geschrieben am 28. Februar 2010 mit einem Kommentar
2009 leicht steigende Mieten in Deutschland. Der Krise zum Trotz: Die Mieten sind nach einer Untersuchung des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IFS) im vergangenen Jahr stärker gestiegen als die Lebenshaltungskosten. So wurden Altbauwohnungen im Schnitt 1,2 Prozent mehr verlangt als 2008, bei Neubauwohnungen betrug der Anstieg 1,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten stiegen um 0,4 Prozent. Dass nur die Kosten für Energie noch deutlicher stiegen, wird die Mieter kaum trösten. [Capital]
Wohnungsleerstand in Ostdeutschland ernstes Problem. Im Osten Deutschlands stehen derzeit über eine Million Wohnungen leer. Auch die Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig – der Wegzug junger Leute und das steigende Durchschnittsalter verschlimmern den Zustand eher noch. Die Wohnungsbaugenossenschaften drohen an dem Alt-Schuldenberg zu ersticken. [Focus] [mehr » ]
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geschrieben am 25. Februar 2010
Trotz Krise und fallender Mieten ist Moskau weiterhin die Stadt mit den höchsten Mieten in Europa. Im weltweiten Vergleich reicht es für die russische Hauptstadt dagegen nur zum Blechrang. Hier thront nach wie vor Tokyo auf dem Siegertreppchen. Nach einer deutschen Stadt muss man im Ranking lange suchen. Das ergab eine Untersuchung des Beratungsunternehmens ECA International über Mietpreise für ausländische Geschäftsleute in 132 Städten weltweit.
Die Münchner stöhnen über die hohen Mietpreise und das knappe Wohnungsangebot in der Isarmetropole, doch im Vergleich zu anderen europäischen Städten können sich die Bajuwaren geradezu glücklich schätzen. Laut einer Untersuchung der ECA International über die Mietpreise für ausländische Geschäftsleute rangiert München bei den Mieten für eine Dreizimmerwohnung mit 80 m² europaweit gerade mal auf Rang 27. Sogar wenig mietwucherverdächtige Städte wie das polnische Warschau oder die Hauptstadt des krisengeschüttelten Griechenlands, Athen, konnten sich noch vor München platzieren. [mehr » ]
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geschrieben am 22. Februar 2010 mit einem Kommentar
In den nächsten Jahren könnte es im Großraum München zu einem dramatischen Mangel an Wohnraum und erheblichen Mietsteigerungen kommen. Das gab der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zu Protokoll. Grund ist der schwächelnde Neubau von Wohnungen - obwohl der Wohnraumdedarf kontinuierlich steigt.

Wohnungsnot: Wird München noch teurer?
In Deutschland könnte es trotz abnehmender Bevölkerungszahl speziell in begehrten Metropolen zu einem dramatischen Engpass auf dem Wohnungsmarkt kommen. Wovor die Mieterverbände schon seit Langem warnen, hat nun auch die Politik erkannt - und sich in den Chor der Wohnungsnot-Mahner eingereiht. So könne sich der Mangel an günstigem Wohnraum in München und die bereits jetzt bestehende Wohnungsnot in den nächsten fünf bis zehn Jahren nochmals verschärfen, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Die bereits jetzt exorbitant hohen Mieten würden dann nochmals deutlich steigen, befürchtet der Politker.
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geschrieben am 10. Februar 2010
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Entwicklung der Wohnungsmärkte bis zum Jahr 2025 prognostiziert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass auch weiterhin Wohnungen gebaut werden müssen.
Nicht erst seit Volker Pispers weiß man, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens langfristiger Prognosen wohl eher in der Kategorie Glücksspiel einzuordnen ist. Meist kommen irgendwelche gesellschaftlichen Umwälzungen oder andere neue Entwicklungen dazwischen, die kein Mensch vorhergesehen hat. So haben 1975 wohl nur kühne Optimisten mit einer Wiedervereinigung Deutschlands gerechnet oder 1991 nur Phantasten geahnt, dass Arnold Schwarzenegger, der zu diesem Zeitpunkt gerade seinen Widersacher auf der Kinoleinwand terminierte, irgendwann mal Gouveneur von Kalifornien ist. [mehr » ]
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geschrieben am 5. Februar 2010
Mieterverbände warnen angesichts des seit Jahren rückläufigen Wohnungsneubaus und eines sich veränderten Wohnungsbedarfs vor einer erneuten Wohnungsnot in Deutschland. Der „Rat der Weisen der Immobilien¬wirtschaft“ prognostiziert dagegen keine flächendeckend drohende Wohnungsknappheit in 2010. In beliebten Metropolen könnte es dagegen tatsächlich zu Engpässen kommen.

