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    Mietpreise: München weltweit unter ferner liefen

    geschrieben am 25. Februar 2010

    Trotz Krise und fallender Mieten ist Moskau weiterhin die Stadt mit den höchsten Mieten in Europa. Im weltweiten Vergleich reicht es für die russische Hauptstadt dagegen nur zum Blechrang. Hier thront nach wie vor Tokyo auf dem Siegertreppchen. Nach einer deutschen Stadt muss man im Ranking lange suchen. Das ergab eine Untersuchung des Beratungsunternehmens ECA International über Mietpreise für ausländische Geschäftsleute in 132 Städten weltweit.

    Die Münchner stöhnen über die hohen Mietpreise und das knappe Wohnungsangebot in der Isarmetropole, doch im Vergleich zu anderen europäischen Städten können sich die Bajuwaren geradezu glücklich schätzen. Laut einer Untersuchung der ECA International über die Mietpreise für ausländische Geschäftsleute rangiert München bei den Mieten für eine Dreizimmerwohnung mit 80 m² europaweit gerade mal auf Rang 27. Sogar wenig mietwucherverdächtige Städte wie das polnische Warschau oder die Hauptstadt des krisengeschüttelten Griechenlands, Athen, konnten sich noch vor München platzieren. [mehr » ]



    Bayerns Innenminister sieht drohende Wohnungsnot in München

    geschrieben am 22. Februar 2010 mit einem Kommentar

    In den nächsten Jahren könnte es im Großraum München zu einem dramatischen Mangel an Wohnraum und erheblichen Mietsteigerungen kommen. Das gab der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zu Protokoll. Grund ist der schwächelnde Neubau von Wohnungen - obwohl der Wohnraumdedarf kontinuierlich steigt.

    Wohnungsnot: Wird München noch teurer?

    Wohnungsnot: Wird München noch teurer?

    In Deutschland könnte es trotz abnehmender Bevölkerungszahl speziell in begehrten Metropolen zu einem dramatischen Engpass auf dem Wohnungsmarkt kommen. Wovor die Mieterverbände schon seit Langem warnen, hat nun auch die Politik erkannt - und sich in den Chor der Wohnungsnot-Mahner eingereiht. So könne sich der Mangel an günstigem Wohnraum in München und die bereits jetzt bestehende Wohnungsnot in den nächsten fünf bis zehn Jahren nochmals verschärfen, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Die bereits jetzt exorbitant hohen Mieten würden dann nochmals deutlich steigen, befürchtet der Politker. [mehr » ]



    München und Hamburg beliebt bei Immobilieninvestoren

    geschrieben am 2. Februar 2010 mit einem Kommentar

    Deutsche Metropolen gelten bei Immobilieninvestoren als sichere Häfen auch in Zeiten der Krise. Gleich vier Städte konnten sich in den Top-Ten der Immobilienmärkte platzieren, davon zwei auf dem Siegerpodest. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers (PwC) und des Urban Land Institute (ULI) hervor.

    München bleibt attraktivster Immobilienmarkt Europas.

    München bleibt attraktivster Immobilienmarkt Europas.

    Auf der Suche nach krisensicheren Investitionen landet man früher oder später bei den nicht umsonst als „Betongold“ bezeichneten Immobilien, bieten diese doch Sicherheit gegen Inflation und nachhaltige Werte. Doch nicht auf jeden Immobilienmarkt sind Renditen und Preise in Krisenzeiten gleich stabil. Nach Einschätzung von 640 Immobilienexperten bieten insbesondere die Immobilienmärkte in Hamburg und München gute Ertragsaussichten für Immobilieninvestoren. Die Isarmetropole München konnte dabei ihre Spitzenposition aus dem letzten Jahr verteidigen und wird nun von London gefolgt, während Hamburg einen Platz verlor und nun mit dem dritten Rang vorlieb nehmen muss. Die anderen beiden deutschen Städte konnten ihren Platz in den TopTen der Studie “Emerging Trends in Real Estate Europe 2010″ verteidigen und stiegen sogar leicht im Ranking. Frankfurt schob sich auf Platz 9, während Berlin zwei Plätze gewann und nun auf dem 7. Platz rangiert. [mehr » ]



    Makler prognostizieren steigende Mieten in 2010

    geschrieben am 13. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Auch im Jahr 2010 werden nach Ansicht des Maklerverbandes IVD die Wohnungsmieten in Deutschland trotz anhaltender wirtschaftlicher Probleme weiter steigen. Neubau-Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser verteuern sich aufgrund der ungebrochenen Attraktivität dagegen nur in den Metropolregionen.

