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    Gutes Klima beim Deutschen Mietertag

    geschrieben am 5. Juni 2009

    Am Donnerstag ist der 63. Deutsche Mietertag in Leipzig eröffnet worden. Zwei Tage lang diskutieren 593 Delegierte aus örtlichen Mietervereinen über die Richtlinien der Verbandspolitik des Deutschen Mieterbundes (DMB) für die nächsten 24 Monate. Schon am ersten Tag waren die Themen vielfältig: es ging um Beratung und Internet, genauso wie um Energie und diplomatisches Miteinander.

    63. Deutscher Mietertag

    63. Deutscher Mietertag

    Dieses Jahr steht der Deutsche Mietertag unter dem Motto “Mieter für ein gutes Klima”, wobei “Klima” eine doppelte Bedeutung hat: Zum einen bezieht es sich, was bei der Aktualität des Themas kaum überrascht, auf Klimaschutz und Energieeinsparung, laut DMB-Präsident Dr. Franz-Georg Rips “für uns eins der wichtigsten Themen überhaupt”. Zum anderen soll natürlich auch zwischen Mieter und Vermieter ein gutes Klima herrschen. Wenn Unstimmigkeiten auftreten, ist der DMB als Vermittler zur Stelle, der dabei hilft, eine einvernehmliche und außergerichtliche Regelung zu finden. [mehr » ]



    Wohnungseinbruch während Gefängnisaufenthalt

    geschrieben am 27. März 2009

    Glück im Unglück: ein Leipziger Mieter, der vorübergehend eine Haftstrafe absitzt, kann sich auf seine Nachbarn in der freien Welt verlassen. Diese haben einen 32-jährigen Einbrecher gestoppt, der dessen Wohnung klammheimlich ausräumen wollte.

    Wie die Leipziger Polizei mitteilte, ist es alleinig aufmerksamen Nachbarn zu verdanken, dass dieser Einbruch völlig in die Hose ging. Ein 45-jähriger Anwohner bemerkte Geräusche in der vorübergehend nicht bewohnten Wohnung und betrat diese. Zu seinem Erstaunen traf er auf einen unbekannten Mann, der sich gerade am Inventar der Wohnung zu schaffen machte. Der Hausbewohner sowie weitere Nachbarn hielten den mutmaßlichen Einbrecher solange fest, bis die Polizei eintraf.

    Der 32-jährige Einbrecher kam nicht dazu, Diebesgut zu entwenden und konnte den Tatort lediglich mit einer Anzeige wegen Einbruchs wieder verlassen. Bleibt zu hoffen, dass der in Haft sitzende Mieter der Wohnung sich nach Beendigung der Strafe gebührend bei seinen Nachbarn bedankt.



    Kursdorf – Wohnen zwischen den Landebahnen

    geschrieben am 13. Januar 2009 mit einem Kommentar

    Zwei Landebahnen, eine viel befahrene Autobahn und einen Bahnhof an einer Schnellfahrstrecke der Bahn – was wie eine optimale Verkehrsanbindung klingt, ist für die Anwohner des kleinen Orts Kursdorf bei Leipzig die tägliche Wohnrealität. Viele Jahre hatten die Kursdorfer Lärm, Gestank und den immer weiter fortschreitenden Ausbau der Infrastruktur getrotzt, doch inzwischen haben die meisten aufgegeben. Was bleibt, ist Galgenhumor: Auf ihrer Webseite beschreiben sie die Lage ihres Dorfes als „idyllisch“.

    Dabei ist es nicht so, dass die Kursdorfer den Lärm nicht gewohnt wären. 1928 wurde im Süden des Dorfes die erste Landebahn angelegt, im Jahre 1937 zählte man bereits 40 Starts und Landungen auf dem neuen Flughafen Leipzig/Halle. Selbst als der Flughafen zu DDR-Zeiten zweimal jährlich als Messeflughafen genutzt wurde und die Passagierzahlen bis 1988 auf 550.000 Fluggäste stiegen, blieb alles noch im erträglichen Rahmen. Die Kursdorfer hatten sich im Laufe der Zeit mit dem alltäglichen Fluglärm und den beißenden Geruch des Kerosins arrangiert, nahmen ihn fast gar nicht mehr wahr.

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