geschrieben am 9. Dezember 2011
Hamburg ist ein teures Pflaster - das beweist einmal mehr der aktuelle Mietspiegel für die Hansestadt. Derzeit erlebt der dortige Wohnungsmarkt einen unglaublichen Boom: Einer immens großen Nachfrage steht ein vergleichsweise geringes Angebot an Wohnraum gegenüber, was die Mieten explodieren lässt. Kritische Stimmen allerdings zweifeln die Aussagekraft des von der Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) vorgestellten Mietspiegels an.

Auch in Hamburg steigen die Mieten. Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de
Die Hamburger Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) ließ jüngst einen Mietspiegel der Hansestadt veröffentlichen. Wie von vielen erwartet, haben die Mieten auch in Hamburg zum Teil drastisch angezogen. Besonders betroffen sind Altbauwohnungen in den „In-Vierteln“ der Stadt. In schlechteren Lagen dagegen sind die Mieten in den letzten Jahren dagegen leicht gesunken.
Das Ergebnis des Mietspiegels ist eindeutig: Im Schnitt stiegen die Mieten seit 2009 um 5,8 Prozent. Zur Relation: Bei den allgemeinen Verbraucherpreisen wurde im gleichen Zeitraum lediglich ein Anstieg von 3,7 Prozent verzeichnet. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 22. November 2011
Der neue Mietspiegel für Ulm und Neu-Ulm erscheint nun endlich nach Verzögerungen und gilt ab 2012. Die Mieterhöhungen im neuen Mietspiegel sollen überschaubar bleiben.

Die Mietsteigerungen in Ulm können im Vergleich größtenteils als moderat bezeichnet werden. Foto: Gerhard Giebener / pixelio.de
Ein neuer Mietspiegel für Ulm steht kurz vor der Fertigstellung und hält einige Veränderungen bereit, die sich auf den Immobilienmarkt Ulm auswirken könnten. Vor allem bei älteren Wohnungen werden die Mietanpassungen im neuen Ulmer Mietspiegel höher ausfallen, da weniger das Baujahr, sondern Größe und Zustand zählen. Wohnungen bis zum Baujahr 2000 verteuern sich um etwa 4 Prozent, was eine recht moderate Anhebung darstellt. Bei Neubauwohnungen dagegen, die bisher unterbewertet waren, wird es stärkere Anpassungen geben.
Was die Mieten anbelangt, ist für die Zukunft nichts Aufregendes zu erwarten: 5,70 bis 7,40 Euro pro Quadratmeter im Mittel und 8,40 Euro in der Spitze sind vorgesehen. Somit bleiben die Mieterhöhungen überschaubar. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 4. November 2011
Wohnungsneubau und Mieterschutz – diese zwei Themenkomplexe hat sich die Hamburger SPD auf die Fahne geschrieben. Vor allem die Belange von Geringverdiener stehen dabei im Blickpunkt.

