geschrieben am 25. November 2010
Mit einem neuen Service der Schufa können nun auch Privatpersonen Bonitäts-Informationen über Unternehmen einholen. Besonders für Häuslebauer ist das Angebot interessant, schließlich kommt es häufig vor, dass die Baufirma noch während der Bauarbeiten Pleite geht. Ganz billig ist die Auskunft allerdings nicht.

Ärger mit klammen Baufirmen vermeiden: Schufa gibt Auskunft über Unternehmensbonität
Egal ob neuer Handyvertrag, die Finanzierung für den Fernseher oder die Bewerbung für eine Wohnung: Privatpersonen müssen in etlichen Bereichen ihre finanzielle Situation durchleuchten lassen. Hebt die Schufa ihren Daumen, sind die Anschaffungen kein Problem, bei einer negativen Bewertung der Bonität gibt es häufig Probleme.
Umgekehrt war es für Privatpersonen bisher kaum möglich, an Informationen über die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens zu kommen, um so möglichen Ärger bereits im Vorfeld zu vermeiden. Mit einem neuen Online-Service der Schufa soll genau dies nun möglich werden. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Mai 2010
GSW-Börsengang: Goldman Sachs wirbt für Berliner Wohnungen
Nachdem der Berliner Senat grünes Licht für den Börsengang des zuvor gemeinnützigen Wohnungsverwalters GSW gegeben hat, wirbt der Besitzer Goldman Sachs jetzt mit einer hohen Dividendenrendite von sechs Prozent – ob es diese tatsächlich gibt, ist unsicher. Mit der Berliner Immobiliengesellschaft GSW ist die Reihe der Börsengänge vorläufig beendet. [WiWo]
„iMakler“ meldet Insolvenz an
Das Festpreis-Makler-Modell „iMakler“ in Deutschland sah sich jetzt aufgrund einer geplatzten Zwischenfinanzierung und hitzigen Diskussionen im Gesellschafterkreis gezwungen, Insolvenz zu beantragen. Konzept des Unternehmens war der provisionsfreie Verkauf privater Wohnimmobilien durch einen Vermittlungsfestpreis, von dem das Management laut dem Geschäftsleitungsmitglied Harald Blumenauer auch weiterhin überzeugt ist. [Haufe]
IVD fordert Mietrechtsänderung zum Schutz vor Mietbetrügern
Die Debatte um sogenannte Mietnomaden, die für private Hauseigentümer schnell existenzbedrohend werden können, ist neu entfacht. Der Immobilienverband IVD fordert nun Gesetzesänderungen zugunsten der Vermieter, um mehr Handlungsspielraum gegen kriminelle Mieter zu schaffen. [Welt]
Eigentümer müssen selbst bei privatem Verlustrisiko für Denkmalschutz sorgen
Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, ist der Besitzer auch dann dazu verpflichtet, sich um dessen Erhalt zu kümmern, wenn ihm dies Verluste bereitet, das geht aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hervor. Im konkreten Fall wollte der Kläger eine Schlosskapelle abreißen, was ihm vom Landkreis Mayen-Koblenz untersagt wurde. [Fokus]
Ermittlung des Bedarfs an Neubauwohnungen bereitet Verwirrung
Die Prognosen zum Bedarf an neu gebauten Wohnungen in der Bundesrepublik geben zurzeit Anlass zur Verwirrung. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung schwankt der Bedarf bis 2020 zwischen 140 000 und 400 000. Es wird nun versucht, eine Erklärung für die Abweichungen zu finden. [Faz]
Von rdhead
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geschrieben am 16. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Es ist eine der Horrorszenarien für Mieter: Der Vermieter muss Insolvenz beantragen und hat entgegen den gesetzlichen Bestimmungen die Mietkaution nicht auf ein gesondertes Konto eingezahlt. Doch damit der oft vierstellige Betrag, den Mieter am Anfang des Mietverhältnisses für etwaige Forderungen nach dem Ende des Vertrages an den Vermieter zahlen müssen, nicht in der Insolvenzmasse landet, hat der Bundesgerichtshof nun die Rechte der Mieter im Zwangsverwaltungsverfahren gestärkt.
