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    Strompreis: Energiewende verteuert Strompreise vorerst kaum

    geschrieben am 13. Oktober 2011

    Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind die Umlagen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zum Jahresbeginn stark gestiegen. Im kommenden Jahr soll die Umlage für Ökostrom jedoch nicht so hoch ausfallen, wie zunächst befürchtet wurde. Pro Kilowattstunde steigt sie minimal auf knapp 3,6 Cent.

    Ökostrom: Erneuerbare Energien treiben Strompreis hoch. Foto: berlin-pics  / pixelio.de

    Ökostrom: Erneuerbare Energien treiben Strompreis hoch. Foto: berlin-pics / pixelio.de

    Die Aussagen zum Ökostrom-Zuschlag sind derzeit sehr kontrovers. Wie von Kanzlerin Angela Merkel angekündigt, sollen die zu zahlenden Umlagen für erneuerbare Energien nicht groß steigen. Nur ein paar Euro mehr müssen die Verbraucher im kommenden Jahr für erneuerbare Energien bezahlen, berichtet zum Beispiel „stern.de“. Aus der Energiebranche sickerte durch, dass die Zahlen sich bei 3,589 Cent pro Kilowattstunde belaufen. Somit bleiben die Mehrkosten bei einer Erhöhung von 0,059 Cent bei durchschnittlich unter fünf Euro pro Haushalt im Jahr.

    Produzenten von Ökostrom wurde durch die mit dem EEG eingeführte Umlage eine Vergütung auf 20 Jahre garantiert, um den Ausbau der regenerativen Energien voranzutreiben. Diese Kosten müssen von den Verbrauchern mitgetragen werden. Dadurch, dass immer mehr Wind- und Solaranlagen ans Netz gehen, steigen die Förderkosten für die Verbraucher seit Jahren. Da die Berechnung der Umlage sehr wetterabhängig ist, verschätzten sich die Netzbetreiber 2010 bezüglich des Baus von Solaranlagen gewaltig, worauf die Umlage von 2 Cent auf 3,53 Cent erhöht werden musste. [mehr » ]



    Wegen Fehlprognose: Haushalte zahlen zu viel für Strom

    geschrieben am 10. März 2011

    Wegen einer offenbar zu hoch angesetzten Ökostrom-Umlage zahlen deutsche Haushalte in diesem Jahr zu viel Geld für Strom. Die Diskrepanz beruht auf einer falschen Schätzung zum Ausbau erneuerbarer Energien, wie das Vergleichportal Verivox berichtet.

    EEG-Umlage: zu hoch angesetzte Prognose kostet deutsche Haushalte knapp 900 Millionen Euro. Foto: Cisco Ripac / pixelio.de

    EEG-Umlage: zu hoch angesetzte Prognose kostet deutsche Haushalte knapp 900 Millionen Euro. Foto: Cisco Ripac / pixelio.de

    Ingesamt belaufen sich die Zusatzkosten für Privathaushalte in Deutschland Verivox zufolge auf ingesamt 880 Millionen Euro. Schuld daran sei ein zu hoch prognostizierter Ausbau erneuerbarer Energien, der die dafür vorgesehene EEG-Umlage deutlich verteuert hat.

    Festgelegt wurde die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2011 bereits am 15. Oktober 2010 durch die Netzbetreiber und beruht auf einer Prognose der Kosten, [mehr » ]



    Trotz Sparpotential: Beim Stromanbieterwechsel lauern Fallen

    geschrieben am 19. Januar 2011

    Steigende Strom- und Gaskosten lassen sich mit einem Anbieterwechsel oft abfedern. Doch gerade bei Preisvergleichen lauern etliche Fallen für Verbraucher – sie sollten ganz genau hinsehen und nicht immer das vermeintlich günstigste Angebot wählen.

    Teurer Strom: Stiftung Warentest rät zum Anbieterwechsel und zur Vorsicht.

