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    Mietspiegel einer vergleichbaren Nachbargemeinde reicht für Mieterhöhung aus

    geschrieben am 17. Juni 2010

    Selbst wenn ein qualifizierter Mietspiegel vorhanden ist, reicht ein einfacher Mietspiegel als Grundlage für eine Mieterhöhung aus. Auch ein Mietspiegel einer benachbarten Gemeinde kann dafür ausreichen, wie aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervorgeht.

    BGH erleichtert Mieterhöhungen

    BGH erleichtert Mieterhöhungen

    Das gestrige Urteil des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) dürfte für Aufatmen bei vielen klammen Gemeinden gesorgt haben. Sie müssen auch in Zukunft nicht die Kosten und Mühen für die Erstellung eines Mietspiegels auf sich nehmen, wenn vergleichbare Nachbargemeinden dies bereits getan haben. [mehr » ]



    Münchner Mieten steigen erheblich

    geschrieben am 22. April 2010

    Der Münchner Mieterverein warnt: Ab 2011 sollen die Mieten in der bayerischen Landeshauptstadt erheblich steigen. Grund dafür ist zum Einen die immer weiter sinkende Zahl an Wohnungsneubauten und zum Anderen der im nächsten Jahr neu aufgelegte Mietspiegel, dessen Berechnung der Mieterverein sowie der Haus- und Grundbesitzerverein heftig kritisieren.

    teures Alpenpanorama: München Mieten könnten weiter steigen - und zwar deutlich.

    teures Alpenpanorama: München Mieten könnten weiter steigen - und zwar deutlich.

    Kaum warnte CDU-Politiker und bayerischer Innenminister Joachim Herrmann vor einer drohenden Wohnungsnot in München und befürchtete schon beträchtliche Mietsteigerungen, wird diese Prognose nun vom Münchner Mieterverein bestätigt: 2011 sollen die Mietpreise deutlich erhöht werden.

    Dies liegt einerseits am stagnierenden Wohnungsbau, an welchem die weggefallene steuerliche Förderung eine wichtige Aktie hat. Sowohl der Mieterverein als auch der Haus- und Grundbesitzerverein fordern nun die Wiedereinführung der finanziellen Unterstützung. So wurde 2009 mit 600 und 700 Wohnhäusern weniger gebaut als je zuvor, [mehr » ]



    Bundesgerichtshof: Einfacher Mietspiegel soll Vermietern Mieterhöhungen erleichtern

    geschrieben am 16. April 2010

    Der einfache Mietspiegel gibt Auskunft darüber, wie viel andere Mieter durchschnittlich monatlich zahlen. Der Bundesgerichtshof will ihm nun bezüglich der ortsüblichen Vergleichsmiete mehr Bedeutung zusprechen. Damit könnten Mieterhöhungen deutlich leichter möglich sein.

    Qualifizierter Mietspiegel: reicht bald auch die einfache Variante?

    Qualifizierter Mietspiegel: reicht bald auch die einfache Variante?

    Bereits in den Verhandlungen des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe wurde deutlich, dass der sogenannte „einfache“ Mietspiegel künftig gestärkt und als Grundlage für Mieterhöhungen gelten soll. Bei diesem Mietspiegel handelt es sich um eine von Vermieter- und Mieterverbänden oder von einer Gemeinde erstellte Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete, die Netto-Kaltmieten ohne Nebenkosten enthält und im Abstand von zwei Jahren der Marktentwicklung angepasst werden soll.

    Anders ist es beim qualifizierten Mietspiegel: Er wird nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt und von Interessensvertretern anerkannt. Diese Art von Mietspiegel muss alle zwei Jahre der Marktentwicklung angepasst und alle vier Jahre neu erstellt werden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 48-2009

    geschrieben am 30. November 2009 mit einem Kommentar

    Mieten in Hamburg: Es geht bergauf. Günstige Quadratmeterpreise werden in Hamburg immer mehr zur Ausnahme. Der Mangel an Neubauten lässt die Mietpreise regelrecht explodieren: Besonders größere Wohnungen wurden teils über 20 Prozent teurer. [Abendblatt]

    Gewusst wie. Der Wohn-Riester ist den meisten Normalsterblichen nicht nur zu kompliziert, er wartet auch noch mit Rückzahlungen im Rentenalter auf. Was zunächst einmal bedrohlich klingt, kann tatsächlich aber große Vorteile für zukünftige Wohneigentümer sein – wenn man es richtig anstellt. [Handelsblatt]

