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    Die Höhe der Maklerprovision beim Immobilienverkauf

    geschrieben am 27. Januar 2012

    Die Maklerprovision oder auch Maklercourtage ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Deshalb kommt es immer wieder zu Fragen: Wie hoch ist die Maklercourtage in welcher Region und wer muss die Maklerprovision zahlen: Käufer oder Verkäufer?

    Makler können eine Courtage verlangen

    Makler können eine Courtage verlangen

    Die Höhe der Maklerprovision bzw. Maklercourtage beträgt bei Immobilienverkäufen in Deutschland im Allgemeinen 3 bis 6 % vom Kaufpreis der Immobilie. Dazu kommen 19 % Mehrwertsteuer, so dass tatsächlich 3,57 bis 7,14 % vom Kaufpreis als Maklercourtage incl. Mehrwertsteuer (brutto) zu bezahlen sind.

    Welchen Prozentsatz die Makler üblicherweise berechnen, ist regional unterschiedlich, aber auch innerhalb einer Region ist der Prozentsatz von Makler zu Makler verschieden. [mehr » ]



    Maklerprovision: SPD fordert gerechte Aufteilung

    geschrieben am 25. Januar 2012

    Die Hamburger SPD und Grüne planen eine Neuregelung der Kostenübernahme von Maklerprovisionen. Demnach sollen Mieter und Vermieter die Kosten zu gleichen Teilen übernehmen.

    Maklerprovision bleibt ein Streitthema. Helene Souza  / pixelio.de

    Maklerprovision bleibt ein Streitthema. Helene Souza / pixelio.de

    Bereits im November letzten Jahres hatte die GAL Hamburg in Hinsicht auf die Maklercourtage die Durchsetzung des Bestellerprinzips - Wer vermietet, soll voll zahlen – gefordert. Nun zieht die SPD mit einer moderateren Forderung nach. Vorgesehen ist, die anfallenden Provisionszahlungen für Makler zugunsten von Mietern neu zu regeln. Im Klartext: Vermieter und Mieter sollen sich künftig die Kosten für die Maklercourtage fifty-fifty teilen. Dies kündigte die SPD am Montag in einer Bundesratsinitiative an.

    Dass die Diskussion gerade in Hamburg neu aufgerollt wurde überrascht nicht, [mehr » ]



    Makler-Prognosen: Transaktions-Niveau sollte auch 2012 hoch bleiben

    geschrieben am 6. Januar 2012

    Nachdem die Transaktionen im deutschen Immobilien-Sektor 2011 unverkennbar anstiegen, wagen die Makler auch für 2012 die vorsichtige Prognose, dass der Trend wohl auch in diesem Jahr anhalten wird. Allerdings sehen die Makler Finanzierungsengpässe auf die Branche zukommen.

    Die Makler-Prognosen für 2012 sind verhalten positiv

    Die Makler-Prognosen für 2012 sind verhalten positiv

    2011 war ein erfolgreiches Jahr für die deutsche Immobilienbranche: Nach jahrelanger Durststrecke wurden endlich wieder spürbar mehr Transaktionen getätigt, so viele Bürogebäude, Einkaufszentren und Hotels wie im letzten Jahr wurden nach dem Boom-jahren 2006/2007 nicht mehr verkauft. Die großen Maklerhäuser prognostizieren daher vorsichtig, dass der Aufwärtstrend auch 2012 weitergehen sollte, warnen gleichzeitig aber auch vor Finanzengpässen.

    Laut Berechnungen von Jones Lang LaSalle, einem renommierten Finanz-, Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Immobilienbereich, [mehr » ]



    Luxusimmobilien werden beliebter und teurer

    geschrieben am 13. Dezember 2011

    In den großen Metropolen London und New York erlebt der Luxusimmobilienmarkt einen enormen Nachfrageboom. Denn in Zeiten turbulenter Entwicklungen an den Finanzmärkten sind exklusive Immobilien bei Investoren beliebt. Aber auch in Deutschland sind Preiserhöhungen zu verzeichnen.

    Ein Gastbeitrag von Penthousewohnung.net.

