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    Immobilien-News und Themen KW 05-2012

    geschrieben am 5. Februar 2012

    International Campus AG: Studentisches Wohnen als Wachstumsmarkt. Eine aktuelle Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts BulwienGesa im Auftrag der International Campus AG macht studentisches Wohnen als neuen Wachstumsmarkt in Deutschland aus. Die umfassenden Studie befasste sich mit der aktuellen Lebens- und Wohnsituation von Studierenden in Deutschland. Aufgrund gesteigerter Nachfrage (doppelter Abiturjahrgang, fehlender Wehrdienst, wenig geeigneter Wohnraum…) ist es möglich, hohe Mieten zu verlangen, was den Sektor für Investoren interessant macht. [Deal-Magazin]

    BGH: Tatsächlicher Brennstoffverbrauch entscheidend für Heizkostenabrechnung. Vermieter müssen bei der Heizkostenabrechnung vom tatsächlichen Verbrauch ausgehen, statt die von ihnen beglichenen Rechnungen von Energieversorgern zugrunde zu legen. Dies entschied nun der Bundesgerichtshof (BGH, Az. VIII ZR 156/11). Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus und Grund rät privaten Vermietern, sich professionellen Rat zu holen, um die komplexe Abrechnung korrekt durchführen zu können. [Haus & Grund]

    Wohnungsneubau: Aufwärtstrend hält an. Der aktuelle KfW-Indikator Eigenheimbau – von der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die Wirtschaftswoche erstellt – lässt auf einen anhaltenden Aufwärtstrend im Wohnungsneubau auch für 2012 hoffen. Bis zu 180.000 neue Einheiten sollen gebaut werden. Grund dafür ist unter anderem das anhaltend niedrige Zinsniveau. Dazu kommen Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt und damit Verbesserung der finanziellen Lage vieler Arbeitnehmer, und der Wunsch, das Einkommen sicher anzulegen. [Haufe]

    Energy Efficiency Award 2012: dena vergibt Innovationspreis. Unternehmen können sich noch bis zum 4. Mai 2012 um den internationalen Preis „Energy Efficiency Award“ unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler (FDP) bewerben. Prämiert werden innovative Projekte , die zur Steigerung der Energieeffizienz der Betriebe aus Industrie und produzierendem Gewerbe beisteuern. Das Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro. [dena]

    Berlin: Pfusch am Bau von prominenten Gebäuden. Berlin muss Schäden in Millionenhöhe decken, die durch Baupfusch entstanden sind. Nicht nur am Hauptbahnhof tuen sich schon jetzt grobe Mängel auf, betroffen sind ebenso Gebäude am Potsdamer Platz, im Regierungsviertel , der Flughafen- sowie der BND-Neubau. Sogar die Stelen des Holocaust-Mahnmals weisen vermeidbare Schäden auf, weil die Betonmenge aus Kostengründen zu knapp berechnet wurde. [Tagesspiegel]

    Elbphilharmonie Hamburg: Hansestadt darf Baukonzern Hochtief auf Schadensersatz verklagen. Im Streit der Stadt Hamburg und dem Baukonzern Hochtief wegen Bauverzögerung ist es zu einem ersten Zwischenergebnis gekommen. Wie das Hamburger Landesgericht entschied, darf die Hansestadt das Bauunternehmen auf Schadensersatz verklagen. Der tatsächliche Prozess dürfte sich über Monate hinziehen. [Spiegel]



    LBS: Wohnungsbauflaute beendet

    geschrieben am 20. Dezember 2011

    Der Wohnungsbau kann ein Plus von 20 Prozent für 2011 aufweisen: etwa 225.000 Genehmigungen wurden in diesem Jahr bereits ausgesprochen. Prognosen der Landesbausparkassen (LBS) sagen einen weiteren Anstieg auf 235.000 Einheiten in 2012 voraus.

