geschrieben am 18. Juli 2009 mit einem Kommentar
Es ist eine Absage an den teuren Brennstoff: Wie die Financial Times Deutschland berichtet, geht aus einer bisher unveröffentlichten Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor, dass der Anteil der Neubauten mit Gasheizung einen neuen Tiefstand erreicht hat. Und das ist nicht die einzige schlechte Nachricht für die Gasbranche: Auch der Absatz in der Industrie leidet.
Bei Neubauten in Deutschland wird zunehmend auf Gas verzichtet: Laut FTD lag der Anteil der im Jahr 2008 genehmigten gasbeheizten Wohnungen bei nur noch 58,4 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit über zehn Jahren. Während auch mit Öl immer seltener geheizt wird (2,7 Prozent der Neubauten 2008), erfreuen sich alternative Heizarten steigender Beliebtheit: Wärmepumpen sind heute beispielsweise schon in fast einem Viertel aller Neubauten zu finden. [mehr » ]
Von immobilo_mi
in Allgemeines, Bauen
Permalink
1 Kommentar
geschrieben am 7. Juli 2009
Anfang der Woche hat das Statistische Bundesamt die Zahlen der im vergangenen Jahr gebauten Wohnungen veröffentlicht. Das wenig erfreuliche Ergebnis: Seit der Wiedervereinigung wurden in keinem Jahr so wenige Wohnungen fertiggestellt wie 2008. Die Gründe für den Tiefstand sind vielfältig, ebenso die Prognosen für den Wohnungsbau in diesem Jahr.
Laut Statistischem Bundesamt wurden 2008 knappp 176.000 Wohnungen fertiggestellt, davon 152.000 Neubauwohnungen in Wohngebäuden. Insgesamt ist das ein Rückgang von fast 17 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007. Seit dem Rekordjahr 1995 mit 603.000 Wohneinheiten ist die Zahl sogar über 70 Prozent gesunken. Bereits im März hatte das Statistische Bundesamt einen drastischen Rückgang der Baugenehmigungen mitgeteilt. [mehr » ]
Von immobilo_mi
in Allgemeines, News
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 3. Juli 2009
Dass ein Mann in seinem Leben unter anderem ein Haus bauen muss - zumindest im Idealfall - ist eigentlich allgemein bekannt. Die Deutschen scheinen das allerdings nicht richtig ernst zu nehmen - in keinem EU-Staat wird so viel zur Miete gewohnt wie hierzulande. Immerhin zeichnet sich eine Richtung ab: Die Zahl der Wohneigentümer wächst.
Der Vergleich zu früheren Erhebungen zeigt, dass es die Deutschen immer mehr in die eigenen vier Wände zieht. Laut den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes aus der Allgemeinen Angaben der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 wohnen aber trotzdem noch 57 Prozent der deutschen Haushalte zur Miete, lediglich 43 Prozent im Eigenheim. [mehr » ]
Von immobilo_mi
in Allgemeines, Kaufen, Mieten
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 27. April 2009
Was dem Deutschen jahrelang per Werbung eingeimpft wurde, scheint tatsächlich zu stimmen: Wer sich im Ruhestand Eigentümer eines Eigenheims bezeichnen kann, hat laut Angaben des Statistischen Bundesamt mehr Geld in der Tasche als ein vergleichbarer Mieter.
Deutschlands erste Statistiker errechneten einen monatlichen Mietwert bei Wohneigentum von derzeit 530 Euro. Dieser Betrag ist als „zweite Rente“ zu sehen, kommt als zum monatlichen Nettodurchschnittseinkommen von aktuell 2030 Euro hinzu.
Bei Mietern im Rentenalter sieht die Finanzkraft deutlich schlechter aus: Wer im Ruhestand zur Miete wohnt, hat im Schnitt nur 1490 Euro zur Verfügung, ohne Abzug der monatlichen Miete. Auch wenn Eigentümern bei einem Eigenheim mehr Kosten für Instandhaltung und Reparatur anfallen als bei Mietern, ist der Unterschied längst nicht so gravierend wie bei der eigentlichen Miete. Eigenheimbesitzer zahlen im Schnitt 117 Euro für Reparatur und Wartung, Mieter nur elf Euro.
Experten rechnen vor, dass die Wohnkosten bei Wohneigentümern im Rentenalter langfristig auf acht Prozent des Haushaltsbudgets sinken, während Mieter mit 30 Prozent rechnen müssen.
Von rdhead
in Geld / Finanzierung, Kaufen, News
Permalink
Keine Kommentare »
geschrieben am 24. April 2009 mit einem Kommentar
Der Januar 2009 war für das deutsche Baugewerbe kein guter Monat und doch gab man sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich weiterer Prognosen. Nun vermeldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden einen erneuten massiven Einbruch bei den Aufträgen.
Um 17,5 Prozent sind die Bauaufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken, dabei brachen die Aufträge im Hochbau um fast 24 Prozent ein, im Tiefbau sah es mit 10,3 Prozent nicht ganz so schlimm aus. Laut dem Statistischen Bundesamt seien die Hauptgründe in der Wirtschaftskrise und der Wetterlage im Februar zu suchen. Die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe sank verhältnismäßig gering um 1,8 Prozent auf nunmehr 660.000 Personen.
Diese Entwicklung widerspricht den im Januar vorsichtig formulierten Äußerungen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wonach man für den Februar einen Anstieg der Nachfrage gesehen haben will. Derzeit sind etwaige Prognosen und Aussichten für das laufende Jahr nicht angebracht, laut Wirtschaftsexperten entscheidet es sich erst im Sommer, wie das Jahr 2009 für das Baugewerbe ausfällt.
Von rdhead
in Allgemeines, News
Permalink
1 Kommentar