geschrieben am 15. September 2009
Zu den wenigen Bereichen, in denen noch weniger Wettbewerb herrscht als auf dem Stromsektor, gehört die Fernwärme. In vielen Städten gibt es nur einen Anbieter und Kunden können aus vielerlei Gründen nicht auf eine andere Wärmeversorgung umsteigen. Grund genug für das Bundeskartellamt, die Preisgestaltung der Anbieter zu untersuchen. 30 Fernwärmeanbieter sollen nun Auskunft über die Preiskalkulation geben, da die Preisgestaltung im Fernwärmebereich nach Ansicht des Kartellamtes „wesentlich weniger transparent ist als etwa bei Strom und Gas“.
Die Untersuchung des Kartellamts wird bei den circa 5 Millionen Haushalten, die derzeit an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, sicher auf Interesse stoßen, schließlich konnten sich die Meisten davon weder ihre Heizart noch den Anbieter aussuchen. Vielerorts besteht sogar ein Anschlusszwang, wenn die Gemeinde dies vorschreibt. Und selbst wenn die Möglichkeit besteht, die Heizung auf Öl oder Gas umzurüsten, ist dies wohl eher nur eine theoretische Option. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Energie, News
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 7. September 2009 mit 2 Kommentaren
Der gemeine Deutsche gilt gängigen Stereotypen zufolge als fleissig, ernst und wohlhabend. Allerdings wird ihm auch gerne ein gewisser Sozialneid nachgesagt, weshalb das Protzen mit dicken Autos und teuren Villen hierzulande eher verpönt ist. Da verwundert es nicht, dass man riesige Paläste à la Hollywood vergeblich sucht. Einer Studie des Maklerunternehmens Dahler & Company GmbH zufolge nimmt auch der Markt für Luxusimmobilien in Deutschland eher bescheidene Ausmaße an.

Auf Sylt ist jeder Geräteschuppen eine Luxusimmmobilie
Die Maklerexperten für hochwertige Immobilien ermittelten einen Gesamtbestand von 200.000 Luxus-Wohnimmobilien in ganz Deutschland. Gemessen am gesamten Bestand an Wohneinheiten ergibt das einen Anteil von doch sehr überschaubaren 0,5 Prozent – von 200 Wohnungen gilt demnach gerade mal eine als „Luxuswohnung“. Dabei ist der Anteil der Villen höher als der von Eigentumswohnungen: Ein- und Zweifamilienhäuser der Kategorie „Luxus“ haben einen Anteil von 1,3 Prozent.
Bei der Beurteilung, was denn eine Luxusimmobilie sei, sind die Immobilien-Spezialisten allerdings eher mit der Holzhammer-Methode vorgegangen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Allgemeines
Permalink
2 Kommentare
geschrieben am 31. Juli 2009
Paradiesische Zeiten für Häuslebauer: Wegen niedriger Zinsen für Darlehen und sinkenden Baupreisen ist der Traum vom eigenen Heim derzeit so günstig wie lange nicht. Nun sind in Deutschland erstmals seit 2001 auch die Preise für Bauland gesunken, wie eine Studie des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) in Berlin ergab.
Anlass für überschäumende Euphorie gibt es dennoch nicht. Für einen Quadratmeter baureifen Landes müssen 2008 in Deutschland durchschnittlich immernoch 130 Euro bezahlt werden – ein Rückgang um 1,5 Prozent im Vergleich zu 2007, aber deutlich mehr als zehn Jahre zuvor. 1998 kostete der Quadratmeter gerade einmal 71 Euro. Hauptverantwortlich für den Preisrückgang ist nach Ansicht des Instituts die verminderte Bautätigkeit in Deutschland. Bei Bauanträgen und fertiggestellten Wohnungen hatte das Statistische Bundesamt zuletzt neue Minusrekorde vermeldet. Auch die Verkäufe von baureifem Land haben sich, allerdings verglichen mit den Werten von 1998, auf 53.000 halbiert. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Bauen, Kaufen, News
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 11. Juli 2009 mit 6 Kommentaren
Die Preise für Ferienimmobilien in beliebten Urlaubsregionen lassen derzeit „dank“ der Wirtschaftskrise stark nach. In Spanien und Florida sind Ferienwohnungen nach dem Platzen der Immobilienblase besonders günstig. In Frankreich zahlt man derzeit zwar weniger, Schnäppchen sind aber eher nicht dabei.
Alleine in Spanien sind nach Angaben der Analyse von Propertyindex die Preise für Ferienimmobilien um mehr als 30 Prozent gesunken. Auch die beliebten Urlaubsziele des Landes blieben davon nicht verschont. Wer eine Ferienwohnung im Süden sein Eigen nennen möchte, zahlt im Moment gerade mal noch 30 Prozent der Preise, die noch vor zwei Jahren üblich waren. Nach einem Bericht der „Welt“ dürfen sich Interessenten zum Teil sogar über einen Kleinwagen als Zugabe zur Ferienwohnung freuen – eine Abwrackprämie der ganz anderen Sorte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Kaufen, News
Permalink
6 Kommentare
geschrieben am 22. April 2009
Spaniens Immobilienpreise rutschen immer weiter ab. Ein Ende der Verbilligung von Häusern und Wohnungen scheint nicht in Sicht.
Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sanken die Immobilienpreise auf der iberischen Halbinsel im ersten Quartal des neuen Jahres um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Preisentwicklung ist demnach zum vierten Mal in Folge rückläufig, eine Trendwende sei laut spanischer Regierung nicht absehbar.
Auch Analysten der Bank Credit Suisse sehen eine große Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem spanischen Immobilienmarkt. Der Markt sei laut Credit Suisse viel zu teuer. So kostet in Spanien eine Immobilie derzeit mehr als das siebenfache eines durchschnittlichen Jahreseinkommens. In Großbritannien beziffern die Analysten derzeit den 4,6fachen Preis, in den USA gar nur den dreifachen Aufschlag für eine Immobilie.
Für „Traumhaus in Spanien-Verwirklicher“ sind die derzeitigen Preise eine Überlegung wert, doch in Spanien zu kaufen. Seit dem Preisrekordhoch 2007 sind die Häuser auf der iberischen Halbinsel um mehr als 30 Prozent gesunken, ein Ende der Talfahrt ist laut Experten noch nicht in Sicht.
Von rdhead
in Allgemeines, News
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 1. April 2009
Keine guten Nachrichten aus Übersee: die US-Immobilienpreise sinken rapide und sind im Januar auf knapp ein Fünftel ihres Vorjahresniveaus gesunken.
Im Januar 2009 verzeichnete der US-Immobilienmarkt der 20 größten Ballungsgebiete in den Staaten einen erneuten Einbruch der Immobilienpreise. Der am Dienstag veröffentlichte S&P / Case-Schiller Hauspreisindex verzeichnete einen Einbruch von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im Dezember sanken die Preise um knapp drei Prozent.
Seit nunmehr 20 Monaten rutscht der Index kontinuierlich nach unten und ist weit entfernt von seinem Höchstwert Mitte 2006. In 14 der 20 überprüften Regionen sanken die Preise um mehr als zehn Prozent. Laut Analysten von Standard & Poor`s setzt sich der Verfall des Indikators 2009 fort.
Von rdhead
in News
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 19. Januar 2009 mit einem Kommentar
Die „Immobilien-Finanz-Wirtschaft-Alleskrise“ schickt Deutschland in die Rezession!? Nicht ganz, so argumentiert zu mindestens der Berliner Immobilienmakler Steffen Schnoor. Er sieht in der aktuellen Finanzkrise keine Immobilienkrise – vor allem nicht für Wohnimmobilien im Südwesten der Hauptstadt. Laut Schnoor sind insbesondere Immobilien in guter Wohnlage weiterhin sehr gefragt. Nach Meinung des Zweiten Vorsitzenden des Bewertungsausschusses des Rings Deutscher Makler (RDM) haben Verkäufer oder Hausbesitzer keiner negativen Auswirkungen aufgrund der Finanzkrise zu befürchten.
Der aktuelle Marktbericht von Schnoor Immobilien sieht in dem Berliner Vorort Dahlem / Grunewald eine Preissteigerung bei Immobilien von bis zu fünf Prozent gegenüber 2007. So kostet ein Haus mit 200 qm² Wohnfläche, ortsüblichen Grundstück und Garage durchschnittlich 700.000 Euro. In Kleinmachnow verteuerten sich die Preise gar um zehn Prozent. Demnach kostete dort 2008 ein Wohnhaus mit 150 qm² Fläche circa 320.000 Euro. Dieser Preissteigerung schließt sich auch Lichterfelde-West an: auch hier kosteten die Wohnimmobilien ein Zehntel mehr als noch 2007. Weitere Einzelheiten zum aktuellen Marktbericht von Schnoor Immobilien finden Sie auf www.haufe.de.
Von rdhead
in Geld / Finanzierung, Kaufen, Ratgeber
Permalink
1 Kommentar
geschrieben am 8. Januar 2009 mit einem Kommentar
Der Deutsche Mieterbund in Berlin (DMB) warnt vor den Folgen des derzeitigen Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine. Laut Aussage des DMB sind in Deutschland mehr als 20 Millionen Haushalte vom aktuellen Kräftemessen der beiden Länder bedroht.
Entgegen der von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) getroffenen Aussage, dass die Deutschen die Auswirkungen des Konflikts weder preislich noch direkt in Form von Engpässen fürchten müssten, schürt der Mieterbund mit seiner Aussage die Angst derer, die an Glos Beschwichtigung zweifeln. Auch weist der DMB daraufhin, dass die Bundesregierung alles daran setzen müsse, die derzeitige Abhängigkeit von russischem Gas einzudämmen und Alternativen zu finden.
Der russische Gaslieferant Gazprom hatte am 1. Januar aufgrund von Streitigkeiten um Gaspreise mit der Ukraine sämtliche Gaslieferungen an den Staat eingestellt. Dadurch ist die Versorgung Europas mit russischem Gas durch ukrainische Pipelines seit Mittwoch zum Erliegen gekommen. Beide Länder machen sich gegenseitig für den Gasstreit verantwortlich und verharren auf ihren Positionen. Derzeit erhält Europa lediglich durch die durch Polen und Weißrussland laufenden Pipelines russisches Gas.
Von rdhead
in Geld / Finanzierung, Ratgeber
Permalink
1 Kommentar