geschrieben am 27. April 2011
Die EU strebt neue Richtlinien zur Verringerung des Wasserverbrauchs an – dabei wird in Deutschland bereits eifrig Wasser gespart. Ein weiteres Absinken des Verbrauches könnte unangenehme Konsequenzen haben, warnen Experten.

Eu Komission beschließt Maßnahmen gegen den erhöhten Wasserverbrauch in Europa einzuleiten.
Wenn es nach der EU geht, sollen Deutschlands Haushalte noch mehr Wasser sparen. Mit einer neuen Richtlinie zur Gebäudeeffizienz soll der Wasserverbrauch nach dem Willen der EU-Kommission in allen EU Mitgliedsstaaten um bis 30 Prozent gesenkt werden. Für Grundeigentümer und Mieter könnte dies eine Milliarden Belastung sein. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 22. April 2010
Sieg für die Verbraucher: Kunden können von ihrem Wasserversorger einen Austausch der Wasserzähler verlangen, wenn diese nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen und daher zu ungenau zählen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Mieter und Wohnungseigentümer können jetzt mit deutlichen Gebühreneinsparungen rechnen.

Kostbares Nass: künftig weniger Kosten dank sparsamer Zähler?
Die Wasserversorgungsunternehmen sind nun angehalten, die Wasserzähler bei berechtigtem Interesse der Kunden auszutauschen. Im verhandelten Fall hatte eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Leipzig ihren langjährigen Wasserversorger auf einen Austausch des Wasserzählers verklagt. Nach Ansicht der Kläger sei der eingebaute Wasserzähler der Größe Qn 6 und einem Nenndurchfluss von 6 m³/h überdimensioniert und überteuert und verlangte im Januar 2007 den einesWasserzählers der Größe Qn 2,5 mit einem Nenndurchfluss von 2,5 m³/h. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. Februar 2010
Gute Nachrichten für Wasserverbraucher kommen aus Karlsruhe. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat in einem Grundsatzurteil die Senkung von Wasserpreisen durch Kartellbehörden genehmigt. Private Wasserversorger müssen nun mit scharfen Kontrollen rechnen.

