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    Friedliche Proteste gegen steigende Mieten

    geschrieben am 19. Oktober 2011

    Deutschlandweit steigen die Mieten immer höher. Nun haben sich tausende Menschen anlässlich einer Kampagne des Bündnisses „Mietwahnsinn stoppen“ zusammengefunden, um ganz ohne Krawalle ein Zeichen gegen die Mieterhöhungen zu setzen.

    Der Trend zu Mietsteigerungen in deutschen Großstädten schürt Protestbewegungen. Hamburg ist ganz vorne mit dabei. Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de

    Der Trend zu Mietsteigerungen in deutschen Großstädten schürt Protestbewegungen. Hamburg ist ganz vorne mit dabei. Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de

    Am Samstag fand vor dem Hamburger Autonomenzentrum „Rote Flora“ ein Freiluftkonzert zum Auftakt einer Kampagne gegen den „Mietwahnsinn“ statt, welche noch die kommenden Monate andauern soll. Etwa 1.200 Menschen besuchten das Konzert und die anschließende Party, welche beide friedlich verliefen, wie „Welt Online“ berichtet. Weder Gegenstände wurden geworfen, noch Menschen verletzt. Unter dem Motto „Miete nervt! Wohnraum vergesellschaften!“ traten bei der Veranstaltung kostenlos mehrere Bands auf.

    Auffällige Mietsteigerungen in ganz Deutschland

    Wie bereits Mitte Oktober berichtet, sind in vielen deutschen Städten die Mieten im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. [mehr » ]



    Leerstandsrückgang bis 2015: Droht Berlin eine Wohnungsnot?

    geschrieben am 17. November 2010

    Der aktuelle Marktmonitor des Verbandes Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) prophezeit der Hauptstadt eine dramatische Wohnungsknappheit bis 2015. Die ließe sich nur vermeiden, wenn der Senat billiges Bauland zur Verfügung stelle. Der Senat hält dagegen: Es gebe kein Angebotsmangel.

    Vor kurzem noch undenkbar, bald Realität? Berlin droht laut BBU eine Wohnungsnot.

    Vor kurzem noch undenkbar, bald Realität? Berlin droht laut BBU eine Wohnungsnot.

    Mickrige 3.000 Wohnungen oder weniger als ein Prozent des Bestandes könnten im Jahr 2015 in Berlin noch leer stehen, was nichts anderes als eine dramatische Wohnungsnot bedeuten würde. Zu diesem alarmierenden Fazit kommt der gestern vorgestellte Marktmonitor des Hamburger Gewos-Institutes für den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, dessen Mitglieder knapp 40 Prozent des Berliner Mietwohnungsbestandes abdecken. [mehr » ]



    Hamburger protestieren gegen Wohnungsnot und Senat

    geschrieben am 25. Oktober 2010 mit 3 Kommentaren

    In Hamburg formiert sich allmählich der Protest gegen die scheinbar absurde Koexistenz von Wohnungsnot, hohen Mieten und gleichzeitig enormen Leerstand. Am Wochenende demonstrierten tausende Hamburger gegen die Wohnungspolitik des Senats – und für die Umwidmung von ungenutzten Büroflächen.

    In Hamburg formiert sich der Protest gegen die Wohnungssituation

    In Hamburg formiert sich der Protest gegen die Wohnungssituation

    In Hamburg rumort es: lange hatten die Hansestädter es stillschweigend hingenommen, dass die Mieten vor allem in beliebten Gegenden immer weiter stiegen - das Angebot immer knapper wurde. Hamburg gehört immerhin zu den boomenden Metropolen, und da gehören hohe Quadratmeterpreise schon fast zum guten Ton. Doch trotz explodierender Mieten und einem scheinbar geringen Angebot gibt es paradoxerweise genügend leerstehede Wohnungen, selbst in begehrten Vierteln. Ein Umstand, der die Hamburger nun auf die Barrikaden gehen lässt. [mehr » ]



    „Graue Wohnungsnot“: zu wenige altersgerechte Wohnungen für Berlins Zukunft

    geschrieben am 28. September 2010

    Altersgerechte Wohnungen werden auch in Berlin künftig Mangelware sein. Das belegt eine Regional-Untersuchung zur „Wohnsituation im Alter“. Den Berechnungen zufolge bedarf es schon in 15 Jahren knapp 90.000 seniorengerechte Wohnungen.

