geschrieben am 3. Juni 2010
Der Neubau des Berliner Stadtschlosses könnte dem Rotstift der Regierungskoalition zum Opfer fallen. Zwar steht das Bauvorhaben im Koalitionsvertrag, doch angesichts der aktuellen Probleme finden sich nur schwerlich Argumente für das über 500 Millionen Euro teure Projekt. Auch das Bedauern der Bevölkerung würde sich in Grenzen halten.

Humboldtforum: Der Wiederaufbau des Stadtschlosses ist in Gefahr. Grafik: BBR / Stella
Mit Bangen schauen die Bundesbürger auf die am Sonntag beginnende Klausurtagung der Regierungskoalition und die möglichen Einsparungen, die wegen der klammen Kassen dort beschlossen werden könnten. Doch eine Sparmaßname würde sicher wenig Protest ernten: Ein vorläufiger Verzicht auf den Neuaufbau des Berliner Stadtschlosses. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Mai 2010 mit 2 Kommentaren
Holzpellets erfreuen sich dank günstiger Preise und zeitgemäßer Heiztechnik nicht nur einer steigenden Beliebtheit, sie gelten auch als äußerst umweltfreundlicher Brennstoff. Wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, sollte allerdings darauf achten, sich zum richtigen Zeitpunkt mit Brennmaterial zu versorgen. Die EnergieAgentur.NRW rät Pelletheizungsbesitzern, jetzt für die nächste Heizsaison vorzusorgen.

Jetzt zuschlagen: Holzpellets sind im Juni besonders günstig.
Der Grund für die derzeit günstigen Holzpellet-Preise ist, wie bei anderen Brennstoffen auch, das Ende der Heizperiode. Auch wenn die Temperaturen derzeit noch alles andere als sommerlich sind, laufen die Heizkessel der Verbraucher auf Sparflamme. Dementsprechend voll sind die Lager der Brennstoffproduzenten.
Den Experten zufolge erreichen die Preise für Holzpellets dabei im Juni ihr niedrigstes Niveau. Besitzer einer Pellet-Heizung sollten sich also bald auf die Suche nach einem günstigen Lieferanten des Biomasse-Brennstoffes machen, um die Vorräte für den nächsten Winter aufzufüllen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 12. März 2010
Die Preise für Neuvermietungen in Berlin sind innerhalb eines Jahres um 4,5 Prozent gestiegen - und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Wohnungssuchende müssen dabei besonders in nachgefragten Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg tiefer in den Geldbeutel greifen als noch zuletzt. Der Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf hingegen bleibt der günstigste Wohnort.

Günstiges Pflaster adé: Berliner Mieten ziehen weiter an
Der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt wird zunehmend bedrängter. Eine zurückgehende Anzahl leerstehender Wohnungen steht einer steigenden Zahl von Haushalten gegenüber, gepaart mit einem seit Langem stagnierenden Wohnungsneubau. Logische Konsequenz sind höhere Mieten: Die Preise für Neuvermietungen stiegen 2009 um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dies und ein „deutlicher Aufwärtstrend“ bei Berliner Mieten sind das Ergebnis des aktuellen Wohnmarktreports der Wohnungsbaugesellschaft GSW.
Vor allem in besonders begehrten Bezirken wie Prenzlauer Berg, Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Wohnungsmarkt für Normalverdienende preislich am oberen Limit angelangt.
In Friedrichshain-Kreuzberg in der östlichen Stadtmitte sind die Mieten mit rund 7,2 Prozent dabei am meisten gestiegen. Wer hier eine Mietwohnung bezieht, muss im Durchschnitt 7,20 Euro pro Quadratmeter zahlen – bei älteren Mietverträgen ist es nur etwas mehr als die Hälfte. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 2. September 2009
Ein undurchschaubares Netz von Oligopolen und Abhängigkeiten macht die Entwicklung der Strom- und Gaspreise seit Jahren zu einer unberechenbaren Angelegenheit. Verbraucherschützer beanstanden vor allem den mangelnden Wettbewerb, der Energie langsam zu einem von marktwirtschaftlichen Mechanismen abgekoppelten Luxusgut werden lässt. Doch während die Kosten für Strom nur eine Richtung – und zwar nach oben – kennen, legt der Gaspreis derzeit eine Verschnaufpause ein.
