geschrieben am 4. Februar 2011
Wie schon befürchtet, bleibt Hamburg auch in absehbarer Zeit hinter der erforderlichen Anzahl von 6.000 Neubauten zurück. Dies bedeutet durch die Verschärfung der Wohnsituation in der Hansestadt einen Anstieg der Mietpreise. Nun fordern Verbände eine Wohnungsbausleitstelle als zentrale Einrichtung, um geplante Projekte besser steuern zu können.

Neue Wohnungsbauleitstellen soll Wohnungsbau in Hamburg verbessern.
Wie schon befürchtet, bleibt Hamburg auch in absehbarer Zeit hinter der erforderlichen Anzahl von 6.000 Neubauten zurück. Die drohende Verschärfung der bereits jetzt angespannten Wohnsituation könnte zu einem weiteren Anstieg der Mietpreise führen. Abhilfe soll eine Wohnungsbauleitstelle schaffen, die geplante Projekte besser steuern kann.
Hamburger Wohnungsunternehmen äußern die Befürchtung, vor 2013 keine erhöhten Neubauzahlen vermelden zu können. Die ohnehin angespannte Wohnsituation in der Hansestadt könnte sich so weiter verschärfen. Schon in den letzten Jahren hatte Hamburg die Anzahl der erforderlichen 6.000 Neubauten nicht erreicht, 2010 wurden nur rund 3.700 neue Einheiten genehmigt. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 7. Dezember 2010
Nach einem leichten Aufwärtstrend in diesem Jahr sollen im nächsten Jahr wieder deutlich mehr Wohnungen genehmigt werden. Der Baufinanzierer LBS prognostiziert ein Plus der Baugenehmigungen von 12 Prozent gegenüber 2010. Der Aufschwung der Fertigstellungen wird dagegen noch ein wenig auf sich warten lassen.

Deutsch zeigen sich wieder baufreudig. Foto: © LBS
In Sachen Baugenehmigungen für Wohnbauten hat Deutschland zuletzt äußerst dürre Zeiten hinter sich. Zwischen 2007 und 2009 summierte sich die Zahl der genehmigten Wohneinheiten auf jährlich knapp 180.000. Erst in diesem Jahr notierten die Landesbausparkassen einen leichten Aufwärtstrend um acht Prozent auf 192.000 genehmigte Wohneinheiten.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 1. Dezember 2010
Neubauten stehen bei den Deutschen hoch im Kurs, wie eine Emnid-Umfrage kürzlich herausgefunden hat. Zukunftssicherheit in Sachen Energieeffizienz und moderne Ausstattung sind die treibenden Faktoren bei der Wohnhauswahl.

Mit den Neubauten geht es wieder aufwärts
Nachdem der Wohnungsneubau in Deutschland mit nur 140.000 neu gebauten Wohnungen im letzten Jahr regelrecht brachlag, scheinen die Deutschen ihre Baulaune wiedergefunden zu haben, wie das Statistische Bundesamt vor wenigen Wochen bekanntgab. Einer der Gründe dafür könnte sein, dass Neubauten immer beliebter werden. Einer aktuellen Emnid-Umfrage der BHW-Bausparkasse zufolge würden lediglich 40 Prozent der Deutschen einen Altbau wählen. Besonders die ältere Generation (60 +) entschied sich laut der Umfrage zu 56 Prozent für einen Neubau. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 30. November 2010
Dass bei Hochhäusern auch andere Gesichtspunkte als die Hohe von Bedeutung sind, hat das Wohnhochhaus „ The Met“ in Bangkok bewiesen. Dieser Öko-Wolkenkratzer stach bei der Wahl des Internationalen Hochhaus-Preises 2010 sogar das Höhenrekordhochhaus „Burj Khalifa“ in Dubai aus. Dieses und weitere Hochhäuser aus aller Welt werden jetzt im deutschen Architekturmuseum in Frankfurt gewürdigt.

The Met in Bankok: Öko überzeugte Jury. Foto: © Kirsten Bucher
Es war zwar nicht das optisch spektakulärste der 26 Projekte, die beim Internationalen Hochhaus-Preis 2010 zur Auswahl standen, dennoch überzeugte das „The Met“ aus Bangkok mit seiner Funktionalität. Der „atmende Bau“ ermöglicht durch seine poröse Struktur und Windkanäle ständig frische Luft, die zusätzlich das Gebäude kühlt, wodurch eine Klimaanlage überflüssig wird. Doch auch von außen wurde für den gewissen Öko-Faktor gesorgt, denn an der Fassade klettert und sprießt das Grün am Gebäude hoch.
Dennoch eignet sich das Gebäude aus sechs miteinander verbundenen Türmen nicht als allgemeines Klimamodell, denn anders als im feuchten und heißen thailändischen Klima ist eine ständige Gebäudekühlung in unseren Breitengraden nicht von Vorteil. Bei den Temperaturschwankungen von Sommer und Winter ist es in Mitteleuropa besonders wichtig, dass ein Gebäude im Sommer zwar kühlt aber im Winter warm hält. [mehr » ]
Von immobilo_anne
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geschrieben am 22. November 2010
Die große Krise des Wohnungsbaus in Deutschland scheint vorerst überwunden – wenn auch auf niedrigem Niveau. Nach dem historischen Tiefststand im Jahr 2008 wurden auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 wieder mehr Wohnungen genehmigt.

