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    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 31-2009

    geschrieben am 3. August 2009 mit 2 Kommentaren

    London: Hoffnung für die City. Die britische Hauptstadt hofft auf eine Trendwende am schwer gebeutelten Immobilienmarkt - die Investitionen in Immobilien sind im zweiten Quartal des Jahres erstmals seit langem wieder gestiegen. [FTD]

    Privatisierung von Wohnungen gehen am Stock. Der Plan war simpel: Immobilien in Größenordnungen kaufen, die Wohnungen privatisieren und den Profit abschöpfen. Dann kam allerdings die Wirtschaftskrise und der Wohnungsabsatz kam ins Stocken…
    [FAZ]

    Twitter kann teuer werden. Noch nie war schnelles und weltweites Kundtun der eigenen Befindlichkeit so einfach wie mit Twitter. Allerdings kann das im Land der absurden Klagen auch ganz schnell nach hinten losgehen - dort wurde eine Mieterin, die ihre Meinung über ihre Wohnungsgesellschaft twitterte, zu 50.000 Dollar Schadensersatz verurteilt. [Netzzeitung]

    Semperoper soll energetisch saniert werden. Auch große, alte Gemäuer können Energie und Geld gespart werden - und zwar 100.000 Euro im Jahr. Damit die altehrwürdige Semperoper dieses Ziel erreicht, müssen allerdings erst einmal über 500.000 Euro investiert werden
    [BILD]

    US-Häuserpreise stabilisieren sich. Der US-Immobilienmarkt war einer der Auslöser der weltweiten Krise, nun mehren sich die Anzeichen, dass der Abschwung am US-Häusermarkt ein Ende hat. [FOCUS]

    Bernhard-Nocht-Quartier auf St.Pauli sorgt für Ärger. Dass auch Hamburgs Szeneviertel St.Pauli nicht vor Gentrifizierung gefeit ist, ist seit Langem sichtbar. Die Sanierung Bernhard-Nocht-Quartiers sorgt nun für Unmut unter Mietern und Anwohnern.
    [Welt]



    Intelligente Stromzähler helfen beim Sparen

    geschrieben am 6. Juli 2009 mit 3 Kommentaren

    Stromsparen will inzwischen fast jeder. Dennoch birgt die jährliche Abrechnung nicht selten eine unerfreuliche Überraschung. Herauszufinden, wo der ganze Strom hingeht und wo das größte Einsparpotential liegt, ist nicht gerade einfach. Deshalb sollen die Verbraucher dabei bald Unterstützung bekommen - aber nicht in Form von Energieberatungen, sondern von intelligenten Stromzählern.

    Damit ein Anbieterwechsel nicht zu kompliziert und teuer wird, sollen die Messegeräte voraussichtlich einheitlich werden. Müsste man bei jedem Stromanbieterwechsel die Messgeräte austauschen lassen, könnte das eine finanzielle Belastung bedeuteten, die den Wechsel im Endeffekt unattraktiv macht. [mehr » ]



    Twitter – Mehrwert für Makler?

    geschrieben am 2. Juli 2009 mit 8 Kommentaren

    Die Statusmeldungen der aktuellen Situation im Iran und massenhafte Beleidsbekundungen für Michael Jackson – der Micro-Blogging Dienst Twitter (engl. Für „Zwitschern“) war in den letzten Tagen vor allem wegen seiner Möglichkeiten der Berichterstattung in aller Munde. Bereits vor einigen Monaten erregte Twitter erstmals größeres Aufsehen - als die ersten Tweets der Notlandung eines Flugzeuges im Hudson-River schneller waren als die herkömmlichen Newsdienste.

    Twitter - Mehrwert für Makler?

    Twitter - Mehrwert für Makler?

    Das simple Prinzip mit kurzen Nachrichten von maximal 140 Zeichen und der einfachen Handhabung machen den Dienst für viele Menschen attraktiv. Twitter ist dabei längst kein Werkzeug nur für Internetfreaks. Der amerikanische Präsident nutzte den Dienst für seinen erfolgreichen Wahlkampf und punktete so bei der jungen, internetbegeisterten Wählerschaft. Auch deutsche Politiker twittern mittlerweile und sind damit manchmal schneller, als eigentlich erlaubt.

    Der Dienst wächst zudem rasend schnell. Laut Nielsen/Net Ratings legte das soziale Netzwerk bei den Nutzerzahlen alleine zwischen Februar 2008 und Februar 2009 um unglaubliche 1392 Prozent zu.