Gasverbraucher können sich derzeit freuen: Wie das Vergleichsportal Check24 ermittelte, wollen mindestens 228 Gasanbieter die Tarife für die Kunden zwischen 1. September und 1.Oktober 2009 senken. Und während sich nur einige Wenige über Senkungen um bis zu 30 Prozent freuen können, liegt der Durchschnitt immerhin noch bei 8,6 Prozent, was eine Einsparung von 124 Euro pro Jahr bedeuten würde. Damit setzt sich der seit Anfang des Jahres anhaltende Sinkflug der Gaspreise weiter fort und hat, ganz im Gegensatz zu bisherigen Gepflogenheiten, auch trotz beginnender Heizperiode bestand. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. August 2009
Die gute Landluft hat ihren Preis: In Gebieten ausserhalb der Ballungszentren müssen die Stromkunden für das wertvolle Gut zum Betrieb der liebgewonnenen elektrischen Helferlein tiefer in die Tasche greifen, wie das Vergleichsportal Toptarif in einer Studie festgestellt hat. Grund sind die weiten Wege, die der Strom zum Kunden zurücklegen muss.

Verteuern den Strom: Masten und Leitungen
Durchschnittlich müssen die Stromkunden auf dem Land knapp 4,2 Prozent mehr für Strom zahlen als ihre Mitbürger in den Ballungszentren und Großstädten der Republik. Exemplarisch rechnet Thorsten Bohg von toptarif.de anhand der preisgünstigsten normalen Grundversorger-Tarife einen Preisunterschied von 37 Euro aus: „Der durchschnittliche Strompreis für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom liegt in den 25 größten deutschen Städten bei 853 Euro, bei den 25 größten Flächenversorgern in der Bundesrepublik müssen bei gleichem Verbrauchswert dagegen im Schnitt 890 Euro bezahlt werden.” [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 31. Juli 2009
Paradiesische Zeiten für Häuslebauer: Wegen niedriger Zinsen für Darlehen und sinkenden Baupreisen ist der Traum vom eigenen Heim derzeit so günstig wie lange nicht. Nun sind in Deutschland erstmals seit 2001 auch die Preise für Bauland gesunken, wie eine Studie des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) in Berlin ergab.
Anlass für überschäumende Euphorie gibt es dennoch nicht. Für einen Quadratmeter baureifen Landes müssen 2008 in Deutschland durchschnittlich immernoch 130 Euro bezahlt werden – ein Rückgang um 1,5 Prozent im Vergleich zu 2007, aber deutlich mehr als zehn Jahre zuvor. 1998 kostete der Quadratmeter gerade einmal 71 Euro. Hauptverantwortlich für den Preisrückgang ist nach Ansicht des Instituts die verminderte Bautätigkeit in Deutschland. Bei Bauanträgen und fertiggestellten Wohnungen hatte das Statistische Bundesamt zuletzt neue Minusrekorde vermeldet. Auch die Verkäufe von baureifem Land haben sich, allerdings verglichen mit den Werten von 1998, auf 53.000 halbiert. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 30. Juni 2009
Knapp daneben ist auch vorbei: Die Kosten für die Sanierung der bundeseigenen „Kreuzbauten“ in der ehemaligen Hauptstadt Bonn sind mit letztendlich rund 139 Millionen Euro knapp viermal so hoch ausgefallen als ursprünglich geplant. Das Bauministerium weist jede Schuld an der Fehlkalkulation von sich.
Die 1975 fertiggestellten 11- und 14-stöckigen Gebäude mit ihrer charakteristischen Kreuzform wurden in den vergangenen Jahren aus Brandschutz- und energetischen Gründen saniert. Neben einem neuen Anstrich bekamen die Häuser in den vergangenen drei Jahren vor allem eine Fassade, die durch eine verbesserte Wärmedämmung den heutigen energetischen Standards entspricht.
Die komplette Sanierung der heute von Eisenbahnbundesamt und Bildungsministerium genutzten Gebäude ist allerdings etwas teurer geworden, als ursprünglich geplant. Statt der im Jahre 2001 veranschlagten 36 Millionen Euro kostete das Vorhaben letztendlich 139 Millionen Euro, wie die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes für den Haushaltsausschuss des Bundestags berichtet.