    Teurer Strom: Stiftung Warentest rät zum Anbieterwechsel und zur Vorsicht.

    Kunden, die bereit sind, ihren Energieanbieter zu wechseln, können beträchtliche Summen sparen. Das gilt insbesondere, wenn der aktuelle Tarif der des örtlichen Grundversorgers ist. Bei einem Wechsel können Kunden abhängig vom momentanen Anbieter oft mehrere hundert Euro sparen, bei Gas sogar noch mehr als bei Strom. Jedoch sollten Sparfüchse bei verlockenden Vorkasseangeboten lieber auf Nummer sicher gehen, wie die Stiftung Warentest klargestellt hat. Auch die Ergebnisse der Vergleichsportale sind mit Vorsicht zu genießen, so die Verbraucherschützer. [mehr » ]



    Strompreisexplosion ruft Bundesnetzagentur auf den Plan

    geschrieben am 23. November 2010 mit einem Kommentar

    Die Preiserhöhungswelle der Stromkonzerne hat die Bundesnetzagentur auf den Plan gerufen. Deren Präsident bemängelte „überzogene Preisforderungen“ und rät Verbrauchern zu einem Anbieterwechsel.

    Sündenbock: Erneuerbare Energien müssen für Verteuerungswelle herhalten.

    Sündenbock: Erneuerbare Energien müssen für Verteuerungswelle herhalten.

    Satte und in unschöner Regelmäßigkeit stattfindende Tariferhöhungen gehören bei Deutschlands Stromanbietern zwar seit Langem zum guten Ton, doch die zum Jahreswechsel anstehende, praktisch flächendeckende Verteuerungswelle hat es seit der Liberalisierung des Strommarktes in diesem Umfang wohl noch nicht gegeben. Knapp 350 Stromversorger haben angekündigt, ihre Tarife zum Dezember bzw. Januar zu erhöhen. [mehr » ]



    Stromkonzerne erhöhen Preise drastisch

    geschrieben am 12. November 2010 mit 2 Kommentaren

    Der Stromkonzern RWE erhöht zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres deutlich die Preise. Schuld seien die Umlagen für alternative Energien, die den Strom weiter verteuern. Weitere 60 Anbieter wollen im kommenden Jahr ihre Tarife zu erhöhen.

    Stromkonzerne erhöhen die Preise drastisch: Schuld sei die EEG-Umlage.

    Stromkonzerne erhöhen die Preise drastisch: Schuld sei die EEG-Umlage.

    Und täglich grüßt die Preiserhöhung: Trotz sprudelnder Gewinne müssen beim Stromversorger RWE die Kunden weiter bluten. Der Essener Konzern hatte gestern angekündigt, die Strompreise ab dem 1. Januar 2011 um ingesamt 3,6 Prozent zu erhöhen. Zusammen mit einer bereits erfolgten Erhöhung von mehr als 7 Prozent im vergangenen August wird sich der RWE-Strom innerhalb eines Jahres somit um stattliche 12,7 Prozent verteuert haben, wie focus.de berichtet. Für einen Durchschnittshaushalt sind das immerhin knapp 95 Euro mehr an Stromkosten jährlich. [mehr » ]



    Strompreise steigen auch 2010 weiter

    geschrieben am 30. Juli 2010 mit einem Kommentar

    Eins ist sicher: Die Strompreise steigen. Was für die Rente längst nicht mehr gilt, ist beim Strom schon längst Ritual. Allein während des ersten Halbjahrs 2010 haben die Strompreise um gut 2 Prozent zugelegt, wie das Verbraucherportal Verivox mitteilte. Gaskunden können im Moment noch aufatmen, die Preise sind derzeit stabil.

