geschrieben am 30. April 2010
Stromleitungen auf dem privaten Grundstück müssen von deren Besitzern geduldet werden, dies hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe aktuell in einem Urteil entschieden. Die Klage mehrerer Eigentümer wurde damit zurückgewiesen.
Grundstückseigentümer, die Inhaber eines Stromanschlusses sind, müssen es künftig hinnehmen, wenn der Stromversorger auf ihrem Grund und Boden Leitungen verlegt, die der Versorgung anderer Anlieger dienen. Sie können das Versorgungsunternehmen auch nicht darauf verweisen, öffentliches Grundeigentum wie Straßen zu diesem Zweck in Anspruch zu nehmen, das hat jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 2. September 2009
Ein undurchschaubares Netz von Oligopolen und Abhängigkeiten macht die Entwicklung der Strom- und Gaspreise seit Jahren zu einer unberechenbaren Angelegenheit. Verbraucherschützer beanstanden vor allem den mangelnden Wettbewerb, der Energie langsam zu einem von marktwirtschaftlichen Mechanismen abgekoppelten Luxusgut werden lässt. Doch während die Kosten für Strom nur eine Richtung – und zwar nach oben – kennen, legt der Gaspreis derzeit eine Verschnaufpause ein.
Gasverbraucher können sich derzeit freuen: Wie das Vergleichsportal Check24 ermittelte, wollen mindestens 228 Gasanbieter die Tarife für die Kunden zwischen 1. September und 1.Oktober 2009 senken. Und während sich nur einige Wenige über Senkungen um bis zu 30 Prozent freuen können, liegt der Durchschnitt immerhin noch bei 8,6 Prozent, was eine Einsparung von 124 Euro pro Jahr bedeuten würde. Damit setzt sich der seit Anfang des Jahres anhaltende Sinkflug der Gaspreise weiter fort und hat, ganz im Gegensatz zu bisherigen Gepflogenheiten, auch trotz beginnender Heizperiode bestand. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. August 2009 mit einem Kommentar
Stromanbieter wechsel dich. Trotz Liberalisierung des Strommarktes vor gut zehn Jahren wird in Deutschland noch immer über mangelnden Wettbewerb geklagt - die vier großen Anbieter machen das Geschäft größtenteils unter sich aus. Doch langsam scheinen die Verbraucher genug davon zu haben. Immer mehr Menschen suchen gezielt nach günstigeren Angeboten - und wechseln. [FTD]
Sommer, Sonne, Strom - größter deutscher Solarpark in Brandenburg eröffnet. An diesem Projekt ist einfach alles groß. Der größte Solarpark Deutschlands, der zweitgrößte weltweit. Auf einer Fläche, die größer als 200 Fußballfelder ist, wird hier Energie für rund 15.000 Einfamilienhäuser produziert werden. Eine große Sache für den früheren Truppenübungsplatz. [WELT]
Die unendliche Geschichte der HRE. Nachher ist man immer schlauer - Das versuchte diese Woche auch Finanzminister Steinbrück (SPD) zu erklären, als er sich vor dem Untersuchungsausschuss zum Debakel um den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate aussagen musste. Die Fragen aller Fragen: Was war bekannt über den Zustand der maroden Bank? Und was hätte man wissen müssen? [SPIEGEL]
Prager Botschaft - ein Stück Deutschland in Tschechien. Das Gebäude, in dem der wohl berühmteste unvollendete Satz der deutschen Geschichte fiel, soll bald auch Deutschland gehören. Da die staatlichen Geldreserven ja bekanntlich nicht die stattlichsten sind, soll auf ein anderes Mittel des Erwerbs zurückgegriffen werden - den Tausch. [Süddeutsche]
Neue HOAI - Rodung des Paragraphenwaldes. Einfacher als vorher soll sie sein, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Kürzer ist sie zweifellos, außerdem können Architekten einen Bonus bekommen, wenn die Baukosten geringer ausfallen als veranschlagt. Umgekehrt kann der Bauherr die Entlohnung aber auch kürzen, wenn der Bau letztendlich teurer ist. [FAZ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 29. Juli 2009 mit 2 Kommentaren
Kühlschrank und Backofen, Fernseher und Stereoanlage, Waschmaschine und Badewanne, Computer und Handy, Spülmaschine und, und, und: Vieles, was man zum Leben braucht bzw. was selbiges angenehmer macht, verbraucht Strom, Wasser oder beides. Dass die Energiekosten kontinuierlich steigen, während die Anzahl an Elektrogeräten und dementsprechend auch der Energieverbrauch in den meisten Haushalten weiter wächst, belastet nicht wenige Geldbeutel. Dabei muss man nicht gleich auf seine Geräte verzichten, um Energie zu sparen: Wer auf einige kleine Dinge achtet, kann leicht mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die immobilo-Redaktion hat zehn versteckte Energiefresser aufgespürt und einfache Energiespartipps zusammengestellt. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 10. Januar 2009 mit einem Kommentar
Seit dem 1.Januar 2009 gelten neue Regelungen für neugebaute Photovoltaikanlagen. So müssen Betreiber demnach der Bundesnetzagentur den Standort und die Leistung ihrer Anlage melden. Nur wenn dies geschieht, ist der Netzbetreiber, an dem die Solaranlage angeschlossen wird, verpflichtet, den erzeugten Strom auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu vergüten, vorher nicht. Anlagen, die vor dem 1.1.2009 in Betrieb genommen wurden, fallen nicht in diese Meldepflicht. Weitere Informationen und ein entsprechendes Formular finden Betreiber auf der Homepage der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de).
Grund für die Einführung der Meldepflicht ist die Ermittlung der Vergütungssätze für Ökostrom. Dieser ist einer jährlichen Degression unterworfen. Das bedeutet, dass je später eine Anlage in Betrieb genommen wird desto geringer wird der Vergütungssatz. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurz, erklärt: „je stärker der Zubau von Photovoltaikanlagen ist, desto geringer ist der Vergütungssatz für im Folgejahr in Betrieb gehende Anlagen.“ Die Degressions- und Vergütungssätze werden jährlich von der BNetzA ermittelt und zum 31. Oktober im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Von rdhead
in Geld / Finanzierung, Ratgeber
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