    Mieten in Ballungsräumen wird auch 2010 teurer

    Mieten in Ballungsräumen wird auch 2010 teurer

    Die Worte des Vizepräsidenten des IVD Bundesverbands, Jürgen Michael Schick, werden die Einwohner von Metropolen wie München oder Berlin wohl nur ungern hören: „Vermehrte Zuzüge in die Ballungsräume und ein Anstieg der Haushalte hinterlassen ihre Spuren. Miet- und Kaufpreissteigerungen sind die logische Folge”, so der IVD-Funktionär über die Aussichten für das Jahr 2010. Zum Tragen kommt dabei auch der weiterhin stagnierende Neubau von Mietwohnungen, der dem Bedarf deutlich hinterherhinkt. Schick sieht hier den Staat in der Pflicht, Neubauaktivitäten insbesondere in Ballungsgebieten anzuschieben. [mehr » ]



    Wohnungsneubau: Münchener Großprojekte gestartet

    geschrieben am 1. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Wohnraum in München ist rar und teuer - und trotz regelmäßiger Appelle und zweifellos vorhandender Nachfrage bleibt der Wohnungsneubau auch in der Isarmetropole unter dem eigentlich benötigten Niveau.
    Zwei neue Projekte in Karlsfeld und Obermenzing schicken sich nun an, die Situation ein wenig zu entspannen.

    Ökologisch Wohnen in Karlsfeld

    Ökologisch Wohnen in Karlsfeld. Visualisierung: JK Wohnbau

    Die JK Wohnbau GmbH hatte in den vergangenen Wochen wahrlich Anlass, die Sektkorken knallen zu lassen.
    Bei gleich zwei lange geplanten Projekten gab es den lange ersehnten Startschuss für die Bauarbeiten. Zuerst rollten die Bagger in Karlsfeld an - hier sollen in einem der größten Wohnbauprojekte ingesamt 574 Wohneinheiten errichtet werden, aufgeteilt in 161 Reihenhäuser und 413 Eigentumswohnungen.
    Die Fertigstellung ist bis zum Jahre 2013 geplant, die ersten Eigenheimbesitzer können ihr Reihenhaus jedoch bereits im nächsten Jahr beziehen.

    Einen besonderen Charakter erhalten die Gebäude am Prinzenpark durch ein ökologisches Grundkonzept, das auf Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit von Öl und Gas sowie soziale Nachhaltigkeit setzt. Und während die Häuser sämtlichst KfW-55-Standard darstellen, entsprechen die Eigentumswohnungen dem KfW-70-Standard - besonders umweltfreundliche Käufer können ihr Haus auf Wunsch sogar als Nullenergiehaus bauen lassen. Erreicht werden soll dies unter anderem durch die Nutzung von Biomasse und Photovoltaik.

    La Provence: Mediterraner Stil in Obermenzing

    La Provence: Mediterraner Stil in Obermenzing. Visualisierung: JK Wohnbau

    Einen anderen, dennoch nicht weniger nachhaltigen Ansatz verfolgt ein anderes Projekt in Obermenzing, deren erster Spatenstich nur eine Woche später begonnen hat. Mit dem “La Provence” sollen vor allem gehobene Villen und Wohnungen entstehen, die - wie der Name bereits vermuten lässt - provenzalischen Stil nach München bringen sollen. “Hinsichtlich Charme, Flair und Esprit braucht diese Anlage keinen Vergleich mit mediterranen Wohnensembles zu scheuen” verspricht der Geschäftsführender Inhaber und Alleingesellschafter der JK Wohnbau, Dr. Josef L. Kastenberger. Die Preise für die Wohnungen beginnen bei 219.900 Euro für eine 54 m² Zweizimmer-Dachterassenwohnung und reichen bis zu 602.900 Euro für das 136 m² große Penthouse, die Spanne für die Doppelhausvillen reicht von 569.000 bis zu 594.000 Euro. Die Angebote für beide Projekte finden sie hier.