    Strompreise stiegen 2010 im Schnitt um 2 Prozent

    Strompreise stiegen 2010 im Schnitt um 2 Prozent

    Die Kunden von 454 Strom-Grundversorgern hatten in den sechs Monaten des Jahres 2010 einmal mehr Grund, an einen funktionierenden Wettbewerb auf dem Strommarkt zu zweifeln – ihnen flatterte eine Strompreiserhöhung von durchschnittlich 6 Prozent ins Haus. Dass erhöhte Strompreise allerdings kein Naturgesetz sind, bewiesen 129 Grundversorger, die ihre Preise im Schnitt um 5 Prozent gesenkt haben. Gründe für die abweichende Preisgestaltung sind staatliche Abgaben, Netzkosten und unterschiedliche Beschaffungsstrategien der Stromanbieter. [mehr » ]



    Höhere Strompreise durch Brennelementesteuer?

    geschrieben am 15. Juni 2010

    Mit einer neuen Brennelementesteuer will die Bunderegierung im Rahmen des Sparpaketes circa 2,3 Milliarden Euro jährlich bei den Stromkonzernen holen – als Gegenleistung zu einer Laufzeitverlängerung für Atommeiler. Doch wer die Kosten dafür am Ende wirklich aufbringen muss, ist noch unklar. Experten befürchten höhere Strompreise.

    Brennelementesteuer: Verbraucher befürchten höhere Preise, Stromkonzerne bangen um Gewinne

    Brennelementesteuer: Verbraucher befürchten höhere Preise, Stromkonzerne bangen um Gewinne

    Die Bundesregierung hat ihr jüngstes Sparwerk zwar als sozial ausgewogen gelobt, da auch die Wirtschaft einen großen Teil beitragen wird, doch gerade dieser Teil ist noch eine Rechnung mit mehreren Unbekannten. Denn ob es zum Beispiel die Brennelementesteuer am Ende auch tatsächlich geben wird, ist derzeit noch unsicher. Zudem ist äußerst zweifelhalft, dass die Wirtschaft die Zusatzkosten auch wirklich selber aufbringt – viel wahrscheinlich ist, dass der Verbraucher auch diese Mehrbelastung durch höhere Preise übernehmen muss. [mehr » ]



    Mein Boklok, meine Möbel, meine Stromrechnung: Immobilien-News und Themen KW 16-2010

    geschrieben am 25. April 2010

    Mailänder Möbelmesse öffnet ihre Pforten. Mailand gilt nicht nur in Sachen Mode und Handtaschen als Trendsetter, auch die angesagtesten Möbelkreateure stellen in der italienischen Metropole ihre in Holz und Plastik gegossenen Wohnträume aus. [Welt]

    Wohnen im Alter – Ideen sind gefragt. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft lässt sich wohl nur durch einen überraschenden Geburtenboom v erhindern, doch da bereits überraschend kalte Winter keine nennenswerten Ergebnisse gebracht hat, wird man wohl auch in Zukunft vergeblich darauf warten. Also sollte man sich schon mal Gedanken machen, wie die Renter-Heerscharen zukünftig am besten Untergebracht werden sollen. [MZ]

    Boklok - Ikea Fertighaus doch kein Sparangebot? Ikea hat es in den vergangenen Monaten geschafft, ordentlich die Werbetrommel für die eigene Fertighaussparte zu rühren - inklusive der allgemeinen Annahme, das Haus sei ein äußerst günstiges Angebot. Dem widerspricht Architekt und Bauherrenberater Peter Würtenberger im Focus: „Das Ikea-Fertighaus ist kein Schnäppchen“. [Focus]

    Strom wird teurer und teurer… Krise, geringerer Verbrauch, wechselwillige Verbraucher – all das konnte dem seit Jahren recht einseitig nach oben tendierenden Strompreis nichts anhaben. Zudem stehen die Energiekonzerne der Opec und den Ölkonzernen inzwischen in Sachen Preisgestaltungs-Begründungskreativität in nichts mehr nach. Kein Wunder also, dass Verbraucherschützer in diesem Jahre mit einer weiteren Verteuerung des Stroms um 10 Prozent rechnen. [Focus]

