geschrieben am 14. Juni 2011
Die Mieten könnten durch das geplante Energiekonzept der Bundesregierung erheblich ansteigen – Die Berliner SPD reagiert darauf mit einem 500 Millionen Euro Mietpufferprogramm.

Der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) plant die durch eneretische Sanierungsprogramme entstehenden Mietmehrkosten einzudämmen. Foto: Helga Ewert / pixelio.de
Die energetische Gebäudesanierung, so die Stellungnahme des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Florian Pronold, sei richtig und wichtig. Doch, dass die Kosten für die Gebäudesanierung in Form von Mieterhöhungen künftig noch stärker auf die Mieter abgeleitet werden sollen, geht mit den Vorstellungen der SPD nicht konform. Bereits jetzt können rund 11% der Kosten von energetischen Sanierungsmaßnahmen auf die Miete aufgeschlagen werden, auch wenn durch die Sanierung keine bemerkbaren Einsparungen der Energiekosten zu verzeichnen sind. Damit jedoch nicht genug, denn die Bundesregierung plant die Mieterrechte noch weiter einzuschränken und die Sanierungskosten in größerem Ausmaß den Mietern aufzubürden – doch da hat die Bundesregierung die Rechnung ohne die SPD gemacht. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 11. Januar 2011 mit 2 Kommentaren
Bei einer Kündigung wegen Eingebedarfs sollten Mieter nicht in jedem Fall einen Anwalt einschalten – das könnte teuer werden und den Auszug sogar beschleunigen. Selbst bei einer formaljuristisch unwirksamen Kündigung müssen die Mieter die Anwaltskosten zahlen, wie der BGH entschieden hat.

BGH: Keine Anwaltskostenerstattung trotz unwirksamer Wohnungskündigung Foto: Peter Kirchhoff / pixelio.de
Wegen eben jener Kosten zogen Mieter und Vermieter vor Gericht. Der Vermieter einer Potsdamer Wohnung hatte seinem Mieter wegen Eigenbedarfs gekündigt, ohne die Gründe dafür zu erklären. Daraufhin schaltete der Mieter einen Anwalt ein, der die Kündigung in einem Schreiben an den Vermieter als unwirksam zurückwies. Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs müsse ordnungsgemäß begründet werden, da sie ansonsten unwirksam sei. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 9. Dezember 2010 mit einem Kommentar
Deutsche Haushalte geben einen Großteil ihres Geldes für das Wohnen aus – durchschnittlich 731 Euro monatlich. Das hat das Statistische Bundesamt im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ermittelt. Bei Möbeln und Haushaltsgeräten haben sich die Deutschen 2008 mit monatlichen Ausgaben von 113 Euro deutlich knausriger gezeigt als noch bei der vorherigen Untersuchung im Jahr 2003.

Wohnen wird immer teurer.
Wohnen in Deutschland wird immer teurer: Zahlten die Bundesbürger im Jahr 1998 noch durchschnittlich 657 Euro für Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung, waren es 2003 bereits 697 Euro und vor zwei Jahren schließlich 731 Euro – eine Verteuerung von knapp 11 Prozent. Das geht aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Circa 60.000 Haushalte haben dafür im Jahr 2008 drei Monate lang ein detailliertes Haushaltsbuch geführt und sämtliche Ausgaben und Einnahmen genauestens protokolliert. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 19. Oktober 2010
Die bunten Prospekte der Hausbauer versprechen oft viel, gehen aber wenig ins Detail, was die Bauausführung angeht. Potentielle Hausbauer werden so nur unzureichend über ihr neues Eigenheim informiert. Mit dem kürzlich überarbeiteten Ratgeber “Muster-Baubeschreibung” will die Verbraucherzentrale Bundesverband Abhilfe schaffen.

Hausbau: viele Fallen lauern wegen unzureichender Baubeschreibung
Viele Bilder vom Haus, aber nur unzureichende Bau- und Leistungsbeschreibungen – so kommen viele Kataloge von Hausbau-Unternehmen daher. Für zukünftige Bauherren könnte dies durchaus gravierende finanzielle Folgen haben, wenn die auf wenige Seiten beschränkte Hausbeschreibung zu viel Interpretationsspielraum lässt.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. Juni 2010
Der Neubau des Berliner Stadtschlosses könnte dem Rotstift der Regierungskoalition zum Opfer fallen. Zwar steht das Bauvorhaben im Koalitionsvertrag, doch angesichts der aktuellen Probleme finden sich nur schwerlich Argumente für das über 500 Millionen Euro teure Projekt. Auch das Bedauern der Bevölkerung würde sich in Grenzen halten.

Humboldtforum: Der Wiederaufbau des Stadtschlosses ist in Gefahr. Grafik: BBR / Stella
Mit Bangen schauen die Bundesbürger auf die am Sonntag beginnende Klausurtagung der Regierungskoalition und die möglichen Einsparungen, die wegen der klammen Kassen dort beschlossen werden könnten. Doch eine Sparmaßname würde sicher wenig Protest ernten: Ein vorläufiger Verzicht auf den Neuaufbau des Berliner Stadtschlosses. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Mai 2010 mit 2 Kommentaren
Holzpellets erfreuen sich dank günstiger Preise und zeitgemäßer Heiztechnik nicht nur einer steigenden Beliebtheit, sie gelten auch als äußerst umweltfreundlicher Brennstoff. Wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, sollte allerdings darauf achten, sich zum richtigen Zeitpunkt mit Brennmaterial zu versorgen. Die EnergieAgentur.NRW rät Pelletheizungsbesitzern, jetzt für die nächste Heizsaison vorzusorgen.

