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    Zwangssanierung aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen

    geschrieben am 24. September 2010 mit einem Kommentar

    Mit einem neuen Entwurf des Energiekonzepts der Bundesregierung werden Hausbesitzer nun doch nicht zu einer energetischen Sanierung gezwungen werden. Union und FDP haben Bundesumweltministers Röttgens erfolgreich den Wind aus den Segeln genommen.

    Sanierungszwang wurde nun aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen

    Sanierungszwang wurde nun aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen

    War vor Kurzem dem Energiekonzept der Bundesregierung zufolge eine Sanierung aller Gebäude auf Nullemissionsstandard bis zum Jahr 2050 geplant, können Hausbesitzer und Mieter mittlerweile aufatmen: der vorgesehene Sanierungszwang wurde aufgehoben. In der Neufassung des Energiekonzeptes heißt es: „Wir wollen Anreize setzen, aber keine Zwangssanierungen anordnen“. [mehr » ]



    Kommt die Abwackprämie für Häuser?

    geschrieben am 20. September 2010

    Die Diskussion um den im Energiekonzept der Bundesregierung verankerten „Nullemissionszwang“ für Wohngebäude ist um einen Vorschlag reicher: Eine Art „Abwrackprämie“ für veraltete und nur schwer zu sanierende Häuser soll den Neubau fördern.

    Koalition diskutiert die Abwackprämie für Wohngebäude. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Koalition diskutiert die Abwackprämie für Wohngebäude. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, bis 2050 alle Wohngebäude in Deutschland auf Nullemissionsstandard zu bringen, hat zuletzt für einige Aufregung gesorgt. So gab es Befürchtungen, dass es durch den Sanierungszwang zu regelrechten Mietexplosionen kommt oder dass es Rentnern, die ihr Haus gerade erst abbezahlt haben, nicht zuzumuten sei, ihr Haus nochmals für 100.000 Euro zu sanieren. Inzwischen ist die Diskussion einen Schritt weiter: Mit einer Abrissprämie sollen Ersatzneubauten gefördert werden. [mehr » ]



    Sanierungszwang: drohen dramatische Mieterhöhungen?

    geschrieben am 16. September 2010 mit einem Kommentar

    Der im Energiekonzept der Bundesregierung enthaltene Plan zur Sanierung aller Gebäude auf Nullemissionsstandard bis 2050 schlägt weiterhin hohe Wellen. Auf Hausbesitzer kommen riesige Sanierungskosten zu, Mietern drohen drastische Mieterhöhungen – so die Befürchtung der Verbände. Die FDP plädiert inzwischen dafür, mit Geld statt mit Zwang zu arbeiten.

    Dramatische Mieterhöhungen "dank" Energiekonzept?

    Dramatische Mieterhöhungen "dank" Energiekonzept?

    Der Hauseigentümerverband „Haus & Grund“ redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir lehnen den Standard Nullemission im Wohngebäudebestand ab“, erteilt Haus&Grund-Generalsekretär Andreas Stücke den aktuellen Energieplänen der Bundesregierung eine deutliche Absage. Der Nullenergie-Standard sei nach Ansicht des Verbandes für eine große Zahl von „Wohngebäuden insbesondere in innerstädtischen Lagen technisch nicht realisierbar“ und zudem „wirtschaftlich nicht umsetzbar und folglich rechtlich unzulässig.“ [mehr » ]



    Verbände: erneuerbare Energien fördern statt Atommeiler länger laufen lassen

    geschrieben am 26. August 2010

    Mehrere Umwelt- und Verbraucherverbände fordern in einem Appell an die Bundesregierung, auf eine Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern zu verzichten und stattdessen die Förderung erneuerbarer Energien zu intensivieren. Nur so können Klimaschutzziele erreicht und Zukunftschancen gesichert werden.

    Verbände fordern energetische Sanierung statt Laufzeitverlängerung von Atommeilern. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Verbände fordern energetische Sanierung statt Laufzeitverlängerung von Atommeilern. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Die Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern ist trotz einer großformatigen Anzeigenkampagne weder in der deutschen Bevölkerung noch bei vielen Politikern und Verbänden gut gelitten. Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaften IG Metall und IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben nun in einem Appell an die Bundesregierung gefordert, „endlich wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf den Weg zu bringen“. [mehr » ]



    KfW streicht Förderung für energetisches Sanieren zusammen

    geschrieben am 20. August 2010

    Die KfW setzt den Rotstift bei ihren Programmen zur energetischen Sanierung an. Als Grund gibt die Bank die unerwartet hohe Nachfrage nach zinsgünstigen Darlehen an, die den zur Verfügung stehenden Etat ausgeschöpft haben. Wer sein Eigenheim noch kostengünstig sanieren will, sollte sich deshalb beeilen – künftig gibt es nur noch Fördermittel für Neubauten und Komplettsanierungen.

