immobilienkauf unter einen Hut zu bekommen. Frauen haben beispielsweise Schwierigkeiten, sich eine verwohnte Immobilie saniert vorzustellen. Außerdem gehen sie instinktiver vor – und liegen dabei bei der Einschätzung vom Zustand eines Gebäudes meist nicht schlechter als die Männer, die eher nach harten Fakten fragen. [Immobilien-Newsticker]

    dena und BDH: Energetische Optimierungs- und Modernisierungsmaßnahmen können Kosten senken. Unternehmen können durch Optimierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ihre Kosten für die Wärmeversorgung für technische Prozesse senken. Diese Meinung vertraten die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) auf einer Pressekonferenz am 24. Januar in der Dortmunder Westfalenhalle. Der Betreiber der Halle konnte in den letzten Jahren aufgrund der Sanierung jährlich Energiekosten in Höhe von 100.000 Euro einsparen. [dena]

    Kündigungssperrfristen in NRW verlängert. Werden in Nordrhein-Westphalen in Zukunft Wohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt, greift in 37 Kommunen eine Kündigungssperrfrist. Die Kündigungsfristen bei Eigenbedarfs- oder Verwertungskündigungen betragen nun acht oder fünf Jahre, bisher waren es drei Jahre. [Pressrelations]

    Elbphilharmonie: Hochtief wehrt sich mit Klage. Der Baukonzern Hochtief hat die Stadt Hamburg als Bauträgerin im Streit um die Bauverzögerungen der Elbphilharmonie verklagt. Hochtief wehrt sich damit gegen die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Es soll nun vor Gericht geklärt werden, ob das Bauunternehmen aufgrund längerer Bauzeit Strafe zahlen muss. Eine der Argumente von Hochtief: Für den Bau wichtige Unterlagen seien mit teilweise erst einjähriger Verspätung vorgelegt worden. [Welt]

    Mietpreise: München weiterhin Spitzenreiter der Top 50. Nach wie vor bleibt München die teuerste Mietstadt Deutschlands. Wie die aktuelle Mietpreis-Studie von ImmobilienScout24 zeigt, zahlt man in München gar dreimal so viel Miete wie in Chemnitz. Die Durchschnittsmieter aller befragten 50 Städte lag bei 6,96 Euro, die Münchner zahlen im Schnitt 12,98 Euro Kaltmiete für einen Quadratmeter, in Chemnitz zahlen Mieter nur durchschnittlich 4,61 Euro Miete pro Quadratmeter. Platz zwei des Rankings belegt nicht ganz unerwartet Frankfurt am Main (11,80 Euro Kaltmiete je Quadratmeter), gefolgt von Hamburg (10,68 pro Quadratmeter monatlich). [Bild]



    Jeder vierte Bundesbürger interessiert sich für eine Ferienimmobilie

    geschrieben am 25. Januar 2012

    Die Deutschen reisen gern, das ist soweit nichts neues. Dabei können sich 24 Prozent der Bundesbürger den Erwerb einer Immobilie als Zweitwohnsitz oder Anlageimmobilie vorstellen. 73,2 Prozent derer, die ein Zweitdomizil innerhalb Deutschlands suchen, bevorzugen die Küsten- oder Seenregionen.

    Fereinhäuser wie die am Glubigsee sind als Anlageobjekt beliebt. Foto: Andreas Mäsing  / pixelio.de

    Fereinhäuser wie die am Glubigsee sind als Anlageobjekt beliebt. Foto: Andreas Mäsing / pixelio.de

    Wasser hat auch beim Erwerb einer Ferienimmobilie magische Anziehungskraft: Wie Studien ergaben, wünschen sich 24 Prozent der Deutschen einen Zweitwohnsitz. 73,2 Prozent dieser Interessenten würden dabei Küstennähe vorziehen. Wenn die erworbene Immobilie dann noch vermietet wird, tragen sowohl die Mieter als auch das Finanzamt ganz erheblich dazu bei, dass aus der eigene Ferienimmobilie auch noch eine lukrative Renditeimmobilie wird.

    In einer der schönsten Gegenden Deutschlands, am Großen Glubigsee, erweitern wir unsere moderne Ferienparkanlage. Hier errichten wir für Sie ein individuelles Urlaubsparadies mit besonderem Flair: Die komfortablen, komplett ausgestatteten, [mehr » ]



    Die Immobilie als Vermögenssicherung

    geschrieben am 16. Januar 2012

    In Zeiten der Finanzkrise suchen Menschen mit Vermögen verzweifelt nach sicheren Anlagemöglichkeiten. Die Kapitalanlage in Sachwerte gilt vor allem hinsichtlich der Ängste einer Inflation als sicher. Die Anlage in eine Immobilie ist daher momentan sehr beliebt. Hauptsächlich Immobilien in Toplagen sind stark nachgefragt.