Nach Expertenmeinung reichlich vorhanden: Wohnraum.
Im Jahr 2010 wird es in Deutschland keine Wohnungsnot geben. Zu diesem Ergebnis kommt der aus den Forschungsinstituten Bulwien-Gesa, Gfk Geo-Marketing, Empirica sowie dem Sachverständigenrat der Bundesregierung angehörende Wolfgang Wiegard besetzte „Rat der Immobilienweisen“ in seinem Frühlingsgutachten.
Der Rat tritt vor allem von Mieterverbänden geäußerten Befürchtungen entgegen, dass der in den letzten Jahren auf einen noch nie dagewesenen Tiefstand gefallene Neubau von Wohnungen zu einer erneuten Wohnungsnot und einer Wohnungsverknappung führen könnte. “Die amtlichen Statistiken weisen darauf hin, dass sich das Wohnungsangebot im westdeutschen Mittel analog zur Wohnungsnachfrage entwickelt hat”, betonte Empirica-Vorstand Harald Simons. Einer zwischen 1994 und 2008 um 10% gestiegenen Anzahl von Haushalten in Westdeutschland stehe eine um 14% gestiegene Zahl an Wohnungen gegenüber. [mehr » ]
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geschrieben am 4. Februar 2010
Das Verhältnis zwischen Mietern und ihren Vermietern ist gar nicht so angespannt, wie das manche Lobbyverbände der Öffentlichkeit weismachen wollen. Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Innofact in Zusammenarbeit mit dem Immobilienportal Immowelt ist die Mehrzahl der Mieter mit ihrem Vermieter zufrieden.

Glückliche Mieter: Kein Einzefall
Laute, die Bausubstanz zersetzende Mieter, die bei jeder Kleinigkeit die Miete mindern und den Vermieter in den Ruin treiben, zudem Mietnomaden allerorten – dieses Zerrbild eines schlechten Verhältnisses zwischen beiden Parteien könnte man angesichts der Lobbypolitik diverser Vermieterverbände in den letzten Monaten gewinnen. Dabei ist das Miteinander der 50 Millionen Mieter in Deutschland mit ihren Wohnungsverleihern gar nicht so übel – im Gegenteil, wie die Studie des Marktforschungsinstitutes Innofact und des Immobilienportals Immowelt beweist.
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geschrieben am 31. Januar 2010 mit einem Kommentar
Köln: Hausbesitzerverein erwartet steigende Mieten. Köln gehört zu den beliebten Metropolen Deutschland, was sich speziell auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar macht. Der gilt seit Jahren als angespannt und vor allem teuer – mit Tendenz nach oben. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein erwartet im Mietspiegel 2011 sogar Preissteigerungen von 10 Prozent. [ksta]
Kritik an Mietsteigerungen in Berlin Buch. In Berlin Buch sollen die Mieten in bestimmten Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft Howoge sogar um 100 Prozent steigern. Grund ist eine umfassende Sanierung der Wohnhäuser. Erwartungsgemäß stießen die Pläne nicht auf ungeteilte Freude – nun soll noch mal im einzelnen geprüft werden, welche Maßnahmen überhaupt nötig sind. [Tagesspiegel] [mehr » ]
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geschrieben am 13. Januar 2010 mit einem Kommentar
Auch im Jahr 2010 werden nach Ansicht des Maklerverbandes IVD die Wohnungsmieten in Deutschland trotz anhaltender wirtschaftlicher Probleme weiter steigen. Neubau-Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser verteuern sich aufgrund der ungebrochenen Attraktivität dagegen nur in den Metropolregionen.

Mieten in Ballungsräumen wird auch 2010 teurer
Die Worte des Vizepräsidenten des IVD Bundesverbands, Jürgen Michael Schick, werden die Einwohner von Metropolen wie München oder Berlin wohl nur ungern hören: „Vermehrte Zuzüge in die Ballungsräume und ein Anstieg der Haushalte hinterlassen ihre Spuren. Miet- und Kaufpreissteigerungen sind die logische Folge”, so der IVD-Funktionär über die Aussichten für das Jahr 2010. Zum Tragen kommt dabei auch der weiterhin stagnierende Neubau von Mietwohnungen, der dem Bedarf deutlich hinterherhinkt. Schick sieht hier den Staat in der Pflicht, Neubauaktivitäten insbesondere in Ballungsgebieten anzuschieben. [mehr » ]
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geschrieben am 20. Dezember 2009 mit einem Kommentar
BGH: Begriff „Mietraumfläche“ muss mieterfreundlich ausgelegt werden. Mieter einer Dachgeschosswohnung haben es eh schon nicht leicht: Im Sommer wird die Wohnung zur Sauna, im Winter heizt niemand von oben. Wenigstens beim Kampf um die genaue Wohnfläche bekommen Dachgeschossbewohner nun Schützenhilfe vom Bundesgerichtshof. Unter dem bisher rechtlich unklaren Begriff „Mietraumfläche“ dürfen Mieter nun die tatsächliche Wohnfläche verstehen. [Welt]
Lebensmittel-Discounter dürfen nicht überall expandieren. Die Einheitsarchitektur der überall auftauchenden Lebensmittel-Discountmärkte ist schon kein Genuss für das Auge, die Folgen für die umliegenden Geschäfte sind oft noch viel dramatischer. Das Bundesverwaltungsgericht springt nun den traditionellen Tante-Emma Läden zur Seite: die Eröffnung von Filialen sei unzulässig, wenn dadurch alteingesessene Geschäfte geschädigt werden könnten, entschieden die Richter. [Spiegel] [mehr » ]
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