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    Berlin: Anhebung der Grunderwerbssteuer ab April 2012 geplant

    geschrieben am 19. Januar 2012

    Nach Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein haben sich jetzt auch die Berliner CDU und SPD in einem Koalitionsvertrag auf eine Anhebung der Grunderwerbssteuer um 0,5 Prozentpunkte auf fünf Prozent geeinigt.

    In Berlin wird die Grunderwerbsteuer erhöht. Foto: Bernd Sterzl  / pixelio.de

    In Berlin wird die Grunderwerbsteuer erhöht. Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

    Wer plant, in diesem Jahr Eigentum in Berlin zu erwerben, der kann sich bereits jetzt darauf einstellen, ab April dieses Jahres eine Grunderwerbssteuer in Höhe von fünf Prozent statt bislang 4,5 Prozent an das Land Berlin zahlen zu müssen. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss der Berliner Senat am Dienstag als eines der ersten Vorhaben in diesem Jahr. Zur Durchsetzung fehlt nur noch die Zustimmung durch das Abgeordnetenhaus.

    Berlin spekuliert auf deutliche Mehreinnahmen

    Von der Anhebung der Grunderwerbssteuer verspricht sich das Land, [mehr » ]



    Wohnraum mal anders: Wohnen in denkmalgeschützten Flugzeughallen

    geschrieben am 17. Januar 2012

    Bei Investoren längst als heißer Tipp gehandelt, gilt Karlshorst auch für Eigennutzer von Immobilien als begehrte Wohnlage. Dieses Potential soll nun ausgebaut werden. Geplant sind die Neubausiedlung „Carlsgarten“ und die „Gartenstadt Karlshorst“, bei der neben Neubauten auch die denkmalgeschützten ehemaligen Flugzeughallen in Berlin an der Promenade zu Wohnhäusern umgebaut werden sollen.

    Auch rund um das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst wird gebaut. Foto: Wikipedia

    Auch rund um das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst wird gebaut. Foto: Wikipedia

    Der Berliner Stadtteil Karlshorst befindet sich im Zeichen des Wandels: Die Infrastruktur soll ausgebaut, Kultureinrichtungen geschaffen werden und neuer Wohnraum für junge Familien und Eigenheim-Interessenten entstehen - so zum Beispiel bereits verwirklicht mit der Bebauung von Brachland rund um die alte Kaserne zum „Wohnpark Karlshorst“, der seit 2010 entsteht. In 12 denkmalgeschützten Altbauten und drei Neubauten sind in diesem Bauvorhaben auf einem rund 46 Hektar großen Areal insgesamt 350 Wohnungen geplant, deren Fertigstellung Anfang 2012 bereits vorgesehen ist. Wer sich hier ein Eigenheim zulegen möchte, der muss jedoch auch über ein entsprechendes Portemonnaie verfügen können, mit einem Quadratmeterpreis von rund 2.080 Euro liegt der Kaufpreis nämlich stark über dem [mehr » ]



    Männer stellen sich Traumhaus anders vor als Frauen

    geschrieben am 30. Dezember 2011

    An Klischees ist doch offenbar ein Körnchen Wahrheit dran. Zumindest werden einige geschlechtsspezifische Besonderheiten erkennbar, wenn es um den Traum vom Wohnen geht. So wünschen sich Männer nicht nur vorrangig eine eigene Garage, sondern auch technisch anspruchsvolle Haustechnik. Frauen dagegen legen mehr Wert auf eine moderne Einbauküche, einen Hauswirtschaftsraum und den berühmten begehbaren Kleiderschrank.