    USA: Immobilienbesitzer haben nichts zu lachen. Die Banken in den USA zeigen mit in die Bredouille gerateten Hausbesitzer wenig Mitleid – die Zahl der Zwangsversteigerungen steigt immer weiter. Alle bisher angeschobenen Maßnahmen zeigten noch nicht die gewünschte Wirkung. [FTD]

    Haus der Zukunft. 40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie werden zum klimatisieren von Gebäuden genutzt. Angesichts der Tatsache, dass viele Immobilien auch nach Einführung des Energieausweises immernoch wahre Energieschleudern sind, steckt in diesem Bereich noch einiges Einsparpotential. Die FAZ stellt Personen vor, die daran arbeiten. [FAZ]

    WG-Mieterhöhung: Drei Wohnungen statt drei Zimmer. Will der Vermieter einer WG die Miete für ein Zimmer erhöhen, muss er statt vergleichbarer Zimmer in der gleichen Wohnung drei Zimmer in anderen Wohnungen zum Vergleich heranziehen. [Welt]

    Grunderwerbsteuer: Dominoeffekt droht. In drei Bundesländern wurde die Steuer für den Kauf von Grundstücken bereits erhöht, in zwei weiteren angedroht. Da wäre es keine Überraschung, wenn früher oder später auch die anderen Bundesländer nachziehen – mit weitreichenden Folgen. [FTD]

    Kein Schadensersatz ohne vorherige Ursacheklärung. Wohnungsmieter können von ihrem Vermieter keinen hohen Vorschuss für Reparaturkosten verlangen, wenn nicht vorher die Ursache des Schadens untersucht wurde. Das geht aus einem Urteil des BGH hervor. [Haufe]



    Strompreise auch 2009 weiter auf Rekordjagd

    geschrieben am 21. Dezember 2009 mit 2 Kommentaren

    Private Stromverbraucher haben auch weiterhin nichts zu lachen: 2009 stiegen die Preise für den gelben Saft auf neue Rekordwerte. Auch fürs neue Jahr sind die Aussichten nicht besser. Bereits jetzt haben 160 Versorger Preiserhöhungen für 2010 angekündigt.

    Geringere Kosten nur noch durch Steckerziehen?

    Geringere Kosten nur noch durch Steckerziehen?

    Während sich Verbraucher bei Lebensmitteln dank eines funktionierenden Wettbewerbes zurzeit über sinkende Preise freuen können, kennen die Strompreise seit Jahren nur eine Richtung: nach oben, und das kräftig. Auch in diesem Jahr verlief die Verteuerung des Stroms trotz der Wirtschaftskrise weiter ungebremst auf bisher nicht dagewesene Rekordwerte. Nach Analysen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de stiegen die Strompreise in 2009 um durchschnittlich 6,9 Prozent.

    Hochgerechnet auf 40,1 Millionen Haushalte in Deutschland beläuft sich die Summe, die sich dank der Preiserhöhungen zusätzlich auf den Konten der Versorger einfindet, auf 2,1 Milliarden Euro. Für die Verbraucher bedeutet dies, [mehr » ]



    Energiesparen leicht gemacht

    geschrieben am 29. Juli 2009 mit 2 Kommentaren

    Kühlschrank und Backofen, Fernseher und Stereoanlage, Waschmaschine und Badewanne, Computer und Handy, Spülmaschine und, und, und: Vieles, was man zum Leben braucht bzw. was selbiges angenehmer macht, verbraucht Strom, Wasser oder beides. Dass die Energiekosten kontinuierlich steigen, während die Anzahl an Elektrogeräten und dementsprechend auch der Energieverbrauch in den meisten Haushalten weiter wächst, belastet nicht wenige Geldbeutel. Dabei muss man nicht gleich auf seine Geräte verzichten, um Energie zu sparen: Wer auf einige kleine Dinge achtet, kann leicht mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die immobilo-Redaktion hat zehn versteckte Energiefresser aufgespürt und einfache Energiespartipps zusammengestellt. [mehr » ]