    In New York und London boomt der Markt für Luxuswohnungen

    In New York und London boomt der Markt für Luxuswohnungen

    Wie das internationale Maklerbüro Knight Frank berichtet, werden die Luxusimmobilien in den Innenstädten der großen Metropolen durch die steigenden Interessentenzahlen langsam knapp, und das treibt die Preise in nicht gekannte Höhen. Laut eigener Analyse sei der Apartmentkomplex „One Hyde Park“ in London die teuerste Wohnimmobilie der Welt – hier werden fast 88.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Bis 2016 sieht Knight Frank sogar noch Steigerungspotential auf bis zu 125.000 Euro pro Quadratmeter. In New York könnte sich [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 39-2011

    geschrieben am 2. Oktober 2011

    Contracting-Verfahren verhilft Auswärtigem Amt zu Topp-Werten. Die Modernisierungsmaßnahmen am Auswärtigen Amt in Berlin Mitte helfen dem Außenministerium dabei, ab sofort mehr als ein Viertel seiner Energiekosten einzusparen. Möglich machen dies die im Rahmen eines Contracting-Verfahrens getätigten Sanierungen wie eine neue Kältetechnik, moderne LED-Leuchten und eine Anlage zur solaren Lufterwärmung. Neben der Einsparung von Energiekosten in Höhe von mehr als 600.000 Euro pro Jahr produziert das Auswärtige Amt nun fast 1.800 Tonnen CO2 weniger. [dena]

    Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft warnen vor geplanten Kürzungen. Wie der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) berichtet, kritisieren die Spitzenverbände der Immobilienbranche Planungen von Kürzungen im Bereich der energetischen Sanierung und der Städtebauförderung. Walter Rasch, Stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des BFW Bundesverbands, fordert die Bundesregierung statt dessen auf, die Städtebauförderung auf das Vorjahresniveau anzuheben und in den nächsten Jahren auch dort zu halten. Außerdem müsse auch für Mieter energetisches Sanieren wirtschaftlich und damit sozial verträglich bleiben, was Kürzungen im Förderetat ausschließe. [BFW]

    BGH: Mieter müssen den Einbau von funkbasierten Ablesesystemen dulden. Der Bundesgerichtshof hat der Klage auf Duldung des Einbaus eines funkbasierten Ablesegeräts für das Heizungssystem stattgegeben. Hiernach müssen Mieter es dem Vermieter erlauben, alte, noch funktionstüchtige Ablesegeräte gegen moderne auszutauschen, auch wenn diese per Funk betrieben sind und damit nicht den Vorstellungen des Mieters entsprechen. [BGH]

    Trendstudie: Deutsche träumen von Schloss am Meer nebst Pool und Kamin. ImmobilienScout24 befragte 1.101 Deutsche für eine Trendstudie nach ihren Wohnwünschen. Fast jeder Vierte möchte in einem Schloss oder auf einer Burg leben (24 Prozent), jeder Fünfte zieht einen Bauernhof vor (21 Prozent) und noch mal fast genauso viele träumen von einem romantischen Hausboot (20 Prozent). Die Meer- oder Seelage wird vom Großteil favorisiert (63 Prozent), während das Landleben immerhin noch für 30 Prozent idyllisch erscheint. 24 Prozent würden am liebsten im Wald leben. Die Ausstattungskriterien sind eindeutig: Ganze 60 Prozent aller Befragten hätte gern einen Swimmingpool, 54 Prozent ein Kaminzimmer, gefolgt von der extragroßen Luxusküche (49 Prozent). [ImmobilienScout24] [mehr » ]



    IVD ermittelt Kaufmotive von Selbstnutzern

    geschrieben am 15. September 2011

    Der Immobilienverband Deutschland (IVD) befragte Makler zu den Kaufmotiven ihrer Kunden. Die Mehrheit nannte schlicht den Wunsch nach Eigenbesitz einer Immobilie als Hauptgrund. Dabei fiel die Entscheidung zum Kauf unabhängig von der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise.

