geschrieben am 18. Juli 2009 mit einem Kommentar
Es ist eine Absage an den teuren Brennstoff: Wie die Financial Times Deutschland berichtet, geht aus einer bisher unveröffentlichten Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor, dass der Anteil der Neubauten mit Gasheizung einen neuen Tiefstand erreicht hat. Und das ist nicht die einzige schlechte Nachricht für die Gasbranche: Auch der Absatz in der Industrie leidet.
Bei Neubauten in Deutschland wird zunehmend auf Gas verzichtet: Laut FTD lag der Anteil der im Jahr 2008 genehmigten gasbeheizten Wohnungen bei nur noch 58,4 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit über zehn Jahren. Während auch mit Öl immer seltener geheizt wird (2,7 Prozent der Neubauten 2008), erfreuen sich alternative Heizarten steigender Beliebtheit: Wärmepumpen sind heute beispielsweise schon in fast einem Viertel aller Neubauten zu finden. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 9. Juli 2009
Krisenzeiten verlangen besondere Maßnahmen, auch in der Immobilienwirtschaft. Für viele ist die wirtschaftliche Dürre das Problem, für andere die richtige Dürre – also ziemlich wenig Regen. Strategien, dem zu begegnen, gibt es viele – man muss nur kreativ sein.
Das australische Örtchen Wycheproof leidet nicht besonders unter der Wirtschaftskrise. Es gab keine Immobilienblase, keine Fehlspekulationen und keine großen Industriebetriebe. Vielmehr macht Wyheproof die Hitze und anhaltende Dürre zu schaffen – diese sorgt nun seit geraumer Zeit für einen Einwohnerschwund. Grund genug, ein Einwohner-Aufforstungsprogramm zu starten. Das beste Argument, um Leute trotz Hitze und allerlei tödlicher Tierchen ins australische Outback zu locken, ist wie in vielen anderen Fällen das Geld. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 24. Juni 2009
Wohlstands-Mitbringsel wie die so wunderbar flachen LCD- oder Plasmafernseher, Computer (gerne auch zwei oder drei), Spülmaschine und andere allerlei dauerlaufende elektronische Helferlein fordern ihren Tribut: Die deutschen Haushalte verbrauchen immer mehr Strom. Dennoch ist der Stromverbrauch in Deutschland im ersten Quartal des Jahres 2009 zurückgegangen. Pardox, oder? Nein – die Wirtschaftskrise machts möglich.

Die Deutschen verbrauchen immer mehr Strom.
Das Vergleichsportal Check24 fand in einer Analyse der Verbrauchsangaben von ca. 200.000 wechselwilligen Stromkunden heraus, daß deren Stromverbrauch je nach Haushaltsgröße im Zeitraum von Juli 2007 bis Januar 2009 um bis zu 15 Prozent pro Jahr anstieg. Relativ günstig kommen hier noch die Ein-Personen-Haushalte davon, deren Energiehunger um lediglich sechs Prozent pro Jahr anstieg. Ein Haushalt mit vier Personen verbraucht den Angaben zufolge jährlich sogar 15 Prozent mehr Strom.
Als Grund für den gestiegenen Stromverbrauch gilt vor allem die Zunahme an elektronischen Geräten in den Haushalten – und natürlich deren Nutzung. Nicht selten laufen mehrere Computer gleichzeitig stundenlang, selbst wenn gerade niemand daran sitzt. Auch der Stand-by-Verbrauch ist oft höher als allgemein angenommen. Der Mehrverbrauch schlägt sich demensprechend in den Haushaltskosten nieder. Bis zu 140 Euro pro Jahr kostet der Mehrverbrauch an Strom in einem vier-Personen-Haushalt. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 8. Mai 2009
Sinkende Wohnungsmieten, wie vom Mieterbund prophezeit, werden für Münchner wohl noch lange ein Wunschtraum bleiben. Stattdessen befürchtet Rudolf Stürzer vom Haus- und Grundbesitzerverein München sogar einen Anstieg der sowieso schon hohen Mieten um bis zu 30 Prozent bis 2011.

