geschrieben am 4. März 2010
Nach der Ankündigung von IKEA Anfang des Jahres, seine „Boklok“ Fertighäuser nun auch in Deutschland verkaufen zu wollen, hat der schwedische Möbelkonzern nun das erste Musterhaus präsentiert. Seit gestern können potentielle Kunden und Interessierte das Haus „IMMELN“ im hessischen Wallau besichtigen - inzwischen können auch die Grundrisse der Häuser und Wohnungen studiert werden. Einziehen können die glücklichen Hausverlosungsgewinner im Herbst in Offenbach-Waldheim und Wiesbaden-Auringen.

Bei IKEA können jetzt auch Häuser gekauft werden. Foto: © Inter IKEA Systems B.V.
Hausverlosungen sind in Deutschland nicht sehr gut gelitten. Seitdem ein Vorort-Münchener bereits seit einiger Zeit mit den Behörden im Clinch liegt, weil er seine unverkäufliche Immobilie per Wer-Wird-Millionär-Gedächtnisquiz losschlagen wollte und damit ein mittelgroßes Medienecho hervorrief, haben derartige Vermarktungsversuche eher das Image des Skurrilen. Nicht so bei IKEA und seinen Boklok-Fertighäusern.
Hier wird per Los ermittelt, wer überhaupt in den Genuss kommt, ein solches Haus erwerben zu dürfen. Im Gegensatz zu den berüchtigten Inbusschlüsseln ist das Angebot mit vorerst jeweils neun Reihenhäusern in Wiesbaden-Auringen und Offenbach-Waldheim sowie nochmal 12 Eigentumswohnungen in Offenbach ziemlich klein und die Nachfrage so groß, dass der Boklok-Geschäftsführer Lars Wild-Nordlund die Verlosung als fairste Methode des Verkaufes lobte. Solche Probleme hätten andere Fertighausbauer sicher gerne.
Boklok: Ikea Fertighäuser nun auch auf dem deutschen Markt
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Boklok: Ikea Fertighäuser nun auch auf dem deutschen Markt. Foto: Ikea
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Juni 2009
Einmal mehr gibt es ein schickes Haus am Meer für schlappe 99 Euro – wenn das Glück mitspielt. Christian und Birgit Lischke haben kaum Zeit für ihr Traumhaus und verlosen ihre Finca auf Mallorca. Eins von 12.555 Losen zu je 99 Euro könnte für einen Glücklichen bald der Schlüssel zu 7 Zimmern und 3 Bädern sein.

Leben unter Palmen
„Der Verkauf der Lose wird in wenigen Tagen beginnen“, ist auf der Internetseite der Hausverlosung zu lesen. Die Lischkes sind zuversichtlich, dass sie alle 12.555 Lose verkaufen können, denn die viel diskutierte Methode der Immobilien-Lotterie hat noch immer zahlreiche Fans. So hat beispielweise der österreichische Besitzer eines 300 Quadratmeter Stadthauses in Palma de Mallorca bereits alle 15.999 vorhandenen Lose verkauft. Die Hoffnungen sind also durchaus berechtigt. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 18. März 2009 mit 2 Kommentaren
Weil die 600-Seelen Gemeinde Rotenhain im Westerwald seit Jahren keinen Käufer für mehrere Grundstücke findet, will sie nun einen ungewöhnlichen Schritt wagen: Sie verlost eine der bereits erschlossenen Bauflächen.
Vor knapp zehn Jahren erschloss die Gemeinde insgesamt zehn Bauparzellen mit einer Größe von 500 bis 600 m². Trotz etlicher Bemühungen konnten aber nur fünf Grundstücke verkauft werden, der Rest lag jahrelang brach. Grund genug, über neue Vermarktungswege nachzudenken – ein Gemeinderatsmitglied schlug schließlich die Verlosung vor.
Die Gemeinde will nun bis zum 31. März ingesamt 6.000 Lose für je sechs Euro verkaufen. Die Chancen, plötzlich Besitzer eines netten Grundstückes in einem kleinen Nest irgendwo in Rheinland-Pfalz zu werden, stehen also deutlich besser als beim normalen Lotto. Gedanken um sein Geld braucht sich auch niemand machen: Falls sich nicht genug Mitspieler finden, wird die Verlosung beendet und die Einsätze zurückgezahlt. [mehr » ]
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geschrieben am 30. Januar 2009 mit 7 Kommentaren
Die Verlosung eines Hauses in Baldham bei München entwickelt sich zu einer interessanten Fortsetzungsgeschichte. Heute meldete sich nun der Hausbesitzer mit einer Stellungnahme zu Wort.

