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    Unterm Hammer: Tine Wittler verkauft Immobilien

    geschrieben am 7. April 2010 mit 6 Kommentaren

    Neue Aufgabe für Tine Wittler: Die Moderatorin ist künftig bei RTL im neuen Format „Unterm Hammer“ zu sehen, in dem sie versucht, Betroffene vor der Zwangsversteigerung ihres Hauses zu bewahren. Ab dem 16. Mai kann man der bisherigen Einrichtungsexpertin sonntags ab 19:05 Uhr beim Begutachten, Bewerben und Verschönern von Eigenheimen zusehen.

    Einsatz am Versteigerungshammer: Tine Wittler erobert neue Territorien.

    Einsatz am Versteigerungshammer: Tine Wittler erobert neue Territorien.

    Kümmerte sich RTL-Moderatorin Tine Wittler bislang um das Verschönern der eigenen vier Wände wenig stilbewusster Wohnungsbesitzer, hat der private Fernsehsender nun beschlossen, die Dekoqueen zur „Immobilienexpertin“ aufsteigen zu lassen und sie auf einem weiteren Gebiet einzusetzen: der Zwangsversteigerung des Eigenheims - oder besser deren Verhinderung.

    In Not geratene Familien sollen von Tine Wittler ab dem 16. Mai in ihrer neuen Sendung „Unterm Hammer“ Unterstützung bekommen. In zunächst drei Folgen will sie erreichen, dass die Betroffenen ihr Haus verkaufen können, bevor es zur Versteigerung freigegeben wird. Und frei nach Peter Zwegat soll gleich noch die Schulden getilgt werden. [mehr » ]



    Boklok-Musterhaus: Ikea Fertighaus kann besichtigt werden

    geschrieben am 4. März 2010

    Nach der Ankündigung von IKEA Anfang des Jahres, seine „Boklok“ Fertighäuser nun auch in Deutschland verkaufen zu wollen, hat der schwedische Möbelkonzern nun das erste Musterhaus präsentiert. Seit gestern können potentielle Kunden und Interessierte das Haus „IMMELN“ im hessischen Wallau besichtigen - inzwischen können auch die Grundrisse der Häuser und Wohnungen studiert werden. Einziehen können die glücklichen Hausverlosungsgewinner im Herbst in Offenbach-Waldheim und Wiesbaden-Auringen.

    Bei IKEA können jetzt auch Häuser gekauft werden.

    Bei IKEA können jetzt auch Häuser gekauft werden. Foto: © Inter IKEA Systems B.V.

    Hausverlosungen sind in Deutschland nicht sehr gut gelitten. Seitdem ein Vorort-Münchener bereits seit einiger Zeit mit den Behörden im Clinch liegt, weil er seine unverkäufliche Immobilie per Wer-Wird-Millionär-Gedächtnisquiz losschlagen wollte und damit ein mittelgroßes Medienecho hervorrief, haben derartige Vermarktungsversuche eher das Image des Skurrilen. Nicht so bei IKEA und seinen Boklok-Fertighäusern.

    Hier wird per Los ermittelt, wer überhaupt in den Genuss kommt, ein solches Haus erwerben zu dürfen. Im Gegensatz zu den berüchtigten Inbusschlüsseln ist das Angebot mit vorerst jeweils neun Reihenhäusern in Wiesbaden-Auringen und Offenbach-Waldheim sowie nochmal 12 Eigentumswohnungen in Offenbach ziemlich klein und die Nachfrage so groß, dass der Boklok-Geschäftsführer Lars Wild-Nordlund die Verlosung als fairste Methode des Verkaufes lobte. Solche Probleme hätten andere Fertighausbauer sicher gerne.

    Boklok: Ikea Fertighäuser nun auch auf dem deutschen Markt

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    Boklok: Ikea Fertighäuser nun auch auf dem deutschen Markt. Foto: Ikea

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    Wohnungsbaugenossenschaft GSW vor Gang an die Börse

    geschrieben am 5. November 2009 mit einem Kommentar

    Immobilieninvestments gelten hierzulande allgemein als relativ krisensichere Anlage. Da verwundert es nicht, dass nach einer langen Durststrecke an den Börsen mit der Berliner GSW ein Immobilienunternehmen den Gang auf den Aktienmarkt wagen soll. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“.

    Berlin ist, um den regierenden Bürgermeister der Bundeshauptstadt ein weiteres Mal zu zitieren, zwar arm, aber ungemein sexy. Deshalb hindert selbst die desolate Kassenlage der Stadt tausende Menschen nicht daran, Jahr für Jahr nach Berlin zu ziehen. Sie wollen den besonderen Charme, den die Stadt auch 20 Jahre nach dem Mauerfall verströmt, erleben und: eine Wohnung mieten. Und gerade dieser andauernde Zuzug und die niedrige Wohn-Eigentumsquote macht den Berliner Wohnungsmarkt interessant für Investoren. [mehr » ]



    US-Bank will Berliner Sony-Center verkaufen

    geschrieben am 27. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Berliner Sehenswürdigkeit gefällig? Mit dem nötigen Kleingeld kann man eines der Wahrzeichen der „neuen Berliner Mitte“ kaufen – die US Bank Morgan Stanley will Medienberichten zufolge das SonyCenter am Potsdamer Platz wieder loswerden, nachdem sie erst im vergangenen Jahr für geschätzte 600 Millionen Euro erworben hat. Ob sich für diesen Preis auch jetzt noch ein Käufer findet, bleibt abzuwarten.