    In keiner anderen deutschen Stadt ist die Wohnraumsituation wohl so prekär wie in München. Die Isarmetropole landet schließlich nicht nur bei diversen Städterankings meist auf den vorderen Rängen, sondern auch bei Mietpreisvergleichen. Mancher spricht sogar von einer drohenden Wohnungsnot, die, falls nicht deutlich mehr gebaut wird, die Mieten noch weiter in die Höhe schnellen lassen könnte.



    Aktuelles Städteranking: Hamburg und München strahlende Sieger

    geschrieben am 12. Oktober 2009

    Städterankings gibt es zu hunderten Themen, manchmal sind sie informativ, oft erheiternd und meist nicht sehr aussagekräftig – darüber diskutiert wird dann aber umso häufiger. Das aufgrund der vielen in die Bewertung einfließenden Faktoren vielbeachtete Städteranking der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Wirtschaftsmagazins „Wirtschaftswoche“ geht nun in seine sechte Runde. Neben den üblichen Seriensiegern gibt es aber einige Überraschungen.

    Während sich die bayerische Landeshauptstadt München bei immobilo-Studien zum Wohnungsmarkt „dank“ happiger Mietpreise stets auf den hinteren Rängen wiederfindet, hat sie bei Rankings zum Thema Wirtschaft und Lebensqualität die vorderen Plätze abonniert. Nicht anders sieht es auch im neuen Großstadtranking von INSM und Wirtschaftswoche aus, bei dem die Isarmetrople erneut auf dem Siegertreppchen landet. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 39-2009

    geschrieben am 27. September 2009 mit einem Kommentar

    LBBW schreibt wieder rote Zahlen. Nachdem mit einem Gewinn im ersten Halbjahr 2009 das Gröbste schon überstanden schien, schreibt die Landesbank Baden-Württemberg dieses Jahr wohl doch rote Zahlen – und zwar nicht unerheblich. Es wird über ein Minus von 2 Milliarden Euro gemunkelt. Eine Kapitalerhöhung ist wohl dennoch nicht notwendig. [RP-Online, Welt]

    Wie aktiv nutzen Sie das Web 2.0 für Ihr Immobilienunternehmen? Das Web 2.0 ist ein Netz der Möglichkeiten. Millionen Internetnutzer machen diese Erfahrung jeden Tag. Aber wie effektiv nutzt Ihr Unternehmen diese bedeutende Schnittstelle zwischen Internet-Usern und Wirtschaft? Mit der Umfrage von DotProperty können Sie herausfinden, welche Rolle die mobilen Anwendungen des Internets bereits heute in der Immobilienwirtschaft spielen und ob Sie die Chancen des Web 2.0 bereits erfolgreich nutzen. [zur Umfrage]

    Berlin: Shoppingcenter ohne Ende. Nach einer Studie von Kemper’s Jones Lang LaSalle ist die Hauptstadt führender Shoppingcenter-Standort, was sowohl die Anzahl als auch die Verkaufsfläche pro 100 Einwohner angeht. Auf den Rängen folgen Hamburg und München. [Gewerbeimmobilien24]

    Heizstromanbieter: Kartellamt ermittelt. Das Bundeskartellamt untersucht die Preisgestaltung der Anbieter von Heizstrom für Nachtspeicherheizungen und elektrischen Wärmepumpen – dieser Strommarkt wird vom Kartellamt als eigenständig angesehen und es herrsche so gut wie kein Wettbewerb. [Focus]

    Erholung auf den Immobilienmärkten deutet sich an. Die frohe Kunde einer leichten Verbessung der Wirtschaftslage hat bereits die Runde gemacht, da deuten die ersten Indikatoren auch auf eine Erholung. Erste institutionelle Anleger würden sogar wieder investieren. [Haufe]

    Förderkürzung für Solarbranche droht. Nach der Bundestagswahl droht der Solarbranche eine Kürzung der Fördermittel, da der Widerstand gegen die Aufschläge beim Solarstrom merklich wächst. [Spiegel]



    Studie ermittelt Ranking der zukunftsträchtigsten Regionen Deutschlands

    geschrieben am 22. September 2009 mit einem Kommentar

    Im Norden Deutschlands liegt die Zukunft, wenn man einer Studie des Schweizer Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos Glauben schenken darf. Im für das Handelsblatt erstellte Ranking der fortschrittlichsten Regionen Deutschlands belegt die Hansestadt Hamburg den ersten Rang vor dem gerne gescholtenen Berlin. Ranking-Seriensieger München findet sich auf dem dritten Platz wieder.