    Energetisches Sanieren: KfW streicht Fördergelder. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Energetisches Sanieren: KfW streicht Fördergelder. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Ein wenig Zeit haben Besitzer von Altbauten allerdings noch, um den energieeffizieten Umbau ihres Hauses mit kostengünstigen Darlehen oder Zuschüssen zu finanzieren. Der Antrag für die Förderung von energetischen Teilsanierungen wie der Erneuerung von Fenstern, Dach oder Heizung (KfW-Programm 152/430) muss bis zum 31. August bei der KfW eingetroffen sein, denn ab dem 1. September 2010 ist dann Schluss. [mehr » ]



    Günstige Förderung: KfW hilft bei altersgerechter Sanierung

    geschrieben am 4. August 2010 mit 2 Kommentaren

    Die staatliche Förderbank KfW hat den altersgerechten Umbau von Wohnungen allein in diesem Jahr bereits mit 100 Millionen Euro gefördert. Der Umbau von Wohnungen ist angesichts der demografischen Entwicklung mehr als überfällig, denn nur ein sehr geringer Anteil an Wohnungen ist hierzulande auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet.

    KfW fördert altersgerechte Sanierung mit Darlehen und Zuschüssen

    KfW fördert altersgerechte Sanierung mit Darlehen und Zuschüssen

    Die Alterspyramide in Deutschland ist schon lange keine Pyramide mehr. Derzeit ähnelt sie immerhin noch einer Rubens’chen Venus, doch in wenigen Jahrzehnten wird auch das passé sein – dann wird sie eher wie ein Spargel aussehen. Auf die Schwemme älterer Menschen ist die Gesellschaft derzeit aber noch schlecht vorbereitet und da machen Wohnungen keine Ausnahme.

    Nur ein kleiner Anteil der Wohnungen in Deutschland ist konsequent auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet. Nach Schätzungen der Kommission „Wohnen im Alter“ des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sind es gerade mal fünf Prozent der älteren Menschen, die in einer altersgerechten Wohnung leben. [mehr » ]



    Wärmedämmung hilft gegen veraltete Energieschleudern

    geschrieben am 15. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Ältere Wohngebäude gelten als wahre Energieschleudern. Gebaut, als Energieeffizienz und Umweltschutz noch Fremdwörter waren, betätigen sie sich inzwischen als wahre Energieschleudern – mit entsprechenden Auswirkungen auf das Haushaltsbudget, schließlich kennt kennen die Preise für Energie heute praktisch nur noch eine Richtung – und zwar nach oben.

    Die Häuser, die zuverlässig Energie und Wärme nach draussen leiten, lassen sich am besten mit abgestimmten Wärmedämmungs-Systemen abdichten. [mehr » ]



    (Doch nicht) Unterm Hammer - Tine Wittler scheitert als Auktionator

    geschrieben am 19. Mai 2010 mit 2 Kommentaren

    Im neuen RTL-Format „Unterm Hammer“ mit Moderatorin Tine Wittler sollen Häuser vor der Zwangsversteigerung gerettet werden – gleich in der ersten Sendung ging das jedoch schief. Der Kaufinteressent zog sein Angebot zurück, was in der Ausstrahlung am Sonntag jedoch nicht gezeigt wurde.

    Bekannt geworden durch die Vorher-Nachher-Show „Einsatz in vier Wänden“, fühlte RTL-Moderatorin Tine Wittler sich berufen, nicht nur Wohnungen zu verschönern, sondern gleich ganze Häuser zu retten: In der ersten Sendung ihres neuen Formats „Unterm Hammer“ half die Einrichtungsexpertin am Sonntagabend, Betroffene vor der Zwangsversteigerung ihres Hauses zu bewahren – jedenfalls machte man das den RTL-Zuschauern glauben. [mehr » ]



    Bei Ausbau und Sanierung: Vom Fach fürs Dach

    geschrieben am 11. Mai 2010 mit einem Kommentar

    Das Dach eines Hauses ist viel mehr, als nur der notwendige Schutz vor Wind und Wetter: Es ist Visitenkarte, Blickfang und Energieerzeuger. Wer aber nun aber plant, sein altes Dach auszubauen oder zu sanieren, kommt angesichts der Angebotsfülle und verschiedenster Dachtypen schnell in die Bedouille, schließlich sind nun aber die wenigsten Leute tatsächlich ausgewiesene Dach-Experten. Da tut guter Rat not.

    Wo privaten Bauherren kompetente Unterstützung bei der Wahl des richtigen Daches bekommen: [mehr » ]



    Umfrage: Nicht nur finanzielle Gründe wichtig für Sanierung

    geschrieben am 27. April 2010 mit einem Kommentar

    Bei der Sanierung ihres Eigenheimes spielen bei vielen Deutschen nicht nur finanzielle Gründe eine Rolle. Laut einer Umfrage des Immobiliendienstleisters PlanetHome AG ist es einigen sogar egal, ob sich eine energetische Sanierung überhaupt rechnet. Neben ökologischen Gründen spielt dabei auch die Lebensqualität eine große Rolle.

    Gebäudesanierung: lohnt sich immer und amortisiert sich irgendwann

    Gebäudesanierung: lohnt sich immer und amortisiert sich irgendwann

    Das Einsparpotential ist enorm: Neubauten oder energetisch konsequent sanierte Bestandsbauten verbrauchen rund ein Drittel weniger an Energie als unsanierte Häuser. Bedenkt man zusätzlich, dass Wohngebäude nicht nur der größte Energieverbraucher in Deutschland sind, sondern 40 Prozent der CO2-Emissionen hierzulande produzieren, wird deutlich, was auf diesem Gebiet alles möglich ist. [mehr » ]