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    Neue Steuerregelung für kostengünstige Vermietung an Angehörige

    geschrieben am 26. Januar 2012

    Viele Immobilieneigentümer vermieten Wohnungen zu vergünstigten Preisen an Familienmitglieder oder Freunde und nehmen dabei zum Teil auch Mietverluste in Kauf. Laut neuer Steuervorgabe müssen Vermieter eine Gewinnabsicht nun nicht mehr darlegen.

    Seit diesem Jahr entfällt die Überschussprognose

    Seit diesem Jahr entfällt die Überschussprognose

    Wer kennt das nicht: Eltern lassen ihre Kinder zu einem äußerst günstigen Mietpreis in der Eigentumswohnung wohnen. Oder auch umgekehrt, Mutters niedrige Rente soll nicht ausschließlich für Mietkosten draufgehen, weswegen die Kinder Eltern weniger Miete für die Eigentumswohnung berechnen. An und für sich ist dies vor dem Gesetz kein Problem. Allerdings kann die verbilligte Vermietung steuerliche Konsequenzen haben – bislang wurde diesen Vermietern von Seiten der zuständigen Finanzämter unterstellt, Mietverluste bewusst hinzunehmen, was zuweilen steuerliche Fallstricke nach sich zog. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 01-2012

    geschrieben am 8. Januar 2012

    Bundesfinanzhof: Steuerbonus für Handwerkerleistungen wird erweitert. Der Steuerbonus, der für Handwerkerleistungen an der selbstgenutzen Immobilie bewilligt wird, soll nun auch für die Neuanlage eines Gartens gelten, wie jüngst der Bundesfinanzhof entschied (BFH, Az. VI R 61/10). [Haus&Grund]

    Thüringen: Energetische Sanierungen durch Bürgschaften ankurbeln. Ganze Stadtviertel sollen nach Meinung von Thüringens Bauminister Christian Carius (CDU) energetisch saniert werden. Finanziert werden soll das Megaprojekt durch Bürgschaften und Darlehen der Thüringer Aufbaubank (bis 2025 jährlich 45 Millionen Euro) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Carius hofft, damit Anreiz für Investitionen in Höhe von bis zu 3,5 Milliarden Euro zu schaffen. [Haufe]

    Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA): Immobilienbranche als Stabilitätsanker. Wie schon in der Finanzkrise entpuppte sich auch im vergangenen Jahr die Immobilienbranche als Stabilisator der deutschen Wirtschaft. „Selbst wenn sich 2012 die Staatsschuldenkrise ausweiten sollte, sehe ich gute Chancen, dass sich die Branche erneut als stabil beweist“, so ZIA-Präsident Andreas Mattner. Allerdings sei die Branche auf zuverlässige Rahmenbedingungen angewiesen. [ZIA]

    F+B-Mietspiegelindex 2011: Bestandsmieten steigen nur moderat. Die durchschnittliche Miete in 2011 stieg im Vergleich zum Vorjahr nur um ein Prozent. Dies ist das Ergebnis des F+B-Mietspiegelindex 2011. Dabei sind allerdings weiterhin große regionale Unterschiede zu erkennen: Während die Großräume München und Stuttgart nach wie vor überdurchschnittlich teuer sind, liegen die Mieten in ostdeutschen Städten deutlich unter Bundesschnitt. [Immopro24]

    Haus & Grund: Was sich für Eigentümer im neuen Jahr ändern wird. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund gibt einen gelungenen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die für Immobilieneigentümer 2012 ins Haus stehen. Es geht unter anderem um die Neuregelung verbilligter Wohnraumüberlassung, die Anhebung der Grunderwerbssteuer in einigen Ländern oder auch KfW-Förderprogramme. [Haus&Grund]



    Immobilien: Was wird neu in 2012?

    geschrieben am 12. Dezember 2011 mit einem Kommentar

    Auch zum Jahr 2012 stehen im Punkto Immobilienbesitz wie jedes Jahr tiefgreifende Veränderungen in Finanzierung, Förderung und Marktentwicklung an. Die wichtigsten Änderungen betreffen Steuern, KfW-Programme, Zins- und Preisentwicklungen.

