geschrieben am 21. Dezember 2011
Als differenziert und dynamisch bezeichnet das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rückblick auf 2011 die regionalen Tendenzen der Immobilien- und Wohnungsmärkte in Deutschland. Die Entwicklungen geben Anlass zu positiven Prognosen für die Zukunft.

Für Investoren sind Metropolen wie Frankfurt am Main nach wie vor attraktiv. Foto: Florentine / pixelio.de
Im aktuellen Wohnungs- und Immobilienmarktbericht 2011 zeichnet das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ein positives Bild von der Lage in Deutschland: Seit 2010 verbessert sich die Situation bezüglich Mieten, Baugenehmigungen, Baufertigstellungen Immobilientransaktionen und –preisen. Gründe für die gute Entwicklung sind unter anderem die allgemeine Stabilisierung der Einkommen, historisch niedrige Bauzinsen, Anreize durch staatliche Programme zur Gebäudesanierung und eine erhöhte Wohnungsnachfrage in florierenden Regionen. Nach der Wirtschaftskrise mauserten sich Immobilien zudem zur gefragten Anlageform. Dies lässt die Prognose zu, dass auch 2012 die Entwicklungen auf den Märkten in eine vorteilhafte Richtung gehen werden. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 28. Oktober 2011
In Baden-Württembergs größeren Städten und deren Umland soll mehr bezahlbarer Wohnraum für sozial Schwächere geschaffen werden. Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) verspricht eine komplette Neuausrichtung der Wohnraumförderung mit energetisch sanierten Wohnungen.

Auch in Stuttgart und Umgebung wird bezahlbarer Wohnraum im kommenden Jahr gefördert. Foto: liligraphie.de / pixelio.de
Da in Groß- und Universitätsstädten Baden-Württembergs bezahlbarer Wohnraum fehlt, möchte das Land nun mehr Geld für energetisch sanierte Sozialwohnungen ausgeben. Speziell auf dem Immobilienmarkt Stuttgart gibt es eine große Nachfrage nach günstigem Wohnraum. Der Minister für Finanzen und Wirtschaft, Nils Schmidt (SPD), stellte der Landesregierung dazu eine neu ausgerichtete Wohnraumförderung vor. Die Fördersumme beläuft sich dabei auf 70,1 Millionen Euro, was eine Erhöhung um 45 Prozent ausmacht. Die Mittel für die allgemeine Soziale Mietwohnraumförderung verdoppeln sich somit auf 36 Millionen Euro im Jahr 2012. Laut Schmid sollen so 500 neue Sozialwohnungen im nächsten Jahr entstehen und 1.500 saniert werden. [mehr » ]
Von immobilo_julia
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geschrieben am 20. Oktober 2011 mit einem Kommentar
Aus Angst vor Wertverlusten legen immer mehr Menschen angesichts der aktuellen Unsicherheiten an den Finanzmärkten ihr Geld in Immobilien statt Wertpapieren an. Die Folge davon ist ein Immobilienmarkt, der wie leergefegt scheint. Trotzdem ist der Zeitpunkt für den Kauf eines Eigenheims günstiger denn je.

Finanzkrise lässt Anleger in Sachwerte investieren. Auch Privatpersonen können auf dem Immobilienmarkt derzeit ein gutes Schnäppchen machen. Foto: Hörnchen118 / pixelio.de
Angst vor Inflation, niedrige Preise und günstige Finanzierungsmöglichkeiten: In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Immobilien enorm gestiegen, auch Investoren aus dem Ausland sind daran stark beteiligt. Die Anlageform Immobilie bietet vielen Anlegern mehr Sicherheit in Zeiten der Finanzkrise, denn der Immobilienmarkt hat sich im Vergleich zu anderen Alternativen als stabile Wertanlage erwiesen.
Vor allem für junge Familien, die auf der Suche nach einem Eigenheim für sich selbst sind, wirkt sich diese hohe Nachfrage von privaten Anlegern zum Nachteil aus. Viele Makler haben kaum noch etwas Passendes im Angebot, berichten die Stuttgarter Nachrichten, der Markt sei wie leergefegt. [mehr » ]
Von immobilo_julia
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geschrieben am 31. August 2011
Ob eine Wohnung schnell vom Markt ist oder nicht, das hängt zu einem großen Teil davon ab, in welcher Lage sie sich befindet. Laut der neuen Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de sind gute Jobangebote in der Umgebung das entscheidendste Argument, um sich für eine Wohnung zu entscheiden. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle.
Rund 47 Prozent der befragten Makler gaben im Rahmen der Studie Marktmonitor Immobilen 2011 an, dass das Jobangebot in der Umgebung ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl der richtigen Wohnung ist. Zweitwichtigstes Kriterium ist mit 34 Prozent die Erreichbarkeit einer in der Nähe gelegenen größeren Stadt, gefolgt von dem Wunsch nach einer guten Verkehrsanbindung, sei es an das Bundesstraßennetz, an die Autobahn oder den überregionalen Zugverkehr. [mehr » ]
Von immobilo_elena
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geschrieben am 25. August 2011
Der bundesweite F+B-Index bringt es ans Licht: Während im Vorjahr noch die Preise aller Immobilien stiegen, differenziert sich die Lage 2011 aus. Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Neuvertragsmieten werden nach wie vor teurer, Preise für Einfamilienhäuser und Bestandsmieten dagegen sinken.