    Die zeichen stehen gut für den Wohnungsbau. Foto: Statistisches Bundesamt / LBS

    Die zeichen stehen gut für den Wohnungsbau. Foto: Statistisches Bundesamt / LBS

    Nach vier Jahren kann im Wohnungsbau endlich eine deutliche Trendwende verkündet werden: 2011 wurden circa 225.000 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt, was einem Plus von 20 Prozent entspricht - bis 2010 waren es weniger als 190.000 Baugenehmigungen pro Jahr in Deutschland. LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm wagt sogar die Prognose, dass den Wohnungsbau 2012 ein weiterer Wachstum um 5 Prozent erwartet, man also auf 235.000 genehmigte Wohneinheiten kommen wird. „Das ist der Aufholprozess, den wir hierzulande dringend benötigen, um neue Engpässe zu vermeiden“, kommentiert Hamm in Berlin die Situation. [mehr » ]



    Bei Lidl gibt’s jetzt auch Wohnungen

    geschrieben am 21. Oktober 2011

    Der Discount-Supermarkt Lidl bietet jetzt nicht mehr nur Lebensmittel oder Klopapier an, sondern bei Bedarf auch Wohnungen: Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg lässt Lidl erste Mietwohnungen mit Discounteranschluss bauen.

    Lidl bietet jetzt neben Lebensmitteln auch noch Mietwohnungen an. Foto: joho345 / wikipedia

    Lidl bietet jetzt neben Lebensmitteln auch noch Mietwohnungen an. Foto: joho345 / wikipedia

    Lidl versucht sich demnächst auch auf dem Immobilienmarkt: Anfang Oktober eröffnete der Discounter eine neu gebaute Filiale mit riesigem Parkplatz in der Bornholmer Straße 71 in Berlin. Viele Lidl-Kunden werden bei ihrem Großeinkauf dort künftig nicht mal mehr das Auto benötigen, denn sie können einfach die Treppe runterlaufen, denn direkt auf dem Markt und daneben baut der Discounter derzeit Wohnungen, die zu Beginn des kommenden Jahres fertiggestellt sein sollen. Ein weiterer Markt mit 30 Lidl-Wohnungen soll in der Prenzlauer Allee 44 gebaut werden. [mehr » ]



    Friedliche Proteste gegen steigende Mieten

    geschrieben am 19. Oktober 2011

    Deutschlandweit steigen die Mieten immer höher. Nun haben sich tausende Menschen anlässlich einer Kampagne des Bündnisses „Mietwahnsinn stoppen“ zusammengefunden, um ganz ohne Krawalle ein Zeichen gegen die Mieterhöhungen zu setzen.

    Der Trend zu Mietsteigerungen in deutschen Großstädten schürt Protestbewegungen. Hamburg ist ganz vorne mit dabei. Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de

    Der Trend zu Mietsteigerungen in deutschen Großstädten schürt Protestbewegungen. Hamburg ist ganz vorne mit dabei. Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de

    Am Samstag fand vor dem Hamburger Autonomenzentrum „Rote Flora“ ein Freiluftkonzert zum Auftakt einer Kampagne gegen den „Mietwahnsinn“ statt, welche noch die kommenden Monate andauern soll. Etwa 1.200 Menschen besuchten das Konzert und die anschließende Party, welche beide friedlich verliefen, wie „Welt Online“ berichtet. Weder Gegenstände wurden geworfen, noch Menschen verletzt. Unter dem Motto „Miete nervt! Wohnraum vergesellschaften!“ traten bei der Veranstaltung kostenlos mehrere Bands auf.

    Auffällige Mietsteigerungen in ganz Deutschland

    Wie bereits Mitte Oktober berichtet, sind in vielen deutschen Städten die Mieten im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 40-2011

    geschrieben am 9. Oktober 2011

    Fahrende Schiffe sind kein Mangel. Das auf Flüssen Schiffe unterwegs sind, ist keine überraschende Erkenntnis. Oder doch? Eine Frau, die in unmittelbarer Nähe des Rheins eine Wohnung gemietet hat, empfand die dort fahrenden Schiffe als mietminderungswürdigen Mangel. Lärm und Abgase der Schiffe würden die Wohnqualität derart einschränken, dass eine Minderung gerechtfertigt sei – zu Unrecht, wie aus einem Gerichtsurteil hervorgeht. [formblitz]

    Expo Real auf stabilem Niveau. Die Gewerbeimmobilien- und Investitionsmesse Expo Real erreichte in diesem Jahr mit insgesamt 37.000 Teilnehmern einen vergleichbaren Andrang wie 2010. Die Messe sei „eine unverzichtbare Plattform für Austausch und Orientierung in der Branche“, so der Geschäftsführer der Messe München [haufe]

