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    Röttgen: Solarförderung soll monatlich gekürzt werden

    geschrieben am 24. Januar 2012

    Das Bundesumweltministerium sowie Vertreter aus der Solarbranche diskutierten am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen über die Zukunft der Solarförderung. Das Ergebnis: Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht vor die Einspeisevergütung für Solarstrom monatlich zu kürzen.

    Röttgen will Solarförderung monatlich prüfen. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

    Röttgen will Solarförderung monatlich prüfen. Foto: RainerSturm / pixelio.de

    Bei einem Zusammentreffen der Solarbranche mit dem Bundesumweltministerium standen der Austausch über die Markentwicklungen der Photovoltaik und der Umgang mit den Ende 2011 pünktlich zum Stichtag rasch angestiegenen Zubauzahlen von Photovoltaikanlagen ganz oben auf der Tagesordnung. Der Photovoltaik-Zubau soll künftig stärker begrenzt werden, so die Auffassung des Bundesumweltministers Nörbert Röttgen. Daher der Vorschlag des Bundesumweltministers, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisevergütung für Solarstrom künftig monatlich anzupassen. [mehr » ]



    Keine Kürzung von Solarfördermitteln

    geschrieben am 17. Juni 2011

    Weil der Kauf von Solaranlagen von März bis Mai dieses Jahres stark zurückgegangen ist, kippt die Bundesregierung ihren Plan zur Kürzung der Solarförderung.

    Solaranlagen-Interessierte können weiterhin auf die Solarförderung bauen. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

    Solaranlagen-Interessierte können weiterhin auf die Solarförderung bauen. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

    Eigentlich hatte die Bundesregierung eine Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2011 geplant, doch nun schallt die Ernüchterung von den Dächern Deutschlands: Zu wenig Solaranlagen seien im Vergleich zum letzten Jahr im Zeitraum März bis Mai 2011 installiert worden. Daher sieht die Bundesregierung nun von der geplanten Kürzung der Fördermittel von 28,74 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde auf bis zu 24,43 Cent bei einer jährlich neu installierten Leistung von mehr als 7500 Megawatt ab. Die Fördermittel für Sonnenstrom sollten in Abhängigkeit der Zubaumenge bis Juli zunächst um rund 3% und bis Januar 2012 um ca. 24% minimiert werden. [mehr » ]



    Länder wollen Kürzung der Solarförderung blockieren

    geschrieben am 4. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Die Kürzung der Solaranlagen-Förderung zum 1. Juli war eigentlich beschlossene Sache, doch nun kommt wieder Bewegung in die Sache. Um die heimische Solarindustrie zu schonen, wollen mehrere Bundesländer das Regierungsvorhaben im Bundesrat behindern.

    Solarenergie: Länder wollen drastische Fördergeldkürzung verzögern.

    Solarenergie: Länder wollen drastische Fördergeldkürzung verzögern.

    Auf den Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern könnte demnächst Arbeit zukommen. Mehrere Bundesländer, darunter die Mehrheit der neuen Bundesländer sowie Schwergewichte wie Bayern und Baden-Württemberg, wollen der von Bundesumweltminister Röttgen (CDU) geplanten drastischen Kürzung der Solar-Fördermittel zum 1. Juli im Bundesrat nicht zustimmen. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollten die Subventionen für Solarenergie planmäßig um 11 bis 16 Prozent gekürzt werden, die Förderung von Solaranlagen auf Ackerflächen sogar ganz wegfallen. [mehr » ]



    Berlin baut, Bundestag kürzt: Immobilien-News und Themen KW 18-2010

    geschrieben am 9. Mai 2010 mit 2 Kommentaren

    Richtfest am neuen Berliner Großflughafen. Der Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld zum Drehkreuz „Flughafen Berlin Brandenburg“ alias Willy-Brandt-Airport ist ein gutes Stück vorangekommen. Am Freitag feierten knapp 1.500 Bauarbeiter und einige Prominenz Richtfest für das neue Terminal. [Berliner Kurier]

    Bundestag beschließt Kürzung der Solarförderung. Der Bundestag hat mit den Stimmen der Regierung die umstrittene und monatelang diskutierte Kürzung der Solarförderung beschlossen. Ab 1. Juli gibt es deutlich weniger Zuschüsse für Photovoltaikanlagen. [Frankfurter Umschau]

    Wohngebäude erleben Renaissance – bei Investoren. Während kaum noch neue Wohngebäude gebaut werden, erfreuen sich Bestandsbauten immer großerer Beliebtheit. Im Gegensatz zu Gewerbeimmobilien bieten sie immerhin stabile Renditen –zumindest in Metropolen und Ballungsräumen. [FTD]

    Immobilienwirtschaft ist optimistisch. Immobilien- und Wohnungsunternehmen können sich zunehmend über gute Geschäfte freuen – dementsprechend hellt sich das Stimmungsbild der Branche langsam auf. Da die Gewinnerwartungen stabil bleiben, wollen BFW-Unternehmen investieren und neue Mitarbeiter einstellen. [Welt] [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 14-2010

    geschrieben am 11. April 2010

    Städteumbau Ost als Paradebeispiel. Der Bevölkerungsschwund in Deutschland könnte in Zukunft für einige recht verwaiste Landstriche sorgen. Eine schmerzliche Erfahrung, die manche ostdeutsche Gemeinde bereits hinter sich hat, deren Einwohnerzahlen sich nach der Wende stark dezimierten. Die Folge: Massenhaft leerstehende Wohnblöcke und Geister-stadtteile und ein neues Betätigungsfeld für Stadtplaner. [Spiegel]

