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    Woolworth Filialen heiß begehrt

    geschrieben am 18. April 2009

    Winterschlussverkauf mal anders: die Filialen des angeschlagenen Warenhausriesen Woolworth scheinen bei der Konkurrenz auf großes Interesse zu stoßen.

    In der Samstagsausgabe der Zeitung „die Welt“ äußern sich die ersten Interessenten für die Filialen der insolventen Warenhauskette Woolworth. Neben der Drogeriemarktkette Rossmann und der Schuhhandelskette Deichmann melden auch der Textildiscounter KiK sowie Deichmann-Konkurrent Reno großes Interesse an zahlreichen Standorten des Traditionsunternehmens.

    Ein Sprecher von „KiK“ bestätigte dem Blatt, dass man durchaus Interesse an den Standorten habe, aber „nicht zu den aktuellen Mietpreiskonditionen“. Derzeit seien noch keine Gespräche mit dem Insolvenzverwalter von Woolworth forciert worden.

    Woolworth stellte vor einer Woche wegen drohender Zahlungsunfähigkeit den Insolvenzantrag. Von einer Pleite wären in über 300 Filialen rund 9000 Mitarbeitern betroffen. Der Insolvenzverwalter bestätigte bereits Interesse einiger möglicher Investoren, ohne weiter auf Details einzugehen.



    Fertighausbauer Kampa steht vor der Pleite

    geschrieben am 11. März 2009 mit einem Kommentar

    Nachdem es vor wenigen Tagen bereits ein größeres Stühlerücken in Führungsetage und Aufsichtsrat des Fertighausbauers Kampa gab, folgte heute die Hiobsbotschaft: Die Kampa AG ist zahlungsunfähig, ein Insolvenzantrag sei in Vorbereitung.

    Für das Mindener Unternehmen ist die Insolvenz der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe von schlechten Nachrichten. Zuletzt musste im Februar die Verlustprognose für das Jahr 2008 nochmals auf bis 29,5 Millionen Euro nach oben korrigiert werden, woraufhin umfangreiche Kapitalmaßnahmen angekündigt wurden.

    Durch den Millionenverlust im vergangenen Jahr schrumpfte das Grundkapital von knapp 35,7 Millionen Euro auf die Hälfte. Urspunglich sollten die Anteilseigner am 20. März im Zuge einer Rekapitalisierung eine Kapitalherabsetzung mit anschließender Kapitalerhöhung beschließen. Der Großaktionär Triton hatte den Angaben zufolge bereits eine Kapitalspritze von 3 Millionen Euro sowie ein Darlehen über 7 Millionen Euro zugesagt.

    Mit rund 800 Mitarbeitern war Kampa lange Zeit führender Hersteller von Fertighäusern in Deutschland. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist derzeit noch unklar.



    Immobilien-Riese Level One pleite – 20.000 Wohnungen betroffen

    geschrieben am 29. Januar 2009 mit 2 Kommentaren
    Level One pleite: 20.000 Wohnungen betroffen

    Erstes Opfer der Finanzkrise im Immobiliensektor: Level One ist pleite.

    Mit dem erst vor drei Jahren gegründeten Immobilienkonzern Level One hat die Finanzkrise ihr erstes prominentes Opfer im Immobilienbereich gefunden. Das Unternehmen, das vor allem in Ostdeutschland und Berlin über 20.000 Wohnungen besitzt, hat durch das Platzen der Spekulationsblase am Immobilienmarkt Schulden von rund 1,5 Milliarden Euro. In den letzten Wochen häuften sich die Insolvenzverfahren gegen die etwa 50 Objektgesellschaften des Konzerns.

    Level One kaufte in den vergangenen Jahren vor allen Dingen Plattenbauten in Ostdeutschland und setzte dabei auf steigende Preise und Expansion. Als Folge der Immobilien- und Subprimekrise konnte der Konzern allerdings die Investitionen für die Wohnungen nicht mehr zahlen,  [mehr » ]