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    Röttgen: Solarförderung soll monatlich gekürzt werden

    geschrieben am 24. Januar 2012

    Das Bundesumweltministerium sowie Vertreter aus der Solarbranche diskutierten am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen über die Zukunft der Solarförderung. Das Ergebnis: Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht vor die Einspeisevergütung für Solarstrom monatlich zu kürzen.

    Röttgen will Solarförderung monatlich prüfen. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

    Röttgen will Solarförderung monatlich prüfen. Foto: RainerSturm / pixelio.de

    Bei einem Zusammentreffen der Solarbranche mit dem Bundesumweltministerium standen der Austausch über die Markentwicklungen der Photovoltaik und der Umgang mit den Ende 2011 pünktlich zum Stichtag rasch angestiegenen Zubauzahlen von Photovoltaikanlagen ganz oben auf der Tagesordnung. Der Photovoltaik-Zubau soll künftig stärker begrenzt werden, so die Auffassung des Bundesumweltministers Nörbert Röttgen. Daher der Vorschlag des Bundesumweltministers, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisevergütung für Solarstrom künftig monatlich anzupassen. [mehr » ]



    Konkurrenz aus China: Die deutsche Solarbranche steckt in der Krise

    geschrieben am 23. August 2011

    Die deutschen Firmen für Solarenergie stehen dem Kostendruck der großen chinesischen Anbieter schon beinahe hilflos gegenüber. Chinesische Hersteller können aufgrund ihrer enormen Größe einen starken Preisdruck auf andere Anbieter ausüben und zwingen viele Untenehmen in die Knie. Deutsche aber auch Solarfirmen aus der USA, die einstigen Vorreiter der Branche, sind heute der Konkurrenz ausgeliefert und verbuchen große Verluste.

    Die Konkurrenz aus China übt starken Druck auf die deutsche Solarindustrie aus. Foto: berlin-pics  / pixelio.de

    Die Konkurrenz aus China übt starken Druck auf die deutsche Solarindustrie aus. Foto: berlin-pics / pixelio.de

    Die gesamte deutsche Solarindustrie hat es schwer in diesen Tagen. Durch den Druck aus China unterliegen die Untenehmen einem Preisdruck, der es in sich hat. Zahlreiche Unternehmen schreiben rote Zahlen und einige mussten schon die Insolvenz anmelden. Fast die Hälfte der globalen Nachfrage für Solarenergie entfiel noch bis vor rund zwei Jahren auf Deutschland. Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hatte sich bezahlt gemacht und deswegen bot sich wenig Spielraum für die Konkurrenz. Jedoch kamen mit der Zeit die Gelder des EEG immer seltener den deutschen Solarfirmen zugute. Heute findet man die größten Hersteller in Asien, Deutschland wurde von China längst eingeholt (Spiegel Online berichtete anhand des Branchenblatts Photon). Nur noch sehr wenige Solarfirmen können sich gegen den globalen Wettbewerb behaupten und deutsche Firmen leiden enorm unter dem Preisdruck, den die großen Anbieter ausüben. [mehr » ]



    Stromversorger adé: Energieautarkes Haus versorgt sich komplett selber

    geschrieben am 17. Mai 2011

    Die Zukunftsvisionen eines Hauses, das ganz auf regenerative Energien setzt und damit Unabhängigkeit von jeglichen Energieversorgern garantiert, haben sich nun erfüllt. Bauherren können sich nun gänzlich unabhängig von ständig steigenden Strom- und Energiepreisen machen - und zusätzlich noch die Umwelt schonen. Die Helma Eigenheimbau AG präsentierte in einem Musterhauspark das erste vollständig energieautarke Haus.

