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    Expo Real 2009: Positives Fazit trotz Besucherrückgang

    geschrieben am 8. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    15 Prozent weniger Teilnehmer als im Vorjahr und trotzdem glückliche Gesichter auf Veranstalterseite - so leicht ist nicht jeder zufriedenzustellen. Doch die gute Stimmung nach der dreitägigen Fachmesse für Gewerbeimmobilien rührt weniger daher, dass es auch weniger Besucher hätten sein können - vielmehr freut man sich über eine gute Atmosphäre und produktive Kommunikation, die wieder auf mehr Investitionen und Bewegung in der Branche hoffen lässt.

    Dass die Expo Real 2009 weniger Besucher anziehen würde als im Vorjahr, war erwartet worden. Vom 5. bis 7. Oktober wurde die 12. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien von insgesamt 21.000 Fachleuten aus 73 Ländern besucht - 2008 waren es noch 24.800 Besucher aus 78 Ländern. Doch dieser Rückgang ist für die Veranstalter kein Beschwerdegrund. Im Gegenteil: Da die Branche turbulente Zeiten hinter sich hat, hätte die Resonanz auch deutlich schlechter ausfallen können, zudem wurde rege über die Zukunft der Branche diskutiert. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 36-2009

    geschrieben am 6. September 2009

    Am Alex sollen Wolkenkratzer entstehen – mal wieder, schließlich liegen die Pläne für eine Neugestaltung schon lange in der Schublade. Nun scheint es aber ernst zu werden: Das Architekturbüro Kuehn Malvezzi gewann einen Wettbewerb, der erste Spatenstich soll 2010 erfolgen. [Berliner Morgenpost]

    Neue Immobilien-Messe in Dresden. Gewohnt wird immer – auch in Krisenzeiten. Warum also nicht eine Immobilien-Messe starten? Auf der „Immo & Finanz“ haben sich 60 Aussteller angemeldet, die über Finanzierung von Wohneigentum, Geldanlage, Versicherung und viele andere Themen informieren wollen. [Sächsische Zeitung]

    Krisenopfer-Villen sind zu haben. Wer auch in Krisenzeiten noch genug Geld auf der hohen Kante hat, kann bald die Luxusanwesen prominenter Krisenopfer erwerben. So werden allein drei Häuser von Milliardenbetrüger Bernie Madoff versteigert und auch Arcandor-Großaktionärin Madeleine Schickedanz muss sich wohl bald von einigen Villen verabschieden. [Tagesspiegel]

    St.Pauli: Modern und trendy statt verrucht? Noch immer gilt der Hamburger Stadtteil St.Pauli als wild, verrückt und bunt – obwohl schon seit langem ein Trend zur „Verchicung“ des Viertels anhält. Langjährige Bewohner fürchten um ihre Wohnungen und den Charme St.Paulis. [Hamburger Abendblatt]

    Nachhaltiges Wohnen: Ein Trend wird zur Notwendigkeit – zumindest aus Marketingsicht. Was früher nur ein paar versprengten Ökos wichtig war, ist heute ein massiver Trend. Aus Sorge oder Imagegründen achten immer mehr auf Nachhaltigkeit, ob bei Lebensmitteln oder Möbeln. Dabei muss es nicht immer ein Tisch aus sorgsam gefällten Bäumen sein – auch Kunststoff geht als nachhaltig durch. [MZ]

    Nach Mietvertragsende: Mieter muss Untermietereinnahmen an Vermieter zahlen. Erzielt ein Mieter nach Ende des Mietvertrages und Räumungsklage Einnahmen aus einer Untervermietung, muss er diese Einkünfte an den Vermieter zahlen. [Haufe]



    Richtfest: Skyline Tower soll Münchener Wahrzeichen werden

    geschrieben am 30. Juli 2009

    Die Erwartungen an den neuen „Skyline Tower“ sind riesig: ein neues Wahrzeichen des Münchener Nordens soll er werden. Ob das 84 Meter hohe Gebäude die Hoffnungen wirklich erfüllen kann, bleibt abzuwarten - Preise für das Energiekonzept hat der Turm jedenfalls schon einmal eingeheimst. Am Dienstag wurde Richtfest gefeiert – mit markigen Worten, Akrobatikshow und Feuerwerk.

    Skyline Tower: Ein Leuchtturm in Ökologie

    Skyline Tower: Ein Leuchtturm in Ökologie. Foto: http://www.bbikg.de

    Auch die obligatorischen Lobeshymnen der lokalen Politprominenz strotzen angesichts des weithin sichtbaren Kolosses aus Glas und Stahl nur so vor Selbstvertrauen und wähnten die bayerische Metropole gar als das gallische Dorf in der Wirtschaftskrise. Der „Skyline Tower“ stehe symbolisch für die Wirtschaftskraft Münchens und des Freistaates Bayern“, wie Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil betonte. Münchens Oberbürgermeister verwies hingegen auf das rekordverdächtige Bautempo. Bereits knapp ein Jahr nach Baubeginn im Juni 2008 konnte das Richtfest gefeiert werden, 2010 soll der Bau fertig gestellt sein.

