geschrieben am 29. Dezember 2011
Der Bund freier Wohnungs- und Immobilienunternehmen kritisiert den Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages. Nach Ansicht des Verbandes hat Vermittlungsausschuss auch die zweite Chance zu einer Einigung bei der energetischen Gebäudesanierung ungenutzt verstreichen lassen. Der Einigungsversuch des Ausschusses wurde vertagt.

Gebäudesanierung: BFW unzufrieden mit dem Vermittlungsausschuss. Foto: CFalk / pixelio.de
„Aus Sicht der Immobilienwirtschaft ist es unverständlich, warum Bund und Länder keine einvernehmliche Lösung finden. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung sind so keinesfalls zu schaffen“, kommentiert Ira von Cölln, Bundesgeschäftsführerin des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. die Vertagung im Vermittlungsausschuss.
„Ohne verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten gibt es keine wirtschaftlichen Anreize, energetisch zu sanieren“, so von Cölln weiter. Bundesregierung und Länder müssten ihren Willen zeigen, dass sie es mit den Klimazielen ernst meinen. „Lippenbekenntnisse helfen niemandem weiter. Nur fordern reicht nicht, es muss auch gefördert werden“, mahnt von Cölln. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. November 2011
Das Bundesjustizministerium (BMJ) hat den Entwurf für die Reform des Mietrechts nun offiziell vorgestellt. Bis zum 17.01.2012 haben Länder und Verbände jetzt Zeit, sich zu dem Referentenentwurf vom 25.10.2011 zu äußern. Während Eigentümer- und Immobilienverbände sich zufrieden zeigen, hagelt es vom Deutschen Mieterbund Kritik.

Reform des Mietrechts: Vorschlag der Regierung findet geteiltes Echo. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Lange hat es gedauert: Das Bundesjustizministerium (BMJ) hat endlich einen offiziellen Mietrechtsentwurf vorgelegt und fordert Verbände und Länder auf, dazu Stellung zu nehmen. Innerhalb der Bundesregierung ist der Entwurf noch nicht abgestimmt, diskutiert wird noch das Aufnehmen der energetischen Beschaffenheit von Immobilien als Merkmal für die ortsübliche Vergleichsmiete ins Mietrechtsgesetz.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 21. Mai 2011
Das Bild des Badezimmers als kahlen, ungemütlichen Ort, vielleicht sogar noch ein halbes Stockwerk unter der Wohnung und übers Treppenhaus zugänglich, ist längst überholt. Das Konzept eines heutigen Badezimmers baut voll auf den Wohlfühlfaktor.

Durch eine Badsanierung können aus schlichten Badezimmern richtige Wohlfühloasen werden.
Moderne Bäder von heute laden ihre Besucher zum Verweilen ein, immer mehr liegt dabei auch die Gestaltung als Wellness-Bereich im Trend. Das Badezimmer wird mal als idyllischer, als luxuriöser oder auch als puristischer Ort eingerichtet. Doch eines ist bei der Gestaltung der modernen Bäder immer berücksichtigt, egal in welchem Stil sie gehalten sind: der Wohlfühlfaktor. Das Badezimmer wird zum weiteren Wohnraum, in dem Entspannung groß geschrieben wird.
Maßgeblich ist dabei natürlich auch die Gestaltung und Einrichtung des Bades. Vor allen Dingen die Gestaltung der Fliesen lässt heutzutage kaum mehr Wünsche unbefriedigt. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 20. Mai 2011
Schon vor einiger Zeit hatte sich die Bundesregierung vorgenommen, das Mietrecht zu modernisieren. Schwerpunkte der geplanten Änderungen waren die Erleichterung energiesparender Modernisierungen, Schutz gegen Mietnomaden sowie Maßnahmen gegen die Entmietung nach Sanierungen. Das Bundesjustizministerium (BMJ) legte dazu einen ersten Entwurf zur Mietrechtsnovelle vor.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stellte Referentenentwurf zum Mietrecht vor. Foto: www.bmj.de
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger(FDP) hatte sich bereits mehrmals in Interviews mögliche Punkte einer geplanten Modernisierung des Mietrechts geäußert. Kürzlich war es dann tatsächlich soweit: Das Bundesjustizministerium legte einen ersten Referentenentwurf des Gesetzes vor, welcher derzeit noch mit der Bundesregierung abgestimmt und erst dann an die Länder und Verbände weitergeleitet wird.
Bereits im Oktober 2010 wurde ein erster Entwurf zur Mietrechtsreform angefertigt. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 21. März 2011
Wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) ergibt, hat ein Fünftel aller Hausbesitzer in den letzten drei Jahren modernisiert oder renoviert. Dabei wurden in der GfK-Studie nur Maßnahmen im Umfang von über 5.000 Euro einbezogen. Spitzenreiter unter den Modernisierungsmaßnahmen sind die Erneuerung der Bodenbelege und der Heizungs- und Warmwasseranlagen.

