geschrieben am 15. Januar 2012
Wohnriester: Die boomende Anlegeform. Aus Angst vor Inflation und Wirtschaftskrisen wählen immer mehr Deutsche das Wohnriester als Anlageform, die Bausparkassen vermerken ein vermehrtes Interesse an Eigenheimrentenverträgen. Satte 213.000 neue Wohnriesterbauspar- oder -darlehensverträge wurden allein in den ersten drei Quartalen 2011 abgeschlossen, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vermeldet. Dies bedeutet einen Anstieg um um 43,4 Prozent auf 704.000 Verträge. [Welt]
Hauspreis-Index Dezember: Eigentumswohnungen noch teurer. Laut Hypoport Hauspreis-Index zogen Eigentumswohnungen im Dezember 2011 nochmals an und waren so teuer wie nie. Dagegen wurden die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser günstiger. Vermutlich sind die für Immobiliengeschäfte eher ruhigen Wintermonate dafür verantwortlich. Da die Zinslage noch niedrig und die Nachfrage nach Immobilien hoch ist, werden die Preise Anfang 2012 vermutlich eher steigen als fallen. [Hypoport]
LaSalle übernimmt King Sturge: Immobilienkonjunktor-Index jetzt von Deutsche Hypo. Nach der Übernahme von King Sturge durch Jones Lang LaSalle wechselt der Immobilienkonjunktur-Index seinen Namen: Der etablierte Index heißt aufgrund seiner zukünftigen Veröffentlichung durch die Deutsche Hypo ab sofort Deutsche-Hypo-Index. Die monatliche Befragung wird schon seit 2008 vom Marktforschungsunternehmen BulwienGesa ausgeführt. Auf sein Erstes Erscheinen unter neuem Namen am 31.01.2012 darf man gespannt sein. [Property Magazine]
Modernisierung und Sanierung: Private Hauseigentümer investierten 95 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 investierten private Immobilienbesitzer ganze 95 Milliarden Euro in die Modernisierung oder Instandhaltung ihrer Objekte. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Berlin. Der Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus und Garten Rolf Kornemann forderte daher die Bundesregierung auf, diese Zahlen bei der Debatte über steuerliche Förderung von Gebäudesanierungen zu berücksichtigen. „Wer noch mehr Klimaschutz im Gebäudebestand möchte, muss Teilsanierungen unterstützen. Für Vollsanierungen fehlen privaten Eigentümern einfach die finanziellen Mittel“, so Kornemann. [Haus&Grund]
Photovoltaik: Förderungen werden im Juli gekürzt. Aufgrund des Rekordzuwachses bei Solarstromanlagen in 2011 steht für den Juli 2012 eine Solarförderkürzung ins Haus. Die Senkung wird mindestens 12 Prozent, wohl aber eher 15 Prozent betragen, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. 2011 wurden so viele Anlagen gemeldet wie nie zuvor . Dabei war der Dezember der bisher stärkste Monat aller Zeiten. [Greenpeace]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 11. Juli 2010 mit einem Kommentar
Einbau von Solarheizungen wird wieder gefördert. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hat eine im April dieses Jahres verhängte Sperre von Fördermitteln für den Einbau von Solarheizungen in Höhe von 115 Millionen Euro aufgehoben. Diese hatte dazu geführt, dass der Fördertopf für Solarwärmeanlagen bereits im Mai erschöpft und die Nachfrage für Solarheizungen radikal gesunken war. [Bundesverband Solarwirtschaft]
Denkmalschutz ist wichtiger als Solaranlagen. Auf einem denkmalgeschützten Haus darf nicht einfach eine moderne Photovoltaikanlage installiert werden, wie aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts in Neustadt an der Weinstraße hervorgeht. So war die Errichtung einer Solaranlage auf einem sogenannten Quereinhaus im Landkreis Kusel und damit die Klage eines Hauseigentümers von den Richtern abgelehnt worden. [Haufe]
Offene Immobilienfonds: Anleger ziehen Milliarden ab. Aufgrund der vom Bundesfinanzministerium geplanten Gesetzesänderungen in der Fondsbranche sind Anleger nach wie vor nervös. Die offenen Immobilienfonds kämpfen mit enormen Mittelabflüssen von bis zu 1,4 Milliarden Euro. [Spiegel]
Prozesskostenhilfe für Wohnungseigentümergesellschaften. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs kann einer WEG Prozesskostenhilfe bewilligt werden, wenn diese gegen eines ihrer Mitglieder Beitragsforderungen gerichtlich geltend machen will. Im konkreten Fall hatte eine WEG einen Eigentümer ermächtigt, den Zahlungsrückstand in Höhe von über 18.000 Euro einzuklagen. Für das Gerichtsverfahren beantragte dieser die Bewilligung von Prozesskostenhilfe. [Haufe]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 6. August 2009 mit 4 Kommentaren
Denkmalschutz ist eine feine Sache: Kulturgüter werden geschützt, damit sowohl ihr baulicher Zustand als auch ihr äußeres Erscheinungsbild dauerhaft erhalten werden. Auch Solaranlagen sind eine sinnvolle Einrichtung: Der Klimawandel ist nicht mehr schönzureden, und Energie aus der Sonne ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch erneuerbar und kostenlos. Zusammen treten Denkmalschutz und Solaranlagen so gut wie nie auf - vielmehr sorgen sie für jede Menge Diskussionen.

