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    Hamburgs HafenCity bekommt mehr Wohnungen

    geschrieben am 27. Mai 2010

    In Hamburgs neuem Stadtteil „HafenCity“ sollen mehr Wohnungen entstehen als ursprünglich angedacht. Der überarbeitete Masterplan für die östlichen Quartiere, der gestern der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sieht insbesondere das Quartier Baakenhafen als „urbanes Wohngebiet“ vor.

    HafenCity Hamburg: mehr neue Wohnungen

    HafenCity Hamburg: mehr neue Wohnungen

    Hamburg gehört zu den wenigen Städten, deren Bevölkerungszahl stetig zunimmt, aber auch zu den vielen Städten, in denen es zu wenige neue Wohnungen gibt. Allerdings ist die Hansestadt derzeit auch in der komfortablen Position, mit der HafenCity in allerbester Lage einen komplett neuen Stadtteil entwickeln zu können. Doch während der Westen der HafenCity bereits weitestgehend fertiggestellt ist und in der Mitte derzeit gebaut wird, ergeben sich im Osten noch Handlungsspielräume – die jetzt mit einem überarbeiteten Masterplan ab 2011 in die Realität umgesetzt werden sollen. [mehr » ]



    Hannover: Anwohner müssen Altlasten-Sanierung zahlen

    geschrieben am 8. April 2010 mit einem Kommentar

    Nachdem im Jahr 2008 gefährliche Altlasten im Boden eines Wohngebietes nachgewiesen worden waren, soll das betroffene Areal in Hannover List nun saniert werden. Der Haken: Die Kosten belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro und müssen größtenteils von den Anwohnern getragen werden.

    Dabei ist es natürlich fraglich, ob sich die jetzigen Anwohner des Wohngebiets in Hannovers begehrtem Stadtteil List in eben diesem angesiedelt hätten, wäre zum Zeitpunkt des Grundstückkaufs schon bekannt gewesen, was tatsächlich in dem Boden befindet. Erst vor zwei Jahren wurden die radioaktiven Altlasten entdeckt, die, wie sich herausstellte, Überreste einer ehemaligen Chemiefabrik waren. Diese hatte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf dem heutigen Wohngelände gestanden. [mehr » ]



    Urteil: Da steht kein Pferd auf dem Flur - Pferdestall im Wohngebiet verboten

    geschrieben am 13. Mai 2009

    Urteil: Pferdestall in reinem Wohngebiet unerwünscht.

    Urteil: Pferdestall in reinem Wohngebiet unerwünscht.

    Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – für viele Reiter ist ein Ausflug in die weite Natur mit ihren Gäulen das wahre Paradies. Allerdings liegt auch das Glück der Pferde auf dem Rücken der Erde und versprüht für die empfindlichen Nasen so mancher Anwohner von Pferdekoppeln ein unangenehmes Bouquet, weshalb nach einem Urteil des Verwaltungesgerichts Koblenz in reinen Wohngebieten keine Pferdeställe gebaut werden dürfen.

    Nicht jeder erfreut sich am Pferdegeruch.

    Nicht jeder erfreut sich am Pferdegeruch.

    Während Pferdenarren gerne von der Eleganz, Kraft und Leichtigkeit ihrer Rösser schwärmen, fühlen sich Anwohner, die in unmittelbarer Nähe von Bestallungen wohnen, von den zumeist typischen Gerüchen eher nur belästigt. Im vorliegenden Rechtsstreit klagte ein Ehepaar aus der 7.000-Seelen Gemeinde Asbach (Kreis Neuwied) gegen die ihrer Ansicht nach rechtswidrige Baugenehmigung eines Stalles für drei Pferde, der in knapp zehn Metern Abstand zu ihrem Wohnhaus errichtet werden sollte. Das Verwaltungsgericht Koblenz folgte der Argumentation der Kläger.

    Die mit der Haltung von Pferden einhergehende Geruchsbelästigung sei den Anwohnern nicht zuzumuten, so die Richter. Zudem ist selbst bei sorgfältiger Pflege der Pferde mit dem gesteigerten Auftreten von Fliegen und Ungeziefer zu rechnen.

    Dies verletze nach Ansicht des Verwaltungsgerichts die Rechte der Bewohner in der näheren Umgebung, weshalb in allgemeinen und reinen Wohngebieten die Pherdehaltung in der Regel nicht erlaubt sei.