geschrieben am 20. Dezember 2010 mit 2 Kommentaren
In Deutschland gibt es immer mehr Wohngeldempfänger: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, um fast die Hälfte - auch bedingt durch eine Anfang 2009 inkraft getretene Reform. Besonders häufig wird der Zuschuss dem Statistischen Bundesamt zufolge im Osten Deutschlands benötigt.

Ein Plus von 50%: Deutlich mehr Wohngeldempfänger in Deutschland.
Insgesamt 859.607 private Haushalte haben 2009 in Deutschland Wohngeldzahlungen von Staat und Kommunen erhalten. Im Vergleich zum Jahr 2008 hat sich die Zahl der Empfänger mit einem Plus von 47,2 Prozent um fast die Hälfte erhöht. Als Grund für die steigende Zahl der Empfängerhaushalte gelten die Ausweitung des Niedriglohnsektors in Deutschland sowie eine Anfang 2009 in Kraft getretene Wohngeldreform.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 26. November 2010
Deutschlands Baufirmen leiden weiterhin unter einem schwachen Auftragseingang. Preisbereinigt gingen im September 2010 1,1 Prozent weniger Aufträge ein als noch im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Besonders der Tiefbau schwächelt weiterhin, auch die Beschäftigtenzahl schrumpft anhaltend.

Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.
Vor Kurzem vermeldete das Statistische Bundesamt zwar noch ein leichtes Plus bei den Baugenehmigungen für Wohnungen, der kompletten Baubranche hilft das allerdings noch lange nicht aus der Krise. Den neuesten Zahlen der Wiesbadener Statistiker zufolge sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im September preisbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem September 2009. Nicht ganz so schlecht sah es dabei im Hochbau aus. In diesem Bereich legten die Auftragseingänge um 1,2 Prozent zu, während die Nachfrage im Tiefbau gleichzeitig um 3,2 Prozent sank.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. November 2010
Die große Krise des Wohnungsbaus in Deutschland scheint vorerst überwunden – wenn auch auf niedrigem Niveau. Nach dem historischen Tiefststand im Jahr 2008 wurden auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 wieder mehr Wohnungen genehmigt.

Baugenehmigungen: Aufwärtstrend im Wohnungsbau hält an
Verhalten gute Nachrichten für die Baubranche gab es am vergangenen Freitag aus Wiesbaden. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurde von Januar bis September 2010 der Bau von ingesamt 137.900 Wohnungen genehmigt. Es scheint nun endlich wieder voranzugehen, denn gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 7% oder 9.000 Wohnungen.
Anlass zur Euphorie geben die Zahlen allerdings nicht, denn in den vergangenen Jahren erlebte der Wohnungsbau einen dramatischen Sinkflug. Zum Vergleich: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 9. Juni 2010
Die Zahl der Wohnungsneubauten in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Tiefstand erreicht: gerade einmal 159.000 Einheiten wurden noch fertiggestellt, 9,6 Prozent weniger Wohnungen als im Jahr zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt kürzlich in Wiesbaden mit.

Wohnungsneubau: neuer Tiefststand ist erreicht
Schon seit der Wiedervereinigung hatte es einen solchen Tiefstand nicht mehr gegeben: Im letzten Jahr sind in Deutschland so wenige Wohnungen fertiggestellt worden, wie seit 24 Jahren nicht mehr. So wurden 2009 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur 159.000 Einheiten übergeben – 17.000 bzw. 9,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Damit erfährt der Wohnungsneubau in der Bundesrepublik bereits den dritten deutlichen Rückgang in Folge, denn auch in den Jahren 2008 (minus 16,5 Prozent) und 2007 (minus 15,5 Prozent) wurden deutlich weniger Wohnungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahr fertiggestellt. Der letzte Höchststand war im Jahr 1995 mit knapp 603.000 Wohneinheiten erreicht worden; seitdem sank die Zahl der jährlich fertiggestellten Wohnungen um mehr als 73 Prozent und markierte im letzten Jahr den niedrigsten Wert seit der deutschen Vereinigung. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 12. Mai 2010 mit einem Kommentar
Deutschland gilt immer noch als Land der Mieter: Mit einer Eigentümerquote von 45 Prozent und einem Mieteranteil von 53 Prozent lässt die Bundesrepublik so ziemlich jedes andere europäische Land hinter sich. Doch inzwischen sind in den Städten Eigentumswohnungen auf dem Vormarsch, wie aus einer von LBS Research in Auftrag gegebenen emprica-Studie hervorgeht.

Eigentumswohnungen sind auf dem Vormarsch
Speziell in größeren Städten gewinnt die eigene Wohnung demnach zunehmend an Bedeutung. So stieg der Anteil der Wohneigentümer in Etagenbauten in den alten Bundesländern während der vergangenen 25 Jahre von 15 auf 22 Prozent, in den neuen Bundesländern sogar von 9 auf 17 Prozent – und das in nur 15 Jahren. Für den rasanten Anstieg sind vor allem neu errichtete Gebäude sowie die Umwandlung von Wohnungen in bestehenden Objekten verantwortlich. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. März 2010 mit einem Kommentar
Leichter Hoffnungsschimmer für die gebeutelte Baubranche: Nach langer Durststrecke stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im vergangenen Jahr erstmals wieder an. Das vermeldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Von alten Rekordwerten ist man allerdings noch immer weit entfernt.