München: teures Mietpflaster wird noch teurer
Die Gründe für den prophezeiten Anstieg sind nach Ansicht Stürzers vielfältig. So werden in der begehrten Metropole seit Jahren nicht genug neue Wohnungen gebaut, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Vom gesteckten Ziel von 7.000 neuen Wohnungen pro Jahr werden regelmäßig nur 2/3 realisiert, während die Bevölkerungzahl kontinuierlich ansteigt. Aber auch die Wirtschaftskrise trägt ihr Scherflein zur Verteuerung der Mieten bei. Immobilien gelten als krisensichere Investments und gerade in boomenden Metropolen mit geringem Leerstand ist „Betongold“ besonders attraktiv. Für Mieter hat ein Eigentümerwechsel allerdings den Nachteil, daß der neue Vermieter die Finanzierung der Immobilie zum Teil über höhere Mieten stemmen wird. Stürzer befürchet aus diesem Grund ein Weiterdrehen der Mietspirale um bis zu 20 Prozent bei Neu-und Weitervermietungen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 24. April 2009 mit einem Kommentar
Der Januar 2009 war für das deutsche Baugewerbe kein guter Monat und doch gab man sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich weiterer Prognosen. Nun vermeldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden einen erneuten massiven Einbruch bei den Aufträgen.
Um 17,5 Prozent sind die Bauaufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken, dabei brachen die Aufträge im Hochbau um fast 24 Prozent ein, im Tiefbau sah es mit 10,3 Prozent nicht ganz so schlimm aus. Laut dem Statistischen Bundesamt seien die Hauptgründe in der Wirtschaftskrise und der Wetterlage im Februar zu suchen. Die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe sank verhältnismäßig gering um 1,8 Prozent auf nunmehr 660.000 Personen.
Diese Entwicklung widerspricht den im Januar vorsichtig formulierten Äußerungen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wonach man für den Februar einen Anstieg der Nachfrage gesehen haben will. Derzeit sind etwaige Prognosen und Aussichten für das laufende Jahr nicht angebracht, laut Wirtschaftsexperten entscheidet es sich erst im Sommer, wie das Jahr 2009 für das Baugewerbe ausfällt.
Von rdhead
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geschrieben am 16. April 2009
Abwrackprämie für alte Kleider und Hosen – vielleicht wäre das eine Maßnahme um den deutschen Einzelhandel in Zeiten der Wirtschaftskrise wieder auf Vordermann zu bringen. Dieser ist nicht davor gefeilt, ebenfalls Opfer der Rezession zu werden und verabschiedet sich langsam aber stetig von immer größeren und traditionsreichen Namen wie Hertie, Woolworth oder Adessa.
„Zum Glück gibt´s Hertie“ so der Slogan der Essener Warenhauskette - für die 2800 Mitarbeiter derzeit alles andere als Glück. Bedenkt man den seit acht Monaten anhaltenden Insolvenzmarathon, gehen viele der Angestellten auf seelischem Zahnfleisch und fordern vehement eine Entscheidung pro Hertie. Derzeit streiten sich investitionswillige Geldgeber aus der Schweiz mit dem britischen Eigentümer um den Erhalt der Warenhauskette. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. April 2009
Die Finanzkrise ist endgültig auf dem deutschen Immobilienmarkt angekommen. Im vergangenen Jahr konnten Investoren im Durchschnitt zwar noch immer anständige Renditen erzielen, gegenüber dem Jahr 2007 ist aber bereits ein Rückgang zu verzeichnen.
Die durchschnittliche Rendite für Immobilien lag dabei immerhin noch bei 3,5 Prozent, ein Wert, von dem Investoren in anderen Bereichen nur träumen können. Dennoch sind die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise inzwischen auch auf dem deutschen Immobiliensektor angekommen. Wie der Deutsche Immobilienindex (DIX) zeigt, sind die Renditen innerhalb eines Jahres um durchschnittlich einen Prozentpunkt gefallen.
Handelsimmobilien performten mit einer Rendite von 4,5 Prozent immer noch am besten, dicht gefolgt von Wohnimmobilien mit 4,4 Prozent. Deutlich abgeschlagen präsentierten sich dagegen die Renditen von Büro- (2,8 Prozent) und Instrieimmobilien, die bei gerade noch einem Prozent lagen.