    Hamburger Saga will Wohnungen bauen. Die Wohnungsnot wird in Hamburg ein immer drängenderes Problem. Das mit einem Bestand von 130.000 Wohnungen größte Wohnungsunternehmen Saga will nun eine Initialzündung für den Wohnungsneubau starten. In diesem Jahr reicht das Bauvolumen für 700 Wohnungen, im kommenden Jahr sollen es 1.500 sein, so der Saga-Chef Lutz Basse im Bild-Interview. [Bild]

    Junge Leute ohne Chance auf Wohnung. Die schwierige Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt wird auch durch tausende Studenten verschärft, die auf der Suche nach kleinen und günstigen Wohnungen sind – und dabei quasi keine Chancen haben. Selbst Wohnungen mit zweifelhafter Bausubstanz sind heiß begehrt. [Welt]

    Volkseigene Immobilien: es gibt sie noch. Erst kürzlich wurde der 21. Jahrestag der Wiedervereinigung gefeiert – da ist es schon verwunderlich, dass im Osten Deutschlands noch zahlreiche Grundstücke und Immobilien noch immer rechtlich „Volkseigentum“ sind. [SVZ]



    Der Trend geht zum Wohnturm – Alexanderplatz macht den Anfang

    geschrieben am 14. September 2011

    Nach fast 20 Jahren Planung steht der Bau des ersten Wolkenkratzers am Alexanderplatz nun kurz bevor. Überraschenderweise soll es sich bei dem 150 Meter hohen Gebäude nun aber nicht, wie ursprünglich geplant, um ein Bürogebäude handeln, sondern um ein Wohnhaus mit bis zu 400 Appartments. Der erste Wohn-Wolkenkratzer Berlins wird jedoch nicht lange allein bleiben. Es sind bereits weitere Wohntürme in Planung und sie versprechen der neueste Zukunftstrend zu werden.

    Die Skyline vom Alexanderplatz wird in Zukunft von neuen Wolkenkratzern geprägt sein. Foto: Marko Greitschus / pixelio.de

    Die Skyline vom Alexanderplatz wird in Zukunft von neuen Wolkenkratzern geprägt sein. Foto: Marko Greitschus / pixelio.de


    Bereits 1993 entwickelte Stararchitekt Hans Kollhoff den Plan, mit insgesamt zehn Wolkenkratzern am Alexanderplatz Berlin eine „Stadtkrone“ aufzusetzen. Jetzt liegt endlich der neue Bebauungsplan für den ersten Turm vor und überrascht mit dem Vorhaben, in dem 150-Meter-Hochhaus Wohnungen einzurichten. Auf einer Fläche von insgesamt 40.000 Quadratmetern sollen in dem Turm bis zu 400 Wohnungen entstehen. Vom 40 Quadratmeter großen City-Appartment für Hauptstadtbesucher bis zur 400 Quadratmeter Luxus-Wohnung soll hier alles angeboten werden. [mehr » ]



    Baugewerbe korrigiert Jahresprognose nach oben

    geschrieben am 7. September 2011

    Hans-Hartwig Loewenstein, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ändert seine Prognose für das Jahr 2011. Seine Wachstumsprognose von knapp sieben Prozent übersteigt seine Schätzung im Mai um das Dreifache.

    Die positive Entwicklung im Wohnungsbau fördert gute Prognosen. Foto: Kurt Michel / pixelio.de

    Die positive Entwicklung im Wohnungsbau fördert gute Prognosen. Foto: Kurt Michel / pixelio.de

    Noch im Mai 2011 ging Hans-Hartwig Loewenstein von einem Umsatzwachstum von lediglich zwei Prozent für das Jahr 2011 aus. Drei Monate später scheint sich die Lage komplett verändert zu haben. Der Präsident der ZDB prognostiziert einen Umsatz im Bauhauptgewerbe von 87,5 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. [mehr » ]



    SPD will Wohnungsbaugenossenschaften unter die Arme greifen

    geschrieben am 3. August 2011

    Die Berliner SPD plant die Förderung von Wohnungsbaugenossenschaften, um Anreize für Wohnungsneubauten im günstigen Preissegment zu schaffen. Ein Fonds von 10 Millionen Euro soll die Genossenschaften auch zum Bau von vorwiegend kleineren Wohnungen bewegen.