    Immobilien sind zurzeit gefragte Kapitalanlage - ob für Eigennutz oder zur Vermietung

    Immobilien sind zurzeit gefragte Kapitalanlage - ob für Eigennutz oder zur Vermietung

    Die Kapitalanlage auf Aktienmärkten kommt aufgrund des ständigen Abfalls des DAX für die meisten Menschen nicht mehr infrage: Es scheint zu unsicher. Die Ängste einer Euro-Pleite treiben immer mehr Menschen zur Kapitalanlage in eine Immobilie. Der deutsche Immobilienmarkt wird von Experten als sehr stabil gegenüber den Märkten in anderen Ländern eingeschätzt. In den USA hingegen hatte zum einen die leichtsinnige Kreditvergabe an Privatpersonen und zum anderen die niedrigen Zinsen zu einem beinahen Absturz der Weltwirtschaft geführt. Auf dem deutschen Markt werden Immobilienkredite jedoch noch sehr traditionell finanziert, wodurch weniger Risiko entsteht. [mehr » ]



    Immobilienbewertungen sind beim Hauskauf unerlässlich

    geschrieben am 18. November 2011

    Immobilien gelten heutzutage als verlässliche Kapitalanlage. Doch den Wert und somit tatsächlichen Nutzen eines bebauten Grundstückes zu ermitteln, ist gar nicht so einfach. Aus diesem Grund werden Immobilienbewertungen und –schätzungen heute nicht nur beim geplanten Verkauf, sondern auch beim Erwerb von Häusern und Grundstücken immer essenzieller.

    Eine Immobilienschätzung oder Immobilienbewertung hilft dabei, den Werte eines Objekts zu ermitteln.

    Eine Immobilienschätzung oder Immobilienbewertung hilft dabei, den Werte eines Objekts zu ermitteln.

    Wenn man heute sein Vermögen vernünftig anlegen möchte, erscheint der Kauf eines Hauses als sinnvolle Option. Doch nicht jede Immobilie ist ihr Geld auch wert, manche verursachen im Nachhinein sogar noch Kosten, die den Kaufpreis weit übersteigen. Zur Vermeidung solcher Fälle ist es empfehlenswert, eine Immobilienbewertung vornehmen zu lassen.

    Der Zweck einer Immobilienbewertung ist es, den Marktwert einer Immobilie, also deren Verkehrswert an einem bestimmten Stichtag, vor dem Hintergrund des aktuellen Immobilienmarktes zu ermitteln. Das Verfahren ist durch juristische Vorschriften geregelt und wird von Gutachtern und Sachverständigen durchgeführt. Unter Berücksichtigung eigener Beobachtungen und Recherchen, vorhandener Unterlagen und der geltenden Wertermittlungsrichtlinien (WertV) analysieren diese den aktuellen Verkehrswert der Immobilie. [mehr » ]



    IVD ermittelt Kaufmotive von Selbstnutzern

    geschrieben am 15. September 2011

    Der Immobilienverband Deutschland (IVD) befragte Makler zu den Kaufmotiven ihrer Kunden. Die Mehrheit nannte schlicht den Wunsch nach Eigenbesitz einer Immobilie als Hauptgrund. Dabei fiel die Entscheidung zum Kauf unabhängig von der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise.

    Laut IVD ist der Wunsch nach Wohnbesitz das Hauptmotiv für den Immobilienkauf. Foto: Ernst Rose  / pixelio.de

    Laut IVD ist der Wunsch nach Wohnbesitz das Hauptmotiv für den Immobilienkauf. Foto: Ernst Rose / pixelio.de

    In den Ballungsgebieten Deutschlands hat die Nachfrage nach Immobilien stark angezogen. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) nahm diese Erkenntnis als Auslöser, eine deutschlandweite Umfrage zu starten: Rund 620 Makler gaben Anfang September Auskunft über die Kaufmotive ihrer Kunden. Demnach ist für 60 Prozent der Käufer der Wunsch, eine Immobilie ihr Eigen nennen zu können, ausschlaggebender Grund.