    Doch nicht nur Privatpersonen nutzen Twitter, um persönliche Statusmeldungen an die Welt zu senden. Auch die Wirtschaft hat das soziale Netzwerk inzwischen für sich entdeckt. Firmen nutzen Twitter als weiteren – und vor allem kostenlosen – Marketingkanal und erhöhen die Kundenbindung an das Unternehmen. Bei cleverer Nutzung springt sogar ein echter, zählbarer Mehrwert heraus. Erst kürzlich gab der Computer-Händler Dell bekannt, dass er durch per Twitter verbreitete Angebote einen Umsatz von drei Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat.

    Selber verdient Twitter übrigens noch kein Geld – was sich aber bald ändern könnte. Für Firmen soll das twittern in Zukunft eventuell kostenpflichtig sein. Konkret ist allerdings noch nichts und so können Firmen wohl noch eine Weile kostenlos twittern.

    Auch für die Maklerbranche kann es deshalb sinnvoll sein, Twitter zu nutzen. Doch welche Möglichkeiten und Vorteile bringt das „twittern“ dem Makler im Einzelnen?

    Kunden gewinnen, pflegen und binden:

    Ein enger Kontakt zum Kunden gehört wohl zu den wichtigsten Dingen im Maklerberuf. Zwar kann und soll eine Twitter-Nachricht nicht das Einschätzen einer Immobilie, das Erstellen eines aussagekrätigen Exposees oder den persönlichen Kundenkontakt mitsamt der kompetenten Beratung vor Ort ersetzen, er bietet aber die Möglichkeit, den Kontakt zu Kunden oder Interessenten über einen weiteren Kanal aufzubauen und zu halten – und das ohne großen Aufwand. [mehr » ]



    Krise, Tempelhof und BGH-Urteile: Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 06/2009

    geschrieben am 8. Februar 2009

    Das beherrschende Thema dieser Woche war wieder ganz klar - nein, keine Hausverlosung - die Wirtschafts- und Finanzkrise. Ausser den inzwischen gewohnten Schreckensnachrichten gab es aber auch erfreuliche News: Immobilo verkündet neue Kooperationen mit immobilienpool und Immowelt, der deutsche Immobilienmarkt trotzt der Krise und der ehemalige Berliner Flughafen Tempelhof hat einen neuen Mieter gefunden - obwohl diese Neuigkeit nicht alle glücklich macht. Hier eine Übersicht über weitere Nachrichten dieser Woche:

    Jones Lang LaSalle-Gewinn bricht ein. Der Gewinn des größten Finanz-, Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Immobilienbereich, Jones Lang LaSalle, brach im vergangenen Jahr um 70% von 172 Millionen auf 84 Millionen Dollar ein. Der Umsatz blieb mit 2,7 Milliarden Dollar allerdings konstant. [Haufe]

    Immobilienmärkte: Hoffen und Bangen. Die erste Hoffnungsstreifen am Horizont der Immobilienwirtschaft werden ausgemacht, aber ob es wirklich das Licht am Ende des Tunnels ist oder doch nur ein entgegenkommender Zug - keiner weiß es so recht. [FAZ, Handelsblatt]

    Enteignungen auf Mallorca? Wegen des Baus einer Eisenbahnstrecke droht rund 700 Grundstückseignern auf Mallorca die Enteignung von Teilen ihrer Grundstücke. Auch die Aussicht auf am Swimming-Pool vorbeirasende Züge ist alles andere als verlockend. [Focus]

    Tempelhof: Bread & Butter zahlt gut. Doch noch mal Tempelhof-News: Der in die Bredouille geratene Klaus Wowereit erhält Rückendeckung von der Berliner Immobilienmanagement GmbH. Nach Angaben der BIM-Sprecherin Katja Potzies zahlt die Modemesse für die zwei Monate Nutzung mehr als doppelt so viel wie die Dauernutzer. [MAZ]

    Kö-Bogen soll kommen. Mit der Zustimmung des Rates der Stadt Düsseldorf für einen Verkauf großer Teile des Jan-Wellem-Platzes sind die Weichen für den Bau der Kö-Bögen gestellt. Mit der Planung der Neubebauung wurde Daniel Libeskind beauftragt. [Property-Magazine]

    Andere Hausverlosung, gleiches Ende. Die Baldhamer Hausverlosung hat auch in anderen Teilen Deutschlands Nachahmer gefunden. Das Ende ist allerdings überall gleich: Die Verlosung wird von den zuständigen Behörden verboten. Witten (NRW) und Michendorf (Brandenburg) liegen eben nicht in Österreich. [DerWesten, Berliner Morgenpost]

    Alles Wichtige mit 140 Zeichen: Immobilo bei Twitter. Alle wichtigen Immobilo-News gibts jetzt auch - ganz kurz und knapp - bei Twitter. Und es wird auch nicht rumgeschwätz - versprochen.