    Immobilieneigentümer müssen sich 2012 auf einige Änderungen einstellen. Die wichtigsten hier auf einen Blick:

    2012 gibt es einige Veränderungen rund ums Thema Immobilienbeitz. Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

    2012 gibt es einige Veränderungen rund ums Thema Immobilienbeitz. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Grunderwerbssteuer

    Sowohl in Schleswig-Holstein (Januar 2012) als auch in Rheinland-Pfalz (März 2012) wird die Grunderwerbssteuer von 3,5 auf 5 Prozent der Kaufpreises angehoben. Laut Expertenmeinung haben diese gestiegenen Kaufnebenkosten allerdings keine negativen Auswirkungen auf die Rendite, handelt es sich um ein gut vermietbares Objekt in gutem Zustand.

    Steuervereinfachung

    Das Steuervereinfachungsgesetz erspart Besitzern bei der Vermietung eines Objekts an Familienangehörige ab Januar die Prognoserechnungen über die Gewinnerzielungsabsicht, die der Eigentümer bisher für die kommenden 30 Jahre aufstellen musste. Die Voraussetzung ist lediglich, dass ein üblicher Mietvertrag abgeschlossen wurde und die Höhe der vereinbarten Miete mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete erreicht. [mehr » ]



    Zweite Miete bei berufsbedingtem Umzug als Werbungskosten absetzbar

    geschrieben am 10. Oktober 2011

    Ist ein Arbeitnehmer berufsbedingt dazu genötigt, den Wohnort zu wechseln und über mehrere Monate die Kosten für zwei Mietwohnungen zu tragen, so kann er - nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes - die Mietkosten für die zweite Wohnung steuerlich unbegrenzt als Werbungskosten absetzen.

    Doppelte Miete kann bei berufsbedingtem Umzug steuerlich abgesetzt werden. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

    Doppelte Miete kann bei berufsbedingtem Umzug steuerlich abgesetzt werden. Foto: RainerSturm / pixelio.de

    Steht ein beruflich bedingter Umzug ins Haus, kommen meist nicht nur zahlreiche organisatorische Dinge auf einen zu, sondern mitunter auch finanzielle Engpässe, gerade wenn der Umzug so kurzfristig in Angriff genommen werden muss, dass zwei Mieten finanziert werden müssen. Hierbei schafft ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes München Entlastung: Müssen Steuerzahler auf Grund eines beruflich bedingten Wohnortwechsels über mehrere Monate doppelte Mietkosten tragen, so kann die zusätzliche Miete steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden – und das in unbegrenzter Höhe. [mehr » ]



    Bundeskabinett ruft Vermittlungsausschuss zum Steuervereinfachungsgesetz 2011 aus

    geschrieben am 1. September 2011

    Das Hin und Her scheint erstmal ein Ende zu haben: Das deutsche Bundeskabinett gab am gestrigen Mittwoch den Entschluss bekannt, den Vermittlungsausschuss zum Steuervereinfachungsgesetz 2011 auszurufen. Diskutiert wird hier auch die steuerliche Förderung energetischer Maßnahmen.

    Axel Gedaschko, Präsident des GdW, begrüßt das Vorhaben des Bundeskabinetts Foto: GdW

    Axel Gedaschko, Präsident des GdW, begrüßt das Vorhaben des Bundeskabinetts Foto: GdW

    Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) nahm heute Morgen erfreut Stellung zu der Nachricht, dass das deutsche Bundeskabinett den Vermittlungsausschuss zum Steuervereinfachungsgesetz ausrufen wird. GdW und andere Verbände der Immobilienbranche hatten seit Wochen dafür plädiert, vor allem die Diskussion über steuerliche Förderung von energetischen Umbauten wieder aufzunehmen. „Das Gesetz muss nun zügig im Vermittlungsausschuss beraten werden, damit das Verfahren zu einem positiven Abschluss kommt“, kommentiert Axel Gedaschko, Präsident des GdW. [mehr » ]