Jeder Fünfte hat schon Modernisiert. Foto: Fersing / Pixelio
LBS Research hat kürzlich eine Studie über die Modernisierungstätigkeiten deutscher Hausbesitzer veröffentlich. Die vom GfK erhobene Umfrage richtete sich bundesweit an über 3.100 Eigentümer, die in den letzten drei Jahren für mindestens 5.000 Euro modernisiert oder renoviert haben. Bei den Umbauten wurden zumeist nicht nur einzelne, sondern gleich mehrere Maßnahmen getroffen. Im Durchschnitt wurden dafür knapp 21.000 Euro ausgegeben. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 14. Dezember 2010
Energetisches Sanieren im Bestand kann sich doch für alle Seiten lohnen. Damit Mieter, Vermieter und Umwelt gleichermaßen profitieren, bedarf es allerdings einiger entscheidender Voraussetzungen.

Schön und effizient - und lohnenswert für Vermieter und Mieter. Foto: dena
Der Plan der Bundesregierung, die energetische Sanierung von Gebäuden in Deutschland massiv voranzutreiben, hat Mieter- und Eigentümerverbände in diesen Tagen ordentlich auf Trab gehalten. Während der Nutzen für Umwelt und Natur durch die Einsparung von Energie noch von keiner Partei in Zweifel gezogen wurde, gab es bei der Frage, wer durch die entstehenden Sanierungskosten besonders belastet wird, äußerst konträre Positionen.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 12. Dezember 2010 mit einem Kommentar
Patrizia übernimm LB Immo Invest. Die Münchner Immobiliengesellschaft Patrizia hat die LB Immo Invest gekauft, die nicht nur Immobilien-Fonds anbieten, sondern auch in Wohnungen, Hotels- und Gebäudekomplexe investieren. Zu welchem Preis LB Immo Invest übernommen wurde, ist jedoch nicht bekannt. Patrizia verwaltet mit diesem Zukauf nun ein Gesamtvermögen von mehreren Milliarden Euro. [ARD]
Floating Homes im Duisburger Hafen. Der Duisburger Innenhafen wird für Wohnungssuchende zunehmend interessanter: Grund sind die sogenannten „Floating Homes“, großzügige Wasserhäuser, die einer Wohnung auf festem Boden in nichts nach stehen. Diese modernen Hausboote mit grandioser Aussicht auf den Hafen haben allerdings auch ihren Preis, dennoch sind weitere Wasserhäuser in Planung.[Derwesten]
Ein ganzes Bürohaus für Google. Für einen Kaufpreis von rund 1,8 Milliarden Dollar geht das New Yorker Bürogebäude 111 Eight an den Internetkonzern Google. Seit Beginn der Finanzkrise ist das seither der größte Immobiliendeal in den USA. Bislang gibt es noch keine offizielle Kaufabwicklung, doch die Verkäufer des Bürokomplexes, zu denen unter anderem auch der deutsch-amerikanische Fondsinitiator Jamestown gehört, sind zuversichtlich, dass der Deal noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht wird [FAZ]
Keine Sanierungspflicht, bitte. Der Modernisierungszwang bei den Wohnimmobilien kommt bei vielen Deutschen nicht gut an – einer aktuellen Umfrage zufolge sind 65 Prozent gegen eine Modernisierungspflicht, die jüngere Bevölkerung dagegen befürwortete mit 41 Prozent die staatliche Verpflichtung. Dem stimmte auch ein Viertel der privaten Immobilienbesitzer zu, die ihre Eigenheime ohnehin modernisieren würden. [Welt]
Aufmüpfiger Mieter darf trotz Kündigung nicht geräumt werden. Weigert sich der Mieter, selbst nach Beendigung des Mietverhältnisses die Wohnung zu räumen, darf der Vermieter nicht eigenmächtig gegen ihn vorgehen, sondern muss gerichtliche Wege gegen ihn einleiten. Der Mieter hat solange das Recht die Wohnung zu nutzen, bis mit einer Räumungsvollstreckung gegen ihn vorgegangen wurde. [Haufe]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 24. November 2010
Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisiert das Streichkonzert der Bundesregierung in der Wohnungpolitik als „widersprüchlich, kurzsichtig und ungerecht“. Die Politik spare am falschen Ende, wenn sie bei Städtebauförderung und Wohngeld kürze.