    Solarförderung wird gekappt - was jetzt noch drin ist. Zum Stichtag 1.Juli sinken die Fördergelder – bzw. die Einspeisevergütung für Solarstrom. Wer sich bis dahin für eine Solaranlage entscheidet, bekommt auch danach noch die volle Vergütung 39,14 Cent je Kilowattstunde. Was dabei alles zu beachten ist: [Focus]

    GSW drückt auf die Börsen-Tube. Das Berliner Wohnungsunternehmen GSW macht Tempo in Sachen Börsengang. Nachdem sich die beiden Eigentümer mit dem Land Berlin geeinigt haben – und sich das Okay ein paar Millionen Euro kosten ließen – soll das Unternehmen noch in diesem Quartal an der Börse notiert sein. In Frage kommen dabei der Regulierte Markt (Prime Standard) der Frankfurter Börse sowie die Berliner Börse, aber auch eine Einstufung in den M-Dax ist denkbar. [FTD]

    Luxuswohnungen in Manhattan beliebt wie eh und je. Überall stehen Häuser leer und warten auf Käufer, andere stehen kurz vor der Zwangsversteigerung. Ganz Amerika leidet unter der Immobilienkrise. Ganz Amerika? Nein, es gibt da eine kleine Insel, die stämmt sich der Krise entgegen: Manhattan. New Yorks Vorzeigeviertel kennt keine Krise, auch jetzt gehen die Luxuswohnungen weg wie geschmiert. [FAZ]

    Generationenübergreifend Wohnen. Die Idee des Zusammenlebens mehrerer Generationen findet zunehmend Freunde – zumindest in der Theorie. Einer Umfrage zufolge können sich über zwei Drittel der Deutschen vorstellen, in einem generationsübergreifenden Haus zu wohnen. Dabei wird die eigene Familie, also Eltern oder Kinder, bevorzugt. Der Anteil derjenigen, die tatsächlich so wohnen, ist mit 8,3 Prozent dagegen eher gering.[Haufe]



    Immobilien-News und Themen KW 09-2010

    geschrieben am 7. März 2010

    Thüringer Gemeinde verkauft Schlaglöcher. Wenn die Not am größten ist, werden die Menschen bekanntermaßen erfinderisch. Besonders viel Erfahrung mit dem kreativen Lösen kniffliger Situationen hat man dabei in Ostdeutschland. Was liegt also Näher als die Schlaglöcher zu verkaufen, um die klammen Kassen der Gemeinde zu füllen? Sogar die BBC will eines. [Süddeutsche]

    Wohnungsbau mit Holz. Der nachwachsende Rohstoff Holz gehört zu den ältesten Baumaterialien überhaupt - mit einer Tradition, die bis zu den Zeiten zurückreicht, als die Menschen noch mit der Keule auf Jagd gingen und Beeren sammelten. Nachdem das Holz im Wohnungsbau im großen und Ganzen – inbesondere beim Geschossbau – von Beton, Stahl und Glas abgelöst wurde, deutet sich nun ein Comeback an. Die IKEA-Fertighäuser könnten den Anfang machen. [FAZ] [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 05-2010: Finanzieren, Fordern, Fördern

    geschrieben am 7. Februar 2010

    Wie soll das Eigenheim finanziert werden? Seit Monaten werden Experten nicht müde zu betonen, dass Immobilien nicht nur besonders gute Investments sind, sondern derzeit auch günstig in Anschaffung und Finanzierung. Doch wie sollte den Kauf am Besten angehen? Und welche Finanzierung ist am günstigsten? [FTD]

    Strom: Kaum billiger trotz weniger Solarförderung. Weil Solarstrom lange Zeit mit Zuschüssen gefördert wurde, mussten Verbraucher – zumindest nach Aussage der Stromanbieter – höhere Preise zahlen. Die angekündigte Kürzung der Förderung wird sich dagegen kaum auf die Preise auswirken. [Focus]

    Haus & Grund verlässt Spitzenverband. Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund hat den Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) verlassen. Der mit 850.000 Mitgliedern größte Immobilienverband Deutschlands begründete seinen Schritt mit der Vernachlässigung der Interessen der privaten Hausbesitzer. Streit entbrannte zuletzt über den Aufbau Ost und das Mietrecht. [Welt]

    Schlosstausch für Vermieter keine gute Idee. Wenn der Vermieter nach einer fristlosen Kündigung die Schlösser der Mieträume austauscht, entgehem ihm so unter Umständen Ansprüche gegen seinen Mieter. Das entschied das KG Berlin. [Haufe]

    Bausparer eine aussterbende Spezies? Keine guten Nachrichten für Bausparkassen und vorhandene Bausparer: 2009 wurden deutlich weniger Bausparverträge abgeschlossen als noch im Jahr 2008. Hauptgründe sind die Finanzkrise und eine Änderung bei der Wohnungsbauprämie. [Focus]