    Wie es euch gefällt. Nun gibt es zwar eine europaweite Regelung für Neubauten, doch so richtig weiß keiner etwas mit dem zentralen Begriff anzufangen: „Nahezu-Null-Energie-Häuser“ sollen zum verbindlichen Standard werden. Was das bedeutet, sollen die Mitgliedsstaaten selbst definieren. Das kann ja heiter werden. [FAZ]

    Die Zukunft bleibt unklar. Doppelte Niederlage im Kampf um das Hamburger Gängeviertel: Die Künstler, die die Häuser besetzt halten, müssen diese nicht wie vom Investor gefordert räumen – der Hamburger Senat darf aber auch keine neuen Nutzungsverträge mit ihnen abschließen. Es bleibt spannend. [Welt]

    Engpass im Schlaraffenland. Krise hin oder her – Dubai präsentierte sich stets unantastbar, überlebensgroß, dekadent. Jetzt hat es auch das arabische Emirat erwischt: Wo bisher immer und alles gebaut wurde und das Geld an Bäumen zu wachsen schien, wird nun um Kreditaufschub gebeten. [Zeit]



    Mieter müssen Mietspiegel gegebenenfalls kaufen

    geschrieben am 17. November 2009 mit einem Kommentar

    Wenn eine Mieterhöhung ins Haus flattert, ist das schon unangenehm genug. Wenn die Erhöhung dann noch auf einem Mietspiegel basiert, den man sich selbst besorgen soll, weil der Vermieter ihn nicht beigefügt hat, vergeht auch dem verständnisvollsten Mieter schnell die Lust, der Mieterhöhung zuzustimmen. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschied, muss er das aber – selbst dann, wenn er für den Mietspiegel zahlen soll.

    Bereits im März dieses Jahres hatte der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass der Vermieter im Fall einer Mieterhöhung, die auf dem Mietspiegel basiert, diesen dem Erhöhungsschreiben nicht beilegen muss, sofern er allgemein zugänglich ist. Ist der Mietspiegel z.B. beim Mieterverein erhältlich oder kann dort eingesehen werden, ist das Mieterhöhungsschreiben wirksam. [mehr » ]



    Berliner Senat plant Deckelung der Mietsteigerungen

    geschrieben am 19. Oktober 2009 mit 2 Kommentaren

    Nachdem die neue Koalition in Berlin an einer Beschneidung der Mieterrechte arbeitet, will man wenige Kilometer östlich im Berliner Senat bei der Reform des Mietrechts einen entgegengesetzten Weg gehen. Die rot-rote Koalition plant nach einem Bericht der Berliner Morgenpost die Stärkung von Mieterrechten sowie eine Deckelung von Mietsteigerungen und Betriebskosten im sozialen Wohnungsbau.

    Die Bundeshauptstadt Berlin scheint, was die Mieten betrifft, langsam aus dem Dornröschenschlaf aufzuwachen. Lange waren die Mieten im Vergleich zu Metropolen wie München und Hamburg selbst in beliebten Bezirken paradiesisch niedrig, doch langsam holt Berlin auch hier auf - auch wenn Mieten in Berlin immernoch recht günstig ist. Leidtragende der Mietentwicklung sind die Nutzer sozialen Wohnungsraumes, die nach Angaben der Morgenpost unter Bezugnahme auf den offiziellen Mietspiegel höhere Nettokaltmieten zahlen müssen als der Durchschnitt aller Berliner Mieter. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 42-2009

    geschrieben am 18. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Handel: Expansion statt Krise. Der Handel expandiert den schlechten Konjunkturdaten und Umsatzeinbußen im deutschen Einzelhandel zum Trotz auch während der Krise kräftig. Das stategische Wachstum sorgt für strahlende Vermieteraugen. [FTD]

    Climb-Berlin. Seit dem 10. April 2009 kann man das 80 Meter hohe Gasometer in Schöneberg mitsamt seiner 456 Stufen bezwingen. Wenn Sie ganz oben angekommen sind, werden Sie mit einem spektakulären Rundgang und einer tollen Aussicht auf Berlin belohnt. Geschulte Guides zeigen Ihnen die Sehenswürdigkeiten und sorgen für Ihre Sicherheit - schwindelfrei sollte man angesichts der luftigen Konstruktion allerdings schon sein. Trotzdem ideal für einen abwechslungsreichen Betriebs- oder Familienausflug geeignet. [Climb-Berlin] [mehr » ]