    Mit dem energieautarken Haus nie wieder für Strom, Öl oder Gas zahlen. Foto: www.das-energieautarke-haus.de

    Mit dem energieautarken Haus nie wieder für Strom, Öl oder Gas zahlen. Foto: www.das-energieautarke-haus.de

    Richtungsweisend gibt sich das jüngst fertig gestellte Projekt der Helma Eigenheimbau AG, die am Firmenstandort Lehrte in Europas modernstem Musterhauspark für nachhaltiges Bauen das erste völlig energieautarke Haus zur Ansicht privaten Bauherren anbietet. Im wahrsten Sinne gilt für dieses Haus eine gänzliche Unabhängigkeit von jeglichen Energieversorgern von Strom oder Öl bis hin zu Gas. Selbst eine Tankstelle fürs Elektroauto ist vorgesehen. Damit zeigt sich das am 5. Mai vorgestellte Haus als äußerst gegenwartsorientiert. Erst gestern hat die Regierung ein Programm vorgestellt, durch das der deutsche Elektroauto-Markt angekurbelt werden soll. [mehr » ]



    Höhere Förderung: Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich

    geschrieben am 11. April 2011 mit einem Kommentar

    Immobilienbesitzer erhalten bis zum Jahresende höhere Fördergelder, wenn sie von Gas und Öl auf erneuerbare Energien umsteigen. Das Bundesministerium hat die Konditionen des Marktanreizprogrammes(MAP) für erneuerbare Energien überarbeitet und verbessert.

    Bundesminsterium setzt auf eine starke Förderung bei erneuerbaren Energien.

    Bundesminsterium setzt auf eine starke Förderung bei erneuerbaren Energien.

    Die im März bekannt gegebenen neuen Förderrichtlinien des Bundesumweltministeriums für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien ermöglichen Immobilienbesitzer höhere Fördergelder, wenn diese von Gas und Öl auf erneuerbare Energien umsteigen

    So sollen Hauseigentümer für den Einbau von Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung nun 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche erhalten, während der Einbau solarthermischer Anlagen vorher mit 90 Euro pro Quadratkilometer gefördert wurde. [mehr » ]



    Solarenergie und Co: Grüner Strom auf dem Vormarsch

    geschrieben am 24. Februar 2011

    Umweltschutz in der Stromerzeugung wird in Deutschland nicht erst seit dem Klimapaket des Europaparlaments im Dezember 2008 großgeschrieben. Immer mehr Verbraucher setzen auf Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik.

    Solarenergie: weiter auf dem Vormarsch

    Solarenergie: weiter auf dem Vormarsch

    Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Montag mitteilte, werden 17% des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Somit stammt der Großteil des Stroms zwar noch aus konventioneller Gewinnung, Angebot und Nachfrage nach grünem Strom wächst aber stetig.

    Momentan werden allerdings noch immer 41% des Stroms in Kohlekraftwerken produziert. Die besonders umweltschädliche Gewinnung mit Braunkohle überwiegt dabei mit 23%, während die etwas schonendere Variante durch Steinkohle mit 18% zu Buche schlägt. Weitere 23% entstehen nach wie vor in Atomkraftwerken, mit Erdgas werden 14% der deutschen Elektrizität produziert. [mehr » ]



    Gekürzte Solarförderung: Hoffnung auf mehr Akzeptanz und günstigere Preise

    geschrieben am 24. Januar 2011

    Die Solarbranche hat sich mit der Bundesregierung auf eine außerplanmäßige Kürzung der Solarenergieförderung geeinigt. Je mehr Leistung installiert wird, desto höher fällt die Kürzung aus. Doch ganz so selbstlos, wie es scheint, ist die Solarbranche nicht. Auch auf den Strompreis dürfte die Selbstbeschränkung kaum Einfluss haben.

    Kürzung der Solarförderung soll Akzeptanz erhöhung und Preisanstieg dämpfen.

    Kürzung der Solarförderung soll Akzeptanz erhöhung und Preisanstieg dämpfen.

    Zum 1. Juli 2011 wird die Förderung von Photovoltaikanlagen außerplanmäßig gekürzt. Darauf hat sich der Branchenverband Solarenergie mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geeinigt. Ursprünglich war im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehen, die Solarförderung turnusmäßig zum Jahresende um 9 Prozent sowie abhängig von der installierten Leistung um weitere Prozentpunkte zu senken. Der dynamische Teil der Kürzung soll nun offenbar vorgezogen werden. [mehr » ]



    Solarbranche blickt optimistisch in die Zukunft

    geschrieben am 5. Januar 2011

    Steigende Heizkosten und eine Vielzahl überalterter Heizkessel in Deutschlands Wohnhäusern lassen die Solarbranche trotz gedrosselter Fördergelder optimistisch in die Zukunft blicken. Besondere Hoffnungen setzten die Solarfirmen auf eine Kombination aus Solar- und Bioenergie.