Jetzt zuschlagen: Holzpellets sind im Juni besonders günstig.
Der Grund für die derzeit günstigen Holzpellet-Preise ist, wie bei anderen Brennstoffen auch, das Ende der Heizperiode. Auch wenn die Temperaturen derzeit noch alles andere als sommerlich sind, laufen die Heizkessel der Verbraucher auf Sparflamme. Dementsprechend voll sind die Lager der Brennstoffproduzenten.
Den Experten zufolge erreichen die Preise für Holzpellets dabei im Juni ihr niedrigstes Niveau. Besitzer einer Pellet-Heizung sollten sich also bald auf die Suche nach einem günstigen Lieferanten des Biomasse-Brennstoffes machen, um die Vorräte für den nächsten Winter aufzufüllen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 12. März 2010
Die Preise für Neuvermietungen in Berlin sind innerhalb eines Jahres um 4,5 Prozent gestiegen - und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Wohnungssuchende müssen dabei besonders in nachgefragten Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg tiefer in den Geldbeutel greifen als noch zuletzt. Der Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf hingegen bleibt der günstigste Wohnort.

Günstiges Pflaster adé: Berliner Mieten ziehen weiter an
Der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt wird zunehmend bedrängter. Eine zurückgehende Anzahl leerstehender Wohnungen steht einer steigenden Zahl von Haushalten gegenüber, gepaart mit einem seit Langem stagnierenden Wohnungsneubau. Logische Konsequenz sind höhere Mieten: Die Preise für Neuvermietungen stiegen 2009 um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dies und ein „deutlicher Aufwärtstrend“ bei Berliner Mieten sind das Ergebnis des aktuellen Wohnmarktreports der Wohnungsbaugesellschaft GSW.
Vor allem in besonders begehrten Bezirken wie Prenzlauer Berg, Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Wohnungsmarkt für Normalverdienende preislich am oberen Limit angelangt.
In Friedrichshain-Kreuzberg in der östlichen Stadtmitte sind die Mieten mit rund 7,2 Prozent dabei am meisten gestiegen. Wer hier eine Mietwohnung bezieht, muss im Durchschnitt 7,20 Euro pro Quadratmeter zahlen – bei älteren Mietverträgen ist es nur etwas mehr als die Hälfte. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 2. September 2009
Ein undurchschaubares Netz von Oligopolen und Abhängigkeiten macht die Entwicklung der Strom- und Gaspreise seit Jahren zu einer unberechenbaren Angelegenheit. Verbraucherschützer beanstanden vor allem den mangelnden Wettbewerb, der Energie langsam zu einem von marktwirtschaftlichen Mechanismen abgekoppelten Luxusgut werden lässt. Doch während die Kosten für Strom nur eine Richtung – und zwar nach oben – kennen, legt der Gaspreis derzeit eine Verschnaufpause ein.
Gasverbraucher können sich derzeit freuen: Wie das Vergleichsportal Check24 ermittelte, wollen mindestens 228 Gasanbieter die Tarife für die Kunden zwischen 1. September und 1.Oktober 2009 senken. Und während sich nur einige Wenige über Senkungen um bis zu 30 Prozent freuen können, liegt der Durchschnitt immerhin noch bei 8,6 Prozent, was eine Einsparung von 124 Euro pro Jahr bedeuten würde. Damit setzt sich der seit Anfang des Jahres anhaltende Sinkflug der Gaspreise weiter fort und hat, ganz im Gegensatz zu bisherigen Gepflogenheiten, auch trotz beginnender Heizperiode bestand. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. August 2009
Die gute Landluft hat ihren Preis: In Gebieten ausserhalb der Ballungszentren müssen die Stromkunden für das wertvolle Gut zum Betrieb der liebgewonnenen elektrischen Helferlein tiefer in die Tasche greifen, wie das Vergleichsportal Toptarif in einer Studie festgestellt hat. Grund sind die weiten Wege, die der Strom zum Kunden zurücklegen muss.

Verteuern den Strom: Masten und Leitungen
Durchschnittlich müssen die Stromkunden auf dem Land knapp 4,2 Prozent mehr für Strom zahlen als ihre Mitbürger in den Ballungszentren und Großstädten der Republik. Exemplarisch rechnet Thorsten Bohg von toptarif.de anhand der preisgünstigsten normalen Grundversorger-Tarife einen Preisunterschied von 37 Euro aus: „Der durchschnittliche Strompreis für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom liegt in den 25 größten deutschen Städten bei 853 Euro, bei den 25 größten Flächenversorgern in der Bundesrepublik müssen bei gleichem Verbrauchswert dagegen im Schnitt 890 Euro bezahlt werden.” [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 31. Juli 2009
Paradiesische Zeiten für Häuslebauer: Wegen niedriger Zinsen für Darlehen und sinkenden Baupreisen ist der Traum vom eigenen Heim derzeit so günstig wie lange nicht. Nun sind in Deutschland erstmals seit 2001 auch die Preise für Bauland gesunken, wie eine Studie des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) in Berlin ergab.
Anlass für überschäumende Euphorie gibt es dennoch nicht. Für einen Quadratmeter baureifen Landes müssen 2008 in Deutschland durchschnittlich immernoch 130 Euro bezahlt werden – ein Rückgang um 1,5 Prozent im Vergleich zu 2007, aber deutlich mehr als zehn Jahre zuvor. 1998 kostete der Quadratmeter gerade einmal 71 Euro. Hauptverantwortlich für den Preisrückgang ist nach Ansicht des Instituts die verminderte Bautätigkeit in Deutschland. Bei Bauanträgen und fertiggestellten Wohnungen hatte das Statistische Bundesamt zuletzt neue Minusrekorde vermeldet. Auch die Verkäufe von baureifem Land haben sich, allerdings verglichen mit den Werten von 1998, auf 53.000 halbiert. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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