    Laut IVD ist der Wunsch nach Wohnbesitz das Hauptmotiv für den Immobilienkauf. Foto: Ernst Rose  / pixelio.de

    Laut IVD ist der Wunsch nach Wohnbesitz das Hauptmotiv für den Immobilienkauf. Foto: Ernst Rose / pixelio.de

    In den Ballungsgebieten Deutschlands hat die Nachfrage nach Immobilien stark angezogen. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) nahm diese Erkenntnis als Auslöser, eine deutschlandweite Umfrage zu starten: Rund 620 Makler gaben Anfang September Auskunft über die Kaufmotive ihrer Kunden. Demnach ist für 60 Prozent der Käufer der Wunsch, eine Immobilie ihr Eigen nennen zu können, ausschlaggebender Grund.

    Dabei ist für die Selbstnutzer die momentane wirtschaftliche Krisensituation in Europa irrelevant: Wer den Wunsch nach Wohneigentum hegt, der kauft auch. “Der Wohnungsmarkt bietet Käufern gute Chancen, jetzt zu investieren, da die Preise an vielen Standorten noch immer unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegen”, erklärt der Vizepräsident des IVD, Jürgen Michael Schick. Sorgen wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen dann nicht im Weg: “Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Kaufentscheidung nicht vorschnell und durch äußeren Druck geschieht.” [mehr » ]



    Immobilienmakler: Entscheidungen nicht nur nach rationellen Gesichtspunkten

    geschrieben am 19. August 2011

    Immobilienvertreter haben Kriterien zur Auswahl des am besten geeigneten Kunden für die Immobilie. Die wichtigsten sind die eigene Intuition und der Berufsstatus des Interessenten. Zudem achten die Makler auch auf die Zuverlässigkeit der Kunden und das pünktliche Erscheinen zum vereinbarten Termin, wie das Ergebnis der Studie „Marktmonitor Immobilien 2011“ von immowelt.de jetzt zeigt.

    Immobilienmakler haben bestimmte Entscheidungskriterien bei der Auswahl ihrer Kunden. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

    Immobilienmakler haben bestimmte Entscheidungskriterien bei der Auswahl ihrer Kunden. Foto: RainerSturm / pixelio.de

    In der Studie “Marktmonitor Immobilien” von immowelt.de wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen erörtert, wie die Makler ihre Kunden einschätzen und welche Merkmale ausschlaggebend für die schlussendliche Entscheidung des Maklers bei der Auswahl des Interessenten sind. Dabei wurden verschiedene Fragen zum Thema Besichtigungstermine mit Immobilieninteressenten an die Teilnehmer der Studie gestellt.

    Zunächchst einmal wurden die Makler gefragt, ob sie gerne mit ihren Kunden oder Mietinteressenten zusammenarbeiten. Das Ergebnis dieser Frage zeigt, dass die meisten Immobilienvertreter gerne mit den verschiedenen Kundengruppen wie bespielsweise Singles, junge Paare, Rentnerpaare und Familien mit Kindern zusammenarbeiten. Auf der Beliebtheitsskala bilden die Alleinerziehenden mit cira 29 Prozent das Schlusslicht, wohingegen junge Paare sich mit rund 66 Prozent der größten Beliebtheit erfreuen können. [mehr » ]



    Energieausweis hat keine große Bedeutung am Immobilienmarkt

    geschrieben am 22. Juli 2011

    Sind die Themen Energieeffizienz und energetische Sanierung momentan kaum noch aus der politischen Diskussion wegzudenken, scheint sich die Frage nach der Energiebilanz für Mieter und Käufer von Immobilien kaum mehr zu stellen – vielmehr wird eine positive Energiebilanz schlichtweg vorausgesetzt.

    Miet- und Kaufinteressenten interessieren sich kaum für den 2008 eingeführten Energieausweis.