    Erwartungsgemäß sparte auch der Erbauer des Gebäudes, die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe nicht mit markigen Worten. „Mit dem Skyline Tower setzen wir ein unübersehbares Zeichen: Wir bauen! Weil wir bauen wollen und weil wir bauen können“, so Dr. Jürgen Büllesbach. „Wir sind sicher, dass der Skyline Tower das richtige Produkt am richtigen Standort zur richtigen Zeit ist. Ein Gebäude mit Perspektive, das sich auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten auf dem Markt behaupten wird.“ [mehr » ]



    Energieeffizienz: Vier deutsche Teams bei Wettbewerb in Madrid

    geschrieben am 25. Juli 2009

    Möglichst schnell dutzende Hot Dogs essen, ein Sprint in High Heels, Frauentragen - Wettbewerbe gibt es für jede “Disziplin”, die man sich vorstellen kann - auch wenn man sich manche vielleicht gar nicht vorstellen mag. Umso schöner, dass es auch noch wirklich sinnvolle Wettbewerbe gibt - zum Beispiel solche, die die Forschung und Entwicklung bei der Energieeffizienz von Gebäuden vorantreiben.

    Es mag so manchen erstaunen, dass der Zehnkampf um die Effizienz eine US-amerikanische Erfindung ist: Seit 2002 wird der Solar Decathlon in den Vereinigten Staaten ausgetragen. Ab nächstem Jahr gibt es auch den Solar Decathlon Europe, der im Juni 2010 zum ersten Mal in Madrid stattfinden wird. Danach wechseln sich die USA und Europa mit der Austragung des Wettbewerbs ab. [mehr » ]



    Passivhaus-Messe öffnet ihre Pforten

    geschrieben am 17. April 2009

    In Frankfurt am Main startet heute die internationale Leitmesse für Passivhäuser. Neben zahlreichen interessierten Bauherren werden vor allem Experten und Fachleute aus aller Welt erwartet.

    Energieeffizientes Bauen gepaart mit Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit – diese Komponenten zeichnen Passivhäuser aus. Durch richtigen Einbau verschiedener energiesparender Module kann man so bis zu 90 Prozent an Heizenergie gegenüber normalen Häusern einsparen. Solche Vorzüge werden derzeit auf dem Frankfurter Messegelände dem breiten Publikum näher gebracht und kommen in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise bei Bauwilligen sicher gut an.

    Alle Interessierten Bauherren und Fachleute können sich an den Ständen der verschiedenen Unternehmen aus der Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie Energieversorger über den aktuellen Entwicklungsstand und Preisspiegel von Passivhäusern informieren. Dass sich die Organisatoren für Frankfurt entschieden haben, hat einen guten Grund: In den letzten Jahren entstanden allein im Raum Frankfurt mehrere hundert Passivhäuser. Weltweit wurden bereits mehr als 16.000 Einheiten dieses Typs gebaut, die meisten davon in Deutschland.

    Auch über mögliche Fördermöglichkeiten einen Passivhausbaus kann man sich informieren. Die Förderbank KfW, die für die Vergabe von zinsgünstigen Darlehen bei energieeffizienten Alt- und Neubau verantwortlich ist, wird ebenfalls auf der Messe vertreten sein.



    „Grüne Bürogebäude“: Zertifikate für nachhaltiges Bauen verliehen

    geschrieben am 27. Januar 2009 mit 7 Kommentaren

    Im Rahmen der kürzlich in München stattgefundenen Fachmesse „Bau 2009“ wurde zum ersten Mal das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) entwickelte „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ verliehen. Insgesamt wurden 16 Gebäude zertifiziert, davon 6 mit dem Siegel in Gold. Bestnoten erreichten die Neubauten des Verwaltungssitzes des Kreises Barnim sowie des Umweltbundesamtes in Dessau.

    Mit dem Gütesiegel will die Bundesregierung „herausragende Planungsleistungen im Bereich des nachhaltigen Bauens würdigen“ und sichtbar machen, ohne dabei zu einem reinen Marketinginstrument zu werden. Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes inklusive seiner Planung gerichtet, sodass sich bereits in einer frühen Planungsphase Bau- und langfristige Betriebskosten ermitteln lassen. Neben ökologischen Kriterien werden zudem auch wirtschaftliche, soziale, funktionale und technische Qualitäten überprüft und bewertet.

    Das Gütesiegel wird derzeit nur für Büro- und Verwaltungsgebäude vergeben. Weitere Informationen über das Zertifikat finden sie auf den Seiten des