Preise steigen in den Großstädten, auf dem Land wird Wohnen günstiger. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Die „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH“ untersucht regelmäßig Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Der aktuelle F+B-Index Deutschland untermauert zum Einen den Trend der letzten Jahre, denn auch im zweiten Quartal 2011 liegen die Preise in den Städten über denen des Vorjahres. Ein Aspekt kristallisiert sich allerdings erst jetzt heraus: Die Preise steigen nicht überall.
Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Neuvertragsmieten werden nach wie vor teurer, vor allem in den Städten: Bei Eigentumswohnungen handelt es sich im zweiten Quartal 2011 deutschlandweit im Schnitt um eine Erhöhung von 2,3 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern um 1,5 Prozent und bei Neuvertragsmieten um 1,1 Prozent. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 14. August 2011
Preissprünge bei den Top-Lagen. Auf den Finanzmärkten ist bei deutschen Immobilien ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Überhitzung droht den Immobilienmärkten nach Ansicht der Deutschen Bank also noch keine, allerdings sind derzeit bei besonders hochwertigen Objekten in Top-Lagen Preissprünge zu erkennen. „Das sind nur wenige Quartiere in Deutschland“, beschwichtigt Tobias Just, Chefanalyst der Deutschen Bank für die Immobilienmärkte, in Frankfurt gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Vor allem in kleineren Städten seien noch ausreichend Objekte am Markt. [haufe]
Mieter-Bonitätscheck bei ImmobilienScout24. ImmobilienScout24 bietet in Kooperation mit der SAF Forderungsmanagement GmbH seinen Maklern oder Vermietern einen Bonitätscheck an, anhand dessen bereits vor Vertragsabschluss die Zahlungsfähigkeit des Interessenten geprüft werden kann. So soll Mietnomaden und Vandalismus vorgebeugt werden. SAF greift für den Check auf personen- und sachbezogene Daten wie negative Zahlungserfahrungen, Inkasso, eidesstattliche Versicherung, Insolvenzverfahren und ähnliches zurück. [ImmobilienScout24]
BGH: Verwalter darf auf Rückgabe von Verwaltungsunterlagen klagen. Nachdem ein Eigentümer Abrechnungsunterlagen auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht mehr an der Verwalter zurückgegeben hatte, klagte dieser. Erst im Lauf des Rechtsstreits gab der Eigentümer die Unterlagen zurück. Der Bundesgerichtshof gab dem Verwalter Recht: Er muss zwar dem Eigentümer Einblick gewähren, muss aber die Dokumente nicht aushändigen. Der Verwalte konnte in eigenem Namen klagen, weil zwischen Verwalter und Wohnungseigentümer ein Leihvertrag bestand. [BGH]
ZEW: Jeder dritte Senior mit Immobilienbesitz muss sein Objekt noch abbezahlen. Eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) brachte zutage, dass jeder dritte Immobilienbesitzer über 65 auch noch im Verlaufe seines Lebensabends seine Immobilie abbezahlen muss. ZEW-Volkswirt Gunnar Lang erklärt dies durch den traditionell hohen Anteil an Senioren, die ihre Vermögen als Altersvorsorge in Immobilien anlegen. Lutz Delius, Geschäftsführer der ImmoKasse GmbH, plädiert daher für die verstärkte Vermittlung der Umkehrhypothek und anderer spezieller Seniorendarlehen. [Themenportal]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 22. Juli 2011
Sind die Themen Energieeffizienz und energetische Sanierung momentan kaum noch aus der politischen Diskussion wegzudenken, scheint sich die Frage nach der Energiebilanz für Mieter und Käufer von Immobilien kaum mehr zu stellen – vielmehr wird eine positive Energiebilanz schlichtweg vorausgesetzt.

Miet- und Kaufinteressenten interessieren sich kaum für den 2008 eingeführten Energieausweis. Foto: www.dena.de
Käufer und Mieter behandeln bei Besichtigungsterminen kaum noch die Frage nach dem im Jahr 2008 eingeführten Energieausweis für Immobilien. Im Gegenteil, die Energieeffizienz wird inzwischen schlichtweg als Standard vorausgesetzt. Dies zeigt die aktuelle Studie „Marktmonitor Immobilien 2011“ der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) und des Immobilienportals immowelt.de. Damit spielt der verbindliche Energieausweis bei der Immobilienvermarktung nicht die Rolle, die ihm der Gesetzgeber bei seiner Einführung zugedacht hatte, so die Schlussfolgerung von Stephan Kippes, Lehrstuhlinhaber für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der HfWU. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 21. Juni 2011
Nach mageren zehn Jahren steigen die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt wieder merklich an – im Jahr 2011 allein ist ein Anstieg um mindestens drei Prozent zu verzeichnen. Auch das Kaufinteresse an Immobilieneigentum steigt, wie eine Studie jüngst zeigt.