    Das SonyCenter soll verkauft werden

    Das SonyCenter soll verkauft werden

    Das Berliner SonyCenter gilt mit seiner eindrucksvollen Zelt-Kuppelkonstruktion als architektonisches Highlight am nicht durchgehend gelungenen Potsdamer Platz in Berlin. Gerade mal vor neun Jahren eröffnet, sucht es jetzt dringend einen neuen Besitzer – der bisherige, die im Zuge der Finanzkrise zunehmend klamme US-Investmentbank Morgan Stanley, will mit dem Verkauf von Immobilien das Eigenkapital aufbessern. Die Bank hatte der das Areal mit insgesamt acht Gebäuden und 132.500 Quadratmetern Fläche erst vor einem Jahr erworben. [mehr » ]



    LBBW-Immobilien: Kommunen wollen kaufen

    geschrieben am 23. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Die Kommunen sind aufgeschreckt: Weil die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wohl ihre Bilanzsumme halbieren soll, könnte sie sich von ihrer Wohnungssparte trennen. Nach schlechten Erfahrungen mit privaten Investoren in NRW wollen die Kommunen die Wohnungen lieber selber übernehmen.

    Die deutschen Landesbanken sorgten zuletzt nur selten für positive Nachrichten – im Gegenteil. Statt die heimische Wirtschaft zu fördern, zockten sie lieber im weltweiten Finanzcasino mit. Im Zuge der Finanzkrise kamen nun etliche Landesbanken in finanzielle Bedrängnis – auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehört zu den wenig ruhmreichen Vertretern ihrer Zunft. Nach einem Rüffel aus Brüssel soll die LBBW nun wohl ihre Bilanzsumme halbieren und muss unter Umständen ihre Immobiliensparte im Zuge eines Beihilfeverfahrens verkaufen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. [mehr » ]



    Immobilientochter der Bayern LB soll verkauft werden

    geschrieben am 18. September 2009 mit einem Kommentar

    Weil die Bayerische Landesbank im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern gekommen ist, wird jetzt ein Verkauf der Immobilientochter GWB AG geprüft. 33.000 Wohnungen wären vom Verkauf der Wohnungsgesellschaft betroffen – doch es regt sich Widerstand.

    Einmal am großen Finanzrad drehen und bei den Global Players mitmischen – die Bayerische Landesbank wollte hoch hinaus und fiel umso tiefer, als sich im Zuge der Finanzkrise die Investitionen am Subprimemarkt als schwarzes Geldloch entpuppten. Die schlingernde Bank musste riesige Verluste bekanntgeben und konnte nur durch Milliardengeldspritzen vom Steuerzahler gerettet werden. Um zu sparen und die Bank neu aufzustellen, reichte man einen Plan zu Umstrukturierung bei der EU-Kommission ein – der wohl auch vorsieht, die Immobilientochter GWB AG zu verkaufen. [mehr » ]



    LEG NRW: Modernisieren, aber nur ein bisschen

    geschrieben am 3. September 2009

    Über ein Jahr nach der umstrittenen Privatisierung und Irritationen über die wahren Eigentümer befindet sich die LEG NRW im Spannungsfeld zwischen Mieterinteressen, Sozialcharta und Renditezielen. Alles kein Problem, findet LEG-Geschäftsführer Thomas Hegel. Mieterverbände sehen das allerdings anders. Sie befürchten, dass die Mieterinteressen hinter Profitzielen zurückstehen.

    Wenn es nach Thomas Hegel, dem Geschäftsführer der LEG NRW, geht, ist fast alles prima. Die beim Verkauf der ehemals landeseigenen Wohnungsgesellschaft mit ihren 93.000 Wohnungen an den Whitehall Real Estate Funds vereinbarte Sozialcharta, die den Erhalt des Wohnungsbestandes durch Modernisierung und Instandsetzung sowie einen Kündigungsschutz für Mieter und Mitarbeiter vorsieht, würde eingehalten. „Wir werden im Rahmen dieser Sozialcharta modernisieren und investieren“, so Hegel. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 32-2009

    geschrieben am 9. August 2009

    Milliardenverluste, Millionste Förderzusagen und millionenteure Häuser, die so groß sind wie eine mittlere Abstellkammer - diese Woche drehte sich viel um große Summen. Ein weiteres Thema war “Lärm” - während in Berlin demnächst nicht mehr gegen die Geräuschentwicklung spielender Kinder geklagt werden darf, spendiert die Hansestadt Hamburg lärmgeplagten Bürgern einen Großteil der Kosten für den Einbau schalldämmender Fenster und Türen.