Tropfender Wasserhahn: Künftig nicht mehr so teuer?
Kunden privater Wasserversorger dürfen nach einem Grundsatzurteil des BGH auf günstigere Preise für Trinkwasser hoffen. Die Karlsruher Richter hatten entschieden, dass von staatlicher Seite angeordnete Wasserpreissenkungen rechtmäßig sind.
Im Vorfeld des Verfahrens hatte das Hessische Wirtschaftministerium die Energie- und Wassergesellschaft Enwag in Wetzlar gezwungen, die nach Auffassung der Behörde überhöhten Preise für Wasser um 29 Prozent zu senken. Bereits eine Beschwerde des Wasserversorgers vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main war erfolglos. Die mehrheitlich der Stadt Wetzlar gehörende Enwag hatte argumentiert, dass die Wasserverteilung am Rande eines Mittelgebirges besonders aufwendig und kostenintensiv wäre. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 12. August 2009 mit einem Kommentar
Gesamtkosten, Erläuterung, Verteilerschlüssel, Mieteranteil, Abzug der Vorausszahlung - eine ordnungsgemäße Betriebskostenabrechnung muss so einige Bedingungen erfüllen. Ob die bis zu 14 verschiedenen kalten Betriebskosten tatsächlich alle einzeln aufgeführt werden müssen, darüber herrschte schon länger Uneinigkeit. Bei den Frisch- und Abwasserkosten hat der Bundesgerichtshof (BGH) jetzt Klarheit geschaffen.
Die klagenden Mieter haben den Fall zwar verloren, doch im Allgemeinen dürfte das Urteil auf keine große Ablehnung stoßen - denn es vereinfacht die Betriebskostenabrechnung. Die Richter urteilten, dass Frisch- und Abwasser in der Betriebskostenabrechnung nicht zwingend als zwei getrennte Positionen aufgeführt werden müssen. Wenn der gemessene Frischwasserverbrauch als Berechnungsgrundlage für die Frischwasser- als auch für die Abwasserkosten dient, so können diese Kosten in der Betriebskostenabrechnung zusammengefasst werden. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 22. Juli 2009 mit einem Kommentar
Wasserbetten sind schön längst nicht mehr nur eine Schlafstätte für junge und unkonventionelle Zeitgenossen: Dass sie bequem, rücken- und gelenkschonend sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wer Wert auf das Besondere legt, muss sich also etwas Neues ausdenken - demnächst gibt es zum Beispiel Häuser zu erwerben, die gleich komplett auf dem Wasser schwimmen.
Zur Abkühlung aus dem Fenster direkt in den See springen: Für die zukünftigen Bewohner des Wohnhafen Scado kann das bald Realität werden. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen auf dem Geierswalder See bei Senftenberg zwanzig schwimmende Häuser entstehen - und die sind weit mehr als bessere Kajüten. Nicht umsonst wurde das Modell mit knapp 100 Quadratmetern Wohnfläche, einer Glasfront und einer großzügigen Sonnenterrasse bereits mit dem Brandenburger Designpreis ausgezeichnet. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 4. Juni 2009 mit einem Kommentar
Gestern wurde der neue Mietspiegel für Berlin vorgestellt – nach etlichen Jahren der Verweigerung unterzeichneten auch die Mieterverbände das Werk. Noch mehr Freude bereitet Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) allerdings die Entwicklung der Netto-Kaltmieten in der Hauptstadt – diese stiegen seit 2007 um moderate 1,7 Prozent. Schwerer ins Kontor schlagen allerdings die Nebenkosten.
„Berlin bleibt eine Stadt mit bezahlbaren Wohnungen“ jubilierte die Senatorin dann auch bei der Präsentation des neuen qualifizierten Mietspiegels für Berlin, schließlich konnte sie vermelden, dass die Mietsteigerung in der Bundeshauptstadt auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren ist. Die durchschnittlichen Kosten für einen Quadratmeter Berliner Wohnraum stiegen dabei seit der letzten Erhebung im Jahre 2007 um lediglich 1,7 Prozent bzw. 8 Cent auf nun 4,83 Euro pro Quadratmeter.
Durchschnittswert trügt
Der Mieterverein warnt dagegen vor zuviel Freude über die geringe Steigerung. So sind die insbesondere bei Singles beliebten kleineren Mietwohnungen mit einer Fläche bis 40 Quadratmetern deutlich teurer geworden. Wer neu nach Berlin zieht und eine solche Wohnung für sich auserkoren hat, muss in 2009 rund 5,3 Prozent mehr zahlen als noch vor zwei Jahren. Auch in Gebäuden mit einem Baujahr zwischen 1919 und 1949 seien die Mieten mit 3,9 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 9. Februar 2009
Kalt duschen und eine dunkle, ungeheizte Wohnung – eine Vorstellung, die jeden Mieter schaudern lässt, doch selbst in den besten Familien vorkommen kann. Wer auf Grund von unbezahlten Rechnungen von seinem jeweiligen Versorgungsunternehmen von Gas, Wasser, Strom oder Fernwärme abgeschnitten wird, der kann sich gegen eine Abschaltung wehren. Auch wenn Versorger in ihren AGBs eine klare und unmissverständliche Regelung und Handhabe definieren, darf der Versorgungsstopp nicht unangekündigt vollzogen werden.
Laut Information der D.A.S. Rechtsschutzversicherung können unberechtigte und unangekündigte Liefersperren per einstweiliger Verfügung aufgehoben werden. Unabhängig davon, ob nun der Wohnungseigentümer oder der Mieter mit seinen Zahlungen in Verzug geraten ist. Laut D.A.S. gelten für Lieferstopps bestimmte Regelungen an die sich auch die Versorger halten müssen. So ist zu beachten, dass auf jeden Fall eine Mahnung seitens des Unternehmens eingehen muss. Diese muss den angekündigten Lieferstopp klar definieren. Erst nach Einhalten einer bestimmten Frist sowie unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgebots kann der Versorger den „Hahn abdrehen“. Wer sich in solch einer Situation befindet sollte sich aber in jedem Fall mit einem Rechtsschutzexperten in Verbindung setzen oder seinen Versorger direkt kontaktieren um eventuelle Lösungsansätze zu finden.
Von rdhead
in Geld / Finanzierung, Ratgeber
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