    Dabei ist für die Selbstnutzer die momentane wirtschaftliche Krisensituation in Europa irrelevant: Wer den Wunsch nach Wohneigentum hegt, der kauft auch. “Der Wohnungsmarkt bietet Käufern gute Chancen, jetzt zu investieren, da die Preise an vielen Standorten noch immer unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegen”, erklärt der Vizepräsident des IVD, Jürgen Michael Schick. Sorgen wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen dann nicht im Weg: “Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Kaufentscheidung nicht vorschnell und durch äußeren Druck geschieht.” [mehr » ]



    Singlewohnungen als gefragte Kapitalanlage

    geschrieben am 2. September 2011

    Gerade in Großstädten besteht eine große Nachfrage nach kleineren Singlewohnungen, obwohl die Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland insgesamt betrachtet innerhalb der vergangenen Jahre erheblich gestiegen ist. Trotzdem stellt der Immobiliendienstleister PlanetHome fest, dass die kompakten Mini-Wohnungen gerade bei Anlegern sehr gefragt sind.

    1 Zimmer, Küche, Bad - hohe Nachfrage nach Singlewohnungen in Großstädten. Foto: tommyS  / pixelio.de

    1 Zimmer, Küche, Bad - hohe Nachfrage nach Singlewohnungen in Großstädten. Foto: tommyS / pixelio.de

    In den letzten 20 Jahren ist die Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland um satte 50 Prozent gestiegen. Betrug die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche vor der Wende in Westdeutschland noch rund 36 Quadratmeter und in der DDR sogar unter 30 Quadratmetern, umfasst die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche heute rund 42 Quadratmeter.

    Trotzdem sind kleinere Wohnungen vor allen Dingen in Großstädten nach wie vor beliebt. Robert Anzenberger, Vorstand der Planet Home AG, verweist auf die Vorzüge der kompakten Wohnungen mit kleinerer Wohnfläche. Sie seien gut und schnell veräußerbar und darüber hinaus werfen sie gute Renditen ab. [mehr » ]



    Energieausweis hat keine große Bedeutung am Immobilienmarkt

    geschrieben am 22. Juli 2011

    Sind die Themen Energieeffizienz und energetische Sanierung momentan kaum noch aus der politischen Diskussion wegzudenken, scheint sich die Frage nach der Energiebilanz für Mieter und Käufer von Immobilien kaum mehr zu stellen – vielmehr wird eine positive Energiebilanz schlichtweg vorausgesetzt.

    Miet- und Kaufinteressenten interessieren sich kaum für den 2008 eingeführten Energieausweis.

    Miet- und Kaufinteressenten interessieren sich kaum für den 2008 eingeführten Energieausweis. Foto: www.dena.de

    Käufer und Mieter behandeln bei Besichtigungsterminen kaum noch die Frage nach dem im Jahr 2008 eingeführten Energieausweis für Immobilien. Im Gegenteil, die Energieeffizienz wird inzwischen schlichtweg als Standard vorausgesetzt. Dies zeigt die aktuelle Studie „Marktmonitor Immobilien 2011“ der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) und des Immobilienportals immowelt.de. Damit spielt der verbindliche Energieausweis bei der Immobilienvermarktung nicht die Rolle, die ihm der Gesetzgeber bei seiner Einführung zugedacht hatte, so die Schlussfolgerung von Stephan Kippes, Lehrstuhlinhaber für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der HfWU. [mehr » ]



    BGH beschließt: Minderung des Kaufpreises trotz Kenntnis von Mängeln

    geschrieben am 20. Juli 2011

    Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) stärkt die Position des Immobilienkäufers. Demnach können Käufer einer Eigentumswohnung eine Minderung des Kaufpreises vornehmen, auch wenn diese bereits vor dem Kauf Kenntnis von Mängeln an der Immobiliensache hatten.

    Neues BGH-Urteil zur Kenntis des Käufers. Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

    Neues BGH-Urteil zur Kenntis des Käufers. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Eigentlich gilt für die Kenntnis des Käufers § 442 BGB, der besagt, dass die Rechte des Käufers ausgeschlossen sind, sofern er den Mangel bei Vertragsabschluss kennt. Rechte kann der Käufer nur geltend machen, wenn der Verkäufer einen Mangel arglistig oder grob fahrlässig verschwiegen hat. Die aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofes, dass trotz Kenntnis von Sachmängeln eine Minderung vorgenommen werden kann, gilt allerdings nur, wenn die Kenntnisnahme erst zum Zeitpunkt der Grundbucheintragung klar war. [mehr » ]