geschrieben am 18. Juni 2010
Die von Finanzministerium geplante pauschale Abwertung von Immobilienfonds um zehn Prozent ist offensichtlich gestrichen worden. Ursprünglich gehörte die Maßnahme zu den neuen Reformen für offene Immobilienfonds; über den umstrittenen Entwurf soll am Mittwoch entschieden werden.
Endlich ein Lichtblick in der bereits seit Monaten währenden Krise der offenen Immobilienfonds: Die geplante Abwertung sämtlicher Immobilienbestände um zehn Prozent, mit der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor einigen Wochen die Immobilienfonds-Branche geschockt und heftige Kritik ausgelöst hatte, wird Medienberichten zufolge vorerst auf Eis gelegt. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 7. Mai 2010
Kaum hatte das Finanzministerium seine Vorschläge zur Regulierung von Immobilienfonds vorgestellt, mussten nun die Fonds Kanam Grundinvest und SEB Immoinvest wegen fliehender Anleger geschlossen werden. Investoren sind nervös, die Immobilienfonds-Krise verschärft sich zunehmend.
Das Finanzministerium plant in einem kürzlich vorgelegten Diskussionsentwurf die Änderung des neuen Investmentgesetzes und damit die Regulierung offener Immobilienfonds. So soll die Rückgabe von Anteilsscheinen an Kündigungsfristen gebunden werden, was die Verfügbarkeit der Anteile reduzieren würde. Außerdem fordert das Ministerium eine Senkung der Immobilienwerte um mindestens 10 Prozent. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 19. April 2010
Aller unguten Dinge sind drei: Nachdem vergangene Woche bereits die US-Banken Morgan Stanley und Goldman Sachs massive Probleme mit ihren Immobilienfonds einräumen mussten, gesellt sich nun auch die Deutsche Bank zur illustren Runde der Fonds-Problemkinder. Einem Bericht des Spiegels zufolge musste der Fonds „Rreef America Reit III“ erhebliche Verluste hinnehmen.
Es sind wirklich keine guten Zeiten für Immobilienfonds. Bereits im vergangenen Jahr mussten mehrere offene Immobilienfonds geschlossen werden, nachdem die Anleger massiv Kapital abzogen. Nun geraten weitere Immobilienfonds in die Bredouille – allerdings aus einem anderen Grund. Der Gewerbeimmobilienmarkt kriselt derzeit und verhagelt den Fonds durch leerstehende Büros, Ladenflächen und Hallen reihenweise Abwertungen der oft zu Boomzeiten gekauften und entsprechend teuren Immobilien die Bilanzen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 18. April 2010
Morgan Stanley Immobilienfonds verliert drastisch an Wert. Diese Woche war keine gute für Anteilseigner von Immobilienfonds. Alleine der „MSREF VI“ musste Werteinbußen von ca. 61 Prozent verkraften. Statt vorher auf 8,8 Milliarden beziffern Experten den Wert inzwischen nur noch auf 3,4 Milliarden – ein Minus von 5,4 Millarden Dollar. [FTD]
Goldman Sachs Fonds verliert ebenfalls drastisch. Und weiter geht’s mit den schlechten Nachrichten aus der Fondsbranche – diesmal allerdings bei Goldman Sachs. Ein Immobilienfonds des Branchenprimus hat Berichten zufolge nahezu sein komplettes Eigenkapital von 1,8 Milliarden Dollar verloren. Wie bei anderen Fonds sind Fehlinvestitionen am Debakel schuld. Auch nicht besser: Gegen die Investmentbank läuft inzwischen ein Betrugsverfahren. [Spiegel]
Wohnhäuser sind sicheres Investment. Nicht alle Immobilien bescheren ihren Anlegern horrende Verluste – Wohnimmobilien gelten derzeit als äußerst sicheres Investment, im Gegensatz zu ihren Büro-Pendants. [Welt]
Mieterbund: Kritik an Wohnraumförderung in BW. Der Mieterbund kritisiert Wohnraumförderung in Baden-Württemberg. So stünden zu wenig Fördermittel bereit und mit einer Konzentration auf den Wohnraumerwerb wären falsch gesetzt. Mit knapp 48 Millionen Euro an zur Verfügung gestellten Mittel liegt man klar hinter dem südlichen Nachbarn Bayern, die mit 165 Milliarden Euro deutlich großzügiger Fördern. [Haufe]
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geschrieben am 29. März 2010 mit einem Kommentar
Die US-Regierung plant einen erneuten Eingriff am brachliegenden Immobilienmarkt. Millionen in Not geratenen Hausbesitzern soll mit einem neuen Programm geholfen werden, den Verlust ihrer Bleibe zu verhindern. Ob die Initiative Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Bisherige Anstrengungen brachten nicht den erhofften Effekt.

USA: Zahl der Zwangsversteigerungen steigt, Regierung plant Hilfen.