Die SPD will Hamburger Wohnpolitik zugunsten von Geringverdienern beeinflussen.
Der aktuelle Mietspiegel in Hamburg hat es jüngst offenbart: In der Hansestadt sind die Mieten durchschnittlich um sechs Prozent gestiegen (die durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt inzwischen 7,15 Euro, bei Neuvermietungen sogar elf Euro pro Quadratmeter). Darüber hinaus fehlen derzeit bis zu 40.000 Wohnungen, um den Bedarf vor allem für die, die kein großes Budget für ihren Wohnraum zur Verfügung haben, zu decken. Die SPD-Fraktion reagierte prompt und stellte einen Fünf-Punkte-Plan vor, der nächste Woche in die Bürgerschaft eingebracht werden soll . Stadtentwicklungspolitiker Andy Grote (SPD) betont dabei die Wichtigkeit, den Neubau von Wohnungen konsequent voranzutreiben und den Mieterschutz zu stärken, vor allem in Hinblick auf Geringverdiener, die sich die steigenden Mieten bald nicht leisten können. [mehr » ]
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geschrieben am 21. August 2011
Entziehungsbeschluss kann bei fehlender Abmahnung kippen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass die Entziehung des Wohnungseigentums vom Betroffenen angefochten werden kann, wenn vorher keine Abmahnung der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) erfolgt ist. Hintergrund war die Klage eines Eigentümers, der von der WEG zur Zwangsveräußerung seiner Wohnung aufgefordert wurde, ohne zuvor abgemahnt zu werden. [BGH]
Energie-AfA: Steuerliche Förderung noch immer nicht beschlossen. Immobilienverbände beklagen nach wie vor, dass die steuerliche Förderung energetischer Sanierungen nicht vor den Vermittlungsausschuss gebracht werden sollen. Bisher hatte sich der Bundesrat dieser Art der Förderung verweigert, da die Länder sich weigerten, die Steuermindereinnahmen, die durch das Gesetz entstanden wären, mitzutragen. [F.A.Z.]
Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Vermehrte Baugenehmigungen in den Großstädten. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert anhand einer Studie, dass in deutschen Großstädten wieder mehr Baugenehmigungen erteilt wurden und 2011 sogar die 200.000er-Marke geknackt werden könnte. In den Provinzen, die unter Bevölkerungsschwund leiden, sieht die Lage allerdings nach wie vor dürftig aus. [IW]
Auf Qualität in Aus-und Weiterbildung in der Bauwirtschaft wird Wert gelegt. Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, betont in Berlin, wie sehr bei der Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft Wert auf Qualität gelegt werde. Um den Standard zu halten, wird eine Qualitätsoffensive gestartet, die beispielsweise die Kompetenz der Ausbilder oder auch die Infrastruktur in den Ausbildungszentren regelt. [Presseportal]
BGH: Mietspiegel als Grundlage für Mieterhöhung muss nicht brandaktuell sein. Der Bundesgerichtshof wies eine Klage ab, in der eine Mieterhöhung als formell unwirksam angefochten wurde, weil nicht der kurz vor der Erhöhung veröffentlichte, sondern der zuvor gültige Mietspiegel zugrunde gelegt wurde. Die Parteien streiten nun vor dem Berufungsgericht. [BGH]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 13. April 2011 mit einem Kommentar
In Berlin von Sozialwohnungen zu reden, grenzt in vielen Fällen fast an Ironie: Zum Teil liegen die Sozialmieten ganze 40 Prozent über dem Mietspiegel. Eigentlich hatte der Senat 2003 beschlossen, aus der Sozialwohnungsbauförderung auszusteigen, doch nun will man per Gesetz gegensteuern. Das neue Wohnraumgesetz soll bis zu den Sommerferien umgesetzt werden und betrifft die Mieten von etwa 160.000 Sozialwohnungen.

Berliner Senat gibt Gesetzesentwurf für Sozialmieten bekannt. Foto: Rolf Handke / pixelio.de
Statistiken belegen es: Berliner Sozialmieten liegen teilweise weit über dem Mietspiegel. Das ist fast kurios, sollen doch gerade diese Wohnungen an Menschen vergeben werden, die sich die teuren Berliner Mieten nicht leisten können. Der Senat hat daher beschlossen, per Gesetz einzugreifen: Eigentümer sollen Fördergelder früher und vergünstigt zurückzahlen können und dafür die Mieten begrenzen oder senken. Ebenso im Gesetz festgehalten wird, dass sich Sozialmieten auch nach einem Eigentümerwechsel am Mietspiegel orientieren müssen. Bisher war es möglich, nach Ablauf der Förderung die Mietpreise bis zur Kostenmiete anzuheben, was teilweise zu drastischen Erhöhungen führte. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bestätigte, dass in manchen Sozialwohnungen ein Quadratmeterpreis von 15 Euro verlangt wird. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 21. Januar 2011 mit einem Kommentar
Wohnungen in Berlin sind in den letzten beiden Jahren deutlich teurer geworden. Was schon ein Blick auf die Angebotsmieten deutlich macht, findet seine Bestätigung wohl im kommenden Mietspiegel, der im Mai 2011 erscheinen soll. Demnach steigt die durchschnittliche Kaltmiete einer Berliner Wohnung erstmals über 5 Euro pro Quadratmeter.

