geschrieben am 30. März 2011 mit einem Kommentar
Elbmetropolen-Fans aufgepasst: Wer in Hamburg eine Immobilie erwerben möchte, muss sich auf höhere Preise einstellen. Die Tendenz der steigenden Kaufpreise in Großstädten hat sich auch in Hamburg bestätigt. Eine neu gebaute Eigentumswohnung kostet in diesem Jahr satte 11,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Aber auch die anderen Preissteigerungen sind kein Pappenstiel.

Elbmetropole im Großstadt-Trend: Kaufpreise schnellen nach oben.
Eine Studie der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forschungsinstitut F + B (Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH) bestätigt auch in Hamburg den Großstadt-Trend: In Hamburg zogen die Kaufpreise je nach Objektart zwischen zwei und zwölf Prozent an.
Hamburger Immobilien kosten deutlich mehr als im Vorjahr
Vor allem für Neubau-Eigentumswohnungen müssen Hamburger deutlich tiefer in die Tasche greifen: Die Preise fallen um fast zwölf Prozent höher [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 29. März 2011
Immobilie mit einem Hauch von Revoluzzertum: Im Juni sollen Wohnungen des ehemals besetzten Hauses in der Berliner Liebigstraße 14 wieder vermietet werden. Das linksalternative Wohnprojekte im Szenebezirk Friedrichshain wurde Anfang Februar unter massiven Protesten von der Polizei geräumt. Mehr als fünf Stunden lang lieferten sich damals Randalierer der linksradikalen Szene Kämpfe mit der Polizei. Jetzt sind Makler mit der Suche nach neuen Mietern beauftragt.

Wohnungen im Liebig 14 können ab Juni gemietet werden. Foto: Urs / pixelio.de
So schnell kann´s gehen: Knapp zwei Monate ist es her, dass das besetzte Haus in der Liebigstraße 14 in Berlin Friedrichshain unter Protest geräumt wurde. Anwohner und Bewohner hatten sich lange gegen die Räumung eines der letzten Symbole der Hausbesetzerszene gewehrt, die Bewohner waren noch einen Tag vor Räumung mit dem Versuch, das Wohnprojekt zu retten, vor Gericht gescheitert. Die Räumungsaktion endete mit einem massiven Polizeieinsatz mit etwa 2500 Beamten, 82 Festnahmen und etlichen Verletzten auf beiden Seiten. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 27. Januar 2011 mit 2 Kommentaren
Mehr Sozialwohnungen, dafür insgesamt weniger Fertigstellungen: Hamburgs Wohnungsbau tritt auf der Stelle und bleibt erneut deutlich hinter den gesteckten Zielen zurück. Von einer Wohnungsnot möchte die verantwortliche Stadtentwicklungssenatorin Herlind Gundelach (CDU) dennoch nicht sprechen.

Hamburger Wohnungsbau bleibt weiter hinter den gesteckten Zielen zurück
Die gute Nachricht vorweg: In Hamburg wurden im vergangenen Jahr mithilfe der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt deutlich mehr Sozialwohnungen gefördert als eigentlich vorgesehen war. Statt geplanter 1.200 Wohnungen waren es am Ende 1.551 – eine erfreuliche Entwicklung, findet Stadtentwicklungssenatorin Gundelach (CDU). Insgesamt seien für 2.636 Wohnungen Mietpreisbindungen verlängert oder neu hinzugekommen. Man sei mit der Wohnungsbaustrategie auf dem richtigen Weg, da wieder deutlich mehr Sozialwohnungen in Hamburg gebaut werden, so Gundelach bei der Vorstellung des neugefassten Wohnungsbauentwicklungsplanes. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 29. November 2010
Die Münchener sind die unermüdlich steigenden Mieten leid und greifen vermehrt zu Eigentumswohnungen. Die sind zwar auch alles andere als billig, dank der derzeit günstigen Hypothekenzinsen aber halbwegs günstig zu finanzieren.