    Schon immer gab es Städte, Regionen und Länder, die zu bestimmten Zeitpunkten und aufgrund bestimmter Gegebenheiten prosperierten und wuchsen – ob kulturell, wirtschaftlich oder durch Bodenschätze. Doch meist setzten plötzliche Ereignisse oder schleichende Entwicklungen dem Wachstum ein Ende und es entstanden Brachen und Öden – im modernen Industriezeitalter ist die Automobilstadt Detroit, die von den drei großen ansässigen Automobilfirmen mitsamt ihrer überholten Spritschlucker in den wirtschaftlichen Abgrund gezogen wurde, wohl eines der schlimmsten Beispiele für den Niedergang. Verlassene Häuser, Straßenzüge und Viertel waren die Folge. [mehr » ]



    Expo Real wirft ihre Schatten voraus

    geschrieben am 14. September 2009

    Die Krisenticker der Gewerbeimmobilienbranche spucken Woche für Woche neue, aber immer wieder gleichlautende Meldungen aus. Zurückgehende Investitionen, zurückgehende Mieten, zurückgehende Flächenvermietungen lauten die Mantras der Branche. Auch die demnächst beginnende Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ leidet unter der Krise, gibt sich dennoch zuversichtlich.

    Wenn die größte Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ zwischen dem 5. und 7. Oktober in München ihre Pforten öffnet, wird sie als Spiegelbild der Branche eine kleine Schrumpfkur hinter sich haben. Eine ganze Halle und 10.000 m² Ausstellungsfläche weniger als letztes Jahr benötigt die Messe, um die um 14 Prozent geschrumpfte Ausstellerzahl unterzubringen. Auch die Beteiligung der verschiedenen Nation kann man als Sinnbild der Krise werten, denn während sich analog zum als robust geltenden deutschen Immobilienmarkt auch die Beteiligung deutscher Firmen stabil ist, bleiben vor allem ausländische Aussteller der Messe fern. [mehr » ]



    Luxusimmobilien sind in Deutschland eher rar gesät

    geschrieben am 7. September 2009 mit 2 Kommentaren

    Der gemeine Deutsche gilt gängigen Stereotypen zufolge als fleissig, ernst und wohlhabend. Allerdings wird ihm auch gerne ein gewisser Sozialneid nachgesagt, weshalb das Protzen mit dicken Autos und teuren Villen hierzulande eher verpönt ist. Da verwundert es nicht, dass man riesige Paläste à la Hollywood vergeblich sucht. Einer Studie des Maklerunternehmens Dahler & Company GmbH zufolge nimmt auch der Markt für Luxusimmobilien in Deutschland eher bescheidene Ausmaße an.

    Auf Sylt ist jeder Geräteschuppen eine Luxusimmmobilie

    Auf Sylt ist jeder Geräteschuppen eine Luxusimmmobilie

    Die Maklerexperten für hochwertige Immobilien ermittelten einen Gesamtbestand von 200.000 Luxus-Wohnimmobilien in ganz Deutschland. Gemessen am gesamten Bestand an Wohneinheiten ergibt das einen Anteil von doch sehr überschaubaren 0,5 Prozent – von 200 Wohnungen gilt demnach gerade mal eine als „Luxuswohnung“. Dabei ist der Anteil der Villen höher als der von Eigentumswohnungen: Ein- und Zweifamilienhäuser der Kategorie „Luxus“ haben einen Anteil von 1,3 Prozent.

    Bei der Beurteilung, was denn eine Luxusimmobilie sei, sind die Immobilien-Spezialisten allerdings eher mit der Holzhammer-Methode vorgegangen. [mehr » ]