geschrieben am 1. Februar 2011
Wer in den kalten Wintermonaten seine eigenen vier Wände stets gut beheizt hat, muss bei der nächsten Nebenkostenabrechnung mit hohen Nachzahlungen rechnen, warnte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die Verbraucher. Die Heizölpreise waren allein im Dezember 30 Prozent teurer als noch im Jahr zuvor.

Teuere Energie: Wirtschaftsminister Brüderle warnt vor drastischen Nachzahlungen.
Wenn die wochenlange Frostperiode im Dezember und das Blitzeis im Januar bereits Geschichte sind, könnte sich der aktuelle Winter per Nebenkostenabrechnung nochmals unangenehm ins Gedächtnis rufen – dann wird sich für viele Mieter und Hauseigentümer erst noch zeigen, wie hart der diesjährige Winter tatsächlich war.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) zufolge seien hohe Nachzahlungen insbesondere bei Heiz- und Energiekosten zu erwarten. Der Minister betonte in diesem Zusammenhang besonders den hohen Anstieg der allgemeinen Brennstoffkosten. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 26. Januar 2011
Millionen Deutsche zahlen wegen fehlerhafter Nebenkostenabrechnungen zu viel Geld an ihren Vermieter. Doch nur knapp die Hälfte überprüft das Vermieterschreiben eingehend, wie eine repräsentative Umfrage von immowelt ergab.
Nebenkostenabrechnungen sind ein stetes Ärgernis. Nicht nur, dass Heizung und Wasser immer teurer werden, mögliche Nachzahlungen können ein unerwartet großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Auch wird immer wieder gemeldet, dass ein Großteil der Betriebskosten falsch abgerechnet wird, da Vermieter zum Beispiel Kosten umlegen, die sie selber tragen müssen. Umso verwunderlicher ist es, dass offenbar nur knapp die Hälfte der Deutschen die Abrechnung auf Richtigkeit überprüft. [mehr » ]
Von immobilo_anne
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geschrieben am 23. Januar 2011
WEG stellt Eigentümern den Strom ab. Wenn ein Wohnungseigentümer seinen Strom zwar direkt beim Versorger bezahlt, die genutzte Leitung jedoch Gemeinschaftseigentum ist, kann die jeweilige WEG dem Eigentümer die Stromzufuhr abstellen. Das Landgericht München entschied in einem dem Urteil vorausgegangen Fall zugunsten einer WEG, die gegen einen Mieteigentümer eine Versorgungssperre verhängt, da dieser seinen Wohngeldzahlungen nicht nachkam. [Haufe]
Degi Europa: Erste Tranche an die Investoren. Die rund 90.000 Anleger des offenen Immobilienfonds „Degi Europa“ können sich auf Ende Januar freuen, denn der Fonds schüttet die ersten 20 Prozent seines Nettovermögens an die Investoren aus. Bereits Ende Oktober stand fest, dass es zu einer Abwicklung des Fonds kommen würde. Die nächste Auszahlung an die Investoren wird voraussichtlich im Juli 2011 stattfinden. [Cash]
Korrektur der Nebenkosten vom Vermieter erlaubt. Durch falsche Nebenkostenabrechnungen kommt es immer wieder zum Streit mit dem Vermieter, doch was tun, wenn der Fehler behoben werden soll? Wie der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschied, sind Vermieter dazu berechtigt, Nebenkostenabrechnungen auch nachträglich zu ändern. [Capital]
Die Irrtümer mit der Maklerprovision. Wer auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus ist und dafür einen Makler zu Rate zieht, muss häufig mit hohen Provisionen rechnen. Doch warum die sollen die Honorare von Mietern oder Käufern alleine getragen werden? Von Seiten der SPD-Fraktion wurde bereits eine Aufteilung der Vermittlungsgebühr auch auf Vermieter und Verkäufer gefordert, bis jetzt steht die Partei aber noch allein mit ihrem Vorschlag. Was viele nicht wissen: Maklerprovisionen sind nicht in jedem Fall zu zahlen. [Focus]
Höhere Mieten durch Klimaschutz. Mehrere Berliner Wohnungsbaugesellschaften kündigten ihren Mietern aufgrund umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen Mietpreissteigerungen von bis zu 100 Prozent an. Auch Befürchtungen, kommunale Betriebe würden die Mietentwicklung in Berlin nutzen, um Eigenprofit zu erlangen, wurden bereits laut. [Welt]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 20. Januar 2011
Mieter, die Nebenkostenrückzahlung erhalten haben, sollten sich nicht zu früh freuen. Der Vermieter darf die Abrechnung innerhalb eines Jahres korrigieren und eventuelle Gutschriften zurückfordern. Das stellte der Bundesgerichtshof in einem Urteil klar.