In den DIX, der vom Analysehaus Internation Propert Datenbank (IPD) erstellt wird, fließen die Portfolios 55 insitutioneller Investoren ein. Dabei handelt es sich um insgesamt knapp 2.500 Objekte mit einem Marktwert von etwa 45 Milliarden Euro. In die Berechnung gehen dabei Mieterträge und Wertänderungen ein.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 29. März 2009
News.immobilo.de war diese Woche ein wenig auf dem Boulevard der Immobilien-Themen unterwegs. Ein bisschen Abwechslung von den schlechten Nachrichten der letzten Zeit muss eben einfach mal sein. Erstaunlicherweise schimmert aber selbst bei Horrormeldungen wie dem Einbruch der Aufträge im Baugewerbe schon wieder etwas Hoffnung durch.
Berliner Charité prüft Neubau des Bettenhochhauses
Nachdem Europas größtes Universitätsklinikum vergangene Woche durch einen übereifrigen Studenten und eine angeblich rein pflanzliche Potenzpille namens Plantagra in die Schlagzeilen geriet, ging es diese Woche hauptsächlich um die Sanierung oder einen Neubau des Bettenhochhauses. Das war allerdings nicht so erregend.[Süddeutsche, Spiegel]
Einsturz des Kölner Stadtarchives: Streit um Grundwasser bereits in 2008.
Zum Einsturz des Kölner Stadtarchives gibt es jede Woche neue Enthüllungen. So fand der Spiegel heraus, dass es zwischen Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) und den ausführenden Baufirmen bereits im September 2008 erhebliche Auseinandersetzungen wegen Problemen mit dem Grundwasser gab. Der wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geratene Kölner Oberbürgermeister Schramma (CDU) gab unterdessen bekannt, bei den anstehenden OB-Wahlen nicht mehr zu kandidieren. [Spiegel, FAZ]
Kampa produziert wieder [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 27. März 2009
Die Terroranschläge am 11. September 2001 veränderten die Welt und rissen eine klaffende Lücke in das Zentrum Manhattens. Während der amerikanische Präsident Barack Obama aktuell entschieden hat, weitere Truppen unter dem Mantel der Terrorbekämpfung nach Afghanistan zu senden, gerät derweil der Wiederaufbau des WTC offenbar ins Stocken.

Freedom Tower alias 1 World Trade Center: Baustopp droht. Foto: © Silverstein Properties
Derzeit laufen die Bauarbeiten noch wie geplant, einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv zufolge aber drohe offenbar bald ein Baustopp. Grund für die möglichen Verzögerungen sind finanzielle Schwierigkeiten des New Yorker Immobilien-Tycoons und Bauherrn Larry Silverstein.
Der 78-jährige Silverstein, der sechs Wochen vor den Anschlägen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers einen 99 Jahre laufenden Mietvertrag für das WTC unterzeichnete, bat deshalb die Eigentümergesellschaft „New York Port Authority“, die neben dem WTC-Gelände auch die New Yorker Flughäfen, Straßen, Brücken und U-Bahnen verwaltet, um finanzielle Hilfe.
Gegenseitige Abhängigkeit
Silversteins Vorhaben kommt natürlich der derzeitigen Spendierlaune der amerikanischen Regierung entgegen. Tatsächlich dürfte aber auch die Stadt New York ein gesteigertes Interesse an der zügigen Fertigstellung der Gebäude des neuen World Trade Centers haben. Zum einen rechnet die Port Authority bereits jetzt mit 3,7 Mrd. Dollar Wertschöpfung aus dem Baugelände bis 2016 – durch eine Bauverzögerung dürften diese Einnahmen ausbleiben - zum anderen hängen andere Projekte wie die Fertigstellung eines Transitzentrums unter den Türmen am Fortgang der Bauarbeiten – von bis zu 26.000 Arbeitsplätzen und Millioneneschweren Aufträgen für die schwächelnde Bauindustrie ganz zu schweigen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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