    Wo Wohnen besonders teuer ist

    geschrieben am 11. September 2009

    Gewohnt wird immer – auch in der Krise. Kein Wunder also, dass auch im vergangenen Jahr die durchschnittliche Wohnungsmiete in Deutschland teurer wurde, wenn auch eher moderat. Bei ihrer Analyse von 500 amtlichen Mietspiegeln stellten die Immobilienexperten von F & B zudem ein weiterhin anhaltendes Ost-West-Gefälle fest.

    Wohnungsmieter werden es vielleicht schon beim Blick auf ihren Kontoauszug und anhand des Briefes vom Vermieter gemerkt haben: im vergangenen Jahr sind die Mieten nur leicht gestiegen. Die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH belegt dies mit ihrem „F+B-Mietspiegelindex“ nun auch Schwarz auf Weiß. [mehr » ]



    Berlin: Offizieller Mietspiegel oder Marktmietspiegel – das ist hier die Frage

    geschrieben am 17. Juni 2009 mit 3 Kommentaren

    Der neue Berliner Mietspiegel ist kaum eine Woche auf dem Markt und schon ist er nach Ansicht des Maklerverbandes IVD Berlin-Brandenburg e.V. inakkurat und veraltet. Grund genug für die Makler, einen eigenen Marktmietspiegel herauszubringen – um die vom offiziellen Mietspiegel abweichenden und vor allem höheren Mietpreise bei Neuvermietungen zu erklären.

    Lange wurde um den neuen Berliner Mietspiegel gerungen, bis schließlich auch die Mieterverbände das Werk unterzeichneten. Konsens allerseits, was die ortsüblichen Mieten angeht? Weit gefehlt - der Senat hat die Rechnung scheinbar ohne die Berliner Makler gemacht. Diese wurden nach Veröffentlichung des Mietspiegels vermehrt von Wohnungsinteressenten auf die frappierende Differenz zwischen den Angaben des Mietspiegels und den Neuabschlussmieten aufmerksam gemacht. Teilweise liegen diese sich um bis zu 20 Prozent über den offiziellen Werten des Mietspiegels. Schuld an der Konfusion trägt nach Ansicht der Makler der Mietspiegel, schließlich sei der weder aktuell noch gebe er das Marktgeschehen wieder. [mehr » ]



    Günstige Mieten, teure Nebenkosten: Neuer Mietspiegel für Berlin vorgestellt

    geschrieben am 4. Juni 2009 mit einem Kommentar

    Gestern wurde der neue Mietspiegel für Berlin vorgestellt – nach etlichen Jahren der Verweigerung unterzeichneten auch die Mieterverbände das Werk. Noch mehr Freude bereitet Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) allerdings die Entwicklung der Netto-Kaltmieten in der Hauptstadt – diese stiegen seit 2007 um moderate 1,7 Prozent. Schwerer ins Kontor schlagen allerdings die Nebenkosten.

    „Berlin bleibt eine Stadt mit bezahlbaren Wohnungen“ jubilierte die Senatorin dann auch bei der Präsentation des neuen qualifizierten Mietspiegels für Berlin, schließlich konnte sie vermelden, dass die Mietsteigerung in der Bundeshauptstadt auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren ist. Die durchschnittlichen Kosten für einen Quadratmeter Berliner Wohnraum stiegen dabei seit der letzten Erhebung im Jahre 2007 um lediglich 1,7 Prozent bzw. 8 Cent auf nun 4,83 Euro pro Quadratmeter.

    Durchschnittswert trügt

    Der Mieterverein warnt dagegen vor zuviel Freude über die geringe Steigerung. So sind die insbesondere bei Singles beliebten kleineren Mietwohnungen mit einer Fläche bis 40 Quadratmetern deutlich teurer geworden. Wer neu nach Berlin zieht und eine solche Wohnung für sich auserkoren hat, muss in 2009 rund 5,3 Prozent mehr zahlen als noch vor zwei Jahren. Auch in Gebäuden mit einem Baujahr zwischen 1919 und 1949 seien die Mieten mit 3,9 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. [mehr » ]