    In Berlin herrscht künftig "graue Wohnungsnot"

    In Berlin herrscht künftig "graue Wohnungsnot"

    Mit dem Alter ändern sich auch die Wohnbedürfnisse: das Treppen steigen fällt schwerer oder der Einstieg in die Badewanne erweist sich als problematisch. Dementsprechend seniorentauglich sollten die Wohnungen dann auch ausgestattet sein. [mehr » ]



    Hamburg: SPD will gegen Wohnungsleerstand vorgehen

    geschrieben am 24. August 2010 mit 2 Kommentaren

    Die SPD-Fraktion in Hamburg fordert ein konsequentes Vorgehen gegen den Wohnungsleerstand in der Hansestadt. Die Zweckentfremdung von Wohnraum soll verboten und Vermieter zum Anzeigen der Leerstände verpflichtet werden.

    Trotz knappem Wohnraum stehen in der Hansestadt tausende Wohnungen leer.

    Trotz knappem Wohnraum stehen in der Hansestadt tausende Wohnungen leer.

    Leer stehende Wohnungen selbst in begehrten Lagen und das trotz zunehmender Wohnungsnot – so sieht es derzeit in der Hansestadt aus. Damit das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht gerät, plant die Politik jetzt eine schärfere Vorgehensweise. So fordert die Hamburger SPD vom Senat ein grundsätzliches Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum sowie des „rechtswidrigen und beabsichtigten Leerstands von Wohnungen“. Seit 2008 war im Wohnraumschutzgesetz die Pflicht von Vermietern festgelegt, Wohnungen zu melden, die länger als sechs Monate leer stehen. Diese Regelung schaffte die CDU ab und sorgte damit dafür, dass keine klare Übersicht mehr besteht, wie viele Wohnungen aktuell freistehen. [mehr » ]



    Engpass bei Wohnungen, Neubau und Förderung: Immobilien-News und Themen KW 25-2010

    geschrieben am 27. Juni 2010

    Die Zeit drängt für energieeffizientes Bauen. Wer energiesparende Maßnahmen ergreifen und sein Haus energetisch sanieren möchte, sollte sich beeilen, denn die Förderbank KfW verschärft die Anforderungen für effizientes Bauen und Sanieren. Zusätzlich plant der Bund den Zuschuss im nächsten Jahr zu halbieren. Damit drohen weniger CO2-Einsparungen sowie Arbeitsplatzverluste. [FTD]

    Annäherungen im Streit um Karstadt-Mieten. Im Streit um die Mieten für die Warenhauskette Karstadt beginnen die beiden Parteien – das Vermieter-Konsortium Highstreet und der neue Eigentümer Nicolas Berggruen – sich anzunähern. Zwar gibt es Medienberichten zufolge noch kein Ergebnis, eine relativ schnelle Einigung solle aber gefunden werden. Inzwischen meldete sich auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu Wort und forderte auf, die Jobs der 25.000 Karstadtmitarbeiter nicht zu gefährden. [Welt]

    Angebot an Ein- und Zweizimmerwohnungen in Städten wird knapp. Auf den Wohnungsmärkten deutscher Großstädte wird das Angebot an kleinen Wohnungen knapp. Grund sei die zunehmende Nachfrage nach Ein- und Zweizimmerobjekten, so der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Diese sei in einigen Städten größer als das Wohnungsangebot. [Welt]

    Neuer Tiefpunkt im Wohnungsbau. Der Wohnungsbau in Deutschland hat einen neuen Tiefstand erreicht. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind im vergangenen Jahr nur 159.000 Wohnungen fertiggestellt worden – 17.000 weniger als im Vorjahr. Begründet liegt das in der langfristigen demographischen Entwicklung sowie der kurzfristigen Verunsicherung durch die Wirtschaftskrise. [FAZ]



    Letzten Platz in Europa: Wohnungsbau in Deutschland auf dem Tiefpunkt

    geschrieben am 19. März 2010 mit einem Kommentar

    Der Wohnungsneubau in Deutschland hat einen neuen Tiefstand erreicht. Auch im internationalen Ranking bleibt die Zahl der neu gebauten Wohnungen weit hinter seinen europäischen Nachbarn zurück. Das ergab eine aktuelle Bauprognose von Euroconstruct. Eine verheerende Wohnungsnot muss dabei jedoch noch nicht befürchtet werden.

    Wohnungsbau in Deutschland: Europaweit an letzter Stelle.

    Wohnungsbau in Deutschland: Europaweit an letzter Stelle.

    Die Situation des Wohnungsneubaus in Deutschland hat diese Woche für einigermaßen Aufregung gesorgt. Erst vermeldete das Statistische Bundesamt einen leichten Anstieg der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr, dann warnten verschiedene Verbände vor einer Wohnungsnot in Deutschland. Auch die Zahlen einer Studie von Euroconstruct und LBS sind wahrlich kein Ruhmesblatt für Deutschland.