    Miet- und Kaufinteressenten interessieren sich kaum für den 2008 eingeführten Energieausweis. Foto: www.dena.de

    Käufer und Mieter behandeln bei Besichtigungsterminen kaum noch die Frage nach dem im Jahr 2008 eingeführten Energieausweis für Immobilien. Im Gegenteil, die Energieeffizienz wird inzwischen schlichtweg als Standard vorausgesetzt. Dies zeigt die aktuelle Studie „Marktmonitor Immobilien 2011“ der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) und des Immobilienportals immowelt.de. Damit spielt der verbindliche Energieausweis bei der Immobilienvermarktung nicht die Rolle, die ihm der Gesetzgeber bei seiner Einführung zugedacht hatte, so die Schlussfolgerung von Stephan Kippes, Lehrstuhlinhaber für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der HfWU. [mehr » ]



    Maklerprovision – wer muss eigentlich was zahlen?

    geschrieben am 21. Februar 2011 mit einem Kommentar

    Es gibt viele Wege, eine neue Bleibe zu suchen. Doch auch wenn man sich bei Immobilienkauf oder Wohnungssuche nicht direkt an einen Makler wendet, sondern selber das Angebot durchforstet, sind bei einigen Objekten Provisionen fällig. Das ist ärgerlich und oft kompliziert, da Deutschland zu den wenigen entwickelten Industrieländern gehört, in denen die Maklerarbeit rechtlich nicht genau geregelt ist. Aber was muss sich der Interessent wirklich bieten lassen?

    Maklerprovision: keine einheitliche Regelung in Deutschland

    Maklerprovision: keine einheitliche Regelung in Deutschland

    Jeder hat es wahrscheinlich schon einmal erlebt. Ein Wohnungswechsel steht an und eine neue Immobilie muss gefunden werden. Viele Möglichkeiten stehen nun zur Wahl: Eigenständig das Angebot via Zeitungsanzeigen durchforsten, Suchmaschinen nutzen, oder gleich einen Makler beauftragen? Oft nicht nur eine Frage der Zeit, sondern auch des Budgets. Doch selbst wenn sich der Wohnungssuchende gegen einen Profi-Vermittler entscheidet, muss er am Ende unter Umständen eine Maklerprovision zahlen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 03-2011

    geschrieben am 23. Januar 2011

    WEG stellt Eigentümern den Strom ab. Wenn ein Wohnungseigentümer seinen Strom zwar direkt beim Versorger bezahlt, die genutzte Leitung jedoch Gemeinschaftseigentum ist, kann die jeweilige WEG dem Eigentümer die Stromzufuhr abstellen. Das Landgericht München entschied in einem dem Urteil vorausgegangen Fall zugunsten einer WEG, die gegen einen Mieteigentümer eine Versorgungssperre verhängt, da dieser seinen Wohngeldzahlungen nicht nachkam. [Haufe]

    Degi Europa: Erste Tranche an die Investoren.
    Die rund 90.000 Anleger des offenen Immobilienfonds „Degi Europa“ können sich auf Ende Januar freuen, denn der Fonds schüttet die ersten 20 Prozent seines Nettovermögens an die Investoren aus. Bereits Ende Oktober stand fest, dass es zu einer Abwicklung des Fonds kommen würde. Die nächste Auszahlung an die Investoren wird voraussichtlich im Juli 2011 stattfinden. [Cash]

    Korrektur der Nebenkosten vom Vermieter erlaubt. Durch falsche Nebenkostenabrechnungen kommt es immer wieder zum Streit mit dem Vermieter, doch was tun, wenn der Fehler behoben werden soll? Wie der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschied, sind Vermieter dazu berechtigt, Nebenkostenabrechnungen auch nachträglich zu ändern. [Capital]

    Die Irrtümer mit der Maklerprovision. Wer auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus ist und dafür einen Makler zu Rate zieht, muss häufig mit hohen Provisionen rechnen. Doch warum die sollen die Honorare von Mietern oder Käufern alleine getragen werden? Von Seiten der SPD-Fraktion wurde bereits eine Aufteilung der Vermittlungsgebühr auch auf Vermieter und Verkäufer gefordert, bis jetzt steht die Partei aber noch allein mit ihrem Vorschlag. Was viele nicht wissen: Maklerprovisionen sind nicht in jedem Fall zu zahlen. [Focus]

    Höhere Mieten durch Klimaschutz. Mehrere Berliner Wohnungsbaugesellschaften kündigten ihren Mietern aufgrund umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen Mietpreissteigerungen von bis zu 100 Prozent an. Auch Befürchtungen, kommunale Betriebe würden die Mietentwicklung in Berlin nutzen, um Eigenprofit zu erlangen, wurden bereits laut. [Welt]