Gerade in touristisch florierenden Lagen wie in Starnberg am Starnberger See ist der Erwerb von Immobilieneigentum teuer. Foto: Axel Hoffmann / pixelio.de
Auf dem deutschen Immobilienmarkt machen sich seit langem wieder Wertsteigerungen bemerkbar. Vor allem im näheren Umland von Metropolen steigen die Preise für Kaufimmobilien merklich an. Die teuersten Eigenheime kann man in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden erwerben. Dies zeigte eine Studie mit dem Titel „Wohnimmobilien-Analyse“, durchgeführt von der Landesbausparkasse (LBS). Die Studie basiert auf den Daten der jährlichen Umfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) und Sparkassen. Quintessenz der Studie ist das Ergebnis, dass der deutsche Wohnungsmarkt am Beginn eines Wachstumspfades stehe. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 19. Juni 2011
Steuerbonus für Gebäudesanierung: Bund soll zahlen. Die Bundesregierung hat steuerliche Förderungen für energetische Gebäudesanierungen in Aussicht gestellt. Nun fordern die Bundesländer, dass der Bund für diesen Steuerbonus aufkommen soll. Rund 60% der aus den Vergünstigungen resultierenden Steuerausfälle wären laut Bundesrats-Prognose von Ländern und Gemeinden zu tragen. [Haufe]
LBBW Immobilien: Jobs bis 2015 sicher. Die LBBW-Immobilientochter muss ihren Bestand von etwa 23.000 Wohnungen auf Weisung der EU-Kommission verkaufen. Trotzdem sicherte der Vorstand der LBBW den rund 900 Mitarbeitern den Erhalt ihrer Arbeitsverhältnisses bis 2015 zu. Verdi-Verhandlungsführer Marcus Bock bestätigt, dass das Management mit der Gewerkschaft Verdi eine Betriebsvereinbarung geschlossen habe, in der eine Beschäftigungs- und Standortgarantie für die Mitarbeiter festgelegt wurde. Für Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Friedrichshafen sind die Jobs gesichert. [Stuttgarter Zeitung]
Hypoport Hauspreisindex: uneinheitliche Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Der Hypoport Hauspreisindex liefert für Mai dieses Jahres unterschiedliche Ergebnisse für die verschiedenen Segmente. Während die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vormonat sinken (0,54 Prozent im Index), sind zum ersten Mal seit Februar dagegen die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser gestiegen (0,38 Prozent). Kaum Änderungen gab es bei den Preisen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser (von 107,88 Indexpunkte auf 107,82 Punkte). [Hypoport]
Immobilien wieder attraktive Anlagemöglichkeit. Immobilien gehören neben Gold und Rohstoffen wieder zu den beliebtesten Anlageobjekten, zumindest bei Europas Superreichen im deutschsprachigen Raum. Die Investmentgesellschaft Valluga aus Lichtenstein veröffentlichte dieses Ergebnis in einer Studie, nach welcher die Millionäre 2010 ein ganzes Viertel ihres Vermögens in Immobilien, Rohstoffen und Gold angelegt haben. 15 Prozent des Kapitals fielen auf den Erwerb von Immobilien als Anlageobjekte. [Property Magazine]
BGH: Vermieter darf Beteiligung an Verwaltungskosten bei gewerblichem Mieter fordern. Wenn im Mietvertrag eine Klausel enthalten ist, die den Mieter einer gewerblich genutzten Wohnung zur Beteiligung an Verwaltungskosten verpflichtet, so ist diese bindend. Die im konkreten Fall vereinbarte Formularklausel zur Umlage der „Kosten der kaufmännischen und technischen Hausverwaltung” ist laut Bundesgerichtshof (BGH) weder überraschend, noch benachteiligt sie den Mieter unangemessen. [Haufe]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 29. April 2011
Der Berliner Wohnungsmarkt ist fast gähnend leer. Weniger Wohnungen als bislang angenommen stehen auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich zur Verfügung. Der Mietverein fordert den Senat zum Handeln auf.

Wohnungsengpass in Berlin - BMV fordert Senat zum Handeln auf
Kaum zu glauben, aber wahr: Auf dem Wohnungsmarkt stehen ca. 140.000 Wohnungen leer, doch nur knapp ein Drittel davon, etwa 50.00 Wohnungen, sind auch tatsächlich bezugsfertig. Dieses Ergebnis ist Resultat einer Untersuchung der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB). Die Untersuchung wurde für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angefertigt.
Nur 2,7 Prozent der 1,9 Millionen Wohnungen des Berliner Wohnungsmarktes sind nach Angabe der IBB marktaktiv, stehen also zur tatsächlichen Vermietung zur Verfügung. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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