Das Bauministerium erklärt die Differenz von 103 Millionen Euro zwischen geplanten und tatsächlichen Baukosten mit einem unzureichenden Wissen über den Zustand des Gebäudes sowie mangelhafter Grundlagenermittlung der Bauverwaltung. Dass ausgerechnet das Bauministerium nicht über den Gebäudezustand informiert worden sein soll, hinterlässt zumindest einen faden Beigeschmack. Zu Vorwürfen des Bundesrechnungshofes, die Summe sei aus Gründen der öffentlichen Unvermittelbarkeit der Kosten kleingerechnet worden, äußerte sich das Ministerium erst gar nicht.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 29. Juni 2009
Für Miete, Nebenkosten und andere Abgaben müssen Haushalte in Deutschland immer tiefer in die Tasche greifen. Die Wohnnebenkosten belasten viele Verbraucher und ein Ende der Energiepreisspirale ist nicht in Sicht. Allein der Strompreis ist seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent gestiegen. Auch Miet- und Preissteigerungen führen zu höheren finanziellen Belastungen und zwingen Verbraucher zum Sparen am eigenen Verbrauch.
Auch wenn sich die Inflationsschraube derzeit etwas langsamer dreht: Verbraucherhaushalte in Deutschland sind auch weiterhin mit hohen Abgaben konfrontiert. Die Gebühren für Trinkwasser, Abwasser und Müllabfuhr steigen kontinuierlich und auch die GEZ möchte alle paar Jahre ein paar Euro mehr. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Mai 2009
Umsonst, aber nicht kostenlos: Mieter können sich durch unwirksame Endrenovierungsklauseln enstandene Kosten vom Vermieter ersetzen lassen, wenn sie die Wohnung vor ihrem Auszug im Glauben an die Wirksamkeit der Vertragsklausel renoviert haben. Das hat der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschieden. (Az.: VIII ZR 302/07)
Im vorliegenden Fall hatten die Mieter die Wohnung in der Annahme, zu einer Endrenovierung verpflichtet zu sein, vor dem Auszug renoviert. Weil die Klausel aber nicht wirksam war, klagten die Mieter auf Erstattung der Kosten für die Endrenovierung von 9 Euro pro Quadratmeter – insgesamt 1.620 Euro.
Der BGH gab den Klägern recht. Die Mieter hätten einen Erstattungsanspruch wegen einer ungerechtfertigten Bereicherung des Vermieters, da die Renovierung durch die unwirksame Endrenovierungsklausel ohne Rechtsgrund ausgeführt wurde und sie zu diesen Arbeiten nicht verpflichtet waren. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 13. Mai 2009
Willkommen im Osten: weil Energieleuchten teurer sind als konventionelle Glühbirnen, stürmen deutsche Kunden derzeit bundesweit Lampengeschäfte, um sich einen möglichst großen Vorrat an Glühbirnen zu verschaffen. Diese wird ab dem 1. September nach EU Verordnung vom Markt verbannt und durch umweltschonende Energiesparlampen vollends ersetzt.
Verblüffend, wie schnell dem Deutschen ein Licht aufgeht: Seit dem im Dezember verabschiedeten und ab 1. September geltenden EU-Handelsverbot für Glühlampen, registrieren Händler einen wahren Run auf das Auslaufmodell. Ein Erster will nun Konsequenzen ziehen und fordert drastische Preisaufschläge.
Der Unternehmer Werner Wiesner verlangt eine Preissteigerung für Glühbirnen von je fünf Euro pro Stück. Er sieht in den Hamsterkäufen die Gefahr, dass sich deutsche Verbraucher den umweltschonenden Lampentechnologien von Energieleuchten auf Jahre hin verschließen würden.
Mit der geforderten Verteuerung konventioneller Glühbirnen sieht Wiesner die Chance, dass sich der Umstieg auf Energiesparlampen für den Verbraucher sofort und nicht erst nach Jahren rechnen würde. Das „de-facto-Verbot“ ist seiner Meinung nach „für viele Verbraucher nicht nachvollziehbar und wird als staatliche Gängelung angesehen“. Wiesner wolle den durch einen Preisanstieg erzielten Gewinn nicht bei den Unternehmen lassen, sondern staatliche Umweltprojekte fördern und finanzieren. Zudem würde das Verursacherprinzip gewahrt werden.
Die EU hatte im vergangenen Dezember beschlossen, dass herkömmliche Glühbirnen vom Markt verschwinden sollen und durch stromsparende Lampen wie Leuchtstoff-, Halogen- oder LED-Leuchten ersetzt werden. Die EU rechnet damit, durch den Erlass mehrere Millionen Tonnen Kohlendioxid zu sparen.
LED Lampen und Scheinwerfer
Von rdhead
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