Eigentumswohnungen in München boomen
Münchens Eigentumswohnungen stehen zurzeit hoch im Kurs. Die große Nachfrage treibt gleichzeitig auch die Preise nach oben, allein im letzten halben Jahr stiegen die Kosten für gebrauchte Eigentumswohnungen um sechs Prozent, wie „tz-online“ berichtet.
Dennoch reicht die Preisspanne für die Wohnungen von 120.000 bis 350.000 Euro, je nachdem für welche Größe und Lage sich der Käufer entscheidet. In Hasenbergl kostet eine gebrauchte 70 Quadratmeter große Eigentumswohnung durchschnittlich etwa 122.500 Euro, für eine gleichgroße Wohnung in einem Viertel mit sehr guter Wohnlage wie der Altstadt werden dagegen Preise von 322.000 Euro verlangt. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 17. November 2010
Der aktuelle Marktmonitor des Verbandes Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) prophezeit der Hauptstadt eine dramatische Wohnungsknappheit bis 2015. Die ließe sich nur vermeiden, wenn der Senat billiges Bauland zur Verfügung stelle. Der Senat hält dagegen: Es gebe kein Angebotsmangel.

Vor kurzem noch undenkbar, bald Realität? Berlin droht laut BBU eine Wohnungsnot.
Mickrige 3.000 Wohnungen oder weniger als ein Prozent des Bestandes könnten im Jahr 2015 in Berlin noch leer stehen, was nichts anderes als eine dramatische Wohnungsnot bedeuten würde. Zu diesem alarmierenden Fazit kommt der gestern vorgestellte Marktmonitor des Hamburger Gewos-Institutes für den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, dessen Mitglieder knapp 40 Prozent des Berliner Mietwohnungsbestandes abdecken.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. November 2010
Die häufig bei Vermietung oder Verkauf einer Immobilie anfallende Maklergebühr soll zukünftig zwischen Immobilieninteressent und Immobilieneigentümer aufgeteilt werden. Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion im Bundestag eingebracht.

Nach dem Willen der SPD sollen Maklerkosten künftig zwischen Eigentümer und Interessent geteilt werden.
Hohe Maklergebühren sind vor allem in Großstädten und Metropolen ein kostspieliges Ärgernis für Wohnungssuchende. Bei Kauf oder Miete einer Immobilie wird speziell in beliebten Vierteln fast immer eine Provision für den Makler fällig, obwohl der meist wenig mehr tut, als den Interessenten einen Grundriss in die Hand zu drücken und die Vorzüge der Wohnung zu preisen. Die Wohnungssuche und Vereinbarung eines Besichtigungstermins bleibt dagegen beim Suchenden hängen – kein Wunder also, warum sich viele fragen, für welche Leistung sie eigentlich zwei Monatsmieten zzgl. Mehrwertsteuer – in den allermeisten Fällen immerhin ein vierstelliger Betrag - zahlen sollen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 25. Oktober 2010 mit 3 Kommentaren
In Hamburg formiert sich allmählich der Protest gegen die scheinbar absurde Koexistenz von Wohnungsnot, hohen Mieten und gleichzeitig enormen Leerstand. Am Wochenende demonstrierten tausende Hamburger gegen die Wohnungspolitik des Senats – und für die Umwidmung von ungenutzten Büroflächen.

In Hamburg formiert sich der Protest gegen die Wohnungssituation
In Hamburg rumort es: lange hatten die Hansestädter es stillschweigend hingenommen, dass die Mieten vor allem in beliebten Gegenden immer weiter stiegen - das Angebot immer knapper wurde. Hamburg gehört immerhin zu den boomenden Metropolen, und da gehören hohe Quadratmeterpreise schon fast zum guten Ton. Doch trotz explodierender Mieten und einem scheinbar geringen Angebot gibt es paradoxerweise genügend leerstehede Wohnungen, selbst in begehrten Vierteln. Ein Umstand, der die Hamburger nun auf die Barrikaden gehen lässt. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. Oktober 2010
In Deutschlands größtem Bundesland könnten demnächst die Wohnungen knapp werden. Eine steigende Nachfrage trifft in Nordrhein-Westfalen auf ein stagnierendes Angebot. Damit die Mieten und Kaufpreise zukünftig nicht deutlich anziehen, muss mehr gebaut werden als bisher.