    Preissprung beim Sylter Waterküken. Nachdem das kleine Haus im Sylter Osten letztens noch für vergleichsweise schmale 4,8 Millionen Euro zu haben war, verlangt der Eigentümer für die 30 m²-Bleibe samt Grundstück inzwischen gar 6,3 Millionen Euro. Wir sind uns ganz sicher: Die Aufmerksamkeit durch unseren Newsbeitrag hat zu einer erhöhten Nachfrage geführt. [Spiegel]

    Baut Brad Pitt eine Villa am Wannsee? Am Wannsee kennt sich Brat Pitt bereits bestens aus: Während der Dreharbeiten zu Quentin Tarantinos “Inglorious Bastards” bewohnte der Hollywood-Schauspieler eine Villa Wannsee. Nun halten sich hartnäckig Gerüchte, dass er auch der Bauherr einer “geheimnisvollen” Villa auf der Insel Schwanenwerder ist. [Focus]

    Für Hartz-IV-Empfänger muss die kleinere Wohnung reichen. Wenn die aktuelle Wohnung eines Hartz-IV-Empfängers den grundlegenden Anforderungen entspricht und der Umzug nicht unbedingt erforderlich ist, brauchen die Mietkosten in eine größere Wohnung nicht erstattet werden, selbst wenn diese innerhalb der angemessenen Grenzen liegt.[N-TV]

    Letzte Hertie-Filialen schließen demnächst. Für die letzten verbliebenen Filialen der insolventen Handelskette Hertie schlägt demnächst der letzte Gong: am 15. August soll das letzte Haus geschlossen werden. Das Ende für Hertie ist aber nicht das Ende der Immobilien - für die scheinen in vielen Fällen bereits Interessenten gefunden.[Zeit]

    US-Hilfspaket für Hausbesitzer verpufft. Das 75-Milliarden-Dollar Hilfspaket der US-Regierung hat bis jetzt noch keine große Wirkung gezeigt. Es sollte Hausbesitzer durch leichtete Kreditrückzahlung vor der Zwangsräumung bewahren - in den ersten fünf Monaten profitierten aber gerade mal 230.000 Hausbesitzer von den Zahlungen. [Focus]

    Silberstreif am Horizont des US-Häusermarktes. Auch wenn das Hilfspaket für Hausbesitzer noch nicht seine volle Wirkung entfaltet hat, sehen Experten einen Aufwärtstrend am US-Immobilienmarkt. So notierte der S&P Case/Shiller-Hauspreisindex erstmals seit geraumer Zeit wieder im Plus und auch die Anzahl der Baubeginne und signierter Kaufverträge deutet auf eine Erholung hin. [Handelsblatt]



    Interessante Immobiliendeals: Von einem Dollar pro Woche bis zu 600 Millionen

    geschrieben am 9. Juli 2009

    Krisenzeiten verlangen besondere Maßnahmen, auch in der Immobilienwirtschaft. Für viele ist die wirtschaftliche Dürre das Problem, für andere die richtige Dürre – also ziemlich wenig Regen. Strategien, dem zu begegnen, gibt es viele – man muss nur kreativ sein.

    Das australische Örtchen Wycheproof leidet nicht besonders unter der Wirtschaftskrise. Es gab keine Immobilienblase, keine Fehlspekulationen und keine großen Industriebetriebe. Vielmehr macht Wyheproof die Hitze und anhaltende Dürre zu schaffen – diese sorgt nun seit geraumer Zeit für einen Einwohnerschwund. Grund genug, ein Einwohner-Aufforstungsprogramm zu starten. Das beste Argument, um Leute trotz Hitze und allerlei tödlicher Tierchen ins australische Outback zu locken, ist wie in vielen anderen Fällen das Geld. [mehr » ]



    Undurchsichtiger LEG-Deal sorgt für Irritationen

    geschrieben am 25. Juni 2009

    Vor knapp einem Jahr ging einer der größten Immobiliendeals Deutschlands über die Bühne. Das Land Nordrhein-Westfalen verkaufte 93.000 Wohnungen der landeseigenen LEG für 787 Millionen Euro an die „Whitehall Real Estate Funds“, einer Investmenttochter der US-Bank Goldman Sachs. Zumindest glaubte man das bis jetzt. Berichten zufolge stehen gleich vier Minifirmen mit wenig vertrauenserweckenden Namen hinter dem Kauf.

    So firmierte eine der vier Gesellschaften bis zu ihrer Umbenennung in „Lancaster“ unter dem Namen „Vendetta“, dem italienischen Begriff für „Blutrache“. Dass der Geschäftsführer dieser Firma, die knapp 80 Prozent der LEG-Anteile besitzt, laut Angaben der Creditreform gerade mal knapp zwei Jahre alt ist, lässt den Deal auch nicht in einem besseren Licht erscheinen. Ebenso die gerade mal 25.000 Euro, mit denen Lancaster nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ haftet, erweckt nicht gerade zusätzliches Vertrauen. Eine andere, ebenfalls mit 25.000 Euro Stammkapital versorgte Firma, nennt sich „Rote Rosen“. [mehr » ]