    Traumhaus: Bei Männern und Frauen unterschiedliche Vorstellungen. Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

    Traumhaus: Bei Männern und Frauen unterschiedliche Vorstellungen. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

    Aber es gibt auch wesentliche Gemeinsamkeiten: Für Männer wie Frauen ist beispielsweise ein Einfamilienhaus der Wohntraum Nummer eins. Das ergibt eine repräsentative Umfrage, die vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Interhyp durchgeführt wurde.
    Signifikante Unterschiede zeigen sich allerdings bei der Größe der Immobilie. Frauen sind mit gut 142 Quadratmetern glücklich, Männer brauchen dazu zehn Quadratmeter mehr. Die großen Jungs möchten zudem gerne mit Technik spielen, freilich sinnvoll: So wünscht sich beispielsweise gut jeder zweite Mann eine computergestützte Hausautomation, aber nur 37 Prozent der Frauen dergleichen. In das althergebrachte Bild passt zudem, dass die Damen mehr Wert auf eine moderne Einbauküche (87 Prozent) und einen Hauswirtschaftsraum (60 Prozent) legen. Kurios: Beide Geschlechter hätten am liebsten eine Gästetoilette. [mehr » ]



    Explodierende Kaufpreise in Deutschland

    geschrieben am 21. November 2011

    In ganz Deutschland spiegelt sich die Finanzkrise in den Immobilienpreisen: Sie schnellen allerorts explosionsartig in die Höhe. Ein Ende des Trends ist im Moment noch nicht abzusehen.

    Kaufpreise für Immobilien steigen

    Kaufpreise für Immobilien steigen

    Verkäufer dürften entzückt sein: Wer zur Zeit in Deutschland ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, steht vor teils horrenden Preisen. Aufgrund der Finanzkrise ziehen die Immobilienpreise drastisch an, und es ist noch nicht abzusehen, wann diese Tendenz wieder abschwächt. Darüber hinaus ist dieses Problem nicht nur regional bedingt, sondern findet sich in ganz Deutschland.

    Zweieinhalb Prozent mehr als im vergangenen Jahr muss ein Käufer für einen Quadratmeter Eigentumswohnung mittlerer Güte momentan berappen, [mehr » ]



    Steigende Preise für Wohneigentum

    geschrieben am 20. September 2011

    Wer in Wohnungseigentum investieren will, muss weiterhin tief in die Tasche greifen. Die Tendenz der Immobilienpreise geht nach wie vor stark nach oben. Allein im vergangenen Jahr stieg der Kaufpreis für Wohnungen um 4,2 Prozent.

    Die Preise für Wohneigentum in Deutschland sind deutlich gestiegen. Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

    Die Preise für Wohneigentum in Deutschland sind deutlich gestiegen. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Die Preisentwicklung für Immobilien aus dem Jahr 2010 zeigt, dass die Preise für Wohneigentum weiter gestiegen sind. Das bringt eine aktuelle GEWOS-Studie mit dem Titel „Preisentwicklung für Wohneigentum in Deutschland“ zutage, die vom Städtebauinstitut ifs in Auftrag gegeben wurde und die der „Welt Online“ vorliegt. Ermittelt wurden im Rahmen dieser Studie die durchschnittlichen Preise jeglicher Verkäufe von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in Deutschland. [mehr » ]



    Preissteigerungen in den Städten, günstiges Wohnen auf dem Land

    geschrieben am 25. August 2011

    Der bundesweite F+B-Index bringt es ans Licht: Während im Vorjahr noch die Preise aller Immobilien stiegen, differenziert sich die Lage 2011 aus. Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Neuvertragsmieten werden nach wie vor teurer, Preise für Einfamilienhäuser und Bestandsmieten dagegen sinken.

    preise steigen in den Großstädten, auf dem Land wird Wohnen günstiger. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Preise steigen in den Großstädten, auf dem Land wird Wohnen günstiger. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Die „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH“ untersucht regelmäßig Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Der aktuelle F+B-Index Deutschland untermauert zum Einen den Trend der letzten Jahre, denn auch im zweiten Quartal 2011 liegen die Preise in den Städten über denen des Vorjahres. Ein Aspekt kristallisiert sich allerdings erst jetzt heraus: Die Preise steigen nicht überall.

    Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Neuvertragsmieten werden nach wie vor teurer, vor allem in den Städten: Bei Eigentumswohnungen handelt es sich im zweiten Quartal 2011 deutschlandweit im Schnitt um eine Erhöhung von 2,3 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern um 1,5 Prozent und bei Neuvertragsmieten um 1,1 Prozent. [mehr » ]



    Günstige Immobilienpreise: „Finanztest“ veröffentlicht neueste Ergebnisse zum Preisniveau der Eigenheime in Deutschland

    geschrieben am 17. August 2011

    Wer mit dem Gedanken spielt, sein Geld in Immobilien zu investieren, der sollte jetzt zuschlagen. In der September-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ teilen die Experten von „Stiftung Warentest“ mit, dass Wohnungen und Häuser in Deutschland derzeit so günstig sind wie das letzte Mal Mitte der 1990er Jahre.

    Die Preise für Immobilien sind zur Zeit niedrig. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Die Preise für Immobilien sind zur Zeit niedrig. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Für Wohnungskäufer und Bauherren ist laut „Finanztest“ jetzt der richtige Moment für Investitionen gekommen. „Stiftung Warentest“ hat auf der Basis der Preisdatenbank des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken das durchschnittliche Preisniveau von Immobilien in Deutschland ermittelt. Die Untersuchung erstreckte sich auf alle Landkreise und kreisfreie Städte sowie wie auf weitere 21 Städte. Es wurden sowohl luxuriöse Immobilien in Toplagen als auch einfache Wohnungen in mittleren Gegenden in die Untersuchung einbezogen. Nun veröffentlicht „Finanztest“ erstmals ausführliche Detailergebnisse. [mehr » ]



    Rekordpreise für Hamburgs Immobilien: Ein Ende des Preisanstiegs für Wohnungen ist nicht in Sicht

    geschrieben am 26. Juli 2011

    Die Preise auf dem Hamburger Immobilienmarkt kennen weiterhin nur eine Richtung: nach oben. Dieser Trend wird auch in den kommenden Monaten anhalten, glaubt Matthias Metz, Chef der Bausparkasse Schwäbisch Hall, im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt. Laut IVD steigen auch die Preise in bisher weniger beliebten Vierteln.

    Hamburgs Immobilien werden teurer. Foto: Rike  / pixelio.de

    Hamburgs Immobilien werden teurer. Foto: Rike / pixelio.de

    Wenn man die vergangen Monate Revue passieren lässt, wird ein außerordentlich starker Anstieg der Immobilienpreise in Hamburg erkennbar. Metz zufolge ist die Eurokrise und die damit verbundene Unsicherheit über geeignete Geldanlagen einer der Gründe für den Preisanstieg. Viele Bürger sehen Investitionen in Immobilien als eine gute Möglichkeit, im Alter abgesichert zu sein. [mehr » ]



    Anhebung der Grunderwerbssteuer: Berliner sollen bald mehr zahlen

    geschrieben am 24. Juni 2011

    Hatte kürzlich noch die Rheinland-Pfälzische Landesregierung die Erhebung der Grunderwerbssteuer durchgesetzt, werden jetzt auch dementsprechende Pläne fürs Saarland und Berlin laut.

    Beim Kauf von Immobilien sollen die Berliner für die Grunderwerbssteuer künftig tiefer in dei Tasche greifen. Foto: Thomas Sturm  / pixelio.de

    Beim Kauf von Immobilien sollen die Berliner für die Grunderwerbssteuer künftig tiefer in die Tasche greifen. Foto: Thomas Sturm / pixelio.de

    Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) plant die Grunderwerbssteuer in Berlin anzuheben, wie er in einer offenen Fragrunde am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus verkündete. Damit folgt er einem Trend, der sich abzuzeichnen scheint, denn bereits in Rheinland-Pfalz wurde der Beschluss der Erhöhung der Grunderwerbssteuer durchgesetzt. So dürfen die Rheinland-Pfälzer ab 01.03.2012 anstatt der bisher 3,5% nun glatte 5% Grunderwerbssteuer beim Immobilienkauf berappen. Auch im benachbarten Saarland denkt man über eine stufenweise Erhöhung der Grunderwerbssteuer zum 01.10.2012 von 4% auf 4,5% und zum Jahr 2013 auf 5% nach. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 23-2011

    geschrieben am 13. Juni 2011

    Umfrage bestätigt: Beim Immobilienkauf spielen Emotionen für Männer nur eine untergeordnete Rolle. Wenn Männer eine Immobilie erwerben wollen, gehen sie fühlbar emotionsloser vor als Frauen. Fast jeder zehnte Mann ist in der Lage, persönliche Gefühle beim Immobilienerwerb völlig auszublenden, während dies nur fünf Prozent der Frauen gelingt. [Deal-Magazin]

    Studie bescheinigt Immobilienbranche besonnene Personalentscheidungen. Ein Aspekt des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index ist die Rubrik „Personal“. Im Mai zeigt die Studie, dass die Immobilienbranche auf bedachte Personalentscheidungen statt hire and fire-Mentalität setzt. Die eher konservative und zurückhaltende Personalpolitik wertschätzt qualifizierte Mitarbeiter als wertvolles Rückgrat der Immobilienwirtschaft, die es auch in schwächeren Konjunkturphasen zu halten gilt. [Immobilienscout24]

    ZIA begrüßt steuerliche Anreize für energetisches Bauen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) riet bereits 2008 dazu, energetisches Sanieren mit steuerlichen Begünstigungen attraktiv zu gestalten, und hatte den Vorschlag seitdem immer wieder erneuert. Nun endlich hat sich auch die Bundesregierung für diese Vorgehensweise ausgesprochen. [ZIA]

    Gagfah vs. Dersden: nächste Runde. William Brennan tritt nach. Der unter Verdacht auf Insiderhandel stehende Gagfah-Chef behauptet nun, die Klage der Stadt Dresden sei aus Geldnöten entstanden. “Wir befolgen alle Verträge penibel. Ich halte diese Klage für missbräuchlich und unbegründet”, so Brennan am Samstag gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Die Stadt hatte das Wohnungsunternehmen wegen Vertragsbruchs verklagt. [Immobilien-Zeitung]

    Mieterhöhungen haben in Berlin nicht zu mehr Immobilienkäufen geführt. Berlin kann sich mit Fug und Recht „Mieterhauptstadt“ nennen: Trotz permanent ansteigenden Mietpreise sind Eigentumswohnungen eher selten. Laut Geomarketinggesellschaft „Infas Geodaten“ dominieren nach wie vor in allen 81 Stadtteilen die Mieter (in der gesamten Hauptstadt 85%). [berlin.de]

    Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Uni Leipzig belegen: Keine steigenden Strompreise aufgrund des Atomausstiegs. Eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung bringt zutage, was Kernkraftbefürworter gern anders propagieren: Die Preise für Strom werden durch den Ausstieg aus der Atomkraft nicht nach oben getrieben. Auch der Ausstoß von Treibhausgasen wird dadurch nicht erhöht. [Welt]

    Osram vermeldet Wachstumsrückgang bei den Energiesparlampen. Die Energiesparlampe scheint schon ausgedient zu haben, der Nachfolger „LED“ steht in den Startlöchern. Der Vorteil der neuen Leuchtdioden ist , dass sie mehr Strom sparen als ihre Vorgänger, länger halten, keine Anlaufzeit benötigen und ein wärmeres Licht erzeugen. Nachteil ist der Preis: LED-Leutmittel sind vergleichsweise preisintensiv. Die Siemens-Tochter Osram macht mit LED bereits jetzt schon 20 Prozent ihres Umsatzes von 4,7 Milliarden Euro. Energiesparlampen waren in den letzten Wochen wegen giftiger Stoffe in Verruf geraten. [Focus]