Wohnungsneubau: leichter Anstieg der Baugenehmigungen in 2009.
Was sich mit einer
Pressemitteilung der Landesbausparkassen im Dezember 2009 bereits angedeutet hatte, wurde nun von den Experten des Statistischen Bundesamtes bestätigt: Die Zahl der Genehmigungen für Wohnungsneubauten erholte sich im vergangenen Jahr leicht.
Nach einem seit 2006 anhaltenden Sinkflug stieg deren Zahl mitten im Krisenjahr um 1,9 Prozent. In absoluten Zahlen ist dies ein Zuwachs um 3.300 Wohnungen auf ingesamt 178.000 Wohnungen. In den vergangenen Jahren musste der Wohnungsbau herbe Verluste hinnehmen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 4. Dezember 2009
Die Zahl der Wohngeldempfänger in Gesamtdeutschland geht zurück. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat, bezogen Ende des vergangenen Jahres noch 569.309 Haushalte die staatliche Unterstützung bei der Miete – ein Rückgang um 1,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im Osten Deutschlands sind dagegen immer mehr Mieter auf die Zahlung von Wohngeld angewiesen.

1,4 Prozent aller Haushalte in Deutschland erhalten Wohngeld
Die Feierlichkeiten zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalles sind erst wenige Wochen her, da verdeutlichen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Wohngeld erneut, dass alte und neue Bundesländer noch weit von einer Angleichung entfernt sind. Während in den Ländern des früheren Bundesgebietes die Zahl der Privathaushalte, die Wohngeld beziehen, um 4,6 Prozent zurückging, stieg deren Zahl in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern um ingesamt 5,3 Prozent. Gleichzeitig ist auch der Anteil der Wohngeldhaushalte im Osten mit 2,5 Prozent doppelt so hoch wie im Westen, wo dieser, an allen Haushalten gemessen, 1,2 Prozent beträgt. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. November 2009 mit einem Kommentar
Und quartalweise grüßt das Murmeltier – so müssen sich wohl die Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes fühlen, wenn sie alle drei Monate von einem erneuten Rückgang der Baugenehmigungen für Wohnungen berichten müssen. Von Januar bis September 2009 ging die Zahl der Baugenehmigungen verglichen mit dem Vorjahr um 3,1 Prozent zurück. Besonders betroffen sind Ein- und Zweifamilienhäuser.

Müssen Häuslebauer bald mit der Lupe gesucht werden?
Gewohnt wird immer, nur könnte das Finden einer Wohnung in Zukunft bedeutend schwieriger werden: Auch in den letzten drei Monaten blieb der Abschwung beim Wohnungsbau ungebremst. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, wurden im Zeitraum von Januar bis September 2009 3,1 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum. In absoluten Zahlen ausgedrückt: in den ersten neun Monaten wurden 128.842 neue Wohnungen genehmigt. Das sind nochmals 4.148 Wohnungen weniger als im ohnehin schwachen Vorjahr. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 26. August 2009
Gern und oft wird die Bauwirtschaft als Stabilitätsfaktor gerühmt, doch auch sie ist gegen die Krise nicht immun: Die Aufträge werden weniger, die Zahl der Beschäftigten nimmt ab. Laut der gestern veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat es den Hochbau besonders hart getroffen, während beim Tiefbau sogar ein kleines Plus verzeichnet wurde - allerdings nur im Juni. Das gesamte erste Halbjahr 2009 bringt auch hier Negativentwicklungen mit sich.

Beim Hochbau sieht es besonders düster aus
Im Juni 2009 sank die Auftragszahl des Bauhauptgewerbes um insgesamt 7 Prozent, der Rückgang im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug sogar 11,7 Prozent. Zum Bauhauptgewerbe zählen alle Baubetriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern. Hier zeigt sich, dass der 7 Prozent-Rückgang im Juni besonders auf den Nachfragerückgang beim Hochbau zurückzuführen ist, denn hier ist der Einbruch besonders drastisch: 21,1 Prozent weniger Aufträge gingen hier ein, während beim Tiefbau sogar noch ein Auftragsplus von 8 Prozent verzeichnet werden konnte. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 21. August 2009
Wenn das Ersparte keine Zinsen mehr bringt und man genz nebenbei noch um seinen Job bangt, ist man eher nicht in der Stimmung, ein Haus zu bauen - das zeigt sich jetzt in einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, derzufolge die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent gesunken ist. Der Bau von Nichtwohngebäuden ging noch deutlicher zurück - obwohl es für öffentliche Bauherren sogar mehr Genehmigungen gab als 2008.
Günstige Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützung in Milliardenhöhe aus dem Konjunkturpaket II - davon man hätte sich mehr erhoffen können. Doch die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich weiter im freien Fall. Bei Wohnungen ist der größte Rückgang in Zweifamilienhäusern zu verzeichnen: Hier wurden 11,6 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahr. Am besten schneiden noch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab, die lediglich 4,6 Prozent einbüßen mussten. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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