geschrieben am 4. August 2011
Immer mehr Menschen, die Interesse am Kauf einer Immobilie haben, wünschen sich als Standort der Immobilie eine größere Region oder zumindest eine gewisse Nähe zu einer größeren Stadt. Gründe dafür sind wohl vor allem die höheren Renditeerwartungen von Immobilien in zentraler Lage. Dieser Trend zeichnet sich jetzt in einer Umfrage des Kreditvermittlers Interhyp und des Immobilienortals Immobilienscout24, in der 1.590 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, ab.

Kapitalgeber investieren vermehrt in Häuser mit Stadtnähe. Foto: chocolat01 / pixelio.de
Die Umfrage zeigt, dass mehr als jeder zweite Kapitalgeber derzeit vorzugsweise in Immobilien, die eine gewisse Nähe zur Stadt aufweisen, investiert. Eine Ausnahme bilden dabei acht Prozent, die Immobilien in ländlichen Regionen bevorzugen und die Nähe zur Natur suchen. Das sind insbesondere Menschen, die später selbst in ihren vier Wänden leben wollen und aus Eigenbedarf in Wohnraum investieren.
Diejenigen, die sich in ihrer Wahl nicht ausschließlich auf die großen Metropolen beschränken, präferieren jedoch trotzdem auch eine gewisse Nähe zur Stadt. Die Region sollte dann auf jeden Fall über ein gutes öffentliches Verkehrsnetz verfügen, auch eine gewisse Nähe zum nächsten Supermarkt sollte vorhanden sein. [mehr » ]
Von immobilo_theresa
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geschrieben am 17. Februar 2011 mit 2 Kommentaren
Einer Studie des DIW zufolge werfen vermietete Immobilien eine vergleichsweise schmale Rendite ab, oft sind sie gar ein Verlustgeschäft. Die Situation könnte sich noch verschlimmern, wenn in den kommenden Jahren Millionen Wohngebäude energetisch saniert werden müssen, fürchtet der Eigentümerverband Haus und Grund.

Studie: nur kleine Rendite mit vermieteten Immobilien
Vermietete Wohnungen als Renditeobjekt sind in Deutschland offenbar keine gute Geldanlage. Einer Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge beläuft sich die Rendite privater Vermieter auf lediglich 2,14 Prozent jährlich. Verglichen mit anderen Anlageformen schneidet vermietetes Immobilienvermögen relativ schlecht ab. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 10. Mai 2010
Nachhaltigkeit bei Immobilien ist nicht nur ein aktuelles Trendthema ökologisch Korrekter, die den Planeten retten wollen, sondern hat auch positive betriebswirtschaftliche Auswirkungen. „Green Buildings“ versprechen deutlich höhere Renditen als herkömmliche Gebäude. Das geht aus einer „FondsMedia-Studie“ hervor.

"Grünes" Vorzeigeprojekt: Siemens Niederlassung in Düsseldorf. Grafik: Hesse Newman
Lange galt Umweltschutz als unvereinbar oder wenigstens als hinderlich für wirtschaftliches Wachstum, doch seit einigen Jahren hat sich das Blatt gewendet. Der Umweltschutzgedanke gilt aber nicht nur als hip und chic, sondern erfährt auch eine stetig wachsende wirtschaftliche Bedeutung – sei es als Jobmotor oder Renditegarant für Anleger.
Neben alternativen Energien stehen besonders die sogenannten „Green Buildings“, also nachhaltig gebaute und bewirtschaftete Immobilien, im Fokus der Aufmerksamkeit. Wie viel Potential auf diesem Gebiet vorhanden ist, zeigen aktuelle Zahlen: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Die Kommunen sind aufgeschreckt: Weil die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wohl ihre Bilanzsumme halbieren soll, könnte sie sich von ihrer Wohnungssparte trennen. Nach schlechten Erfahrungen mit privaten Investoren in NRW wollen die Kommunen die Wohnungen lieber selber übernehmen.
Die deutschen Landesbanken sorgten zuletzt nur selten für positive Nachrichten – im Gegenteil. Statt die heimische Wirtschaft zu fördern, zockten sie lieber im weltweiten Finanzcasino mit. Im Zuge der Finanzkrise kamen nun etliche Landesbanken in finanzielle Bedrängnis – auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehört zu den wenig ruhmreichen Vertretern ihrer Zunft. Nach einem Rüffel aus Brüssel soll die LBBW nun wohl ihre Bilanzsumme halbieren und muss unter Umständen ihre Immobiliensparte im Zuge eines Beihilfeverfahrens verkaufen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. September 2009
Über ein Jahr nach der umstrittenen Privatisierung und Irritationen über die wahren Eigentümer befindet sich die LEG NRW im Spannungsfeld zwischen Mieterinteressen, Sozialcharta und Renditezielen. Alles kein Problem, findet LEG-Geschäftsführer Thomas Hegel. Mieterverbände sehen das allerdings anders. Sie befürchten, dass die Mieterinteressen hinter Profitzielen zurückstehen.
Wenn es nach Thomas Hegel, dem Geschäftsführer der LEG NRW, geht, ist fast alles prima. Die beim Verkauf der ehemals landeseigenen Wohnungsgesellschaft mit ihren 93.000 Wohnungen an den Whitehall Real Estate Funds vereinbarte Sozialcharta, die den Erhalt des Wohnungsbestandes durch Modernisierung und Instandsetzung sowie einen Kündigungsschutz für Mieter und Mitarbeiter vorsieht, würde eingehalten. „Wir werden im Rahmen dieser Sozialcharta modernisieren und investieren“, so Hegel. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. April 2009
Die Finanzkrise ist endgültig auf dem deutschen Immobilienmarkt angekommen. Im vergangenen Jahr konnten Investoren im Durchschnitt zwar noch immer anständige Renditen erzielen, gegenüber dem Jahr 2007 ist aber bereits ein Rückgang zu verzeichnen.
Die durchschnittliche Rendite für Immobilien lag dabei immerhin noch bei 3,5 Prozent, ein Wert, von dem Investoren in anderen Bereichen nur träumen können. Dennoch sind die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise inzwischen auch auf dem deutschen Immobiliensektor angekommen. Wie der Deutsche Immobilienindex (DIX) zeigt, sind die Renditen innerhalb eines Jahres um durchschnittlich einen Prozentpunkt gefallen.
Handelsimmobilien performten mit einer Rendite von 4,5 Prozent immer noch am besten, dicht gefolgt von Wohnimmobilien mit 4,4 Prozent. Deutlich abgeschlagen präsentierten sich dagegen die Renditen von Büro- (2,8 Prozent) und Instrieimmobilien, die bei gerade noch einem Prozent lagen.
In den DIX, der vom Analysehaus Internation Propert Datenbank (IPD) erstellt wird, fließen die Portfolios 55 insitutioneller Investoren ein. Dabei handelt es sich um insgesamt knapp 2.500 Objekte mit einem Marktwert von etwa 45 Milliarden Euro. In die Berechnung gehen dabei Mieterträge und Wertänderungen ein.
Von immobilo_mb
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