Der Mieterbund kritisiert die Regierungsbeschlüsse zur Wohnpolitik. Foto: © Bundestag / Lichtblick /Achim Mende
Sie kamen ja nicht wirklich überraschend, die auf der gestrigen Haushaltsberatung gefassten Beschlüsse – oder besser Kürzungen - der schwarz-gelben Koalition bei Städtebauförderung, CO2-Gebäudesanierungsprogramm und dem Wohngeld. Bereits in den letzten Wochen und Monaten deutete einiges darauf hin, dass es bei der Wohnungspolitik einige herbe finanzielle Einschnitte geben könnte. Dass die Bundesregierung nun trotz anhaltender Proteste an ihren Vorhaben festhält, nutzt der Deutsche Mieterbund (DMB) zu einer Generalabrechnung mit Merkels Kabinett.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 24. September 2010
Nicht richtig funktionierende oder schlecht eingestellte Heizungsanlagen können den Energieverbrauch empfindlich nach oben treiben. Hauseigentümer sollten deshalb noch rechtzeitig vor Beginn der richtigen Heizperiode ihre Heizung warten lassen.

Eine gut eingestellte Heizung spart Geld.
Dabei sollte man nicht erst darauf warten, bis die Heizung gluckert und die Wärmeentwicklung in den Zimmern im Zeitlupentempo verläuft. Auch normal funktionierende Heizungen sollten nach dem monatelangen Stillstand während der Sommermonate vor dem Beginn der „heißen“ Heizperiode nochmals gründlich durchgecheckt werden. Heizungsexperten betonen, dass die Energieeinsparpotentiale einer optimal eingestellten Heizung selbst gegenüber einer normal funktionierenden immerhin bis zu 20% betragen. Für den Verbraucher hat dies gleich mehrere Vorteile: Die Lebensdauer der Anlage erhöht sich, die Nebenkosten für das Heizen sinken und der Ausstoss schädlicher Klimagase wird verringert. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 24. September 2010 mit einem Kommentar
Mit einem neuen Entwurf des Energiekonzepts der Bundesregierung werden Hausbesitzer nun doch nicht zu einer energetischen Sanierung gezwungen werden. Union und FDP haben Bundesumweltministers Röttgens erfolgreich den Wind aus den Segeln genommen.

Sanierungszwang wurde nun aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen
War vor Kurzem dem Energiekonzept der Bundesregierung zufolge eine Sanierung aller Gebäude auf Nullemissionsstandard bis zum Jahr 2050 geplant, können Hausbesitzer und Mieter mittlerweile aufatmen: der vorgesehene Sanierungszwang wurde aufgehoben. In der Neufassung des Energiekonzeptes heißt es: „Wir wollen Anreize setzen, aber keine Zwangssanierungen anordnen“. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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