    Denn während der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland im Europa-Vergleich als einer der wertstabilsten gilt, sehen die Zahlen beim Wohnungsbau weitaus weniger rosig aus. [mehr » ]



    Wohnraum als Luxusgut? Verbände schlagen Alarm beim Thema Wohnungsnot

    geschrieben am 18. März 2010

    Das ging fix: Da hatte das Statistische Bundesamt gerade erst die leicht ansteigenden Zahlen beim Wohnungsneubau verkündet, schon beherrscht das Thema Wohnungsnot wieder die Schlagzeilen. Verbände, Bauunternehmen und Mieterbund warnen in einer Studie vor den existenzbedrohenden Folgen des schleppenden Wohnungsneubaus für Rentner und Alleinstehende vor allem in Großstädten.

    Verbände warnen vor Auswirkungen des stagnierenden Wohnungsneubaus.

    Verbände warnen vor Auswirkungen des stagnierenden Wohnungsneubaus.

    Der jüngst vom Statistischen Bundesamt vermeldete Anstieg bei Genehmigungen für Wohnbauten kann nicht darüber hinwegtäuschen: In Deutschland werden seit Jahren zu wenig neue Wohnungen gebaut. Selbst die Steigerung der Neubauten um 1,9 Prozent in 2009 bringt keine Trendwende, denn die 3.300 mehr genehmigten Wohnbauten im Vergleich zu 2008 kann man getrost unter „homöopathische Dosis“ einordnen, zumal eine Studie jüngst festgestellt hat, dass Deutschland mit im Schnitt 1,7 fertiggestellten Wohneinheiten je 1.000 Einwohner auf dem letzten Rang im Europavergleich landet. Nach Angaben des Mieterbundes werden statt der knapp 175.000 fertiggestellten Wohnungen über 200.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt. [mehr » ]



    Bayerns Innenminister sieht drohende Wohnungsnot in München

    geschrieben am 22. Februar 2010 mit einem Kommentar

    In den nächsten Jahren könnte es im Großraum München zu einem dramatischen Mangel an Wohnraum und erheblichen Mietsteigerungen kommen. Das gab der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zu Protokoll. Grund ist der schwächelnde Neubau von Wohnungen - obwohl der Wohnraumdedarf kontinuierlich steigt.

    Wohnungsnot: Wird München noch teurer?

    Wohnungsnot: Wird München noch teurer?

    In Deutschland könnte es trotz abnehmender Bevölkerungszahl speziell in begehrten Metropolen zu einem dramatischen Engpass auf dem Wohnungsmarkt kommen. Wovor die Mieterverbände schon seit Langem warnen, hat nun auch die Politik erkannt - und sich in den Chor der Wohnungsnot-Mahner eingereiht. So könne sich der Mangel an günstigem Wohnraum in München und die bereits jetzt bestehende Wohnungsnot in den nächsten fünf bis zehn Jahren nochmals verschärfen, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Die bereits jetzt exorbitant hohen Mieten würden dann nochmals deutlich steigen, befürchtet der Politker. [mehr » ]



    Experten sehen keine Wohnungsnot in Deutschland

    geschrieben am 5. Februar 2010

    Mieterverbände warnen angesichts des seit Jahren rückläufigen Wohnungsneubaus und eines sich veränderten Wohnungsbedarfs vor einer erneuten Wohnungsnot in Deutschland. Der „Rat der Weisen der Immobilien¬wirtschaft“ prognostiziert dagegen keine flächendeckend drohende Wohnungsknappheit in 2010. In beliebten Metropolen könnte es dagegen tatsächlich zu Engpässen kommen.

    Nach Expertenmeinung reichlich vorhanden: Wohnraum.

    Nach Expertenmeinung reichlich vorhanden: Wohnraum.

    Im Jahr 2010 wird es in Deutschland keine Wohnungsnot geben. Zu diesem Ergebnis kommt der aus den Forschungsinstituten Bulwien-Gesa, Gfk Geo-Marketing, Empirica sowie dem Sachverständigenrat der Bundesregierung angehörende Wolfgang Wiegard besetzte „Rat der Immobilienweisen“ in seinem Frühlingsgutachten.

    Der Rat tritt vor allem von Mieterverbänden geäußerten Befürchtungen entgegen, dass der in den letzten Jahren auf einen noch nie dagewesenen Tiefstand gefallene Neubau von Wohnungen zu einer erneuten Wohnungsnot und einer Wohnungsverknappung führen könnte. “Die amtlichen Statistiken weisen darauf hin, dass sich das Wohnungsangebot im westdeutschen Mittel analog zur Wohnungsnachfrage entwickelt hat”, betonte Empirica-Vorstand Harald Simons. Einer zwischen 1994 und 2008 um 10% gestiegenen Anzahl von Haushalten in Westdeutschland stehe eine um 14% gestiegene Zahl an Wohnungen gegenüber. [mehr » ]