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    Bürovermietungsmärkte mit starkem Schlussquartal

    geschrieben am 11. Januar 2011 mit einem Kommentar

    Die großen deutschen Büromärkte konnten im vergangenen Jahr beim Flächenumsatz deutlich zulegen. Besonders im letzten Quartal 2010 konnten etliche große Vermietungen vermeldet werden.

    Büroflächen: 2010 endet mit deutlichem Umsatzplus. Foto: Andreas Mäsing / pixelio.de

    Büroflächen: 2010 endet mit deutlichem Umsatzplus. Foto: Andreas Mäsing / pixelio.de

    Büroflächen sind wieder gefragt: Auf den fünf größten Büromärkten Deutschlands konnte 2010 ein deutlich höherer Gesamtflächenumsatz erreicht werden, als noch im Jahr zuvor. Dafür hat insbesondere ein starkes Schlussquartal gesorgt, in dem etliche Büroräumlichkeiten einen neuen Mieter gefunden haben, wie der Immobiliendienstleister Savills ermittelt hat.

    Großes Vermietungsoffensive im letzten Quartal 2010

    Insgesamt konnten im Jahr 2010 2,68 Mio. Quadratmeter Büroflächen auf den fünf größten deutschen Märkten Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München und Frankfurt neu vermietet werden. Gegenüber 2009 entspricht dies einem Anstieg des Flächenumsatzes um bemerkenswerte 31 Prozent. Als Meister im Schlussspurt zeigte sich dabei die Hauptstadt Berlin, in der ca. ein Drittel des kompletten Jahresumsatzes im letzten Quartal erwirtschaftet wurde. [mehr » ]



    Schwaches Quartalsergebnis für PATRIZIA Immobilien

    geschrieben am 12. August 2009

    Das Augsburger Immobilienunternehmen PATRIZIA Immobilien konnte „dank“ hoher Finanzierungskosten für Kredite nur ein durchwachsenes Quartalsergebnis präsentieren. Umsatz und Gewinn schrumpften deutlich.

    PATRIZIA Immobilien mit durchwachsenem Quartalsergebnis. Foto: PATRIZIA Immobilien AG

    PATRIZIA Immobilien mit durchwachsenem Quartalsergebnis.
    Foto: PATRIZIA Immobilien AG

    Nach der Gagfah präsentierte mit der PATRIZIA Immobilien AG ein weiteres Unternehmen aus der Immobilienbranche eher schwache Zahlen für das zweite Quartal 2009. Für das Augsburger Immobilien-Unternehmen reichte es allerdings zu einem schmalen Gewinn von 1,1 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug der Gewinn noch 19,9 Millionen Euro. PATRIZIA macht für den Gewinneinbruch hauptsächlich hohe Zinszahlungen verantwortlich. Für den Schuldenberg von etwa einer Milliarde Euro waren knapp 9,5 Millionen Euro fällig.

    Analog zum Gewinn sank allerdings auch der Umsatz im Vergleich zur Jahresfrist um acht Prozent auf 47,5 Millionen Euro, da es dem Unternehmen nicht gelang, komplette Wohnanlagen an potente Investoren zu verkaufen. Der Wohnungsverkauf an Privatpersonen konnte dagegen leicht anziehen: insgesamt 147 Wohneinheiten wurde hier im zweiten Quartal an den Mann gebracht.

    Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstandsvorsitzende der PATRIZIA Immobilien AG, Wolfgang Egger, mit einer Steigerung des Wohnungsabsatzes und einem somit guten Jahresergebnis: „Die Zunahme der Beurkundungen in den vergangenen Wochen stimmt uns zuversichtlich, dass die Zahl der verkauften Wohnungen in der Privatisierung innerhalb der 2. Jahreshälfte weiter anziehen wird. Die bereits notarisierten Wohnungskäufe werden großteils erst im 3. und 4. Quartal ergebniswirksam und spiegeln sich daher noch nicht in den Zahlen zum Halbjahr wider.“ Auch bei den Blockverkäufen rechnet Egger mit einigen Abschlüssen binnen Jahresfrist.



    Twitter – Mehrwert für Makler?

    geschrieben am 2. Juli 2009 mit 8 Kommentaren

    Die Statusmeldungen der aktuellen Situation im Iran und massenhafte Beleidsbekundungen für Michael Jackson – der Micro-Blogging Dienst Twitter (engl. Für „Zwitschern“) war in den letzten Tagen vor allem wegen seiner Möglichkeiten der Berichterstattung in aller Munde. Bereits vor einigen Monaten erregte Twitter erstmals größeres Aufsehen - als die ersten Tweets der Notlandung eines Flugzeuges im Hudson-River schneller waren als die herkömmlichen Newsdienste.

    Twitter - Mehrwert für Makler?

    Twitter - Mehrwert für Makler?

    Das simple Prinzip mit kurzen Nachrichten von maximal 140 Zeichen und der einfachen Handhabung machen den Dienst für viele Menschen attraktiv. Twitter ist dabei längst kein Werkzeug nur für Internetfreaks. Der amerikanische Präsident nutzte den Dienst für seinen erfolgreichen Wahlkampf und punktete so bei der jungen, internetbegeisterten Wählerschaft. Auch deutsche Politiker twittern mittlerweile und sind damit manchmal schneller, als eigentlich erlaubt.

    Der Dienst wächst zudem rasend schnell. Laut Nielsen/Net Ratings legte das soziale Netzwerk bei den Nutzerzahlen alleine zwischen Februar 2008 und Februar 2009 um unglaubliche 1392 Prozent zu.

    Doch nicht nur Privatpersonen nutzen Twitter, um persönliche Statusmeldungen an die Welt zu senden. Auch die Wirtschaft hat das soziale Netzwerk inzwischen für sich entdeckt. Firmen nutzen Twitter als weiteren – und vor allem kostenlosen – Marketingkanal und erhöhen die Kundenbindung an das Unternehmen. Bei cleverer Nutzung springt sogar ein echter, zählbarer Mehrwert heraus. Erst kürzlich gab der Computer-Händler Dell bekannt, dass er durch per Twitter verbreitete Angebote einen Umsatz von drei Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat.

    Selber verdient Twitter übrigens noch kein Geld – was sich aber bald ändern könnte. Für Firmen soll das twittern in Zukunft eventuell kostenpflichtig sein. Konkret ist allerdings noch nichts und so können Firmen wohl noch eine Weile kostenlos twittern.

    Auch für die Maklerbranche kann es deshalb sinnvoll sein, Twitter zu nutzen. Doch welche Möglichkeiten und Vorteile bringt das „twittern“ dem Makler im Einzelnen?

    Kunden gewinnen, pflegen und binden:

    Ein enger Kontakt zum Kunden gehört wohl zu den wichtigsten Dingen im Maklerberuf. Zwar kann und soll eine Twitter-Nachricht nicht das Einschätzen einer Immobilie, das Erstellen eines aussagekrätigen Exposees oder den persönlichen Kundenkontakt mitsamt der kompetenten Beratung vor Ort ersetzen, er bietet aber die Möglichkeit, den Kontakt zu Kunden oder Interessenten über einen weiteren Kanal aufzubauen und zu halten – und das ohne großen Aufwand. [mehr » ]