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    Hausverlosung: Münchener des 18.294fachen Betruges angeklagt

    geschrieben am 16. März 2010 mit 5 Kommentaren

    Die Idee war simpel und erfolgversprechend: Weil ein Vorort-Münchener sein Haus nicht für den avisierten Preis verkaufen konnte, wollte er es im Intenet verlosen. Die Behörden verboten die als Wissensquiz deklarierte Aktion. Nun steht der 53-jährige Volker Stiny wegen 18.294fachen Betruges vor Gericht.

    Gehe nicht über Los: Hausverlosung bringt Münchener Betrugsanklage einhttp://news.immobilo.de/2009/07/02/2413-hausverlosung-war-gestern-hausverquizzung-ist-%e2%80%9ein%e2%80%9c/

    Gehe nicht über Los: Hausverlosung bringt Münchener Betrugsanklage ein

    Es hätte so schön laufen können. 48.000 Menschen kaufen für den überschaubaren Einsatz von je 19 Euro die Teilnahme an einem Quiz und am Ende hätte es praktisch nur Gewinner gegeben: Derjenige, der für 19 Euro ein Haus gewinnt, 99 weitere, die Sachpreise gewinnen und natürlich der Hausherr, der für seine zuvor erfolglos angebotene Immobilie in Baldham bei München statt des geschätzten Wertes von 570.000 Euro sogar 912.000 Euro einnimmt - abzüglich der Kosten für die Sachpreise.

    Doch die mittelfränksichen Behörden machten ihm einen Strich durch die Rechnung: Sie verwiesen auf das staatliche Glückspielmonopol und untersagten Stiny das „Geschicklichkeitsspiel“. [mehr » ]



    Hausverlosung war gestern, Hausverquizzung ist „In“

    geschrieben am 2. Juli 2009 mit einem Kommentar

    Kann sich noch jemand an Volker Stiny erinnern, den Mann, der sein etwas außerhalb Münchens gelegenes Haus nicht verkauft bekam und es dann unter dem Mantel eines Wissensquiz verlosen wollte – bis die Regierung Mittelfranken einschritt und die Aktion untersagte?

    Die Story schlug einigermaßen hohe Wellen und schaffte es sogar bis ins TV. Die Hausverlosung galt sogar als mögliches zukunftsträchtiges Konzept der Immobilienvermarktung – bis das Glückspielmonopol der Sache ein jähes Ende bereitete.

    Scheinbar hat Stiny – nun sesshaft in Berlin – einen neuen Weg gefunden, seine Immobilie doch noch an den Mann zu bringen. Obwohl, so neu ist dieser gar nicht. Laut einem Bericht des Spiegel streicht er einfach die Verlosung am Ende des Wissensspiels und lässt nun die komplette Aktion als Quiz laufen. Von den 48.000 Mitspielern, die je 19 Euro Einsatz gezahlt haben, um teilnehmen zu dürfen, sollen nach einigen Runden noch 120 übrigbleiben – die den glücklichen Gewinner in einer großen Finalrunde ausspielen.

    Mehr dazu bei Spiegel Online.