Hausverlosung: Fortsetzung folgt...
Stinys Idee, das Haus unter 100, aus einem Wissensquiz übriggebliebenen, Teilnehmern zu verlosen, rief nicht nur etliche Medien auf den Plan, sondern auch die für das Glücksspiel in Bayern zuständige Regierung von Mittelfranken. Diese befand sogleich, dass es sich dabei mitnichten um ein Geschicklichkeitsspiel handelt, sondern um eine Lotterie - und damit verboten ist, schließlich liegt das Glücksspielmonopol beim Staat.
Deadline Donnerstag 16:00, Stellungnahme am Freitag
Stiny bekam die Aufforderung, die Verlosung bis zum gestrigen Donnerstag 16:00 zu beenden, sonst drohe ein Zwangsgeld. Derzeit ruht das Spiel tatsächlich, auf der Homepage winyourhome.de steht zu lesen: [mehr » ]
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geschrieben am 28. Januar 2009 mit 9 Kommentaren
Während heute wieder hunderttausende Menschen hoffen, den Millionenjackpot im Lotto zu knacken, ist die private Hausverlosung des Volker Stiny seit gestern Geschichte: Eine Behörde untersagte ihm die Verlosung seines Hauses im Internet.

Hausverlosung im Internet verboten
Über ein Jahr hatte der Rand-Münchner versucht, sein Eigenheim in Baldham bei München auf herkömmliche Weise zu verkaufen, doch für den Preis von 500.000 Euro fand sich kein Interessent. Also versuchte er, die Immobilie per Internet-Lotterie zu verlosen, ein Konzept, das in Österreich seit einiger Zeit erfolgreich läuft und in Deutschland in der vergangenen Woche für einiges Aufsehen sorgte. Rechtlich wähnte sich Stiny auf der sicheren Seite, denn er tarnte die Verlosung als „Geschicklichkeitsspiel“ im Stile von „Wer wird Millionär“ und fand sogar einen Anwalt, der die Rechtmäßigkeit der Hausverlosung bescheinigte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. Januar 2009 mit 15 Kommentaren

Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?
Wenn die Zeiten schlecht sind und die Gürtel enger geschnallt werden müssen, haben die Menschen die kreativsten Ideen, um an Geld zu kommen. Wer zum Beispiel während der aktuellen Finanz- Wirtschafts- und Immobilienkrise versucht, sein Haus zu verkaufen, bekommt wohl nur in den seltensten Fällen den Preis, den er sich vorgestellt hat, schließlich sitzt derzeit weder bei Banken noch bei Käufern das Geld besonders locker. Warum also nicht aus dem Verkauf eine Lotterie machen? Für einen bestimmten Betrag kann jeder ein Los kaufen und hat immerhin eine, im Vergleich zum normalen Lottospiel, überschaubare Chance auf Glückseligkeit.
Genau das dachte sich auch Volker Stiny, der für sein Häuschen in Baldham bei München keinen Käufer fand. Sicher war der Preis mit knapp 500.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber nach Ansicht des Besitzers trotzdem gerechtfertigt.
Rieseninteresse an zweifelhafter Methode
Nach einem Jahr gab er die Suche nach einem Käufer auf und veranstaltet derzeit ein Quiz, um einen glücklichen Gewinner zu finden. Nur Verlosen darf er es nicht – in Deutschland hat der Staat das Glücksspielmonopol. Mit einer durchaus fragwürdigen Methode schafft sich Stiny eine Hintertür:
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