Vermieter dürfen Nebenkostenabrechnung nachträglich korrigieren. Foto: knipseline / pixelio.de
Vermieter dürfen die Betriebs- und Heizkostenabrechnung innerhalb der einjährigen Abrechnungsfrist korrigieren, auch wenn dies zum Nachteil des Mieters ist. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12.01.2011 hervor. Vorausgegangen war ein Streit um eine nachträgliche Korrektur einer Nebekostenabrechnung durch den Vermieter. Dieser buchte eine Gutschrift nach der Abrechnungskorrektur wieder zurück.
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Von immobilo_anne
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geschrieben am 7. Januar 2011 mit einem Kommentar
Aufgrund des bisher strengen Winters müssen deutsche Haushalte mit deutlich höheren Heizkosten rechnen. Insbesondere bei ölbeheizten Gebäuden drohen massive Nachzahlungen, Gaskunden kommen etwas besser davon. Neben dem höheren Verbrauch schlagen auch gestiegene Rohstoffpreise ins Kontor.

Energieverbraucher müssen mit satten Nachzahlungen rechnen. Foto: Cisco Ripac / pixelio.de
Wer in den vergangenen Wochen eine gemütlich warme Wohnung wollte und dafür die Heizung oft und hoch aufgedreht hat, kann wohl mit einer satten Nachzahlungsforderung seines Energielieferanten rechnen. Grund seien der erhöhte Energieverbauch sowie gestiegene Preise, wie der Energiedienstleister Techem mitgeteilt hat. „Allein der vergangene Dezember war der kälteste seit über 40 Jahren“, erklärte Techem Geschäftsführer Hans-Lothar Schäfer. Er gehe davon aus, dass der Heizenergieverbrauch in den Monaten Oktober bis Dezember 2010 um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen sei. Besonders locker am Termostat zeigten sich der Auswertung zufolge die Sylter mit einem Mehrverbrauch von 28 Prozent, gefolgt von Bamberg (27 Prozent) und Saarbrücken (26 Prozent). [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Dezember 2010
Nebenkostenabrechnungen sind für viele Mieter und Eigentümer ein Buch mit sieben Siegeln. Welche Kosten überhaupt umgelegt werden können und was anteilig gezahlt werden muss, lässt sich oft nur nach dem Studium diverser Mietrechtsparagrafen sagen. Doch eins ist klar: Kommt die Abrechnung zu spät an, muss nichts nachgezahlt werden – in den meisten Fällen.

Die Nebenkostenabrechnung für 2009 muss bis Ende 2010 beim Mieter eingtroffen sein. Foto: knipseline / pixelio.de
Auch wenn viele Menschen dem Jahreswechsel und den damit zusammenhängenden Silversterparties in freudiger Erwartung gegenüberstehen – schließlich kann es im kommenden Jahr oft nur aufwärts gehen - , sind es oftmals die noch ausstehenden Nebenkostenabrechnungen, die den ein oder anderen Start ins neue Jahr angesichts drohender Nachzahlungen vermiesen können.
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Von immobilo_madlen
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geschrieben am 27. Dezember 2010 mit einem Kommentar
Schmuddelwetter und Minustemperaturen lassen jedes Jahr die Menschen während der Wintermonate zu wahren Couchpotatos mutieren. Damit es dort auch ohne Decke so richtig gemütlich wird, muss es ansprechend warm sein. Mit Blick auf die letzte Nebenkostenabrechnung verzichten viele auf das Aufdrehen der Heizung – dabei lassen mit einfachen Tricks wohlige Wärme und überschaubare Nebenkosten vereinbaren.