Nicht überall sind Solaranlagen erwünscht
Grundsätzlich ist eine Solaranlage an einem denkmalgeschützten Gebäude nicht verboten. Da aber gemäß dem Denkmalschutz das Erscheinungsbild bewahrt werden muss, hängt es vom Einzelfall ab, ob das Anbringen von Solarzellen genehmigt wird. Wenn sie sich gut in das Gesamtbild einfügen und nicht zu sehr auffallen, ist eine Genehmigung durchaus möglich. Allerdings ist das die Ausnahme. Vielerorts gab es schon Ärger zwischen Denkmalschutz- und Sonnenenergie-Befürwortern. Und Gegner von Solaranlagen gibt es auch da, wo es gar keine Denkmäler gibt. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 27. Juli 2009
Frankfurt am Main bekommt seine bisher größte Photovoltaikanlage: In Zusammenarbeit mit Sonneninitiative e.V. und mit Unterstützung des Energieversorgers Mainova AG wird auf dem Dach der Messehalle 10 noch in diesem Jahr Solarstrom produziert. Die Anlage gehört allerdings nicht etwa der Stadt - sie kann von Privatpersonen erworben werden.
Solarstrom ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, er scheint auch viel Raum für kreative Ideen zu bieten: Bereits das Land Berlin sucht über die “Solardachbörse” private Investoren für Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden und hofft so, einen Teil seiner Schulden zu tilgen. Auch der Verein Sonneninitiative aus dem hessischen Marburg bringt die Dächer öffentlicher Gebäude mit privaten Eigentümern von Solaranlagen zusammen - in Frankfurt steht jetzt das nächste Großprojekt an. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 8. Juli 2009
Schulden tilgen und das Klima schützen - Berlin ist zwar leider immer noch arm, dafür aber auch ziemlich clever: Die Bezirke stellen ihre Dächer privaten Investoren zur Verfügung, damit diese dort Photovoltaikanlagen installieren lassen: Das bedeutet Geld für das Land, sichere Einnahmen für die Investoren, und nicht zuletzt eine deutliche Einsparung an CO2.
Die Idee ist so einfach wie überzeugend: Die Investoren zahlen den Bezirken jährlich einen festen Betrag für die Nutzung der Dächer und bekommen dafür die vollen Einnahmen aus dem Solarstrom. Für den hoffentlich sehr unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Sonne im Laufe eines Jahres kaum sehen lässt, gibt es eine Versicherung, dank der sich die Anleger auf einen Mindestbetrag verlassen können. So leicht kann man also alle Beteiligten glücklich machen. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 24. Juni 2009 mit 2 Kommentaren
Das Hotel Stadthalle in Wien ist sicher nicht das luxuriöseste, was unser östereichischer Nachbar zu bieten hat. Trotzdem könnte das Drei-Sterne-Haus schon bald Nachahmer auf der ganzen Welt finden. Das Zauberwort: Nullenergiebilanz. Wer im weltweit ersten selbstversorgenden Hotel logieren will, sollte sich allerdings an gewisse Regeln halten.
Das Boutiquehotel Stadthalle hat 4 Stockwerke, 44 Zimmer und einen Anbau, der es in sich hat: hier entstehen auf fünf Etagen 38, voraussichtlich ab November bezugsfähige Hotelzimmer, deren Verbrauch zu 100 Prozent mit eigenproduzierter Energie gedeckt wird. Das Projekt wurde bereits mit dem österreichischen Umweltzeichen und dem eco-label der Europäischen Union ausgezeichnet. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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