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    Krise bei Degi-Immobilienfonds

    geschrieben am 16. Februar 2010

    Turbulente Zeiten für offene Immobilienfonds: Während der Degi International geschlossen bleibt, seine Wiedereröffnung jedoch geplant ist, steht der kürzlich massiv abgewertete Degi Global Business Medienberichten zufolge kurz vor dem Aus. Diese Rekordwertberichtigung soll aber ein Einzelfall bleiben.

    Der Immobilienfonds Degi International bleibt weiterhin geschlossen. Der Fonds der Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH war im letzten Jahr um drei Prozent abgewertet worden. Anteilscheine werden weitere neun Monate weder zurückgenommen noch ausgegeben, damit Aberdeen während dieser Zeit mit dem Verkauf von Objekten mehr Liquidität schaffen kann. Mithilfe dieser Maßnahmen soll der Fonds demnächst wiedereröffnet werden. Es seien zudem keine weiteren drastischen Wertberichtigungen zu erwarten. [mehr » ]



    Neue Krise? Düstere Wolken am US-Gewerbeimmobilienmarkt

    geschrieben am 15. Februar 2010

    Die Welt ächzt immernoch unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, da droht nach einem Bericht des „Handelsblatt“ erneutes Ungemach. Der US-Markt für Gewerbeimmobilien wackelt bedenklich und könnte für ein erneutes Desaster sorgen.

    Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.

    Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.

    So lange ist es noch nicht her, dass man den Ursprung der derzeiten Krise vergessen hätte. Seinerzeit wurden großzügigerweise Kredite auch an diejenigen vergeben, die ihre Schulden realistisch nur mit einem Lottogewinn hätten wieder zurückzahlen können. In der Folge stiegen die Immobilienpreise – bis irgendwann die Märchenkreditblase platzte, Hunderttausende ihr Haus verloren, was einen dramatischen Preisrutsch bei den Hauspreisen nach sich zog und die Wirtschaft ins Schlingern kam.

    Nun sehen Experten ähnliche Tendenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Einkaufszentren und Bürogebäude stehen immer öfter leer oder werden schlechter bewertet. [mehr » ]



    Deutscher Immobilienmarkt bekommt Krise zu spüren

    geschrieben am 29. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Der deutsche Immobilienmarkt gilt bei Investoren als solide und beliebt. Dennoch erwarten Experten, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise den Immobilienmarkt in diesem Jahr in Mitleidenschaft zieht. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor.

    Kaum Schwankungen und keine Immobilienblasen: Der Immobilienstandort Deutschland wird seit dem Beginn der Finanzkrise von etlichen Investoren gegenüber anderen Ländern als positiv eingeschätzt. Auch für das Jahr 2010 erwartet eine Mehrzahl von Investoren und Unternehmen einen attraktiven Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter knapp 100 Banken, Investoren, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften hervorgeht. [mehr » ]



    “Stuyvesant Town” - Investoren kapitulieren

    geschrieben am 26. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Immobilien-Investments in New York galten dank steigender Mieten und Immobilienpreise lange Zeit als praktisch todsicher. 2006 ging gar ein komplettes Stadtviertel für 5,4 Milliarden Dollar über die Theke – doch dann kam die Krise und machte den Investoren einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Nun mussten sie „Stuyvesant Town“ den Gläubigern überlassen.

    Man könnte es schlechtes Timing nennen oder als Pech bezeichnen, dass die Investoren der Immobilienfirma Tishman Speyer und dem Vermögensverwalter Blackrock ausgerechnet zum Höhepunkt der amerikanischen Immobilienblase ein komplettes New Yorker Stadtviertel mit 11 227 Wohnungen für die Rekordsumme von 5,4 Milliarden Euro gekauft hatten, dem bis dato teuersten Immobiliendeal der amerikanischen Geschichte.

    Dann kam die Krise. Immobilienpreise atomisierten sich und auch die Mieten sanken auf breiter Front. Auch aus der geplanten Luxussanierung der Häuser wurde nichts, da etliche der ingesamt 25.000 Anwohner mit Erfolg gegen die Verdrängung protestierten. [mehr » ]



    Deutsche sehen Immobilien vorrangig als Anlage

    geschrieben am 3. Dezember 2009 mit 4 Kommentaren

    Die sonst als konservative und risikoscheue Anleger bekannten Deutschen zeigen in der Krise ein ungewohntes Gesicht. Denn während die europäischen Mitbürger Immobilien mehrheitlich als Altersvorsorge und Wohnraum nutzen, sehen die Deutschen laut einer Studie Immobilien vor allem als Kapitalanlage.

    In Krisenzeiten besinnen sich die Menschen wieder auf die alten Werte. Die Zockerei an der Börse ist derzeit nicht besonders gefragt, dafür erleben „handfeste“ Investments wie Gold oder auch die mit „Betongold“ etwas diffus umschriebenen Immobilien eine Renaissance. Nach einer vom britischen Beratungsunternehmen Absolute Strategy Research (ASR) im Auftrag der Vermögensverwaltung Janus Capital durchgeführten Studie, in deren Rahmen 6.011 Personen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden befragt wurden, denkt mehr als die Hälfte aller europäischen Verbraucher, [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 42-2009

    geschrieben am 18. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Handel: Expansion statt Krise. Der Handel expandiert den schlechten Konjunkturdaten und Umsatzeinbußen im deutschen Einzelhandel zum Trotz auch während der Krise kräftig. Das stategische Wachstum sorgt für strahlende Vermieteraugen. [FTD]