Neuer Mietspiegel: Berliner Wohnungsmieten steigen deutlich an
Wenn die Berliner ihre Überlegungen wahr machen und wegen steigender Mieten demnächst in Scharen umziehen, könnte auf Transportunternehmen eine Menge Arbeit zukommen. Denn was viele bereits durch einen Brief von ihrem Vermieter wissen, steht demnächst schwarz auf weiß im neuen Berliner Mietspiegel: In den vergangenen zwei Jahren sind die Mieten für Wohnungen in Berlin deutlich gestiegen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 10. Dezember 2010
Die Mieten in Köln werden immer teurer: Zu diesem wenig überraschenden Fazit kommt der neueste Mietspiegel der Domstadt. Besonders die Mietpreise für kleinere und ältere Wohnungen sind überproportional gestiegen.

Köln wird immer teueres Pflaster
Vom Kölner Immobilienmarkt hört man ja so einige Horrorgeschichten – und besser wird es wohl kaum werden, wenn man den Zahlen des neuen Mietspiegels der „Rheinischen Immobilienbörse“ glauben schenken darf. Demnach hat sich die Lage in den letzten beiden Jahren nochmals verschärft.
Zu leiden haben besonders Mieter kleinerer Wohnungen mit einer Wohnfläche bis zu 40 Quadratmetern in mittleren Wohnlagen. Deren Mieten sind innerhalb von zwei Jahren um 4,6 Prozent gestiegen und rangieren inzwischen bei 10 Euro/m² - und die Nebenkosten sind dabei noch nicht enthalten. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 5. Oktober 2010 mit einem Kommentar
Bisher spielte der energetische Zustand einer Immobilien keine Rolle bei der Bewertung im Mietspiegel. Das soll sich nach dem Willen des Deutschen Mieterbundes (DMB) nun ändern. Wohnungsinteressenten sollen möglichst transparent über Maßnahmen zur Energieeinsparung informiert werden.

Energetische Sanierungen sollen im Mietspiegel berücksichtig werden
Lage, Ausstattung und Gebäudealter gehörten bisher zu den entscheidenden Kriterien für die Berechnung der Vergleichmiete im Mietspiegel. Zukünftig soll dort auch der energetische Zustand des Gebäudes vermerkt werden. Das fordert der Deutsche Mieterbund im „Spiegel“. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. Juni 2010
Selbst wenn ein qualifizierter Mietspiegel vorhanden ist, reicht ein einfacher Mietspiegel als Grundlage für eine Mieterhöhung aus. Auch ein Mietspiegel einer benachbarten Gemeinde kann dafür ausreichen, wie aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervorgeht.

BGH erleichtert Mieterhöhungen
Das gestrige Urteil des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) dürfte für Aufatmen bei vielen klammen Gemeinden gesorgt haben. Sie müssen auch in Zukunft nicht die Kosten und Mühen für die Erstellung eines Mietspiegels auf sich nehmen, wenn vergleichbare Nachbargemeinden dies bereits getan haben. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. April 2010
Der Münchner Mieterverein warnt: Ab 2011 sollen die Mieten in der bayerischen Landeshauptstadt erheblich steigen. Grund dafür ist zum Einen die immer weiter sinkende Zahl an Wohnungsneubauten und zum Anderen der im nächsten Jahr neu aufgelegte Mietspiegel, dessen Berechnung der Mieterverein sowie der Haus- und Grundbesitzerverein heftig kritisieren.

teures Alpenpanorama: München Mieten könnten weiter steigen - und zwar deutlich.
Kaum warnte CDU-Politiker und bayerischer Innenminister Joachim Herrmann vor einer drohenden Wohnungsnot in München und befürchtete schon beträchtliche Mietsteigerungen, wird diese Prognose nun vom Münchner Mieterverein bestätigt: 2011 sollen die Mietpreise deutlich erhöht werden.
Dies liegt einerseits am stagnierenden Wohnungsbau, an welchem die weggefallene steuerliche Förderung eine wichtige Aktie hat. Sowohl der Mieterverein als auch der Haus- und Grundbesitzerverein fordern nun die Wiedereinführung der finanziellen Unterstützung. So wurde 2009 mit 600 und 700 Wohnhäusern weniger gebaut als je zuvor, [mehr » ]
Von immobilo_marie
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