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    Bundeskartellamt stellt Verfahren ein: Gaskunden wurden um 444 Mio. Euro entlastet

    geschrieben am 24. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Das Einschreiten des Bundeskartellamts gegen überhöhte Gaspreise hat zahlreiche Kunden um ingesamt knapp 444 Millionen Euro entlastet. Jetzt hat die Behörde das Verfahren gegen 30 Gasversorger eingestellt, wie gestern in Bonn bekannt gegeben wurde.

    Kartellamt:Gaskunden sparen Geld

    Kartellamt:Gaskunden sparen Geld

    Das Bundeskartellamt hat seine Verfahren gegen 30 Gasversorger aus dem Jahre 2008 jetzt endgültig eingestellt. Damals war gegen eine Vielzahl von Gasversorgern aufgrund des Verdachts auf missbräuchlich überhöhte Preise ein Verfahren eingeleitet worden. Jetzt entschied sich die Behörde, zur Beendigung des Verfahrens umfangreiche Zusagen mit den Unternehmen zu vereinbaren. Positiv ist das im Endeffekt für die Verbraucher: Da keine förmliche Entscheidung getroffen werden musste, konnten die erzielten Vorteile direkt den Verbrauchern zu Gute kommen. [mehr » ]



    Nach BGH-Urteil: Hoffen auf niedrigere Wasserpreise

    geschrieben am 3. Februar 2010

    Gute Nachrichten für Wasserverbraucher kommen aus Karlsruhe. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat in einem Grundsatzurteil die Senkung von Wasserpreisen durch Kartellbehörden genehmigt. Private Wasserversorger müssen nun mit scharfen Kontrollen rechnen.

    Tropfender Wasserhahn: Künftig nicht mehr so teuer?

    Tropfender Wasserhahn: Künftig nicht mehr so teuer?

    Kunden privater Wasserversorger dürfen nach einem Grundsatzurteil des BGH auf günstigere Preise für Trinkwasser hoffen. Die Karlsruher Richter hatten entschieden, dass von staatlicher Seite angeordnete Wasserpreissenkungen rechtmäßig sind.

    Im Vorfeld des Verfahrens hatte das Hessische Wirtschaftministerium die Energie- und Wassergesellschaft Enwag in Wetzlar gezwungen, die nach Auffassung der Behörde überhöhten Preise für Wasser um 29 Prozent zu senken. Bereits eine Beschwerde des Wasserversorgers vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main war erfolglos. Die mehrheitlich der Stadt Wetzlar gehörende Enwag hatte argumentiert, dass die Wasserverteilung am Rande eines Mittelgebirges besonders aufwendig und kostenintensiv wäre. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 39-2009

    geschrieben am 27. September 2009 mit einem Kommentar

    LBBW schreibt wieder rote Zahlen. Nachdem mit einem Gewinn im ersten Halbjahr 2009 das Gröbste schon überstanden schien, schreibt die Landesbank Baden-Württemberg dieses Jahr wohl doch rote Zahlen – und zwar nicht unerheblich. Es wird über ein Minus von 2 Milliarden Euro gemunkelt. Eine Kapitalerhöhung ist wohl dennoch nicht notwendig. [RP-Online, Welt]

    Wie aktiv nutzen Sie das Web 2.0 für Ihr Immobilienunternehmen? Das Web 2.0 ist ein Netz der Möglichkeiten. Millionen Internetnutzer machen diese Erfahrung jeden Tag. Aber wie effektiv nutzt Ihr Unternehmen diese bedeutende Schnittstelle zwischen Internet-Usern und Wirtschaft? Mit der Umfrage von DotProperty können Sie herausfinden, welche Rolle die mobilen Anwendungen des Internets bereits heute in der Immobilienwirtschaft spielen und ob Sie die Chancen des Web 2.0 bereits erfolgreich nutzen. [zur Umfrage]

    Berlin: Shoppingcenter ohne Ende. Nach einer Studie von Kemper’s Jones Lang LaSalle ist die Hauptstadt führender Shoppingcenter-Standort, was sowohl die Anzahl als auch die Verkaufsfläche pro 100 Einwohner angeht. Auf den Rängen folgen Hamburg und München. [Gewerbeimmobilien24]

    Heizstromanbieter: Kartellamt ermittelt. Das Bundeskartellamt untersucht die Preisgestaltung der Anbieter von Heizstrom für Nachtspeicherheizungen und elektrischen Wärmepumpen – dieser Strommarkt wird vom Kartellamt als eigenständig angesehen und es herrsche so gut wie kein Wettbewerb. [Focus]

    Erholung auf den Immobilienmärkten deutet sich an. Die frohe Kunde einer leichten Verbessung der Wirtschaftslage hat bereits die Runde gemacht, da deuten die ersten Indikatoren auch auf eine Erholung. Erste institutionelle Anleger würden sogar wieder investieren. [Haufe]

    Förderkürzung für Solarbranche droht. Nach der Bundestagswahl droht der Solarbranche eine Kürzung der Fördermittel, da der Widerstand gegen die Aufschläge beim Solarstrom merklich wächst. [Spiegel]



    Fernwärmeanbieter müssen Kartellamt berichten

    geschrieben am 15. September 2009

    Zu den wenigen Bereichen, in denen noch weniger Wettbewerb herrscht als auf dem Stromsektor, gehört die Fernwärme. In vielen Städten gibt es nur einen Anbieter und Kunden können aus vielerlei Gründen nicht auf eine andere Wärmeversorgung umsteigen. Grund genug für das Bundeskartellamt, die Preisgestaltung der Anbieter zu untersuchen. 30 Fernwärmeanbieter sollen nun Auskunft über die Preiskalkulation geben, da die Preisgestaltung im Fernwärmebereich nach Ansicht des Kartellamtes „wesentlich weniger transparent ist als etwa bei Strom und Gas“.

    Die Untersuchung des Kartellamts wird bei den circa 5 Millionen Haushalten, die derzeit an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, sicher auf Interesse stoßen, schließlich konnten sich die Meisten davon weder ihre Heizart noch den Anbieter aussuchen. Vielerorts besteht sogar ein Anschlusszwang, wenn die Gemeinde dies vorschreibt. Und selbst wenn die Möglichkeit besteht, die Heizung auf Öl oder Gas umzurüsten, ist dies wohl eher nur eine theoretische Option. [mehr » ]