Im verhandelten Fall hatte der Vermieter die Mietkaution entgegen den gesetzlichen Regelungen nicht auf einem gesonderten, von seinem Vermögen getrennten Treuhandkonto angelegt. Nachdem das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Vermieters eröffnet wurde und ein von Gericht bestellter Zwangsverwalter eingesetzt wurde, weigerte sich dieser, die Kaution nachträglich auf ein Sonderkonto einzuzahlen, da er die Mietkaution nicht erhalten hatte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. September 2009 mit einem Kommentar
Eine Insolvenz, bis zu 75.000 Gläubiger, tausende bedrohte Stellen - und zwei Großaktionäre mit sehr unterschiedlichen Geldproblemen. Während Ex-Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick einen Teil seiner Millionenabfindung an die Belegschaft spendet und damit den Sturm der Empörung möglicherweise etwas schlichtet, schwebt über Madeleine Schickedanz nur noch das bedrohliche Wort “Totalverlust”. Seit am Dienstag das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, wird die Lage immer ernster.
Die Welt ist ungerecht - das erlebt nun auch Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz am eigenen Leib. Während Karl-Gerhard Eick für ein halbes, von mäßigem Erfolg gekröntes Jahr als Chef des insolventen Handelskonzerns Arcandor nur schwer vermittelbare 15 Millionen Euro kassieren soll, muss die Großaktionärin um ihr gesamtes Vermögen bangen. Ihre Beteiligung am Konzern musste sie abschreiben, und auch ihre Immobilien sind bereits verpfändet. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 13. August 2009
Das Drama um Arcandor scheint endgültig ein Ende zu haben: Nach einer schier unendlichen Kette von Negativschlagzeilen und zwischenzeitlich aufkommenden Hoffnungsschimmern steht der Handelskonzern jetzt endgültig vor dem Aus. Das rettende Wunder in Form eines zahlungskräftigen Investors müsste bis Samstag geschehen, sonst stehen die Zerschlagung und Stellenabbau auf dem Programm.
Am 1.März wechselte Karl-Gerhard Eick von der Deutschen Telekom in den Vorstand von Arcandor. Seitdem ging schief, was nur schief gehen konnte: Staatshilfen wurden verwehrt, die Insolvenz folgte, die Suche nach Investoren lief ins Leere, der Rettungsplan scheiterte, die Geldgeber gaben kein Geld mehr. Jetzt tritt wohl doch ein, was unbedingt verhindert werden sollte: Der Konzern wird zerschlagen. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 9. August 2009
Milliardenverluste, Millionste Förderzusagen und millionenteure Häuser, die so groß sind wie eine mittlere Abstellkammer - diese Woche drehte sich viel um große Summen. Ein weiteres Thema war “Lärm” - während in Berlin demnächst nicht mehr gegen die Geräuschentwicklung spielender Kinder geklagt werden darf, spendiert die Hansestadt Hamburg lärmgeplagten Bürgern einen Großteil der Kosten für den Einbau schalldämmender Fenster und Türen.