Baugenehmigungen: Aufwärtstrend im Wohnungsbau hält an
Verhalten gute Nachrichten für die Baubranche gab es am vergangenen Freitag aus Wiesbaden. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurde von Januar bis September 2010 der Bau von ingesamt 137.900 Wohnungen genehmigt. Es scheint nun endlich wieder voranzugehen, denn gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 7% oder 9.000 Wohnungen.
Anlass zur Euphorie geben die Zahlen allerdings nicht, denn in den vergangenen Jahren erlebte der Wohnungsbau einen dramatischen Sinkflug. Zum Vergleich: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. November 2010
Der aktuelle Marktmonitor des Verbandes Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) prophezeit der Hauptstadt eine dramatische Wohnungsknappheit bis 2015. Die ließe sich nur vermeiden, wenn der Senat billiges Bauland zur Verfügung stelle. Der Senat hält dagegen: Es gebe kein Angebotsmangel.

Vor kurzem noch undenkbar, bald Realität? Berlin droht laut BBU eine Wohnungsnot.
Mickrige 3.000 Wohnungen oder weniger als ein Prozent des Bestandes könnten im Jahr 2015 in Berlin noch leer stehen, was nichts anderes als eine dramatische Wohnungsnot bedeuten würde. Zu diesem alarmierenden Fazit kommt der gestern vorgestellte Marktmonitor des Hamburger Gewos-Institutes für den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, dessen Mitglieder knapp 40 Prozent des Berliner Mietwohnungsbestandes abdecken.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 5. November 2010 mit einem Kommentar
Nach dem Willen des Senats sollen Wohnneubauten im Hamburg zukünftig nur noch nach dem Passivhausstandard gebaut werden. Das bremse den notwendigen Neubau und verteuere das Wohnen, warnen die Wohnungsverbände. Ein Gutachten zieht zudem den Nutzen der Energiesparmaßnahmen in Zweifel.

Neubauten in Hamburg: Passivhauszwang würde die Kosten erhöhen
Hamburg leidet seit geraumer Zeit unter einem knappen Wohnraumangebot. Günstige Wohnungen sind rar und auch der dringend notwendige Wohnungsneubau bleibt Jahr für Jahr hinter den Erwartungen zurück. Beides könne sich in Zukunft noch verschlimmern, wenn der Senat an den geplanten Regelungen zum Passivhausstandard festhalte, warnten der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) und der Bund freier Wohnungsunternehmen (BFW) unisono auf einer gestern abgehalteten Pressekonferenz. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 27. August 2010 mit einem Kommentar
Mit dem Startschuss für die dritte Generation des Plus-Energie-Hauses will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Entwicklung neuer energiesparender Hausbauformen fördern.

Plusenergiehaus in Essen: Die Berliner Variante soll mobil sein (Foto: bmvbs)
Plus-Energie-Häuser sind faszinierende Immobilien: Sie sind weder von fossilen Brennstoffen noch von teuren Energieversorgern abhängig, da sie sogar mehr Strom produzieren, als sie selber benötigen. Die Bauweise steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, fertige Projekte, die man in größeren Umfang bauen könnte, gibt es praktisch nicht. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. August 2010
Nach dem Bund hat jetzt auch das Land Berlin beschlossen, noch kein Geld für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses zur Verfügung zu stellen. Solange mit dem Bau nicht begonnen wird, gebe es keinen Grund, jetzt schon zu zahlen, stellt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) klar.

Erhält keinen Vorschuss vom Berliner Senat: Das Humboldtforum. Grafik: BBR / Stella
Gerade noch hat man im Bundesbauministerium euphorisch von einem verfrühten Baubeginn des neuen Berliner Stadtschlosses im Jahr 2013 gesprochen, da werden den Bauherren schon Steine in den Weg gelegt. So streicht nach Angaben von „Focus Online“ jetzt nach dem Bund auch das Land Berlin die für den Wiederaufbau des Schlosses vorgesehenen Mittel – und macht die Pläne der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum damit zunichte. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 26. Juli 2010
Mit dem Bau des Berliner Stadtschlosses soll trotz der Sparpläne der Bundesregierung voraussichtlich doch schon im Jahr 2013 begonnen werden – die Planungen sind schon in vollem Gang. Ab Donnerstag können sich Interessierte das Baukonzept des Schlosses näher angucken.

Das Humboldtforum: Baubeginn früher als geplant. Grafik: BBR / Stella
Die Hauptstadt wird um eine neue Attraktion bereichert: Mit dem Bau des Berliner Stadtschlosses soll trotz der Sparpläne des Senats noch in dieser Legislaturperiode begonnen werden. Das verkündete am Mittwoch der Staatssekretär im Bundesbauministerium Rainer Bomba (CDU). Die Bundesregierung sei von dem Projekt mehr als überzeugt und plane ein „schönes Schloss“ im Barockstil. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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