    Unruhen in Israel: Zehntausende Bürger protestieren gegen steigende Preise

    geschrieben am 1. August 2011 mit einem Kommentar

    Dicke Luft in Israel: Trotz des wirtschaftlichen Wachstums üben Zehntausende Normalbürger den Protest, da nur eine Minderheit von den Vorteilen des wirtschaftlichen Wachstums profitiert. Während die Lebensunterhaltungskosten, vor allem Mietpreise und Immobilienkosten, immer weiter steigen, bleiben Löhne und Gehälter auf dem gleichen, niedrigen Niveau, was die Bürger nun auf die Straße treibt.

    Jerusalem am Tag. Foto: Steffi Pelz  / pixelio.de

    Jerusalem am Tag. Foto: Steffi Pelz / pixelio.de

    Die Mittelschicht ist aufgebracht, findet sich nicht länger mit dem sozialen Abstieg ab, das Volk will endlich Gerechtigkeit: An diesem Wochenende fanden in Israel die größten landesweiten Proteste seit Jahren statt. Während sich die Demonstrationen anfänglich hauptsächlich gegen gestiegene Mieten und Immobilienpreise richteten, nehmen die Proteste nun einen weitaus größeren Umfang an und richten sich gegen das gesamte Wirtschaftssystem. Organisatoren der Aufstände behaupten, dass sich die Demonstrationen durch alle Bevölkerungsgruppen ziehen und schon längst nicht mehr nur den Mittelstand betreffen. [mehr » ]



    Hohe Zufriedenheit in den Landgemeinden

    geschrieben am 29. Juli 2011

    Von wegen Landflucht: Vor allem die älteren Bevölkerungsgruppen zieht es wieder raus aus den Großstädten. Studien zeigen, dass der Trend zum Leben in der Großstadt weniger stark ausgeprägt ist als bisher angenommen.

    Residenzschloss-und-Bastille,Weimar. Foto: Sebastian Lux  / pixelio.de

    Residenzschloss-und-Bastille,Weimar. Foto: Sebastian Lux / pixelio.de

    Die Großstädte werden immer weiter wachsen, während die Dörfer immer weiter schrumpfen – so war das allgemeine Credo der letzten Monate. Den damaligen Studien zufolge sollten sich die Einwohnerzahlen in den ländlichen Regionen verringern, da immer mehr Menschen ihr Glück in den großen Städten Deutschlands suchten. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass diese Prognosen der vergangenen Jahre etwas überholt sind. Günter Vornholz, Leiter Immobiliensearch bei der Deutschen Hypothekenbank, bestätigt: Es gibt es nicht ausschließlich den Trend zur Stadt hin. Demnach zieht es viele Menschen wieder in idyllische Kleinstädte an der Nord- und Ostseeküste, Dörfer in den Mittelgebirgen oder den Alpen. Eine Umfrage des Bundesamtes für Bauwesen und Raumornung hat nun ergeben, dass 70 Prozent der Bundesbürger auf dem Land mit ihrer Umgebung sehr zufrieden sind, während dies in den Großstädten nur auf 45 Prozent der Menschen zutrifft. [mehr » ]



    IVD fordert zeitnahe Entscheidung zur steuerlichen Abschreibung für energetische Sanierungsmaßnahmen

    geschrieben am 14. Juli 2011

    Als Reaktion auf das Scheitern des Gesetzes über die steuerliche Abschreibung für energetische Modernisierungsmaßnahmen appelliert der Immobilienverband Deutschland (IVD) an Bund und Länder, sich schnell zu einigen und Klarheit für Eigentümer zu schaffen.