Preissprung beim Sylter Waterküken. Nachdem das kleine Haus im Sylter Osten letztens noch für vergleichsweise schmale 4,8 Millionen Euro zu haben war, verlangt der Eigentümer für die 30 m²-Bleibe samt Grundstück inzwischen gar 6,3 Millionen Euro. Wir sind uns ganz sicher: Die Aufmerksamkeit durch unseren Newsbeitrag hat zu einer erhöhten Nachfrage geführt. [Spiegel]
Baut Brad Pitt eine Villa am Wannsee? Am Wannsee kennt sich Brat Pitt bereits bestens aus: Während der Dreharbeiten zu Quentin Tarantinos “Inglorious Bastards” bewohnte der Hollywood-Schauspieler eine Villa Wannsee. Nun halten sich hartnäckig Gerüchte, dass er auch der Bauherr einer “geheimnisvollen” Villa auf der Insel Schwanenwerder ist. [Focus]
Für Hartz-IV-Empfänger muss die kleinere Wohnung reichen. Wenn die aktuelle Wohnung eines Hartz-IV-Empfängers den grundlegenden Anforderungen entspricht und der Umzug nicht unbedingt erforderlich ist, brauchen die Mietkosten in eine größere Wohnung nicht erstattet werden, selbst wenn diese innerhalb der angemessenen Grenzen liegt.[N-TV]
Letzte Hertie-Filialen schließen demnächst. Für die letzten verbliebenen Filialen der insolventen Handelskette Hertie schlägt demnächst der letzte Gong: am 15. August soll das letzte Haus geschlossen werden. Das Ende für Hertie ist aber nicht das Ende der Immobilien - für die scheinen in vielen Fällen bereits Interessenten gefunden.[Zeit]
US-Hilfspaket für Hausbesitzer verpufft. Das 75-Milliarden-Dollar Hilfspaket der US-Regierung hat bis jetzt noch keine große Wirkung gezeigt. Es sollte Hausbesitzer durch leichtete Kreditrückzahlung vor der Zwangsräumung bewahren - in den ersten fünf Monaten profitierten aber gerade mal 230.000 Hausbesitzer von den Zahlungen. [Focus]
Silberstreif am Horizont des US-Häusermarktes. Auch wenn das Hilfspaket für Hausbesitzer noch nicht seine volle Wirkung entfaltet hat, sehen Experten einen Aufwärtstrend am US-Immobilienmarkt. So notierte der S&P Case/Shiller-Hauspreisindex erstmals seit geraumer Zeit wieder im Plus und auch die Anzahl der Baubeginne und signierter Kaufverträge deutet auf eine Erholung hin. [Handelsblatt]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 29. Juni 2009
Mögliche neue Investoren für Karstadt: Sollte die eigenverantwortliche Rettung fehlschlagen, scheint es zumindest ein Leichtes zu werden, neue Besitzer für die Kaufhausfilialen zu finden. Arcandor hat zwar noch keine Zahl bestätigt, es soll sich jedoch um 15 Interessenten handeln. Das heißt aber nicht, dass bald eine Entscheidung fällt – erste Übernahmegespräche sollen erst im September stattfinden.
Ausdauer zeigt Konkurrent Metro, der noch immer unter den Interessenten ist: nunmehr seit mehreren Wochen strebt der Handelskonzern an, 60 Karstadt-Filialen zu übernehmen und sie in einer Warenhaus AG mit der eigenen Tochter Kaufhof zusammenzuschließen. Jetzt gibt es anscheinend auch mehrere Interessenten für die Häuser, die Metro nicht übernehmen will. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 23. Juni 2009 mit einem Kommentar
Totgesagte leben länger: Nachdem dem insolventen Fertighaushersteller schon von vielen Seiten das endgültige Aus bescheinigt worden war, hat Kampa jetzt doch noch einen Investor gefunden: Josef Haas, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Mindener Unternehmens, hat die Kampa GmbH gegründet und will das Geschäft jetzt fortführen.
Gerade erst hatten Bauherren, die vor ihren halbfertigen Kampa-Häusern standen, die gute Nachricht erhalten, dass die ehemaligen Kampa-Mitarbeiter der Exklusiv-HausAG die Bauvorhaben beenden würden. Nun soll plötzlich auch Kampa selbst in der Lage sein, die Häuser fertigzustellen. Und nicht nur das: Selbst neue Aufträge sind willkommen. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 20. Juni 2009
Eine Überraschung war das Aus nach einer langen Zeit der Probleme, Auftragsrückgängen, Standortschließungen und Mitarbeiterentlassungen nicht. Für viele Bauherren war die Insolvenz des Fertighausherstellers Kampa dennoch ein Schock: Hunderte standen plötzlich vor einem halbfertigen Haus, für dessen Fertigstellung sich möglicherweise niemand mehr zuständig fühlte. Jetzt können sie aufatmen.
Für die 750 ehemaligen Mitarbeiter war der Jobverlust seit dem 10.März traurige Gewissheit. Doch sie waren nicht die einzigen, die direkt von der Kampa-Insolvenz betroffen waren: In ganz Deutschland standen Hunderte vor ihren im Bau befindlichen Häusern – und vor einem großen Fragezeichen. Wie lange wird der Baustopp dauern? Wann wird mein Haus fertiggestellt? Und von wem? [mehr » ]
Von immobilo_mi
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