geschrieben am 1. Februar 2012
Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat die deutschen Verbraucher in Sachen Energie zum Umdenken gebracht: Kurz nach der Havarie gab es einen regelrechten Run auf ökologisch produzierten Strom. Doch nicht jeder Ökostromtarif bringt den Ausbau erneuerbarer Energien wirklich voran – worauf Verbraucher achten sollten.

Wechsel auf Ökostrom: Was Verbraucher beachten sollten. Foto: Petra Bork / pixelio.de
Bei ökologisch produziertem Strom handelt es sich üblicherweise um Energie aus regenerativen Quellen. Dazu gehören Windkraft und Solarenergie, Wasserkraft, aber auch Holzpellets oder Holzabfälle.
Eine andere Möglichkeit ist die Produktion von Ökostrom durch Kraft-Wärme-Kopplung. Verbraucher sollte dabei allerdings berücksichtigen, dass Energie durch KWK-Kraftwerke oft als Nebenprodukt beim Verbrennen fossiler Energieträger gewonnen wird. Gegenüber der Stromerzeugung durch Kohle kann aber auch die Kraft-Wärme-Kopplung mit einer deutlich besseren Effizienz punkten. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 27. Januar 2012
2012 wird ein teures Jahr, zumindest was die Strompreise betrifft. Eine aktuelle Erhebung von TopTarif zur Strompreisentwicklung in Deutschland prognostiziert einen durchschnittlichen Strompreisanstieg von 3,4 Prozent für die kommenden Monate.

Etliche Anbieter heben Strompreise im Februar und März an. Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de
Bereits zum Jahreswechsel hatten zahlreiche Stromanbieter ihre Preise um rund 3,5 Prozent erhöht. Damit jedoch nicht genug, mindestens 108 Stromanbieter aus ganz Deutschland werden in den folgenden Wochen ihre Preise anziehen und um rund 3,4 Prozent erhöhen, so die Einschätzung des Tarifvergleichsportals TopTarif. Für einen Musterhaushalt mit 4.000 kWh bedeutet dies eine Preissteigerung von rund 34 Euro im Jahr. Vereinzelt kann es sogar zu Erhöhungen um bis zu 10 Prozent kommen. Große Versorger wie Süwag, Entega, Ewe und Wemag haben jedenfalls für die kommenden Wochen bereits einen Preisanstieg angemeldet.
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Von immobilo_katharina
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geschrieben am 27. Dezember 2011
Das Verbraucherportal Verivox hat ermittelt, dass sowohl das Interesse an Ökostrom als auch die Großhandelspreise für Strom wieder auf das Niveau vor der Atomkatastrophe in Fukushima gesunken sind.

Fukushima-Effekt ist bei den Verbrauchern verflogen. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Als es im März 2011 zu mehreren Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam, war die Bestürzung in Deutschland groß. Die Bundesregierung verfügte die Abschaltung der ältesten Atomkraftwerke, die Großhandelspreise für Strom stiegen und die Verbraucher interessierten sich mehr als jemals zuvor für Ökostrom.
Neun Monate später hat sich die Situation in Japan nicht wesentlich verbessert. Nach wie vor strömt radioaktiv belastetes Wasser ins Meer und rund 8 Prozent der Landfläche Japans - eine Fläche von der Größe Nordrhein-Westfalens - gelten als verstrahlt. In Deutschland hingegen ist wieder Normalität eingekehrt. Sowohl die Großhandelspreise für Strom als auch das Interesse der Verbraucher an Ökostrom sind auf das Niveau vor der Atomkatastrophe zurückgekehrt. [mehr » ]
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geschrieben am 7. November 2011
E.on, RWE, EnBW und Vattenfall stehen unter Verdacht, manipulierte Daten ans Bundeskartellamt geliefert zu haben. Der SPIEGEL spricht von „massiv falschen Informationen“, die die vier Stromriesen vorgelegt hätten. Offenbar wollte man so Sanktionen umgehen. Die Konzerne weisen die Vorwürfe entschlossen zurück.

Deutschlands vier Stromriesen stehen unter Manipulationsverdacht. Foto: Barbara Lechner / pixelio.de
Neues Öl im Feuer: Die führenden Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall werden verdächtigt, gefälschte Daten an das Bundeskartellamt weitergegeben haben. Das Bundeskartellamt sollte im Auftrag des Bundestags ein Gutachten erstellen, um zu überprüfen, ob in der Vergangenheit bewusst Kraftwerkskapazitäten zurückgehalten wurden, um den Strompreis zu manipulieren. Mit dem Verdacht der Manipulation verhärtet sich nun die Vermutung, die Strompreise seien von den Konzernen zu ihren Gunsten beeinflusst.
Bundeskartellamt versäumte gründliche Prüfung der gelieferten Daten
Die auf Energierecht spezialisierte Anwaltskanzlei Becker Büttner Held brachte den Stein ins Rollen. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 7. Oktober 2011
„Konkurrenz belebt das Geschäft“ – dies gilt inzwischen auch für den Strommarkt: Die Zahl der Stromanbieter ist in den letzten Jahren rasant angewachsen. Dies brachte jüngst die bundesweite Marktanalyse des Verbraucherportals Toptarif zutage. Demzufolge hat sich die Zahl der Versorger seit 2008 fast verdoppelt, wovon besonders die Kunden profitieren.

