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    Trotz Konjunkturaufschwung: keine wirtschaftliche Verbesserung in der Bauindustrie

    geschrieben am 13. Januar 2011

    Trotz der Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland hat die Bauindustrie bislang noch nicht vom Aufschwung profitiert. Experten sehen für den weiteren Verlauf des Jahres 2011 keine Verbesserung.

    Umsatzminus: Baubranche beklagt ausbleibenden Aufschwung

    Umsatzminus: Baubranche beklagt ausbleibenden Aufschwung

    Während Politiker den wirtschaftlichen Aufschwung mit starken Vokalen beschreiben, herrscht in der Baubranche weiter Tristesse. Statt wachsender Umsetzte werden für den Rest des Jahres 2011 - wie auch schon im Vorjahr - eher stagnierende Zahlen oder sogar Umsatzrückgänge von einem Prozent erwartet.

    Die Konjunkturprogramme sind nur ein schwacher Trost

    Dabei fällt das Resümee für 2010 unterschiedlich aus. Der Wohnungsbau konnte mit einem Umsatzzuwachs von 6 Prozent überraschen, während der öffentliche Bau mit einem Minus von 3 Prozent enttäuschte. Auch private Unternehmen erteilten dem Baugewerbe nicht die erhofften Aufträge. [mehr » ]



    Aufträge: Baugewerbe muss im September Rückschlag hinnehmen

    geschrieben am 26. November 2010

    Deutschlands Baufirmen leiden weiterhin unter einem schwachen Auftragseingang. Preisbereinigt gingen im September 2010 1,1 Prozent weniger Aufträge ein als noch im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Besonders der Tiefbau schwächelt weiterhin, auch die Beschäftigtenzahl schrumpft anhaltend.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Vor Kurzem vermeldete das Statistische Bundesamt zwar noch ein leichtes Plus bei den Baugenehmigungen für Wohnungen, der kompletten Baubranche hilft das allerdings noch lange nicht aus der Krise. Den neuesten Zahlen der Wiesbadener Statistiker zufolge sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im September preisbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem September 2009. Nicht ganz so schlecht sah es dabei im Hochbau aus. In diesem Bereich legten die Auftragseingänge um 1,2 Prozent zu, während die Nachfrage im Tiefbau gleichzeitig um 3,2 Prozent sank. [mehr » ]



    Sinkende Auftragszahlen - Abwärtstrend im Baugewerbe

    geschrieben am 26. August 2009

    Gern und oft wird die Bauwirtschaft als Stabilitätsfaktor gerühmt, doch auch sie ist gegen die Krise nicht immun: Die Aufträge werden weniger, die Zahl der Beschäftigten nimmt ab. Laut der gestern veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat es den Hochbau besonders hart getroffen, während beim Tiefbau sogar ein kleines Plus verzeichnet wurde - allerdings nur im Juni. Das gesamte erste Halbjahr 2009 bringt auch hier Negativentwicklungen mit sich.

    Beim Hochbau sieht es besonders düster aus

    Beim Hochbau sieht es besonders düster aus

    Im Juni 2009 sank die Auftragszahl des Bauhauptgewerbes um insgesamt 7 Prozent, der Rückgang im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug sogar 11,7 Prozent. Zum Bauhauptgewerbe zählen alle Baubetriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern. Hier zeigt sich, dass der 7 Prozent-Rückgang im Juni besonders auf den Nachfragerückgang beim Hochbau zurückzuführen ist, denn hier ist der Einbruch besonders drastisch: 21,1 Prozent weniger Aufträge gingen hier ein, während beim Tiefbau sogar noch ein Auftragsplus von 8 Prozent verzeichnet werden konnte. [mehr » ]



    Aufträge im Baugewerbe brechen weiter ein

    geschrieben am 26. Mai 2009

    Das Baugewerbe leidet trotz der in den Konjunkturpaketen vorgesehen Mittel für Neubau und Sanierung – alleine 500 Millionen Euro sind für Sanierungsvorhaben an Bundesbauten vorgesehen - weiterhin unter der Krise. Allerdings sind die Aufträge im März nicht mehr so stark wie in den Vormonaten eingebrochen.

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ging der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März – verglichen mit dem Vorjahresmonat – preisbereinigt um 9,1 Prozent zurück. Nach den schweren Einbrüchen im Januar (24,4 Prozent) und Februar (17,5 Prozent) fiel der Auftragsschwund im März somit weniger heftig aus. Für das erste Quartal in 2009 ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein preisbereinigter Rückgang der Aufträge im Bauhauptgewerbe um durchschnittlich 16,4 Prozent.

    Besonders der Hochbau leidet mit einem Nachfragerückgang von 13,3 Prozent weiter stark unter der Wirtschaftskrise. Der Tiefbau kam mit einem Auftragsminus von 4,6 Prozent etwas glimpflicher davon.

    Der Einbruch in den Auftragsbüchern macht sich auch bei den Beschäftigtenzahlen bemerkbar. Im März waren in der Hoch- und Tiefbaubranche mit ingesamt 676.000 Personen knapp 21.000 Personen weniger beschäftigt als noch vor einem Jahr, was einen Rückgang um 3,0 Prozent entspricht. Parallel dazu ging in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 auch der Umsatz zurück. Mit 13,4 Milliarden Euro lag er 12,9 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahresquartals.

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