    Die Solarbranche rechnet auch in Zukunft mit guten Geschäften.

    Die Solarbranche rechnet auch in Zukunft mit guten Geschäften.

    Für das neue Jahr rechnet der Bundesverband für Solarwirtschaft mit guten Geschäften in der Solarbranche. Der Grund für diese optimistische Prognose des Bundesverbands ist die drohende Heizkostensteigerung und der erhöhte Sanierungsbedarf etlicher veralteter Heizkessel.

    Fördermittelsperre hat den Solarmarkt 2010 gebremst

    Momentan befinden sich auf deutschen Dächern etwa 1,5 Millionen Solaranlagen. Für die Branche kein Grund zum Feiern: Mit geschätzten 100.000 neu installierten Photovoltaik Anlagen im Jahr 2010 liefen die Geschäfte für den Bundesverband Solarwirtschaft eher ernüchternd. [mehr » ]



    Erneuerbare Energien: Solarboom soll gebremst werden

    geschrieben am 30. November 2010

    Der massenhafte Ausbau der Solarenergie gilt als einer der Sündenböcke für die derzeit rollende Welle von Strompreiserhöhungen. Für die Union ist das Grund genug, den weiteren Photovoltaik-Ausbau einzuschränken.

    Ausbau der Solaranlagen soll gebremst werden

    Ausbau der Solaranlagen soll gebremst werden

    Das Geschäft mit den Solaranlagen boomt seit Langem – nach dem Willen der Unionsfraktion soll damit aber vorläufig Schluss sein. Nach jahrelanger Subvention soll der weitere Ausbau der Solarbranche gebremst werden, da es in Deutschland mittlerweile doppelt so viele Solaranlagen gibt wie im Jahr 2009, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD).

    Der rasante Ausbau der Solarenergie bleibt nicht ohne Folgen: Die Ökostrom-Umlage steigt zum Ende des Jahres von 8 auf 13 Milliarden Euro, für einen deutschen Haushalt bedeutet dass eine Erhöhung der monatlichen Stromkosten von 7 auf 12 Euro. Einer der Gründe dafür sind die Vergütungen für wie Pilze aus dem Boden sprießenden Fotovoltaik-Anlagen. Damit die Bevölkerung der Energiegewinnung durch Solaranlagen auch weiterhin wohlwollend gegenübersteht, soll der Ausbau vorerst gebremst werden. [mehr » ]



    KfW-Solarförderung erreicht neuen Höhepunkt

    geschrieben am 19. August 2010

    Solarstrom boomt: Die KfW hat im ersten Halbjahr 2010 den Bau von Solaranlagen mit Krediten in Höhe von 5 Milliarden Euro unterstützt, wie Spiegel Online berichtet. Das ist mehr als im kompletten vergangenen Jahr. Solarstrom hat zudem den größten Anteil aller geförderten alternativen Energien.

    Solaranlagen sprießen wie Pilze von den Dächern.

    Solaranlagen sprießen wie Pilze von den Dächern.

    Die Förderung von Solaranlagen gehört zu den umstrittensten Themen in der deutschen Energiepolitik. Viele Experten halten die Photovoltaik für einen wichtigen Baustein im Mix der alternativen Energien, Kritiker dagegen finden, dass beim Solarstrom das Verhältnis aus Aufwand und Ertrag nicht stimme. Die neuesten Zahlen aus dem Hause KfW werden nur wenig zur Glättung der Wogen beitragen. [mehr » ]



    Kürzung der Solarförderung passiert Bundesrat

    geschrieben am 12. Juli 2010 mit einem Kommentar

    Erwartungsgemäß hat der schwarz-gelb dominierte Bundesrat der geplanten Kürzung der Solarförderung zugestimmt. Hausherren, die mit dem Gedanken spielen, eine Solaranlage zu installieren, sollten sich nun beeilen.

    Solaranlagen: Kürzung ist beschlossen.

    Solaranlagen: Kürzung ist beschlossen.

    Die von mehreren Bundesländern angekündigte Blockade der Förderungkürzung für Solaranlagen erwies sich im Nachhinein als Sturm im Wasserglas. Die Einschnitte sind zwar nicht ganz so radikal und kommen auch nicht so schnell wie ursprünglich geplant, kräftig gekürzt wird trotzdem. [mehr » ]