    Climb-Berlin. Seit dem 10. April 2009 kann man das 80 Meter hohe Gasometer in Schöneberg mitsamt seiner 456 Stufen bezwingen. Wenn Sie ganz oben angekommen sind, werden Sie mit einem spektakulären Rundgang und einer tollen Aussicht auf Berlin belohnt. Geschulte Guides zeigen Ihnen die Sehenswürdigkeiten und sorgen für Ihre Sicherheit - schwindelfrei sollte man angesichts der luftigen Konstruktion allerdings schon sein. Trotzdem ideal für einen abwechslungsreichen Betriebs- oder Familienausflug geeignet. [Climb-Berlin] [mehr » ]



    Mehrheit der Deutschen zufrieden mit ihrer Wohnsituation

    geschrieben am 6. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    My home is my castle: Weder Wirtschaftskrise noch die damit verbundenen Negativnachrichten der letzten Zeit haben einen Einfluss auf die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrer Wohnsituation. Die große Mehrheit ist mit ihren Wohnumständen glücklich und will keine Veränderung, wie die Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Konzept & Analyse ergab.

    Umziehen? Och nö! Deutsche sind zufrieden mit ihrer Wohnsituation

    Umziehen? Och nö! Deutsche sind zufrieden mit ihrer Wohnsituation

    Insgesamt wurden 1.500 Männer und Frauen ab einem Alter von 14 Jahren zu ihrer Wohnsituation befragt. Ganz allgemein scheint dabei eine große Mehrheit von 61% mit ihrer Wohnung und dem Umfeld zufrieden zu sein, während sich bei den verschiedenen Generationen ein differenzierteres Bild ergibt. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 29 sind nur zu 40% zufrieden [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 39-2009

    geschrieben am 27. September 2009 mit einem Kommentar

    LBBW schreibt wieder rote Zahlen. Nachdem mit einem Gewinn im ersten Halbjahr 2009 das Gröbste schon überstanden schien, schreibt die Landesbank Baden-Württemberg dieses Jahr wohl doch rote Zahlen – und zwar nicht unerheblich. Es wird über ein Minus von 2 Milliarden Euro gemunkelt. Eine Kapitalerhöhung ist wohl dennoch nicht notwendig. [RP-Online, Welt]

    Wie aktiv nutzen Sie das Web 2.0 für Ihr Immobilienunternehmen? Das Web 2.0 ist ein Netz der Möglichkeiten. Millionen Internetnutzer machen diese Erfahrung jeden Tag. Aber wie effektiv nutzt Ihr Unternehmen diese bedeutende Schnittstelle zwischen Internet-Usern und Wirtschaft? Mit der Umfrage von DotProperty können Sie herausfinden, welche Rolle die mobilen Anwendungen des Internets bereits heute in der Immobilienwirtschaft spielen und ob Sie die Chancen des Web 2.0 bereits erfolgreich nutzen. [zur Umfrage]

    Berlin: Shoppingcenter ohne Ende. Nach einer Studie von Kemper’s Jones Lang LaSalle ist die Hauptstadt führender Shoppingcenter-Standort, was sowohl die Anzahl als auch die Verkaufsfläche pro 100 Einwohner angeht. Auf den Rängen folgen Hamburg und München. [Gewerbeimmobilien24]

    Heizstromanbieter: Kartellamt ermittelt. Das Bundeskartellamt untersucht die Preisgestaltung der Anbieter von Heizstrom für Nachtspeicherheizungen und elektrischen Wärmepumpen – dieser Strommarkt wird vom Kartellamt als eigenständig angesehen und es herrsche so gut wie kein Wettbewerb. [Focus]

    Erholung auf den Immobilienmärkten deutet sich an. Die frohe Kunde einer leichten Verbessung der Wirtschaftslage hat bereits die Runde gemacht, da deuten die ersten Indikatoren auch auf eine Erholung. Erste institutionelle Anleger würden sogar wieder investieren. [Haufe]

    Förderkürzung für Solarbranche droht. Nach der Bundestagswahl droht der Solarbranche eine Kürzung der Fördermittel, da der Widerstand gegen die Aufschläge beim Solarstrom merklich wächst. [Spiegel]



    Bau in der Krise - Zahl der Baugenehmigungen fällt weiter

    geschrieben am 21. August 2009

    Wenn das Ersparte keine Zinsen mehr bringt und man genz nebenbei noch um seinen Job bangt, ist man eher nicht in der Stimmung, ein Haus zu bauen - das zeigt sich jetzt in einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, derzufolge die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent gesunken ist. Der Bau von Nichtwohngebäuden ging noch deutlicher zurück - obwohl es für öffentliche Bauherren sogar mehr Genehmigungen gab als 2008.

    Günstige Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützung in Milliardenhöhe aus dem Konjunkturpaket II - davon man hätte sich mehr erhoffen können. Doch die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich weiter im freien Fall. Bei Wohnungen ist der größte Rückgang in Zweifamilienhäusern zu verzeichnen: Hier wurden 11,6 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahr. Am besten schneiden noch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab, die lediglich 4,6 Prozent einbüßen mussten. [mehr » ]



    Europäische Büromieten fallen weiter

    geschrieben am 8. August 2009

    Am europäischen Büroimmobilienmarkt ist in den letzten drei Monaten noch keine Erholung eingetreten. Auf der Büroimmobilienuhr der Beratungsgesellschaft Jones LangLaSalle befinden sich die meisten der 24 Index-Städte im roten Bereich der beschleunigten Mietpreisrückgänge – manche sogar mit rekordverdächtigen Werten.

    Der europäische Mietpreisindex von Jones LangLaSalle, der auf der gewichteten Mietpreisentwicklung aller 24 indizierten Städte basiert, sank im zweiten Quartal des Jahres 2009 um 4,6 Prozent. Dabei schlägt vor allem die katastrophale Situation der ehemaligen Boom-Städte zu Buche. [mehr » ]