    Der IVD wendet sich gegen die Vorbehalte des Bundesrats zur steuerlichen Absetzbarkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen. Foto: Clemens Mirwald  / pixelio.de

    Der IVD wendet sich gegen die Vorbehalte des Bundesrats zur steuerlichen Absetzbarkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen. Foto: Clemens Mirwald / pixelio.de

    Dramatisch sei die noch immer ausstehende Entscheidung über Art und Höhe der steuerlichen Abschreibung im Zuge von energetischen Sanierungsmaßnahmen, da die Unsicherheit auf Seiten der Eigentümer erhöht und in der Folge geplante Sanierungsmaßnahmen verschoben würden. Betreffende seien im Unklaren darüber, welche steuerliche Abschreibung überhaupt für sie gelte. Dies beklagt Hans-Joachim Beck, Leiter der Abteilung Steuern im IVD, der uneingeschränkt fordert, endlich Rechtssicherheit für Bauherren und Eigentümer zu schaffen.

    Mit diesem Appell an Bund und Länder stützt Beck die Auffassung des IVD, dass der Gesetzgeber trotz des Vorbehaltes des Bundesrats, die Förderung von energetischen Sanierungen in Form einer attraktiven steuerlichen Absetzbarkeit, nicht aufgeben dürfe. [mehr » ]



    DMB fordert gerechte Aufteilung der Kosten für die Energiewende

    geschrieben am 1. Juli 2011

    Der Deutsche Mieterbund (DMB) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossene Wende hin zu erneuerbaren Energien und weg von der Kernenergie. Doch die von der Regierung gebotenen Fördermöglichkeiten und steuerlichen Anreize für energetische Gebäudesanierung reichen dem DMB nicht aus. Gefordert wird eine gerechte Aufteilung der Kosten zwischen Staat, Mieter und Vermieter.

    Der DMB fordert die gerechte Verteilung der Kosten für energetische Sanierung. Foto: DMB

    Der DMB fordert die gerechte Verteilung der Kosten für energetische sanierung. Foto: DMB

    Die Energiewende weg von der Atomkraft ist beschlossene Sache. Damit einher gehen auch Regelungen, die die Gebäudesanierung betreffen, denn Deutschlands Gebäude schlagen beim Gesamt-Energieverbrauch mit ca. 40 Prozent zu Buche. Die Regierung hat daher angekündigt, das Dämmen von Wänden und das Austauschen von Fenstern stärker zu fördern und steuerliche Absetzbarkeit zu bieten.

    Da die Sanierung alter Gebäude verpflichtend ist, ist der DMB mit dem bisherigen Angebot nicht zufrieden. „Die Politik muss vor allem Wege aufzeigen, wie die Kosten und Lasten gerecht zwischen Staat, Vermietern und Mietern aufgeteilt werden können“, [mehr » ]



    Umweltminister lockt Eigentümer mit Förderung energetischer Maßnahmen

    geschrieben am 8. April 2011

    Nach Volker Kauder (CDU) spricht sich auch Parteifreund Norbert Röttgen für die Förderung energetischer Sanierungen aus. Der Bundesumweltminister setzt dabei auf die Mitarbeit der Immobilieneigentümer.

    Energetische Sanierung soll doch wieder gefördert werden. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Energetische Sanierung soll doch wieder gefördert werden. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Die CDU überrascht weiterhin mit ihrem Wankelmut in Sachen Umweltpolitik. Nach dem plötzlichen Umschwung von Laufzeitverlängerung auf sofortige Abschaltung einiger deutscher Atomkraftwerke und der stetigen Kürzung von Fördermitteln für energetische Sanierungsmaßnahmen nun die Kurswende: Nach Volker Kauder meldet sich auch der Bundesumweltminister zu Wort.

    Röttgen fordert Ausbau der Fördermittel

    Der CDU-Politiker plädiert wie Kauder für eine weitere Förderung von energetischen Sanierungen. In einem Interview mit der “Rheinischen Post” erklärte Röttgen zudem, Kosten für Gebäudesanierungen in Zukunft steuerlich absetzbar zu machen. „Ein Steuernachlass ist die beste Motivationskraft für Hauseigentümer“, äußert er sich gegenüber der Zeitung. Dies ginge aus den Erfahrungen der letzten Jahre hervor. [mehr » ]