Die Auswahl an Stromanbietern ist groß, die Strompreise jedoch gleichbleibend auf hohem Niveau.
Der Wettbewerb um Kunden hat auf dem Strommarkt enorm zugenommen. Dies liegt daran, dass deutsche Haushalte im Schnitt zwischen 98 verschiedenen Stromanbietern auswählen können. Damit hat sich die Zahl der Stromanbieter seit 2008 fast verdoppelt, wie das Verbraucherportal Toptarif mitteilte. Im Jahr 2008 mussten dagegen nur rund 50 Stromanbieter in Konkurrenz um die Verbraucher und Marktanteile treten. Daniel Dodt, Sprecher von Toptarif erklärt den kontinuierlichen Anstieg der Stromanbieter mit expandieren Anbietern: „Neben reinen Neuanbietern und Vertriebsgesellschaften bieten auch immer mehr regionale Grundversorger und Stadtwerke ihre Produkte auch außerhalb des eigenen Versorgungsgebietes an.“ [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 21. April 2011 mit einem Kommentar
Die Stromversorger erhöhen im Frühjahr die Strompreise, unabhängig davon, ob der Atomausstieg schnell über die Bühne geht oder die Laufzeiten doch verlängert werden. Mehr als 100 Unternehmen haben angekündigt, ihre Tarife zu erhöhen.

Im Frühjahr ziehen die Strompreise weiter an. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
So viel steht fest: Die Verbraucher können sich darauf einstellen, dass die Strompreise anziehen. Über 100 Stromversorger erhöhen im April und Mai ihre Tarife. Dabei ist unerheblich, ob Deutschland den Atomausstieg wie angekündigt forciert, oder die Laufzeiten im Endeffekt doch verlängert werden.
Das Verbraucherportal toptarif.de errechnete, dass ein vierköpfiger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden mit einem Anstieg der Kosten um 6,1 Prozent rechnen muss. Dies entspricht etwa 60 Euro. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 19. Januar 2011
Steigende Strom- und Gaskosten lassen sich mit einem Anbieterwechsel oft abfedern. Doch gerade bei Preisvergleichen lauern etliche Fallen für Verbraucher – sie sollten ganz genau hinsehen und nicht immer das vermeintlich günstigste Angebot wählen.

Teurer Strom: Stiftung Warentest rät zum Anbieterwechsel und zur Vorsicht.
Kunden, die bereit sind, ihren Energieanbieter zu wechseln, können beträchtliche Summen sparen. Das gilt insbesondere, wenn der aktuelle Tarif der des örtlichen Grundversorgers ist. Bei einem Wechsel können Kunden abhängig vom momentanen Anbieter oft mehrere hundert Euro sparen, bei Gas sogar noch mehr als bei Strom. Jedoch sollten Sparfüchse bei verlockenden Vorkasseangeboten lieber auf Nummer sicher gehen, wie die Stiftung Warentest klargestellt hat. Auch die Ergebnisse der Vergleichsportale sind mit Vorsicht zu genießen, so die Verbraucherschützer. [mehr » ]
Von immobilo_anne
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geschrieben am 16. Juli 2010
Stromtarife mit Preisgarantien stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs, schließlich sind sie oft die einzige Möglichkeit, sich vor kurzfristigen Preiserhöhungen zu schützen. Jeder dritte Verbraucher entscheidet sich bei einem Anbieterwechsel für Tarife mit mindestens sechsmonatiger Preisgarantie, wie eine Auswertung des Vergleichsportales toptarif ergab.

Preisgarantien schützen gegen steigende Strompreise - allerdings nicht immer
Riesen-LCD-Fernseher
, Kühlschrank, Spielekonsole, PC: All die elektronischen Helfer und Unterhaltungsgeräte im Haushalt würden viel mehr Spaß machen, wenn da der Stromverbrauch nicht wäre. Unglücklicherweise steigen auch die Strompreise praktisch analog mit der Anzahl der Elektrogeräte
- was die Stromrechnung nach oben treibt. Der Verbraucher hat allerdings nur wenige Möglichkeiten, die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen: Entweder kauft er sparsamere Geräte, ändert sein Verbrauchsverhalten, verzichtet auf den Komfort elektrischer Geräte oder wechselt zu einem günstigeren Stromanbieter. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. Juni 2010
Auch wenn die Bundesregierung plant, die Förderung alternativer Energien zusammenzuschrumpfen, ist die Nutzung sauberer Energie für viele Verbraucher inzwischen eine Gewissensfrage. Immer mehr schrauben sich eine Solaranlage aufs Dach – und wer dies mangels eigenem Dach nicht kann, wechselt häufig zu einem Ökostromanbieter.

Verbraucher wählen vermehrt Ökostromtarife
Jeder dritte Verbraucher hat sich in diesem Jahr beim Stromanbieterwechsel für einen Ökostromtarif entschieden. Zu diesem Ergebnis kam das Verbraucherportal Verivox im Rahmen einer Studie zum Tag der Umwelt. Den erneuerbaren Energien kommen dabei neben einer gewachsenen Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen ganz sicher auch gesunkene Preise entgegen, denn die Ökostromtarife sind inzwischen in vielen Fällen günstiger als die Basistarife der großen Energieversorger, die zu einem großen Teil auf Atomstrom und fossilen Brennstoffen basieren. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 30. April 2010
Stromleitungen auf dem privaten Grundstück müssen von deren Besitzern geduldet werden, dies hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe aktuell in einem Urteil entschieden. Die Klage mehrerer Eigentümer wurde damit zurückgewiesen.
Grundstückseigentümer, die Inhaber eines Stromanschlusses sind, müssen es künftig hinnehmen, wenn der Stromversorger auf ihrem Grund und Boden Leitungen verlegt, die der Versorgung anderer Anlieger dienen. Sie können das Versorgungsunternehmen auch nicht darauf verweisen, öffentliches Grundeigentum wie Straßen zu diesem Zweck in Anspruch zu nehmen, das hat jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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