Begehrte Gegend in NRW: Köln.
Zwar könnten die Wohnungsfertigstellungen in Nordrhein-Westfalen den Prognosen zufolge erstmals seit Längerem wieder deutlich zulegen – die Experten der LBS-West rechnen mit 34.000 neuen Wohnungen bis Ende 2010, ein Plus von fast 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und auch die Zahl der Baugenehmigungen nahm zuletzt zu -, allerdings „reicht diese Steigerung bei Weitem nicht aus und ist kein Hinweis für einen zukünftig entspannteren Wohnungsmarkt“, so Dr. Christian Badde, Vorstandsvorsitzender der Landesbausparkasse in Münster. Die Neubautätigkeit müsse weiter deutlich zunehmen, um die anhaltend „steigende Wohnungsnachfrage zu befriedigen“, erklärt Badde. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 26. September 2010
Bezahlbare Wohnungen in China werden knapp. Die hohe Nachfrage nach Wohnungen auf dem chinesischen Immobilienmarkt wird allmählich zum Problem: die Preise steigen weiter in die Höhe, immer weniger Einwohner können sich eine bezahlbare Bleibe leisten. Chinas Regierungschef Jiabao sieht den sozialen Frieden im Land bedroht und appelliert an die Behörden, die Preise auf dem Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Auf diese Weise soll genug Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen werden. [Focus]
Vermieter fordern mehr Rechte gegenüber säumigen Mietern. Werden Vermieter durch zu lang andauernde Räumungsverfahren hingehalten, kann das deren Existenz bedrohen. Privatvermieter sowie kleine Unternehmen könnten im Gegensatz zu größeren Unternehmen die Mietausfälle weniger leicht ausgleichen. Momentan beträgt die Dauer eines Räumungsverfahrens durchschnittlich acht Monate. Um härter gegen säumige Mieter vorgehen zu können, fordern Mieterverbände in Thüringen mehr Rechte. [mdr]
Bundesrat gegen die Kürzung der Städtebauförderung. Der Bundesrat stellt sich gegen die im Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2011 geplante Kürzung zur Städtebauförderung. Vorgesehen war eine Kürzung der Bundesmittel von 600 Millionen auf nur noch 305 Millionen Euro. Der Bundesrat fordert die Regierung nun auf, die Halbierung der Gelder zurückzunehmen. Insgesamt haben seit 2002 knapp 400 Kommunen zusammen mit 820 Stadtumbaugebieten von der Förderung des Städtebaus profitiert. [Haufe]
Das Baugewerbe beklagt weiterhin Rückgänge. Das Baugewerbe hat sich noch immer nicht vollständig von der Krise erholt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge erhielt das gesamte Gewerbe deutlich weniger Aufträge als noch im Vorjahr, was sich auch auf die monatlichen Umsätze auswirkte. Obwohl in den ersten sieben Monaten die Auftragslage über der von 2009 lag, könne man laut Karl Robl, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbeslaut, dennoch nicht von einer besseren Lage sprechen. [FNP]
Wohnungsmarkt: München bleibt weiterhin teuerste Stadt. Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt geht es weiterhin aufwärts. In etlichen Städten zogen die Mieten in diesem Jahr weiter an. Die bayrische Landeshauptstadt München bleibt mit Durchschnittpreisen von 12,25 Euro pro Quadratmeter weiterhin die teuerste Stadt Deutschlands, verzeichnet jedoch wie Stuttgart und Leipzig ein leichter Rückgang der Mietpreise. Bezüglich der Preise für Eigentumswohnungen zeigt sich aber eher ein steigender Trend. [Cash]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 21. September 2010
Der Wohnungsbestand in Deutschland wächst einer Wohnungsbauanalyse des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) zufolge eindeutig zu langsam. 2009 sei der Bestand an neuen Wohnungen bundesweit nur etwa um 102.406 Einheiten gewachsen.

Vor allem in Großstädten mangelt es an Wohnraum
Dass neu gebaute Wohnungen in Deutschland eher rar sind, bestätigen nicht nur die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, auch eine Analyse des Wohnungsbaus durch das Center für Real Estate Studies (CRES) im Auftrag des IVDs kam nun zu einer ähnlichen Schlussfolgerung. Dabei erfasste das CRES neben Fertigstellungen von Wohnungsbauten in Städten und Kreisen auch die in der Bautätigkeitsstatistik ermittelten Abgänge durch Umnutzungen und Abrisse. Laut der Analyse stehen 136.518 neu gebaute Wohnungen damit Verlusten von deutschlandweit 34.112 Einheiten entgegen. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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