Heizkosten sparen trotz eisiger Temperaturen. Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Bei den momentanen Temperaturen zieht es viele Menschen nicht mehr all zu oft aus ihren Wohnungen - lieber bleibt man daheim im Warmen und macht es sich gemütlich. ,Warm‘ ist hier das Stichwort, denn in vielen Haushalten laufen die Heizungen sowohl tagsüber als auch in der Nacht – dass die Heizkostenabrechnungen danach höher ausfallen könne als gewohnt, ist da nicht weiter verwunderlich. Für alle, die es zu Haus warm haben wollen, auf hohe Heizkosten jedoch gut und gerne verzichten möchten, gibt es vom Mieterverein Giessen einige Tipps. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
in Energie, Ratgeber
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geschrieben am 14. Dezember 2010
Energetisches Sanieren im Bestand kann sich doch für alle Seiten lohnen. Damit Mieter, Vermieter und Umwelt gleichermaßen profitieren, bedarf es allerdings einiger entscheidender Voraussetzungen.

Schön und effizient - und lohnenswert für Vermieter und Mieter. Foto: dena
Der Plan der Bundesregierung, die energetische Sanierung von Gebäuden in Deutschland massiv voranzutreiben, hat Mieter- und Eigentümerverbände in diesen Tagen ordentlich auf Trab gehalten. Während der Nutzen für Umwelt und Natur durch die Einsparung von Energie noch von keiner Partei in Zweifel gezogen wurde, gab es bei der Frage, wer durch die entstehenden Sanierungskosten besonders belastet wird, äußerst konträre Positionen.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 18. November 2010
Zur Abrechnung des Wasserverbrauches dürfen Vermieter auch die Werte von ungeeichten Wasserzählern benutzen – korrekt müssen die Werte dennoch sein. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hervor.

Wasserzähler: Nebenkosten okay trotz abgelaufener Eichfrist . Foto: knipseline / pixelio.de
Die Abrechnung der Betriebskosten gibt alle Jahre wieder Anlass zu Streit zwischen Vermieter und Mieter. Oftmals sind die Abrechnungen schlicht falsch, weil dem Mieter nicht umlagefähige Kosten aufgebürdet werden, in vielen Fällen wird die Richtigkeit der gemessenen Werte - beispielsweise beim Wasserverbrauch - angezweifelt. Nicht selten landen solche Streitigkeiten dann vor Gericht.
Im verhandelten Fall hatte ein Mieter geklagt, weil die Eichfrist der Zähler, die den Wasserverbrauch seiner Wohnung gemessen haben, in den Jahren 2006 und 2007 bereits abgelaufen war. Die zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr geeichten Wasserzähler hätten nach Meinung des Mieters in keinem Fall zur Abrechnung der Nebenkosten genutzt werden dürfen. Stattdessen seien die Nebenkosten anteilig anhand der Wohnungsgröße zu ermitteln. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. Oktober 2010
Dass sich die Heiz- und Warmwasserkosten in der Wintersaison 2008/2009 um durchschnittlich 18 Prozent erhöht haben, belegt eine aktuelle Studie des Energiedienstleisters Techem. Dabei zeigten sich jedoch klare regionale Kostenunterschiede.

Heiz- und Warmwasserkosten sind deutlich gestiegen Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Pünktlich zu Beginn der Winterzeit hat der Energiedienstleister Techem die Entwicklung der Heiz-und Warmwasserkosten auf Basis von insgesamt 331.209 Wohnungen geprüft. Im Vergleich zur Heizperiode 2007/2008 sind die Kosten in der Heizsaison 2008/2009 bundesweit für eine etwa 80 Quadratmeter große Wohnung, die mit Heizöl versorgt wird, von etwa 910 Euro auf 1.074 Euro gestiegen. Verbraucher hätten laut der Studie im Durchschnitt 18 Prozent mehr zahlen müssen als im Jahr zuvor. Grund für diese Preiserhöhung seien Techem zufolge der witterungsbedingte Energieverbrauch sowie allgemein höhere Brennstoffkosten gewesen. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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