    Die Berliner SPD will in den Neubau von öffentlich geförderten Wohnungen investieren. Foto: Kurt Michel  / pixelio.de

    Die Berliner SPD will in den Neubau von öffentlich geförderten Wohnungen investieren. Foto: Kurt Michel / pixelio.de

    Dem Druck steigender Mieten besonders in Innenstädten plant die SPD aktiv entgegenzuwirken, so das Statement von Michael Müller, SPD-Landes- und Fraktionschef gegenüber der „Welt“. Aus diesem Grund will die Berliner SPD den Bau von öffentlich geförderten Wohnungen mit 10 Millionen Euro tatkräftig unterstützen. Gerade im Bereich der günstigen und kleinen Wohnungen ist die Nachfrage groß. Um den Bau solcher Wohnungen durch Wohnungsbaugenossenschaften anzukurbeln, sind Zuschüsse an die Bauherren oder zinslose Darlehen geplant. [mehr » ]



    Verbände kritisieren Einsparungen beim Städtebau

    geschrieben am 6. Juli 2011

    Dass der Bund die Gelder für den Städtebau doch nicht wie geplant halbiert, ist für viele Verbände nur ein schwacher Trost. Statt einer Kürzung müssten die Mittel aufgestockt werden, fordert der Mieterbund. In ein ähnliches Horn stößt auch das Baugewerbe, Wohnungsgenossenschaften warnen vor „Geisterstädten“.

    "Geisterstädte": Verbände warnen vor den Auswirkungen mangelnder Städtebauförderung. Foto: Melanie Möller  / pixelio.de

    "Geisterstädte": Verbände warnen vor den Auswirkungen mangelnder Städtebauförderung. Foto: Melanie Möller / pixelio.de

    „Das ist erneut eine Niederlage für Bundesbauminister Ramsauer“, schimpfte Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). Und weiter: „Er kann sich im Kabinett offensichtlich nicht durchsetzen und streicht die Städtebaufördermittel weiter zusammen“, lässt der Mieterbund-Direktor leichte Zweifel an den Kompetenzen Ramsauers (CSU) aufkommen.

    Grund des Ärgers ist das angekündigte weitere Absenken der Städtebauförderung um 45 Millionen Euro auf 410 Millionen Euro ab 2012. Zwar verkauft der Bauminister die Kürzung als „großen Erfolg“, schließlich war ursprünglich eine Kürzung von 450 Millionen auf 266 Millionen Euro vorgesehen, den Mieterbund überzeugen solche Argumente wenig. Nicht zu Unrecht verweist Siebenkotten [mehr » ]



    Uneinigkeit über Anträge zur Altschuldenentlastung

    geschrieben am 27. Mai 2011

    Im Rahmen der Debatte über eine neue Regelung der Altschuldenhilfe für die ostdeutschen Bundesländer kam die Bundesregierung in der Sitzung vom 26. Mai zu keinem Ergebnis. Keiner der Anträge der verschiedenen Parteien über die Förderung für ostdeutsche Wohnungsunternehmen konnte einen Mehrheitsbeschluss erzielen.

    Abriss eines leerstehenden Gebäudes

    Wohnungsabriss nach Wohnunsleerstand im Rhamen des Projekts "Stadtumbau Ost". Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

    Vor dem Hintergrund des Prüfauftrages des Deutschen Bundestages an die Bundesregierung debattierten die Fraktionen am 26. Mai über das Programm „Stadtumbau Ost“. Dieses wurde im Rahmen des Altschuldenhilfegesetzes (AHG) geschaffen und beinhaltet Regelungen zur Sicherung der Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes sowie zur Verbesserung der Kredit- und Investitionsfähigkeit von Wohnungsunternehmen. Die sogenannte Altschuldenhilfe bedeutet eine finanzielle Unterstützung zur Investition in Neubauten in ehemaligen DDR Gebieten, in denen bis 1990 Wohnungsmangel herrschte. Darüber hinaus regelt § 6a des AHG auch die Unterstützung bei Wohnungsleerstand und der Gefährdung der wirtschaftlichen Existenzen von Wohnungsunternehmen. [mehr » ]