Man kann wirklich nicht behaupten, dass US-Präsident Barack Obama sich nicht um die Millionen Hausbesitzer kümmern würde, die derzeit um ihr Haus fürchten müssen oder es bereits verloren haben. Etliche Initiativen zur Stützung des kriselnden US-Häusermarktes hat die Regierung gestartet, aber keine davon wurde bisher ein durchschlagender Erfolg. Am Freitag wurde nun ein erneutes Hilfspaket mit einem Volumen von 14 Milliarden Dollar vorgestellt.
Mit dem Geld sollen Eigenheimbesitzern die Hypothekendarlehen teilweise erlassen sowie die Kreditzahlungen arbeitslos gewordener Hausbesitzer temporär reduziert werden. [mehr » ]
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geschrieben am 14. März 2010
Handelsblatt testet Immobilienportale. In einem Selbstversuch testet Handelsblatt-Redakteurin Anette Kiefer verschiedene Immobilienportale – und findet, dass immobilo ein gutes Immobilienportal ist, das „mit den Großen der Branche durchaus mithalten kann“. [Handelsblatt]
Sheraton baut Hotel in Berlin. Die Hotelszene der Hauptstadt bekommt einen weiteren klangvollen Namen. Am Hauptbahnhof baut die Hotelkette ein Domizil mit 464 Zimmern, Konferenzzentrum und Einzelhandelsflächen – sowie einem Skywalk, der das Gebäude mit dem Hauptbahnhof verbindet. Kritiker haben allerdings leichte Zweifel am Projekt, schließlich gilt der Berliner Hotelmarkt als gesättig. [Tagesspiegel] [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 16. Februar 2010
Turbulente Zeiten für offene Immobilienfonds: Während der Degi International geschlossen bleibt, seine Wiedereröffnung jedoch geplant ist, steht der kürzlich massiv abgewertete Degi Global Business Medienberichten zufolge kurz vor dem Aus. Diese Rekordwertberichtigung soll aber ein Einzelfall bleiben.
Der Immobilienfonds Degi International bleibt weiterhin geschlossen. Der Fonds der Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH war im letzten Jahr um drei Prozent abgewertet worden. Anteilscheine werden weitere neun Monate weder zurückgenommen noch ausgegeben, damit Aberdeen während dieser Zeit mit dem Verkauf von Objekten mehr Liquidität schaffen kann. Mithilfe dieser Maßnahmen soll der Fonds demnächst wiedereröffnet werden. Es seien zudem keine weiteren drastischen Wertberichtigungen zu erwarten. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 15. Februar 2010
Die Welt ächzt immernoch unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, da droht nach einem Bericht des „Handelsblatt“ erneutes Ungemach. Der US-Markt für Gewerbeimmobilien wackelt bedenklich und könnte für ein erneutes Desaster sorgen.

Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.
So lange ist es noch nicht her, dass man den Ursprung der derzeiten Krise vergessen hätte. Seinerzeit wurden großzügigerweise Kredite auch an diejenigen vergeben, die ihre Schulden realistisch nur mit einem Lottogewinn hätten wieder zurückzahlen können. In der Folge stiegen die Immobilienpreise – bis irgendwann die Märchenkreditblase platzte, Hunderttausende ihr Haus verloren, was einen dramatischen Preisrutsch bei den Hauspreisen nach sich zog und die Wirtschaft ins Schlingern kam.
Nun sehen Experten ähnliche Tendenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Einkaufszentren und Bürogebäude stehen immer öfter leer oder werden schlechter bewertet. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 29. Januar 2010 mit einem Kommentar
Der deutsche Immobilienmarkt gilt bei Investoren als solide und beliebt. Dennoch erwarten Experten, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise den Immobilienmarkt in diesem Jahr in Mitleidenschaft zieht. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor.
Kaum Schwankungen und keine Immobilienblasen: Der Immobilienstandort Deutschland wird seit dem Beginn der Finanzkrise von etlichen Investoren gegenüber anderen Ländern als positiv eingeschätzt. Auch für das Jahr 2010 erwartet eine Mehrzahl von Investoren und Unternehmen einen attraktiven Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter knapp 100 Banken, Investoren, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften hervorgeht. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 26. Januar 2010 mit einem Kommentar
Immobilien-Investments in New York galten dank steigender Mieten und Immobilienpreise lange Zeit als praktisch todsicher. 2006 ging gar ein komplettes Stadtviertel für 5,4 Milliarden Dollar über die Theke – doch dann kam die Krise und machte den Investoren einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Nun mussten sie „Stuyvesant Town“ den Gläubigern überlassen.
Man könnte es schlechtes Timing nennen oder als Pech bezeichnen, dass die Investoren der Immobilienfirma Tishman Speyer und dem Vermögensverwalter Blackrock ausgerechnet zum Höhepunkt der amerikanischen Immobilienblase ein komplettes New Yorker Stadtviertel mit 11 227 Wohnungen für die Rekordsumme von 5,4 Milliarden Euro gekauft hatten, dem bis dato teuersten Immobiliendeal der amerikanischen Geschichte.
Dann kam die Krise. Immobilienpreise atomisierten sich und auch die Mieten sanken auf breiter Front. Auch aus der geplanten Luxussanierung der Häuser wurde nichts, da etliche der ingesamt 25.000 Anwohner mit Erfolg gegen die Verdrängung protestierten. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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